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Qualitätsmanagement B (Fach) / TÜV (Lektion)

Prüfungsvorbereitung

Diese Lektion wurde von GabryelaN erstellt.

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  • Qualitätsziele (6.2) Die Organisation muss Qualitätsziele für relevante Funktionen, Ebenen und Prozesse festlegen, die für das Qualitätsmanagement-system benötigt werden. Die Qualitätsziele müssen: Im Einklang mit der Q-Politik stehen Messbar sein Zutreffende Anforderungen berücksichtigen für die Konformität von Produkten und Dienstleistungen sowie für die Erhöhung der Kundenzufriedenheit relevant sein überwacht werden vermittelt werden soweit erforderlich, aktualisiert werden Die Organisation muss dokumentierte Informationen zu den Qualitätszielen aufrechterhalten.
  • Bestandteile eines QMS Bestandteile eines QMS Qualitätsplanung Qualitätslenkung Qualitätssicherung Qualitätsverbesserung
  • Wie werden Ziele beschrieben? Zielformulierungen sollten lösungsneutral sein Ziele sollten sich an Wirkungen orientieren, die man beeinflussen möchte Das hierarchisches Zielsystem muss beachtet werden Zielsystem in den Phasen des Projektes Ziele sollten messbar formuliert werden Wunsch- und Mußziele sollte man bereits am Anfang unterscheiden Eindeutig, verständlich Sinnvoll Vollständig Ziele müssen mit den Betroffenen (AG, späteren Nutzer, MA) abgestimmt und vereinbart sein!!!
  • Zielbeziehungen Konflikt negative Beeinflussung durch andere Ziele Neutral keine Beeinflussung andere Ziele Unterstützung positive Beeinflussung anderer Ziele
  • Die Grundsätze des Qualitätsmanagements sind folgende: The quality management principles are: — Kundenorientierung; — Führung; — Einbeziehung von Personen; — prozessorientierter Ansatz; — Verbesserung; — faktengestützte Entscheidungsfindung; — Beziehungsmanagement. Die Grundsätze des Qualitätsmanagements sind folgende:— Kundenorientierung;— Führung;— Einbeziehung von Personen;— prozessorientierter Ansatz;— Verbesserung;— faktengestützte Entscheidungsfindung;— Beziehungsmanagement.
  • Qualitätsziele (5.1.1 b. ISO 9001) --> Aufgabe der Leitung Die Leitung muss sicherstellen, dass die Qualitätspolitik und die Qualitätsziele für das Qualitätsmanagementsystem festgelegt und mit dem Kontext und der strategischen Ausrichtung der Organisation vereinbar sind. 6.2.2 ISO 9001: Bei der Planung zum Erreichen der Qualitätsziele muss die Organisation bestimmen: was getan wird welche Ressourcen erforderlich sind wer verantwortlich ist wann es abgeschlossen wird wie die Ergebnisse bewertet werden.
  • Qualitätsziele (3) Formulierung der Ziele für alle erforderlichen Ebenen Gestaltung messbarer und mit der Q- Politik verbundenen Zielen Erfüllung der Kundenforderungen für Produkt und Dienstleistungen
  • Das Prozessnetzwerk Produktdesign Technologiemanagement Marketing Schulung Produktion Auslieferung Rechnungserstellung
  • Die 7 QM-Grundsätze (ISO 9001 0.2 Grundsätze des Qualitätsmanagements) Die 7 QM-Grundsätze (ISO 9001 0.2 Grundsätze des Qualitätsmanagements) Kursiv = nicht mehr aktuell Kundenorientierung Kundenanforderungen verstehen, erfüllen, übertreffen Führung Übereinstimmung herstellen zwischen Zweck und Ausrichtung der Organisation Einbeziehung von Personen / Mitarbeiterorientierung Motivation der Mitarbeiter, Einsatz ihrer Fähigkeiten zum Nutzen der Organisation  Prozessorientierung Tätigkeiten und Ressourcen als Prozess zu leiten und zu lenken erhöht ihre Wirksamkeit und Effizienz  Systemorientierung Erkennen, Verstehen, Leiten und Lenken von wechselwirkenden Prozessen als System  Ständige Verbesserung Stetige Verbesserung der Gesamtleistung als permanentes Ziel der Organisation  Objektive Analyse zur faktengestützte Entscheidungsfindung Wirksame Entscheidungen beruhen auf der Analyse von Daten und Informationen  Beziehungsmanagement /Lieferantenbeziehung zum gegenseitigen Nutzen Erhöhen der Wertschöpfungsfähigkeit beider Seiten
  • Prozess (3.4.1) Prozess Satz zusammenhängender oder sich gegenseitig beeinflussender Tätigkeiten, der Eingaben zum Erzielen eines vorgesehenen Ergebnisses verwendet Was ist ein Prozess? Ein Prozess besteht aus einer Abfolge von Schritten oder Aktivitäten, um ein Ergebnis (z.B. Produkt oder Dienstleisung) zu erstellen/ erhalten.Im Qualitätsmanagement unterscheiden wir: Kernprozesse, Stütz- und Teilprozesse, wobei jeder Prozess einen In- und Output hat.
