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Motivationspsychologie (Fach) / Hull Berlyne (Lektion)

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  • Behaviorismus = verhaltensorientierte Psy -       dominiert Psy v. 20er - 60er Jahren -       S-R-Psy (stimulus – response), denn C (Prozesse in Blackbox) im S-C-R-Modell irrelevant (bestenfalls), schlimmstenfalls irreführend è nur beobachtbares Verh. Untersucht, denn interne (geistige) Prozesse nicht beobachtbar à unwissenschaftlich, nicht objektiv, nicht erforschbar è nur Handlung einer Person & deren neg./pos. Konsequenzen sind beobachtbar -       Input à Blackbox (Organismus) à Output o   Input: beobachtbare, quantifizierbare & beschreibbare Reize & Stimuli o   Blackbox: Input aufgenommen, Output produziert, WIE ist aber nicht beobachtbar, deshalb irrelevant o   Output: beobachtbare, veränderbare Reaktionen & Verh.weisen -       äußere Reize = Umweltreize -       Ziele: Erklärung, Vorhersage & Modifikation von Verhalten
  • Grundannahmen -       Trieb-(Reduktions-)Theorie nach Hull -       Hulls Theorien sind stark geprägt von Darwins Gedanken (survival of the fittest): Organismen führen nur solche Handlungen aus, die biologisches Überleben sichern -       Hull 1., der Motivationstheorie auf Laborexperimenten gründet -       Hull reduziert menschliches Verhalten auf physische und physikalische Stimuli und Reaktionen
  • Methoden Experimente zur Motivationspsychologie: -       bewusste & unbewusste geistige Prozesse von empirischer Analyse ausgeschlossen (C) -       operational definierte Konstrukte: Messbarmachung  v. theoretischen & abstrakten Begriffen (z.B. Verhalten), die nicht direkt messbar -       Ziel: menschl. Verh. möglichst präzise & mit math. Methoden vorherzusagen -       Versuchstiere (Mäuse, Ratten und Katzen) in möglichst einfachen, genau definierten & kontrollierten Bedingungen à streng experimentelles Vorgehen
  • Triebkonzept v. Hull -       Bedürfnisse/ physiolog. Mangelzustände motivieren Organismus -       Triebe = motivationale Komponente (psychisch wirksam) physiologischer Bedürfnisse (z.B. Hunger, Durst, Schlaf) à motivierend ist angenehmer Zustand nach Befriedigung d. Bedürfnisses eintritt
  • Triebe als interne physische Stimuli o   Triebkonzept stark mit aktuellen inneren Zuständen zusammenhängend à (passt das zu behavioristischen Theorien?) o   Triebstimuli = interne Grundlage der Triebe (wirken genau wie externe Stimuli) (S im S-R-Modell) à nach Hull direkt messbar (z.B. durch Nahrungsdeprivation) o   Befunde: Verh. auch bei gleichbleibenden Umweltbedingungen systematisch verändert/ variiert à widerspricht ursprüngl. Behaviorist. Annahme, dass Verh. nur von Umweltbedingungen abhänge
  • Experiment v. Richter -       gleichbleibende Umweltbedingungen bei untersch. Nahrungsdeprivation -       Aktivität d. Tiere nimmt zu, je länger Deprivation (während nach Nahrungsaufnahme Inaktivität herrscht)
  • Columbia Obstruction Box -       Tiere untersch. lange Phase d. Nahrungsdeprivation (Mäuse) -       Zielbox mit Futter -       Elektroschocks (bei längerer Deprivation eher ausgehalten & in Kauf genommen) --> Hulls Schluss: Verh. durch innere Zustände (z.B. Bedürfnisse) & Triebe energetisiert -> spez. Triebzustände fließen alle in eine Energiequelle ein, die pauschal Verhalten motiviert -->Autometapher: ·        Triebe als Motor, der angetrieben wird ·       Lenksystem: Habit (Verh. Richtung geben)
