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Anatomie und Physiologie (Fach) / alles (Lektion)
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- Frank-Starling-Mechanismus beschreibt die Zusammenhänge zwischen der Füllung und der Auswurfleistung des Herzens Durch ihn wird die Tätigkeit des Herzens an kurzfristige Schwankungen von Druck und Volumen angepasst, so dass beide Herzkammern dasselbe Schlagvolumen auswerfen.
- Vorlast die Kräfte, die am Ende der Diastole zur Dehnung der kontraktilen Muskelfasern der Herzventrikel führen. Sie entsprechen unter physiologischen Bedingungen der enddiastolischen Wandspannung des Ventrikelmyokards.
- Vorlastsenker positiv inotrope Arzneistoffe (z.B. Herzglykoside) -ACE-Hemmer, -Diuretika -Nitrate
- Angiotensin Converting Enzyme (ACE) Enzym, das Angiotensin I in das vasokonstriktorisch wirksame Angiotensin II spaltet. Angiotensin II ist ein Effektor im Renin-Angiotensin-Aldosteron-System.
- Renin-Angiotensin-Aldosteron-System Angiotensinogen → Angiotensin I durch Renin Angiotensin I→ Angiotensin II durch ACE ( Angiotensin Converting Enzym) Angiotensin II → an den Blutgefäßen eine Vasokonstriktion →in der Nebennierenrinde eine vermehrte Ausschüttung von Aldosteron Aldosteron→ Steroidhormon/ Natrium- und Wasserretention in der Niere Angiotensin II RR-Erhöhung durch -Steigerung des intravasalen Volumens -Verengung der Blutgefäße
- Indikationen ACE-Hemmer Essentielle HypertonieHerzinsuffizienz (NYHA II und III)Prophylaxe des Herzinfarkts und des Schlaganfalls
- NYHA-Klassifikation Nach der New York Heart Association ACE-Hemmer: Grad I-IV, bei Unverträglichkeit auf AT1-Antagonisten umsteigen.Betablocker: Grad II-IV. Bei Vorliegen von Hypertonie und/oder Z.n. Herzinfarkt auch Grad I. Langsames Einschleichen bei stabilen Patienten unter engmaschiger Kontrolle.Diuretika: Grad III-IV. Bei vorliegender Flüssigkeitsretention auch schon bei Grad II.Aldosteronantagonisten: Grad II-IV, Cave: KaliumIvabradin: Grad II-IV bei unzureichender Wirksamkeit der Standardmedikation und Sinusrythmus > 75/min.Herzglykoside v.a. Digitalis: Grad III-IV, stadienunabhängig bei Vorliegen einer Tachyarrythmie bei Vorhofflimmern. Herzglykoside und Diuretika wirken nicht direkt prognoseverbessernd, sondern symptomatisch unterstützend.
- Großer Blutkreislauf (Körperkreislauf) linken Ventrikel Aorta Arterien bzw. Arteriolen Kapillaren Aus dem Kapillarbett in die Venolen Venen Vv.cava sup/inf rechter Vorhof des Herzens.