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  • Gewichtung der Prozesse (Kernprozesse) Gewichtung der Prozesse Kernprozesse haben eine hohe Wertschöpfung, umfassen Kernkompetenzen, stehen im Zusammenhang mit Kundenforderungen und sind für das Unternehmen essenziell
  • Gewichtung der Prozesse (Stütz und Teil-/Unterprozesse) Stütz und Teil-/Unterprozesse leisten einen Beitrag zur Abwicklung von Kernprozessen, werden aber für den Kunden nicht direkt sichtbar. Sie koordinieren Mitarbeiter, Material, Betriebsmittel, Fachwissen, Daten, Informationen, Kommunikationsstrukturen, …
  • Prozessaufbau (6 "Ws")                           INPUT                           PROZESS                      OUTPUT Was? → Was bekomme ich? → Was wird bearbeitet? → Was gebe ich weiter? Wer? Wie? Womit? Warum? Wann?
  • Prozessorientierter Ansatz (2.3.4 9000 und 0.2 9001) Prozessorientierter Ansatz (2.3.4 9000 und 0.2 9001) Ermittlung der Prozesslandschaft: Erkennen der erforderlichen Prozesse und Festlegung der Abfolge, Wechselwirkungen und Lenkungsmethoden, Festlegung und Gewichtung von Kriterien zur Bewertung der Prozesse (Kundenzufriedenheit, Wertschöpfung in den Prozessen), Messen und Prüfen (Bewerten) der Prozesse, z. B. durch interne Audits, Maßnahmen zur Erreichung der geplanten Ergebnisse und zur ständigen Verbesserung in den betrieblichen Abläufen umsetzen und die Erreichung gegen die festgelegten Ergebniskriterien bewerten.
  • Fehlerkosten Fehlerkosten Gewährleistungskosten Nacharbeitskosten Ausschusskosten Wertminderung Zinsverluste durch Terminüberschreitungen Konventionalstrafen Kosten für Produkthaftung
  • Fehlerverhütungskosten Fehlerverhütungskosten Qualitätsplanung Prüfpanung Qualitätsschulung Qualitätsaudits Personalkosten Kosten für Arbeits- und Fehlerstudien Kosten für Liferantenbeurteilungen Kosten für die ISO Zertifizierung
  • Definition Fehler Das Deutsche Institut für Normung definiert Fehler als einen „Merkmalswert, der die vorgegebenen Forderungen nicht erfüllt“ und als „Nichterfüllung einer Anforderung“; dabei wird die Anforderung definiert als „Erfordernis oder Erwartung, das oder die festgelegt, üblicherweise vorausgesetzt oder verpflichtend ist“.
  • Definition Mangel Definition Mangel Nach § 433 des BGB muss der Verkäufer dem Käufer die Sache frei von Sach- und Rechtsmängeln verschaffen. Diese sind wie folgt geregelt:  Ein Sachmangel § 434 BGB liegt vor, wenn die im Vertrag vereinbarte oder vorausgesetzte Nutzung des Produkts oder der Leistung nicht oder nicht vollständig möglich ist.
  • Konstruktive QM-Maßnahmen Konstruktive QM-Maßnahmen Technische Maßnahmen Methoden Sprachen Werkzeuge Organisatorische Maßnahmen Richtlinien Standards Checklisten
  • Analytische QM-Maßnahmen Analytische QM-Maßnahmen sind zur Messung der Qualität der End- bzw. Zwischenprodukte Gliederung nach verschiedenen Gesichtspunkten: Bezug der Prüfung Automatisierungsgrad der Prüfung Nachvollziehbarkeit der Prüfung Einsatzbereich der Prüfung Analysierende Verfahren sammeln gezielt Informationen über den Prüfling mit analytischen Mitteln. Testende Verfahren führen den Prüfling mit Eingaben aus. Analytische und konstruktive QM-Maßnahmen beeinflussen sich gegenseitig.
