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Grundnahrungsmittel (tierisch) (Fach) / Futtermittel (Lektion)

WW '15/16

Diese Lektion wurde von melxying erstellt.

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  • Wofür wird Energie der aus dem Darm absorbierten organischen Verbindungen aufgewandt? - Erhaltung der Körpersubstanz - Bildung von Protein und Fett (und Lactose) im „Produkt“ 
  • Anteile von Organische Substanz in Futtermitteln - bis zu 80 % aus Kohlenhydraten (meist Polysaccharide) - bis zu 25 % aus Proteinen - bis zu10%aus Fetten  
  • Beeinflussung der sensorischen Qualität tierischer Fette durch Arten von Fetten im Futter (bei hohen Rations-Anteilen) Kokosfett - führt zu hartem Fett Pflanzenöle - führen zu weichem bis flüssigem Fett 
  • Beeinflussung der sensorischen Qualität tierischer Fette durch Arten von Fetten im Futter (bei hohen Rations-Anteilen) Kokosfett - führt zu hartem Fett Pflanzenöle - führen zu weichem bis flüssigem Fett 
  • Beeinflussung des Fettsäurenmusters im Körperfett Fettarmer Rationen ⇒ entsteht relativ hartes Körperfett Fettreicher Rationen ⇒ hängt stark von der Art des Fettes im Futter ab 
  • Beziehung zwischen Energieversorgung und Stoffansatz (Protein & Fett) bei Masttieren und der Fazit - Proteinansatzes ist genetisch und endokrinologisch bedingt - Steigt der Fettansatz ist die Energieversorgung höher als für Erhaltung und zur Ausschöpfung dieses Potentials nötig, 
  • Bestimmungsfaktoren für die Höhe des Ansatzes von Protein im Körper wachsender Tiere - Rasse ⇒ spätreife Tiere setzen mehr Protein an als frühreife Tiere - Geschlecht ⇒ männliche Tiere setzen mehr Protein an als kastrierte oder weibliche Tiere 
  • Prioritäten in der Verwendung der Umsetzbaren Energie bei wachsenden Tieren  1. Erhaltung → 2. Proteinansatz → 3. Fettansatz  Konsequenz: Das Ausmaß der Verfettung kann durch die Höhe der Rationszuteilungerheblich beeinflusst werden 
  • Zusammensetzung des Körpers von Masttieren 1. Proteingehalt : konstant in fettfreier Substanz, variabel als Funktion des Fettgehaltes ⇒Aminosäuren-Muster: genetisch festgelegt 2. Fettgehalt: abhängig von der Energieversorgung ⇒Fettsäuren-Muster: abhängig vom VerhältnisKohlenhydrate/Fett und vom Muster der Fettsäuren im Futter 3. Wasser  4. Mineralien
  • Beispiele für Färbung tierischer Fette durch Carotinoide aus dem Futter 1. Dotterfarbe beim Hühnerei:- abhängig von der Aufnahme von Farbstoffen ⇒ gut regulierbar durch Zusatz natürlicher oder synthetischer Carotinoide  2. Färsen (Hausrind) nach Weidemast (Fett): übermäßige Anreicherung von Carotinoiden aus dem Gras führt zu Gelbfärbung des Auflagefettes (unerwünscht) 3. Forellen und Lachse: Rotfärbung des intramuskulären Fettes (erwünscht, daher Zusatz von Carotinoiden) 
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  • Was wirkt die Zulagen von Vitamin E im Futtermittel? ⇒ erhöhen Konz. von Vitamin E in Leber und Muskel, dies kann bewirken:  Reduktion von Oxidationsverlusten bei der Lagerung Verbesserung des Farbhaltung Minderung von Tropfverlusten 
  • Beziehung zwischen: a. Energieversorgung der Kuh und mikrobieller Tätigkeit im Pansen: b. Mikrobieller Produkten im Vormagen und Milchzusammensetzung Je höher die Energieversorgung,.. a) desto mehr mikrobielles Zellwachstum ⇒ b) höherer Zufluss von Aminosäuren in den Dünndarm ⇒ steigt der Proteingehalt der Milch  a) desto höher der Anteil von Propionsäure an ⇒ b) steigende Absorption davon kann die Lipogenese im Körper der Kuh induzieren Konsequenz: Senkung des Fettgehalts der Milch 