  • primäre Triebe angeboren & klar/automatisch an physiologisches Bedürfnis geknüpft (z.B. Durst/Hunger)
  • Habits/Gewohnheiten -       müssen erlernt werden, nicht angeboren -       Hierarchie der Gewohnheit: Habit-Konstrukt o   in einer Sit. viele Reaktionsmöglichkeiten = Habit-/Gewohnheitshierarchie --> Verh. oben in Hierarchie, das in Vergangenheit meiste pos. Konsequenzen brachte (nicht verstärktes Verh. sollte unten in Hierarchie stehen) --> höchste Hierarchie: Verh. Wird in Sit. als erstes gezeigt o   Habithierarchie: operational definiertes Konstrukt, was somit kontrollierbar im Experiment ist (Verh.weisen angeben, die in Rangfolge gebracht werden) basiert auf Gesetz d. Auswirkung/Lerngesetze v. Thorndike
  • Gesetz d. Auswirkung / Lerngesetze v. Thorndike o   Exp. mit Versuchstieren (Katzen), das Problemlöseverhalten (Käfigöffnung) untersucht, Käfig = Stimulus; Befreiungsverhalten = Reaktion o   Verhalten nach Prinzip Versuch und Irrtum (zufälliges Verh. irgendwann erfolgreich) o   Verh. Wiederholt & belohnt: Verhalten, was zum Erfolg führt, dann schneller gezeigt, à Tier gelernt, auf Stimuli richtige Reaktion zu zeigen: Lernen am Erfolg o   Gesetz der Auswirkung: Reiz-Reaktions-Verbindung tritt häufiger auf, wenn ein angenehmer Zustand folgt & seltener, wenn unangenehmer Zustand folgt à Konsequenz d. Verh./Reaktion führt entweder zu Stärkung zw. Stimuli/Situation & Reaktion oder zur Schwächung o   Lernen durch Bekräftigung: Auswirkungen d. Verh. beeinflussen dessen Auftretenswahrscheinlichkeit
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  • Verknüpfung v. Triebstärke & Habit -       Triebstärke =motivationale Komponente physiologischer Bedürfnisse, direkt proportional zum Bedürfniszustand, der operational als z.B. Dauer der Deprivation definiert werden kann -       Habitstärke: Richtungsvariable ist erlernt & direkt proportional zur vorauslaufenden Anzahl Verstärkungen è Multiplikativer Zusammenhang: Trieb x Habit = Verh.wkt. -       Bsp: Freunde finden = soz. Anschluss x Reaktionsmöglichkeiten -       wenn Triebstärke gen 0: kein Verhalten (z.B. gesättigte Tiere kein Futtersuchverhalten) o   wenn Triebstärke hoch, dann Verhalten wahrscheinlicher -       wenn Habit gen 0: „richtige“ Reaktion in Hierarchie nicht vorhanden, kann auch nicht gezeigt werden (z.B. Tier kennt Lösung für Käfigproblem nicht) o   Experiment an Ratten von Perin (1942): hohe Löschungsresistenz bei großer Triebstärke (großer Hunger) und großer Habitstärke (vielfaches Verstärken der „richtigen“ Reaktion)
  • sekundäre (erlernte) Triebe -       nicht angeboren & nicht auf physiolog. Bedürfniszustände zurückzuführen -       keine automatischen Anzeichen für diese Triebe, aber sind erlernbar (durch best. Lernoptionen) experimentell gezeigt durch Shuttle Box v. Miller Schlussfolgerungen: -       Konditionierungsprozess in Phase 1, helle Kammer mit Schocks assoziiert: primäres Bedürfnis, den Schmerz zu vermeiden -       in Phase 2 werden die mit Schmerz assoziierten Reize (Farbe d. Boden) per klassischer Konditionierung selbst zu  sekundären (An)Trieben, die motivieren.
