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GBWL (Fach) / GBWL (Lektion)
GBWL
Diese Lektion wurde von Marvin94 erstellt.
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- Merkmale zur Kennzeichnung des Gegenstands einer Wissenschaft? - Betrieb als Erfahrungsgegenstand -Wirtschaftlichkeitsprinzip als Auswahlprinzip -Wirtschaften in Betrieben als Erkenntnisgegenstand
- Erfahrungsgegenstand - Interdisziplinärer Untersuchungsgegenstand
- Auswahlprinzip -Disziplinspezifische Perspektive
- Erkenntnisgegenstand -Untersuchungsgegenstand einer Disziplin
- Betrieb - wirtschaftlich selbstständige, soziale und umweltbezogene Wirtschaftseinheit, die Sach- oder Dienstleistungen für die Deckung eines Güterbedarfs arbeitsteilig erstellt und verwertet und die damit verbundenen Risiken selbst trägt
- Arten von Betrieben nach der Art des Güterbedarfs - Haushaltung - Unternehmung
- Rationalitätsprinzip - ein Wirtschaftssubjekt handelt nach dem Rationalitätsprinzip, wenn es bei der Wahl zwischen Alternativen für die Alternative mit dem höheren Zielerreichungsgrad entscheidet
- Überführung des Rationalitätsprinzip in das Wirtschaftslichkeitsprinzip - Bedürfnisse übersteigen die Möglichkeiten zur Bedürfnisbefriedigung - Güterknappheit zwingt in Unternehmungen zum sparsamen Gütereinsatz
- Wirtschaftlichkeitsprinzip - ein Wirtschaftssubjekt handelt nach dem Wirtschaftlichkeitsprinzip, wenn es sich bei der Wahl zwischen Alternativen für die Alternative für die mit dem besten Verhältnis aus Zielerreichung und Mitteleinsatz entscheidet
- Ausprägungen des Wirtschaftlichkeitsprinzips - Maximumprinzip - Minimumprinzip - generelles Extremumprinzip
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- Maximumprinzip - mit gegebenen Mittelbestand ein maximales Ergebnis erreichen
- Minimumprinzip - ein bestimmtes Ergebnis mit einem minimalen Güterverbrauch realisieren
- generelles Extremumprinzip - ein optimales Verhältnis zwischen Mitteleinsatz undn Ergebnis erreichen
- Merkmale der Unternehmung - Konstituive Merkmale - Ergänzende Merkmale
- Konstituive Merkmale - Wirtschaftseinheit - Fremdbedarfsdeckung - wirtschaftliche Selbstständigkeit - Risikoübernahme
- Ergänzende Merkmale - Arbeitsteilung - Soziale Einheit - Umweltbezug
- Wirtschaftseinheit - Zur Erstellung der Leistungen für die Fremdbedarfsdeckung werden knappe Mittel planvoll eingesetzt, so dass festgelegte Ziele erreicht werden können - Unternehmungen verfolgen Ziele: Sachziele, Formalziele - zielorientierte Auswahl der Art der Mittelverwendung und der Leistungserstellung
- Fremdbedarfsdeckung - Sach- und Dienstleistungen für unternehmensexterne Kunden - zur technischen Leistungserstellung tritt die marktliche Leistungsverwertung
- wirtschaftliche Selbstständigkeit - selbstständige Festlegung der Ziele - selbstständige Entscheidungen
- Risikoübernahme - Risiko Gefahr einer negativen Zielabweichung - Eigentümer der Unternehmung tragen die Risiken Einkommensverlust Kapitalverlust - Risiken stehen Chancen gegenüber
- Arbeitsteilung - mengenmäßige Arbeitsteilung - artmäßige Arbeitsteilung
- Soziale Einheit - Mitarbeiter verfolgen auch ihre individuellen Ziele, die nicht zwingend mit den Zielen der Unternehmung einstimmen
- Umweltbezug - Unternehmungen sind mit ihrer Umwelt durch vielfältige Beziehungen verbunden Gesamtheit der Stakeholder - Umwelt ist die Quelle für Risiken und Chancen
- Unternehmungsprozess Gesamtheit der Aktivitäten zur technischen Leistungserstellung und marktlichen Leistungsverwertung
- Güter - Objekte bekannter Eignung - Eignung zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse direkt indirekt - Eignung für den Tauchprozess Verfügbarkeit Übertragbarkeit
- Arten von Gütern nach Kanppheit - freie Güter (sind begrenzt, aber ein Überschuss ist da) - Wirtschaftsgüter
- Arten von Wirtschaftsgütern nach ihrem Inhalt - Nominalgüter (Geld und Ansprüche auf Geld, wird immer ein Wert zugeordnet) - Realgüter (Individueller Wert, der nicht zugeodnet ist) materielle Güter immatrielle Güter (Informationen, Rechte, Dienstleistungen)
