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Sopsy (Fach) / Kommunikation (Lektion)

Kapitel 7

Diese Lektion wurde von Amalaswinthaa erstellt.

Lektion lernen

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  • Lasswell Formel Wer (Sender) Sagt was (Nachricht) Zu wem (Empfänger) Womit (Zeichensignal) Durch welches Medium (Kanal) Mit welcher Absicht (Intention) Mit welchem Effekt(Reaktion des Empfängers)
  • Prozess, Sender-Empfänger Modell von Shannon und Weaver Sender (codiert: Buchstaben, Worte, Blicke etc.) Sendegerät (Mund, Augen, email-account) Kanal oder Kommunikationsweg (email, Blickkontakt, sprechen) Empfangsgerät (Ohr, email-account, Augen) Empfänger (decodiert: entsprechen die Einrichtungen dem des Senders? Evtl. Feedback) Erfolgreich kodiert bedeutet nicht erfolgreich empfangen
  • Interpunktionen Eigene Reaktion wird als Reaktion auf das Verhalten eines anderen interpretiert Er: ich bin schlecht gelaunt, weil sie schlecht gelaunt ist Sie: ich bin schlecht gelaunt, weil er schlecht gelaunt ist Teufelskreise Systemische Therapie: Erwartungs-Erwartungen -> man erfindet eine Erwartung bezüglich der Erwartung des anderen
  • Sender-Empfänger-Modell von Shannon und Weaver Probleme im Kommunikationsprozess Ausbleiben einer Reaktion/andere Reaktion als erwartet Gesendete und empfangene Infos entsprechen sich nicht immer völlig Sender muss sich verdeutlichen, dass „erfolgreich codiert und gesendet“ nicht gleich „korrekt empfangen, erfolgreich codiert und verstanden“ heißt Ursache = Personen können nur im beschränkten Umfang Infos verarbeiten -> selektieren, ignorieren oder vergessen wenn sie mehr erhalten als sie ordnen können
  • Definition interpersonelle Kommunikation ·      Sender und Empfänger treten miteinander in Beziehung, so dass eine direkte Verbindung sowie ein wechselseitiger Rollentausch möglich sind ·      Hohe Relevanz im alltäglichen Handeln, da Austausch von Nachrichten zwischen Akteuren notwendig ist, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen
  • Definition Massenkommunikation ·      Es werden ausgehend von einem Sender Informationen auf eine Vielzahl von Empfängern überwiegend übertragen ·      Indirekt, einseitig und mit Hilfe von öffentlichen Medien
  • 4 Bestandteile einer Nachricht Sache: Worüber er redet/Information, Z.B. „Das hat pünktlich geklappt Appell: Was will er von mir?, Z.B. „Sei nächstes mal (genauso) pünktlich“ Selbstaussage: Was ist mit ihm?, Z.B. „Ich war nervös“, „Ich bin generell ungeduldig" Beziehung: Wie redet er mit mir?/In welcher Beziehung stehen wir zueinander?, Z.B. „Ich bin hier der Chef, ich darf sie loben und tadeln“
  • 4 Bestandteile einer Nachricht Wie verstehe ich eine Nachricht: „Das Bier ist alle“ Sachohr: Die Flasche ist leer Selbstohr: Er ist durstig Appellohr: Hol mir eine neue Beziehungsohr: Ich kann dich schicken
  • Kommunikationsstörung Zu starkes Sachohr: Übersehen der Beziehungsebene (Beziehungsohr stärken) Zu starkes Beziehungsohr: Die Sache steht nicht mehr im Mittelpunkt (Selbstoffenbahrungsohr stärken) Zu starkes Selbstoffenbahrungsohr: Psychologisierend, diagnostizierend (versuche, das wenigstens nicht zu bewerten) Zu starkes Appellohr: Eigene Interessen werden vergessen (stärkere Wahrnehmung eigener Gefühle)
  • Double binds  2 Aufforderungen die sich widersprechen, man kann nur verlieren „Tu was du willst, aber bitte enttäusche mich nicht“ Du kannst machen was du willst aber bitte achte auf die Gefühle deiner Mutter Das muss jetzt unbedingt besser werden, aber ich will keine unnötige Veränderung Ich hätte schon manchmal gerne, wenn du mir einen Blumenstrauß schenkst, aber bitte mach das spontan und nicht nur, weil ich es dir jetzt sage Lösung: Metakommunikation Therapie: Paargespräche
