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Sopsy (Fach) / Förster Text Haben und Sein (Lektion)

Text Zusammenfassung

Diese Lektion wurde von Amalaswinthaa erstellt.

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  • Meta-Analyse (Dittmar 2014) Materialisten sind weniger glücklich weniger Zufriedenheit mit dem Leben als Ganzes, weniger positive Momente, niedriger Selbstwert, psychische Probleme, erhöhter Substanzkonsum (um die „Leere“ zu füllen) Materialisten nehmen große Kluft zwischen Ist- und Soll-Zustand war (denken, sie seinen weit von ihren Zielen entfernt) Effekt der Unzufriedenheit über alle Ethnien, Nationalitäten, Schichten etc. hinweg
  • Meta-Analyse (Dittmar 2014) Effekte von Materialismus und Glück besonders stark in: in Gesellschaften wo Materialismus hohen Wert hat (àständige Erinnerung daran, was man noch nicht hat) Bei materialistischen Frauen (da bei diesen ein Werte- Rollenkonflikt entsteht) Materialismus kann glücklich machen, wenn er nicht dauernd mit sozialen Werten in Konflikt stünde (z.B. religiöse Werte, die Materialismus verpönen -> Dissonanz entsteht in der Person) Haben hat Suchtpotenzial: Haben motiviert mehr haben, usw. Besitz führt jedoch nicht zwangsweise zu Unglück, kann  zu einem sorgenfreien Leben führen
  • Armut Befunde von Eldar, Shafir und Kollegen: Armut: hemmt Selbstkontrolle und minimiert kognitive Kapazität -> Teufelskreis: Arme begehen eher Entscheidungsfehler, folgen ihren Impulsen (wenig Sparen, Glücksspiele etc.)  Untersuchungen in Kenia zeigen: Man benötigt mehr als einen Harz-IV-Satz um Menschen kognitiv wieder funktionsfähig zu machen (Cortisol Level sinken erst bei bestimmtem Einkommen) Weitere Quelle für Stress und Leistungsabfall bei Armen: soziale Ausgrenzung Studie von Hall und Kollegen: Stärkung des Selbstwerts bei Armen -> weniger Defizite bei Intelligenzaufgaben
  • Geld als Ressource oder Sucht Befunde Geld wird mit Unabhängigkeit assoziiert widerstandsfähiger gegen soziale Exklusion (weniger Aktivität im Schmerzzentrum, wenn man ausgegrenzt wird) Finanzielle Standards setzen uns unter Druck und werden zum Zwang direkte Belohnungszentren werden aktiviert (Geld wird zum Endzweck) Geldsucht -> Wirklichkeitsverzerrung, Entzugserscheinungen und Kontrollverlust bei Ausbleiben de Geldes Geld kann beides sein: mit Habenmitteln Habenziele erreichen (Selbstzweck, Sucht, Flow, Rausch), mit Habenmittel Seinsziele erreichen (Frau die sich durch ihre Erwerbsfähigkeit emanzipiert und zufrieden mit dem  Ziel ist)
  • Achtsamkeit Fokussierung auf die Gegenwart, vorurteilsfreies Erleben im Hier ohne Wertung Emotionale Reize werden schnell im PCF weiterverarbeitet, können negatives anders einordnen (z.B. bei Spinnenangst greift nach der emotionalen Komponente, schnell die kognitive Komponente ein: „Ich brauche keine Angst haben, Spinnen sind friedlich und sehr nützlich“) weniger eine Ist-Soll-Diskrepanz Möglicher dysfunktionaler Teil: Ablenkung vom Wesentlichen, Analytisches Denken wird durch Kreativität behindert
  • Was passiert nach Erreichen eines Ziels ? Promotion Fokus -> Ziel wird als Ideal gesehen -> glücklich Prevention Fokus -> Ziel wird als Pflicht gesehen -> Erleichterung Nach Erreichen von persönlichen Zielen tritt meist ein Ruhezustand ein Manche Seinsziele sind jedoch so umfassend und abstrakt, dass sie unerfüllbar sind
  • Menschen die einen Sinn im Leben sehen ... Gesünder, Glücklicherem zufriedener Grund: meist mit hohem Selbstwert gekoppelt (ich habe das Gefühl, für andere oder diese Welt wertvoll zu sein, verbesserte Selbstregulation (zeigt sich z.B. im Umgang mit Schicksalsschlägen)) Menschen in ärmeren Ländern empfinden eher einen Sinn im Leben (Religiosität etc.) als Menschen in reichen Ländern (hier besteht womöglich weniger Interesse an sozialen Zielen, aufgrund von Materialismus und Egozentrismus -> weniger Sinnerleben)
  • Religiosität und Spiritualität Intrinsische Religiöse glücklicher Religiosität und Spiritualität erleichtert Selbstkontrolle Religiöse sind gesünder, nehmen weniger Drogen, haben geringeres Risiko für Demenz aufgrund des geringen Alkoholkonsums Spiritualität senkt auffälliges Konsumverhalten (das Sein blockiert das Verfolgen von Habenzielen) dysfunktionaler Aspekt der Religion: starre Regeln, oftmals klare Definition von Eigen- und Fremdgruppe (Eigengruppe: Paradies, Fremdgruppe: Hölle), Depressionen und Schuldgefühle bei „Sünden“, Gefühl der Selbstbestimmung bei Religiösen häufig geringer -> Gefahr der Identitätsaufgabe  ein „Zuviel“ ist schädlich
  • Soziales Leben und Arbeit ·      Soziales Leben wird oft als Gegenteil der Arbeit angesehen ·      Kontakte, soziale Netzwerke, Austausch mit anderen sind lebensnotwendig, selbst wenn dadurch ab und zu Konflikte entstehen
  • ARbeit Quelle für Stress (Teilzeitverträge, hohe Anforderungen)  wichtige Ressource, sinnstiftend 6 wichtige Faktoren (vorteiligt oder nachteilig): Anerkennung, Handlungsspielraum, Gemeinschaftsgefühl, Gerechtigkeit, Werte, Arbeitsbelastung stabilisierender Faktor für Gesundheit Arbeitende mit dem selben monatlichen Einkommen wie Arbeitslose sind glücklicher -> Arbeit ist nicht nur Haben- sondern auch Seinsziel
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  • Kunst und Musik positive Wirkung, befriedigt hedonische und epistemische Bedürfnisse, liefert ästhetische Genüsse, regt an, bereichert, tröstet Aktivierung des Belohnungssystems Fördert kreatives Schaffen Materialistische Einstellung zur Kunst „streut Gift in das Vergnügen“ (Kreativitätsdruck, zu hohe Standards...) Promotion-Fokus:  häufig entstehen bei Künstlern Depressionen , wenn sie ihre Ideale nicht erreichen
  • Wirkung der Natur auf den Menschen aktiver und leistungsfähiger in Natur anstatt Uni sogar wenn im Labor vorgetäuscht positiver Effekt Erklärung: Biophilie (Freundschaft mit Lebendigem) steckt in unseren Genen Kreative Denkprozesse werden angeregt
  • Achtsamkeit hilft bei... Depressionen Grübeln Schlafstörungen Panikattacken auf Botschaften des Partners achten -> weniger destruktives Verhalten
  • Achtsamkeit steigert... steigert Stimmung Wohlbefinden Immunsystem psychische und physische Gesundheit Selbstkontrolle Kreativität verringert Stressempfinden