4

Motivationspsychologie (Fach) / Lewin (Lektion)

Lernzettel 07

Diese Lektion wurde von laurue erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

  • Wahrnehmungsphänomene bei Lewin Wahrnehmungsphänomene -       Lewin Vertreter d. Gestaltpsychologie, deren Ausgangspunkt Untersuchungen zu Gesetzesmäßigkeiten d. Wahrnehmung von M. Wertheimer -       Erkenntnis: Ganzes ist mehr als die Summe seiner Teile (d.h. Analyse v. psycholog. Phänomenen oftmals nicht möglich, wenn man es in möglichst viele Teilprozesse zerlegt) à Phi-Phänomen o   Bsp: Reihe v. Lichtquellen in kurzem zeitl. Abstand aufleuchten, entsteht Eindruck eines einzigen bewegten Lichtstrahls è nötig, das Gesamte&wie es v Person wahrgenommen wird, zu berücksichtigen
  • grundlegende Konzepte & Begriffe Lebensraum = Summe aller Person- & Umweltvariablen -       Verhalten = Funktion v. Merkmalen d. Person & Merkmalen d. Situation (V= f[P,U] o   beide Größen determinieren menschl. Verhalten -       Feld = Gesamtheit d. Person- & Situationsvariablen, die zu gegebenem Zeitpunkt Rolle spielen o   Lebensraum entspricht all jenen Kräften, die zu gegebenem Zeitpunkt auf Person einwirken / unmittelbare Gründe wichtig! -       ahistorische Theorie o   Verhaltenserklärung möglich, wenn man die momentan auf Person einwirkende Kräfte einbezieht (≠ Freud, bei dem vergangene Ereignisse auf momentanes Befinden wirken) à ahistorische Theorie -       phänomenologischer Ansatz: o   subjektiv wahrgenommenen Kräfte (d. Umwelt- & Personwahrnehmung) determinieren Konstrukte d. Feldtheorie -       Unterscheidung in Person- & Umweltvariablen -       versch. Konstrukte, entweder strukturell (überdauernd) oder dynamisch (verändernd) -       Bedürfnisse (entweder biologisch (àechte Bedürfnisse) oder Bedürfnisse/Ziele/Vornahmen aller Art einer Person à Quasi-Bedürfnisse)
  • strukturelle Personkonstrukte überdauernde Merkmale Grenzen Nachbarbereiche (ähnlich) Grenzwände untersch. durchlässig & trennen Bereiche
  • dynamische Personkonstrukte dynamisch, weil fortlaufend Änderungen unterworfen Spannung: entsteht wenn Bedürfnis vorhanden ist, wird reduziert wenn Bedürfnis erloschen, kann durch ähnliches Bedürfnis gestillt werden je durchlässiger Grenzwände zw. Bedürfnissen, desto eher alternatives Quasibedürfnis in Lage, anderes Quasibedürfnis zu stillen
Anzeige