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  • Überzeugen durch Inhalte Inhalte müssen für Empfänger bedeutungsvoll sein Sätze kurz und prägnant halten, Aktivsätze vorziehen, keine Passivsätze Gute Übergänge Vom Allgemeinen ins Spezielle Vom Einfachen ins Komplizierte Wahl des richtigen Kommunikationskanals (komplexes schriftlich übergeben, abstraktes durch Beispiele verdeutlichen) Redundanz (Bild und Schrift, Wiederholungen)
  • Inokulationstheorie Menschen bleiben eher bei ihren Positionen oder Einstellungen, wenn sie mit Gegenargumenten „geimpft“ und daher „immun“ gegenüber diesen sind Aktives Impfen = Empfänger erzeugt und widerlegt selbst Nachteile oder Gegenargumente Passives Impfen = Nachteile oder Gegenargumente werden vom Sender vorgebracht und widerlegt Personen sind gegenüber neuen negativen Infos resistent, da sie diese mit einer höheren Wahrscheinlichkeit widerlegen können Aktives Impfen besser als passives Impfen 40% Gegenargumente, aber nicht mehr frühzeitig, aber nicht als erstes übermitteln
  • Sender Überzeugen durch Glaubwürdigkeit Kompetenz, Expertise Wahrgenommene Motivation Vertrauenswürdigkeit Attraktivität Manchmal gegen sein Interesse argumentieren  Erfahrungen (Alter) Wichtig: Glaubwürdigkeit muss von vorneherein bestehen, sie aufzubauen ist möglich, aber wenig effektiv
  • Sender Sleeper-Effekt Bedeutung der Glaubwürdigkeit des Senders im Zeitverlauf verliert an Bedeutung Informationen einer glaubwürdigen Quelle führen zu einer höheren Einstellungsänderung im Vergleich zu Informationen einer unglaubwürdigen Quelle Unterschied verschwindet nach 6 Wochen Quelle wird im Laufe der Zeit vergessen, aber Information bleibt vorhanden 
  • Sender Rahmenbedingungen Reaktanztheorie: Einengung durch starke Einflussnahme führt zum Gegenteil Problem: Kindererziehung (lassen sich ab einem bestimmten Alter nicht mehr alles vorschreiben) Autorität durch Beziehung Sender übt soziale Einflussnahme aus (Empfänger soll etwas bestimmtes tun), zeigt Barrieren auf (Empfänger wird gehindert etwas zu tun) Reduktion -> Aufforderung oder Verbot nicht nachkommen oder mit Aggression reagieren  
  • Sender Rahmenbedingungen Fairness Prodzedural: Beide können Standpunkte darlegen, Transparenz des Entscheidungsprozesses Interpersonale Fairness: Sender verhält sich respektvoll, höflich und korrekt Informationale Fairness: Empfänger wird zeitnah und umfassend informiert
  • Empfänger Elaboration-Likelihood-Modell Elaboration-Likelihood (Petty &Cacioppo) Zentrale Route = Aufmerksamkeit auf Fakten, mit Infos auseinandersetzen und darüber nachdenkekn (wenn Inhalt persönlich relevant, Inhalt verständlich, Lärm, Stress, Zeitdruck gering, Fähigkeit zu verstehen gegeben) Wenn Argumente überzeugen = langfristige Einstellungsänderung, da Infos elaboriert verarbeitet wurden Periphere Route = oberflächliche Merkmale des Senders, Kompetenz und Glaubwürdigkeit Verstärkt Aufmerksamkeit auf peripheren Hinweisreizen,  z.B. Kompetentes Auftreten, hoher beruflicher Status Einstellungsänderung weniger änderungsresistent
  • Empfänger Persönlichkeit Need for closure: hohes Bedürfnis nach Festlegung, schließen Infoverarbeitung ab, sobald genügend Infos vorliegen vs. weitere Infos verarbeiten (z.B. Parkplatz auch weiter weg vs. optimale Lösung) Need for cognition: geringes Bedürfnis nach Kognition = oberflächliche Verarbeitung vs. Motivation, elaboriert zu denken (nicht die Fähigkeit)