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Sopsy (Fach) / Soziale Verantwortung (Lektion)

Gehört zu Positive Psychologie II

Diese Lektion wurde von Amalaswinthaa erstellt.

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  • Definition Verantwortung Weist auf eine Verbindung oder Verwandtschaft mit einer bedüftigen Person hin Ein mensch handelt verantwortungsvoll, wenn er ethische Standards in Betracht zieht und sich selbst in der Rechenschaft für die Folgen der Handlung sieht
  • Faktoren, die die Übernahme von Verantwortung begünstigen Verhaltensvorbidler und Normen Milgram Wenn jemand sich verantwortlich zeigte, und den angeblichen Schüler trotz Instruktion durch einen VL nicht mit Schocks bestrafte (Vorbild mit Zivilcourage), dann Quote des konformen Verhaltens von 85 auf 50%
  • Faktoren, die die Übernahme von Verantwortung begünstigen Identifikation mit der verantwortlichen Gruppe und der betroffenen Gruppe ·      Mitglied einer Gruppe, die Verantwortung übernimmt -> eher bereit selbst Verantwortung zu zeigen ·      Starke Identifikation mit Gruppe, die von einem Unglück betroffen ist (z.B. Europäer bei einer Krise in Europa), dann ist Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme stärker
  • Faktoren, die die Übernahme von Verantwortung begünstigen Wahrnehmung der Situation Zuschreibung von Verantwortung gegenüber dem hilfeempfänger ist starker Prädiktor für eigene Bereitschaft Hilfsbereitschaft geringer, wenn die Notsituation selbst verursacht wurde Mehr Mitgefühl für das Opfer und mehr Hilfe, wenn die Ursache als unkontrollierbar wahrgenommen wird
  • Moralische Entwicklung nach Kohlberg ·      Präkonventionelles Niveau (Gut ist, was gut für mich ist) ·      Konventionelles Niveau (Gut ist, was von der Bezugsgruppe als gut festgelegt ist) ·      Postkonventionelles Niveau (Gut ist, was im Einklang mit universellen ethischen Regeln ist
  • Gesinnungs- und Verantwortungsethik - Max Weber Notwendig, die richtige Gesinnung zu haben à humanistische Einstellung mit klaren Vorstellungen darüber was richtig ist und was nicht Gesinnung allein reicht nicht aus, man muss sich auch verantwortlich fühlen (sonst nur verzweifelt was alles schief läuft) Verantwortlich für Handeln und Nicht-Handeln 
  • Soziale Verantwortung ·      Verantwortung für ein Verhalten und Folgen zu klären, führt bei Beobachtern zu Gewissheit und bei Akteruen zu negativen/positiven Konsequenzen ·      Menschen fühlen sich schon verantwortlich, wenn ein Minimum an Ursächlichkeit interpretiert werden kann (Kopfschmerzen einer Person, vorher negativ an sie gedacht und Voodoo Ritual)
  • Soziale Verantwortung (Differenzierungen) Auhagen · ein Mensch handelt verantwortungsvoll, wenn er die ethischen Standards in betracht zieht und sich selbst ind er Rechenschaft für die Folgen der Handlungen hält
  • Verantwortung und Hilfeverhalten Hoffmann Zwei prosoziale Motive: Empathie und Schuld Empathie notwendig  um überhaupt Verantwortung zu zeigen Schuldgefühle stehen in Zusammenhang mit negativen Ereignissen als Konsequenz von Verantwortung
  • Zuschreibung von Verantwortung auf Personen - Heider ·      Attribution variiert sukzessiv und realtiv zu dem Beitrag der Umweltfaktoren Person hat im weitesten Sinne etwas mit dem Ergebnis zu tun (z.B. wird für ein Vergehen angeklagt, dass seine Religionsgemeinschaft vor Jahrhunderten begangen hat) Person hat das Ergebnis ursächlich bewirkt Person hätte die MItell gehabt, ein Ereignis zu beeinflussen à moralische Verantwortung für das Ereignis Person wird nur Verantwortung zugeschrieben, wenn sie das Ereignis auch beabsichtigte Verantwortung wird zwar bei der Person gesehen, aber die Entwicklung der Eigenschaften, welche bei der Person die Verantwortung für das Ereignis verursachten, werden als außerhalb der Kontrolle der Person gesehen
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  • Zwei Bedeutungen von Verantwortung Verantwortung für andere: -Sorge um deren finanzielles und gesundheitliches Wohlergehen -Ausbildung und Sicherheit -Allgemeines Interesse und Beteiligung an Belangen der Gesellschaft Verantwortung für eigene Handlungen -Politische Verantwortung für Fehlentscheidungen -Finanzielle Verantwortung für die eigene Versorgung -Vermeidung von unnötigen Risiken für andere
  • Faktoren, die die Übernahme von Verantwortung begünstigen 1.     Verhaltensvorbilder & Normen 2.     Wahrnehmung der Situation ( Hilfe gering bei Selbstverschulden) 3.     Wahrnehmung der eignen Handlungskompetenzen 4.     Identifikation mit der verantwortlichen Gruppe 5.     Identifikation mit der betroffenen Gruppe