4
Motivationspsychologie (Fach) / Epikur (Lektion)
- Thesen zur Motivation Handeln zum Vergnügen/Freude (Ziel: pos. Zustände schaffen, neg. Zustände vermeiden) Hedonismus (Lust-/Unlustprinzip): Zweck aller Handlungen ist, Freude zu empfinden Antizipation/Erwartungen d. Zustände Bedürfnisse (Freude: Bedürfnisbefriedigung, Schmerz: keine Bedürfnisbefriedigung) auslösend (handlungsmotivierend, wenn man in neg. Zustand) vs. statisch (angenehmer Zustand soll beibehalten werden physisch (unmittelbare körperliche Zustände) vs. mental (gegenwärtige, vergangene & zukünftige Zustände) natürlich (biolog. bedingt) vs. nicht natürlich notwendig vs. nicht notwendig 5. Homöostase (= Streben nach innerem Gleichgewicht, das als Idelazustand empfunden wird) Abweichung: Mangelzustand, der behoben werden soll wenn behoben: Ruhe, Passivität bis neues Disäquilibrium auftritt (-->Kreislauf) verbunden mit Hedonismus, weil Homöostase = angenehm
- Merkmale motivierten Verhaltens willentlich gewählt absichtlich ausgeführt Wahlverhalten Latenz d. Verhaltens (zu versch. Zeitpunkten begonnen) Intensität d. Verhaltens Persistenz/Ausdauer
- experimenteller Ansatz Experiment als Methode Vorhersage v. rationalen/funktionalem Verh. ahistorisch (nur ein Zeitausschnitt)
- klinischer Ansatz abweichendes, dysfunktionales Verhalten generelle Verhaltensprinzipien Vielfalt v. Datenquellen historisch (Entwicklungsverläufe)
Anzeige