  • Shuttle Box v. Miller -       zwei Kammern (hell & dunkel), dunkle Kammer: normaler Boden, helle Kammer: Elektroschocks Versuchsphase 1: -       Tür durchgängig passierbar -       Tier in heller Kammer mit Elektroschocks: mit zunehmenden Durchgängen wird Latenz (Reaktionszeit) d. Fluchtreaktion immer kürzer (nach best. Anzahl v. Durchgängen verlassen Tiere gefährlichen Bereich schon vor Eintreten d. Schocks) Versuchsphase 2: -       Tür nur durch bestimmten Mechanismus passierbar -       keine Schocks mehr verabreicht -       Tiere suchen anfangs zufällig nach Mechanismus: wenn richtige Reaktion gefunden tritt sie mit immer kürzerer Latenz & schließlich ohne Verzögerung auf Besonderheiten: -       Lernen (Betätigung Mechanismus) & zielgerichtetes Verh. (Verlassen d. hellen Käfigs) findet statt, obwohl kein Schock mehr verabreicht wird & erlernte Reaktion sehr löschungsresistent Schlussfolgerungen: -       Konditionierungsprozess in Phase 1, helle Kammer mit Schocks assoziiert: primäres Bedürfnis, den Schmerz zu vermeiden -       in Phase 2 werden die mit Schmerz assoziierten Reize (Farbe d. Boden) per klassischer Konditionierung selbst zu  sekundären (An)Trieben, die motivieren. Kritik:  1.) kaum empirische Belege f. sekundäre Triebe aufsuchenden Verhaltens (z.B. Futtersuche) (Furcht: vermeidend) 2.) bei Furchtreaktion in Phase 2 konnten kaum physiologische Furchtreaktionen festgestellt werden -> wirklich konditionierte Furchtreaktion?
  • Experiment v. Meryman unabhängige Triebquellen d. Verh. manipuliert -       UV1:  Nahrungsdeprivation ja/nein -       UV2: Angst ja/nein -       AV: Schreckreaktion auf lautes Geräusch -       Ergebnisse: -       Stärke d. Schreckreaktion von beiden UVs beeinflusst, -       umso stärker, je höher beide Triebkräfte sind è beide Triebkräfte wirken zusammen („aggregiert“) auf Verhalten
  • latentes Lernen Rolle d. Anreizes so hinzugefügt -       Kritik: bei meidendem Verh. konnten sekundäre Triebe gezeigt werden, bei aufsuchendem nicht -       Experiment von Blodgett (1929), Tolamn & Honzig (1930): -       komplexes Labyrinth für Tiere -       UV: Verstärkungsplan (3 Gruppen: 1. Verstärkung sofort & immer; 2. Verstärkung zu späterem Zeitpunkt (11. Durchgang); 3. gar keine Verstärkung) -       AV: Anzahl von Fehlern beim Durchlaufen eines Labyrinths -       Triebstärke bei allen Tieren gleich (gleiche Nahrungsdeprivation) & Habitstärke variiert durch unterschiedliche Verstärkung -       Annahme nach Hull o   1. Gruppe kontinuierliche Abnahme der Fehler von Anfang an, o   2. Gruppe kontinuierliche Fehlerabnahme ab 11. Durchgang kontinuierlich wie bei 1. o   3. Gruppe keine Fehlerabnahme -       Zentrales Ergebnis: o   latentes Lernen findet statt, beobachtbar aufgrund des abrupten Absinkens d. Fehlerrate in Gruppe 2 & durch Abfallen der Fehlerquote der Gruppe 3
  • Erklärungen d. Experiments v. Blodgett zum latenten Lernen -       nichtbehavioristische Erklärung:   o   Tiere haben mentale Repräsentation d. Labyrinths nach einigen Durchläufen o   dieses Wissen (kogn. Psy) genutzt, um mit wenig Fehlern Futter zu finden -       Behavioristische Erklärung: o   Zielobjekt hat einen Anreiz(wert) (nicht kogn. Erklärung f. Phänomen) o   Anreiz(wert): §  biologische Komponente (z.B. Gras ist für Kühe reizvoll, nicht aber für Löwen) §  erlernte Komponente (Organismus lernt, welche Situation Anreiz hat)   Verhalten (Wkt. f. best. Verh.) = Trieb x Habit x Anreiz   -       Verhalten tritt nicht auf, wenn kein Anreizwert vorliegt (Erklärung, dass Fehlerrate nach 11. Durchgang so rapide sinkt, weil Anreiz so hoch ist & so durch Multiplikation umso mehr Verh. dabei rauskommt) -       wenn Anreiz = 0 (z.B. Gras hat für Löwen keinen Anreiz), tritt auch kein Verhalten auf -       Vorwurf, dass Anreizwert kogn. Komponente in behaviorist. Theorie ist, denn Anreizwerte könnten gut kognitiv repräsentierte Größen sein, die durch Erfahrungen erlernt wurden