- Arten nach der Stellung im Prozess der Leistungserstellung und -verwertung - Ausbringungsgüter oder Produkt absatzbestimmte Güter innerbetriebliche Güter - Einsatzgüter oder Produktionsfaktoren Potentialfaktoren (mehrmals eingesetzt im PP, wird gebraucht) Repetierfaktoren (wird eingesetzt im PP, wird verbraucht, einmal einsetzbar)
- Potentialfaktoren - Menschliche Arbeit (z.B. Buchhalter, Verkäufer, Dreher) - Betriebsmittel (z.B. Gebäude, Maschinen, Werkzeuge, Transporteinrichtungen)
- Repetierfaktoren - Rohstoffe ( z.B. Bleche) - Hilfsstoffe (z.B. Lacke, Schrauben, Klebstoffe) - Betriebsstoffe (z.B. Energie, Schmiermittel, Kühlmittel) - Einbauteile (z.B. Reifen, Sitze, Radio)
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- Management (Leitung) als Funktion - Gesamtheit der Aufgaben zur Festlegung von Zielen und zur Sicherstellung der Zielerreichung durch Mitarbeiter und mit Mitarbeitern in einem arbeitsteilig ausgeführten Unternehmungsprozess
- Notwendigkeit des Managements - wirtschaftlich selbstständige Einheit Zielbildung und Gestaltung des Unternehmunsprozesses als weitere Aufgaben in der Unternehmung
- Arbeitsteilung - Sachinterdependenzen - Bedarf an horizontaler Koordination
- Sachinterdependenzen - Abhängigkeit zwischen den Teilaufgaben verschiedener Mitarbeiter - Arten nach den Ursachen Prozessverbund: Lieferbeziehung Restriktionenverbund: Konkurrierende Ressourcennutzung Zielverbund: Nicht konkurrierende Ressourcennutzung
- Bedarf an horizontaler Koordination - Abstimmung arbeitsteilig ausgeführter interpedependenter Aktivitäten im Hinblick auf das Ziel der Unternehmung
- Soziale Einheit - Notwendigkeit der Einflussnahme auf das Arbeitsverhalten der Mitarbeiter - Bedarf an vertikaler Koordination Ausrichtung der Aktivitäten der Mitarbeiter an den Zielen der Unternehmung
- Aufgaben des Managements - sachbezogene Aufgaben (Was ich tue und wie ich die Ziele erreichen möchte) - strukturbezogene Aufgaben (Koordination) - personenbezogene Aufgaben (Einfluss auf die Mitarbeiter zur Zielerreichung)
- Phasen im Managementprozess (Managementfunktionen) - Planung - Organisation - Personaleinsatz - Führung - Kontrolle - Umwelt - Unternehmungsprozess
- Entscheidungsfindung als übergreifende Managementaufgabe - Entscheidungen werden in jeder Phase des Managementprozesses getroffen
- Management als Institution - Gesamtheit der Personen in der Unternehmung, die über Leitungsbefugnisseverfügen Befugnis zur Frementscheidung Weisungsbefugnis Befugnisse zur Fremdkontrolle - Arten von Managern Eigentümer (eigentümergeführte Unternehmungen) angestellte Manager (managergeführte Unternehmungen)
- Einfluss der Eigentümer auf die Leitung in managergeführten Unternehmungen - Rechtsform der Unternehmung regelt die Verteilung der Leitungsbefugnisse Befugnisse zur Kontrolle und Leitung Rechtsform der Unternehmung Einzelunternehmen (Leitungs- und Kontrollbefugnisse stehen allein dem Eigentümer zu) Personengesellschaft (Gesellschafter sind zur Geschäftsführung berechtigt und verpflichtet) Kapitalgesellschaft (Handlungsfähigkeit durch die Bestellung von Organen mit gesetzlich geregelten Leistungs- und Kontrollbefugnissen)
- Eingremium-Modell - OHG Eigentum, Kontrolle der Leitung, Leitung → Gesellschafter(versammlung)
- Zweigremien-Modell - KG - Kleine GmbH Eigentum, Kontrolle der Leitung → Gesellschafterversammlung Leitung → Geschäftsführung
- Dreigremienmodell - GmbH Eigentum → Gesellschafterversammlung Kontrolle der Leitung → Aufsichtsrat Leitung → Geschäftsführung - AG Eigentum → Hauptversammlung Kontrolle der Leitung → Aufsichtsrat Leitung → Vorstand
- Delegation von Management Aufgaben - Vorgesetzter überträgt Leitungsbefugnisse an einen Mitarbeiter - Zwecke der Delegation: Entlastung des Vorgesetzten Nutzung der Fachkenntnisse und Informationen der Mitarbeiter Stärkung der Reaktionsfähigkeit Stärkung der Motivation von Mitarbeitern