- Lungenkreislauf desoxygeniertes Blut Rechte HerzkammerPulmonalklappeTruncus pulmonalisLungenarterienLungenkapillaren Oxygeniertes Blut LungenvenenLinker VorhofMitralklappeLinke Herzkammer
- Gefäßwand Tunica intima, kurz: Intima Tunica media, kurz: MediaTunica externa, kurz: Adventitia
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- Aneurysma Einteilung.... 1 ...nach Form drei Formen des Aneurysmas: Aneurysma verum (Aussackung aller drei Schichten der Wand)AA.fusiforme/sacciforme Aneurysma dissecans ( Folge einer Aortendissektion→Wühlblutung in der Media, d.h. zwischen Intima und Adventitia der Gefäßwand. In der Regel ist die thorakale Aorta betroffen) Aneurysma spurium ( keine arterielle Gefäßaufweitung, sondern ein mit der Arterie in Verbindung stehendes, blutgefülltes Hämatom) .2 ...nach Lokalisation Aortenaneurysma: Aneurysma der Aorta Zerebrales Aneurysma: Aneurysma der Hirnarterien Herzwandaneurysma
- ANP (atriales natriuretisches Peptid) Hormon gebildet: in den Zellen des rechten Vorhofs und dort auch in den Vesikeln gespeichert freigesetzt: bei vermehrter Dehnung des rechten Vorhofs oder durch Sympathikusaktivierung Hemmung der Freisetzung: durch Histamin (aus den Mastzellen) Aufgaben: vermindert die Rückresorption von NaCl und Wasser in den Nieren (=> Erhöhung der Harnausscheidung, Vasodilitation), dadurch soll das Herz vor Überlastung geschützt werden (bei Herzinsuffizienz, kardialer Hypertrophie erweitert die Arteriolen hemmt das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System
- BNP (brain natriuretic Peptid) B-Typ-natriuretisches Peptid gebildet: von den ventrikulären Kardiomyozyten (Myokard) freigesetzt: von den Myozyten des Herzens durch eine Überdehnung der Herzkammern, soll das Herz entlasten und den Blutdruck senken Aufgaben: dient als Hinweis auf kardiale Dekompensation (v.a. bei Herzinsuffizienz im Blut nachweisbar) wirkt antidiuretisch (wasserrückresorbierend) und blutdrucksenkend
- endokrine Herzfunktion ANP (rechter Vorhof) (atriales natriuretisches Peptid) BNP (Myocard) (brain natriuretic Peptid)
- 1.Hirnnerv I Nervus olfactorius (Riechnerv) Leitet Signale von der Nase zum Gehirn. sensorisch (spezielle Viszeroafferenz, Geschmackswahrnehmung)
- 2.Hirnnerv II Nervus opticus (Sehnerv) Leitet die Signale der Netzhaut zum Gehirn. sensorisch (Spezielle Somatoafferenz)
- 3.Hirnnerv II Nervus opticus (Sehnerv) Leitet die Signale der Netzhaut zum Gehirn. sensorisch (Spezielle Somatoafferenz)
- 4.Hirnnerv IV Nervus trochlearis (Augenrollnerv) Steuert den schrägen oberen Augenmuskel somatomotorisch
- 5.Hirnnerv V * Nervus trigeminus (Drillingsnerv) Untergliedert sich in den Augennerv (Nervus ophthalmicus), den Oberkiefernerv (Nervus maxillaris) und den Unterkiefernerv (Nervus mandibularis). Er leitet sensible Informationen aus dem ganzen Gesichtsbereich zum Gehirn und innerviert die Kaumuskulatur. somatoafferent und branchiomotorisch
- 6.Hirnnerv VI Nervus abducens (Augenabziehnerv) Innerviert den lateralen Augenmuskel. somatomotorisch
- 7.Hirnnerv VII * Nervus facialis (Gesichtsnerv) Steuert die Muskulatur der Mimik und Musculus stapedius, vermittelt auch die Geschmackswahrnehmung in den vorderen zwei Dritteln der Zunge, innerviert alle Kopfdrüsen außer der Ohrspeicheldrüse. branchiomotorisch, vegetativ (parasympathisch) und sensorisch
- 8.Hirnnerv VIII Nervus vestibulocochlearis (Hör- und Gleichgewichtsnerv) Zuständig für die Weiterleitung der Informationen von der Hörschnecke und dem Gleichgewichtsorgan. sensorisch