  • positives an Theorie v. Hull Methodik: empirische Nachprüfbarkeit, viele Bestätigungen d. Theorie für primäre Triebe geeignet, weil Verh. erklärt & vorhergesagt Operationalisierungen (Messbarmachung v. internen Reizen)
  • Negatives an Hulls Theorie / Grenzen nur auf wenige Triebe beschränkt fehlender Schluss auf Menschen unerklärliche Befunde innere Vorgänge ausgeschlossen, weil nicht beobachtbar, aber sind Teil d. Motivation
  • Problematische Befunde f. Hull Spontaner Reaktionswechsel: -       T-förmiges Labyrinth: Tiere laufen beim 2. Durchgang wahrscheinlicher zur anderen Seite als beim 1.: à spontane (weil scheinbar grundlose) Verhaltensänderung ·       Dember (1960) zeigt, dass dieser spontane Reaktionswechsel auch auftritt, wenn erste Reaktion verstärkt wird und erst nach relativ langer kontinuierlicher Verstärkung der ersten Reaktion s.R. ausbleibt -       Nichtbehavioristische Erklärungen: o   Stimulussättigungshypothese: kognitive Psychologie: §  Tiere wollen Labyrinth erkunden & kennenlernen, Bekanntheit eines Reizes verringert Interesse an diesem, Reaktionswechsel vermeidet Stimulussättigung à nicht mit behaviorist. Sicht vereinbar §  evolutionspsychologischer Sicht: evolutionärer Vorteil, denn Erkundung einer sich verändernden Umwelt (Futter) ist wichtig o   intrinsische Motivation: Wunsch/Absicht best. Handlung durchzuführen, weil Handlung interessant/zufriedenstellend erscheint -       Hulls Erklärungsversuch: Ermüdungshypothese o   Muskeln, die bei 1. Reaktion gezeigt werden ermüden, deshalb andere Reaktion gezeigt
  • empirische Überprüfung d. problematischen Befunde f. Hull Stimulussättigung vs. Reaktionsermüdung: Montgomery (1952) & Glanzer (1953) -       Experiment: Kreuzlabyrinth mit unterschiedlichen Farben -       versch. Anfangspunkte: bei gleicher Reaktion versch. Umgebungen -       Ergebnis: Tiere zeigen eindeutige Tendenz 1. Reaktion zu wiederholen à Ermüdungshypothese widerlegt -       Schlussfolgerungen: 1.) Interessantheit der Reize nimmt wg. Stimulussättigung ab (neue Reize sind interessanter 2.) Organismen von neuen Reizen angezogen & wollen diese explorieren àStimulussättigung empirisch besser belegt è nicht vereinbar mit Hulls behaviorist. Theorie, da mentale Vorstellungen, Gedächtnis & Interesse (Explorationstrieb) Rolle spielen
  • Aktivationstheorie v. Berlyne (Allgemeines) -       Schnittstelle v. Behaviorismus & kogn Psy -       kognitive Weiterentwicklung der Theorie von Hull -       laut Berlyne: Triebreduktionstheorie -       Ausgangspunkt: Befunde zum spontanen Reaktionswechsel o   Verh. nicht nur von äußeren Reizen gesteuert, sondern Ind. wählt unter verfügbaren Reizen selektiv aus o   Annahme: befriedigend, neue Situationen/Reize zu erkunden -       keine streng behaviorist. Theorie mehr