  • Zusatz Fett in der Fütterung von Milchkühen (Ziele) A. Energieversorgung B. Beeinflussung... der Beschaffenheit (consistency) des Milchfetts ⇒ Streichfähigkeit (spreadability) Zusammensetzung des Milchfetts ⇒ Ungesättigte Fettsäuren 
  • Fett in der Fütterung von Milchkühen Warum Fettzulagen? ⇒ zur Erhöhung der Energiekonzentration Wie viel? ⇒ bis zu Gehalten von 12 % Rohfett? ⇒ < 3,5 % Rohfett in der Trockenmasse in der Gesamtration (Relevanter Bereich: 5 (-7) %) Warum nicht mehr? ⇒Negative Auswirkungen auf Verdauung der Zellwandbestandteile  Ummantelung ("Coating") ⇒  Hemmung der mikrobiellen Aktivität imPansen durch oberflächenaktive Effekte auf Zellmembranen; Toxische Wirkung freier Fettsäuren ⇒ Bildung unlöslicher Komplexe mit langkettigen Fettsäuren Reduzierte ⇒ Kationenverfügbarkeit von Kationen (Ca, Mg) für die Mikroorganismen Wirkung auf pH-Wert im Pansen 
  • Negative Auswirkungen höherer Rohfettgehalte Verdauung der Zellwandbestandteile? *nicht zwangsläufig (inevitable)* - Ummantelung ("Coating"): - Hemmung der Verdauung von Cellulose, Xylose, Arabinose  - Toxische Wirkung freier Fettsäuren : Hemmung der mikrobiellen Aktivität imPansen durch oberflächenaktive Effekte auf Zellmembranen;  Selektive Hemmung bestimmter Mikroorganismen: Gram-positive Bakterien = Verdauung von Cellulose und Hemicellulosen  Reduzierte Kationenverfügbarkeit durch Bildung unlöslicher Komplexe mit langkettigen Fettsäuren; (Ca, Mg) für die Mikroorganismen  Wirkung auf pH-Wert im Pansen 
  • Unerwünschte Auswirkungen der Fütterung von Fetten auf der Milchzusammensetzung 1. Milchfettgehaltsdepression: Verminderte Produktion von Essigsäure (C2) in den Vormägen >> Reduzierte Neusynthese im Euter; Form des Futterfettes 2. Milcheiweißgehaltsdepression:Teilweise bedingt durch (..condition by..) Milchleistungssteigerung (Verdünnungseffekt) >> Verbesserung der Proteinversorgung 
  • Erklären der Begriff von Streichfähigkeit im Bezug auf der Beschaffenheit und Zusammensetzung des Milchfetts. Ziel: Erhöhung des Anteils ungesättigter Fettsäuren, um "harte Butter" zu vermeiden. Streichfähigkeit: Hartes Milchfett ("Winterbutter"): Mangel an langket-tigen Fettsäuren und/oder zu geringe Anteile an ungesättigten Fettsäuren
  • Zielgröße von ungesättigte Fettsäuren ("ideales Milchfett"; O'Donnell, 1989): im Bezug auf der Beschaffenheit und Zusammensetzung des Milchfetts. *Kopie von Pflanzlicher Fette* 8 % Gesättigte Fettsäuren 82 % Einfach ungesättigte Fettsäuren 10 % Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 
  • Einteilung der Futtermittel Nach Transport- und Handelswürdigkeit:  1. Wirtschaftseigene Futtermittel = oft geringe Enegiedichte ⇒ auf dem Hof erzeugt 2. Zukauf (buying in) -Futtermittel = wegen hoher Energiedichte ⇒ transportwürdig Futtergetreide kann selbst erzeugt oder aus dem Handel bezogen (sourced) sein
  • Formen der Verabreichung(administring) von wirtschaftseigenem Futter 1. Frisch : z. B. durch Beweidung (grazing) / frisch gemähtes Gras („cut and carry“) 2. Nach Lagerung: Form der Konservierung nötig = feuchtes Erntegut nicht haltbar 
  • Möglichkeiten der Futterkonservierung 1. Wasserentzug :- Bodentrocknung ⇔ Belüftungstrocknung - Warmlufttrocknung ⇔ Heißlufttrocknung 2. pH-Veränderung :- Vergärung eines Teils der vorhandenen Kohlenhydrate- Vergärung zugesetzter Kohlenhydrate Zusatz von Säuren