  • Analytisches Qualitätsmanagement Analytisches Qualitätsmanagement Analysierende Verfahren (Fehlerentstehung ist noch nicht bekannt) 1. Statistische Analyse (SPC=Statist. Prozesskontrolle) Review (in geplanten Abständen) Inspektion (ungeplant) Durchsprache 2. Animation Programmverifikation Walkthrough Audit Testende Verfahren (Fehlerentstehung ist bekannt) Dynamischer Test Symbolischer Test Simulation Schreibtischtest
  • Steuerung der Produktion und der Dienstleistungserbringung (ISO 9001 - 8.5.1) Steuerung der Produktion und der Dienstleistungserbringung (8.5.1) Die Organisation muss die Produktion und die Dienstleistungserbringung unter beherrschten Bedingungen durchführen.Falls zutreffend, müssen beherrschte Bedingungen Folgendes enthalten: die Verfügbarkeit von dokumentierten Informationen, die festlegen: die Merkmale der zu produzierenden Produkte, der zu erbringenden Dienstleistungen, oder der durchzuführenden Tätigkeiten; die zu erzielenden Ergebnisse; die Verfügbarkeit und Anwendung von geeigneten Ressourcen zur Überwachung und Messung; die Durchführung von Überwachungs- und Messtätigkeiten in geeigneten Phasen, um zu verifizieren, dass die Kriterien zur Steuerung von Prozessen oder Ergebnissen sowie die Annahmekriterien für Produkte und Dienstleistungen erfüllt wurden; die Nutzung einer geeigneten Infrastruktur und Umgebung für die Durchführung von Prozessen; die Benennung von kompetenten Personen, einschließlich jeglicher erforderlicher Qualifikation; die Validierung und regelmäßig wiederholte Validierung der Fähigkeit, geplante Ergebnisse der Prozesse der Produktion oder Dienstleistungserbringung zu erreichen, wenn das resultierende Ergebnis nicht durch anschließende Überwachung oder Messung verifiziert werden kann; die Durchführung von Maßnahmen zur Verhinderung menschlicher Fehler; die Durchführung von Freigaben, Liefertätigkeiten und Tätigkeiten nach der Lieferung.
  • Steuerung nichtkonformer Ergebnisse (8.7) -1 Steuerung nichtkonformer Ergebnisse (8.7) Die Organisation muss sicherstellen, dass Ergebnisse, die die Anforderungen nicht erfüllen, gekennzeichnet und gesteuert werden, um deren unbeabsichtigten Gebrauch oder deren Auslieferung bzw. deren Erbringung zu verhindern. Die Organisation muss geeignete Maßnahmen basierend auf der Art der Nichtkonformität und deren Auswirkung auf die Konformität von Produkten und Dienstleistungen umsetzen. Dies gilt auch für nichtkonforme Produkte und Dienstleistungen, die erst nach der Lieferung der Produkte oder während oder nach der Dienstleistungs-erbringung erkannt wurden.
  • Steuerung nichtkonformer Ergebnisse (8.7) - 2 Steuerung nichtkonformer Ergebnisse (8.7) Die Organisation muss mit nichtkonformen Ergebnissen auf eine oder mehrere der folgenden Weisen umgehen: Korrektur; Aussonderung, Sperrung, Rückgabe oder Aussetzung der Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen; Benachrichtigen des Kunden; Einholen der Autorisierung zur Annahme mit Sonderfreigabe. Die Konformität mit den Anforderungen muss verifiziert werden, nachdem nichtkonforme Ergebnisse korrigiert wurden.