  • Unterschiede Triebtheorie - Aktivationstheorie Vertreter: Hull/Freud; Berlyne Beziehung bei Trieben: lineare Beziehung zw. Trieb & Verhalten (Zunahme Triebkräfte --> Zunahme Auftretenswkt., Häufigkeit & Intensität); optimale Beziehung zw. Trieben (mehr nicht gleich besser, weil zu viel Aktivation herrschen kann) Größen: Trieb, Habit, Anreiz; Aktivation, Stimuluskomplexität, Attraktivität Verhaltenssteuerung: extern (schmerzhafte Zustände vermeiden, wenn best. Verh. gezeigt); intern (intrinsische Motivation)
  • Aktivation - Arousal -       Aktivation durch Gehirn (Formatio reticularis) gesteuert (neuropsychologische Grundlage)
  • Stimuluskomplexität -       Anzahl Stimuli -       hohe&niedrige Stimuluskomplexität ruft viel Aktivation hervor (als unangenehm empfunden) o   sensorische Deprivation vs. zu hoch (zu viele Reize auf einmal à Unwohlsein & Stresssymptome à unattraktiv) -       mittlere Stimuluskomplexität mit wenigster Aktivation verbunden, als angenehm empfunden (höchste Attraktivität)
  • Attraktivität -       umgekehrt lineare Beziehung zu Aktivation: je mehr Aktivation, desto unattraktiver wird Stimulus/ Zustand empfunden è geringe Aktivationsniveau erstrebenswert (=Ziel v. Verhalten), weil als angenehm empfunden (wie bei anderen Triebreduktionstheorien) -       mittlere Stimulusattraktivität angestrebt, die mit geringem Aktivationsniveau einhergeht
  • Yerkes-Dodson-Gesetz  R.Yerkes & J.Dodson postulierter umgekehrt u-förmiger Zus.hang zw. Aktivationsniveau & Leistungsfähigkeit bei mittlerem Aktivationsniveau wird d. Maximalwert an Leistungsfähigkeit gezeigt, während bei hohem & niedrigem Aktivationsniveau Leistungsfähigkeit gering Art d. Aufgabe spielt auch Rolle, denn bei einfachen Aufgaben ist höheres Aktivationsniveau förderlich, bei schweren Aufgaben niedrigeres
  • Coaction-Effekt bessere Leistung bei anwesender Person, die dieselbe Aufgabe erledigt (durch gemeinsames Lösen)
  • Audience-Effekt bessere Leistung alleine durch Beobachtet-werden einer anderen Person
  • Aktivationstheoretische Erklärung d. Befunde Zajonc -       Bei schwierigen Aufgaben oder neu erlernten Reaktionen nimmt die Leistung in Gesellschaft eher ab -       Bei leichten (überlernten) und instinktiven Reaktionen nimmt Leistung in Gesellschaft zu -       Anwesenheit anderer erhöht Aktivation der Person: bei leichten Aufgaben leistungsfördernd, bei schweren leistungshemmend (empirisch gut bestätigt durch Hunt und Hillary (1973)
  • Kritik Berlyne Kurven f. jeden Menschen anders andere Ausnahmen
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  • Gemeinsamkeiten v. Freud & Hull -       beide Deterministen -> Handlungen haben immer identifizierbare Ursache -       psychische & physische Mechanismen ergänzen sich -       Funktionalität von Handlung (wie bei Darwin) -       Betonung des Triebkonstrukts -> Triebe (Spannung, Bedürfnis) motivieren Verhalten o   grundlegendes Ziel v. Verh.: Spannungs-/Bedürfniszustand/Trieb reduzieren, um inneres Gleichgewicht zu erhalten -       homöostatische und hedonistische Konzepte -       Schwerpunkt auf neg. Emotion
  • Unterschiede Hull & Freude Behaviorist - Psychoanalytiker Lernprozesse führen zu Verh./Trieben - Triebe angeboren Verh. kann verändert werden - Verh. nur eingeschränkt veränderbar Erklärung, Vorhersage, Intervention - nur Erklärung kontrollierte Laborexp. mit Tieren - Einzelfallanalysen, Träume, freie Assoziation Ablehnung d. Einbeziehung syst. interind. Unterschiede Triebe = unspez. energetisierende Größe, die in übergreifende Quelle zusammenfließen nur kleine Anzahl an Trieben