- 9.Hirnnerv IX * Nervus glossopharyngeus (Zungen-Rachen-Nerv) Leitet die Signale des hinteren Zungenabschnittes zum Gehirn und innerviert die Muskeln des Rachens. Wichtig für den Schluckakt. Innerviert auch die Ohrspeicheldrüse. sensorisch, sensibel, branchiomotorisch und vegetativ (parasympathisch)
- 10.Hirnnerv X * Nervus vagus ("umherschweifender" Nerv) Hauptnerv des Parasympathikus und an der Regulation der Tätigkeit vieler innerer Organe beteiligt sensorisch, sensibel, branchiomotorisch und vegetativ (parasympathisch)
- 11.Hirnnerv XI Nervus accessorius (Beinerv) Versorgt motorisch den Musculus trapezius und den Musculus sternocleidomastoideus. Der Nervus accessorius entspringt eigentlich aus dem Rückenmark. Da er jedoch parallel zum Rückenmark in die Schädelhöhle zieht und diese dann an der Schädelbasis wieder verlässt, wird er zu den Hirnnerven gezählt. somatomotorisch
- 12.Hirnnerv XII Nervus hypoglossus (Unterzungennerv) Steuert die Zungenbewegung. somatomotorisch
- Hirnnerven I Nervus olfactorius (Riechnerv) Leitet Signale von der Nase zum Gehirn. sensorisch (spezielle Viszeroafferenz, Geschmackswahrnehmung) II Nervus opticus (Sehnerv) Leitet die Signale der Netzhaut zum Gehirn. sensorisch (Spezielle Somatoafferenz) II Nervus opticus (Sehnerv) Leitet die Signale der Netzhaut zum Gehirn. sensorisch (Spezielle Somatoafferenz) V * Nervus trigeminus (Drillingsnerv) Untergliedert sich in den Augennerv (Nervus ophthalmicus), den Oberkiefernerv (Nervus maxillaris) und den Unterkiefernerv (Nervus mandibularis). Er leitet sensible Informationen aus dem ganzen Gesichtsbereich zum Gehirn und innerviert die Kaumuskulatur. somatoafferent und branchiomotorisch IV Nervus trochlearis (Augenrollnerv) Steuert den schrägen oberen Augenmuskel somatomotorisch VI Nervus abducens (Augenabziehnerv) Innerviert den lateralen Augenmuskel. somatomotorisch VII * Nervus facialis (Gesichtsnerv) Steuert die Muskulatur der Mimik und Musculus stapedius, vermittelt auch die Geschmackswahrnehmung in den vorderen zwei Dritteln der Zunge, innerviert alle Kopfdrüsen außer der Ohrspeicheldrüse. branchiomotorisch, vegetativ (parasympathisch) und sensorisch VIII Nervus vestibulocochlearis (Hör- und Gleichgewichtsnerv) Zuständig für die Weiterleitung der Informationen von der Hörschnecke und dem Gleichgewichtsorgan. sensorisch IX * Nervus glossopharyngeus (Zungen-Rachen-Nerv) Leitet die Signale des hinteren Zungenabschnittes zum Gehirn und innerviert die Muskeln des Rachens. Wichtig für den Schluckakt. Innerviert auch die Ohrspeicheldrüse. sensorisch, sensibel, branchiomotorisch und vegetativ (parasympathisch) X * Nervus vagus ("umherschweifender" Nerv) Hauptnerv des Parasympathikus und an der Regulation der Tätigkeit vieler innerer Organe beteiligt sensorisch, sensibel, branchiomotorisch und vegetativ (parasympathisch) XI Nervus accessorius (Beinerv) Versorgt motorisch den Musculus trapezius und den Musculus sternocleidomastoideus. Der Nervus accessorius entspringt eigentlich aus dem Rückenmark. Da er jedoch parallel zum Rückenmark in die Schädelhöhle zieht und diese dann an der Schädelbasis wieder verlässt, wird er zu den Hirnnerven gezählt. somatomotorisch XII Nervus hypoglossus (Unterzungennerv) Steuert die Zungenbewegung. somatomotoris
- Inhalt Retroperitonealraum Nieren Ureteren Nebennieren Große Leitungsbahnen Truncus sympathicus Pankreas