  • Planung der Produktqualität Planung der Produktqualität Anforderungstreue Qualitätstreue
  • Managementphilosophie Managementphilosophie Total Quality Management (TQM) Qualität orientiert sich am Kunden,  Qualität wird mit Mitarbeitern aller Bereiche und Ebenen erzielt,  Qualität umfasst mehrere Dimensionen, die durch Kriterien operationalisiert werden müssen,  Qualität ist kein Ziel, sondern ein Prozess, der nie zu Ende geht, Qualität bezieht sich nicht nur auf Produkte, sondern auch auf Dienstleistungen,  Qualität setzt aktives Handeln voraus und muss erarbeitet werden
  • Managementansätze Managementansätze Klassische Qualitätssicherung  ⇔    Total Quality Management Menschen machen Fehler.  ⇔   Prozesse provozieren Fehler. Einzelne MA sind für Fehler verantwortlich.  ⇔   ALLE MA sind für Fehler verantwortlich. Null Fehler sind nicht realisierbar.  ⇔  Null Fehler ist das Ziel. Einkauf von vielen Lieferanten. ⇔  Partnerschaft mit wenigen Lieferanten. Kunden müssen nehmen, was das Unternehmen an Qualität liefert. ⇔  Alles ist auf vollkommene Kundenzufriedenheit ausgerichtet.
  • EFQM Modell (European Foundation of Quality Management) siehe 02_Qualität und Wirtschaftlichkeit Folie 22
  • Six Sigma Six Sigma Die 5 Phasen des Six-Sigma-Verbesserungsprozesses, kurz DMAIC-Cycle genannt: Define Measure Analyze Improve Control Rahmenkonzept für einen nachhaltigen Unternehmenswandel Strategisches Instrument für die kulturelle Veränderung Instrument, das diese Veränderung messbar und nachhaltig macht → Umsetzung über das Management (Executives, Champions, Master Black Belt) Rahmenkonzept für eine nachhaltige Prozessverbesserung Excellence definieren und erreichen effiziente Organisation, begeisterte Kunden → Umsetzung über Projekte, geleitet von Methoden-Experten (Black Belt; Green Belt) Rahmenkonzept für das Vorgehen in Verbesserungsprojekten strukturiertes und methodisches Vorgehen  Einsatz von schlagkräftigen statistischen Analyse-Tools zahlen- und faktenbasierte Entscheidungen (Messungen statt Meinungen!) 
  • Der Prozessansatz von Six Sigma Der Prozessansatz von Six Sigma S Supplier: Interner oder externer Lieferant für den betrachteten Prozess, dessen Lieferqualität den betrachteten Prozess beeinflusst. I Input: Eingangsgrößen, die ein Prozess benötigt, um ein angestrebtes Ergebnis (Produkt / Dienstleistung) zu erzeugen. P Process: Im Prozess wird durch den Einsatz von Ressourcen der Input in ein Ergebnis überführt. O Output: Jeder Prozess hat ein Ergebnis, das im Falle einer Prozesskette den Input für den folgenden Prozessschritt darstellt. C Customer: Jeder Prozess hat einen internen oder externen Kunden, der die Prozessqualität / Ergebnisqualität beurteilt.
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  • Arten des KVP Arten des KVP Experten-, Impuls- oder Betriebs-KVP durchgeführt von Führungskräften und Fachpersonal   Durchführung zu bestimmtem Anlass   Ziel: "große" Wirkung  Mitarbeiter-KVP Permanente Durchführung durchgeführt am eigenen Arbeitsplatz   Ziel: viele "kleine und kleinste" Verbesserungen
  • Was will Kaizen erreichen? Was will Kaizen erreichen? Reduzierte Durchlaufzeiten Gesteigerte Lagerumschlagshäufigkeit Reduzierte Bestände Erweitertes Know – How der Mitarbeiter Gesteigerte Flexibiltät Optimierte Qualität Reduzierte Herstellkosten Gesteigerte Produktivität
  • Weitere Orientierungen neben KAIZEN Weitere Orientierungen neben KAIZEN Orientierung an den Beschäftigten  Prozess- und Ergebnisorientierung  Qualitätsorientierung  Kundenorientierung  Transparenz- und Faktenorientierung 
  • Ergänzende Leitlinien des KVP Ergänzende Leitlinien des KVP Zielgerichtet arbeiten,  »Vor Ort gehen«,  Probleme begrüßen,  In Daten sprechen,  Prozesse beherrschen,  Verbessern und Erhalten sowie  Zusammenarbeiten. 
  • KVP Methoden KVP Methoden Verschwendungssuche  5A-Aktion  Aussortieren  Aufräumen  Arbeitsplatz sauber halten  Allgemeine Standards erarbeiten  Alle Punkte einhalten und ständig verbessern  Zielvereinbarung