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Wirtschaftspolitik (Fach) / III. Marktversagen als Rechtfertigung für staatliches Eingreifen (Lektion)

1.Allgemeine Charakteristika von Marktversagen 2.Externe Effekte und öffentliche Güter 3.Informationsasymmetrien 4. Natürliche Monopole

Diese Lektion wurde von Schaschka erstellt.

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  • Wann liegt Marktversagen vor und wann sind wipo. Eingriffe erforderlich? Welche Formen von Marktversagen kennen Sie?Teil 1 Marktversagen bedeutet: a) Verletzung der statischen Effizienz (=Modell der vollk. Konkurrenz) b) UND Verletzung der dynamischen Effizienz Statische Effizienz: Annahmen vollständige Konkurrenz bei statischer Betrachtung der Wirtschaft(siehe Marginalbedingungen): Atomistische Marktstruktur(viele Anbieter, die vielen Nachfragern gegenüber stehen) Vollkommene Transparenz auf dem Markt(vollst. Information zw. Anbieter u. Nachfrager) Homogenität der gehandelten Güter (keine Präferenzen) Anbieter sind Mengenanpasser(Marktpreis ist gegeben--> danach richtet sich die Menge) Anbieter haben steigende Grenzkosten Unendliche Reaktionsgeschwindigkeit der Anbieter Keine Zutrittsbeschränkungen für Anbieter u. Nachfrager Freier Preisbildungsprozess auf dem Markt Konsumentensouveränität
  • Wann liegt Marktversagen vor und wann sind wipo. Eingriffe erforderlich? Welche Formen von Marktversagen kennen Sie?Teil 1 Dynamische Effizienz: Analyse des Wettbewerbs im Zeitablauf Wettbewerb muss nicht vollkommen sein (wie in Kap. 2), solange der WEttbewerb funktionsfähig ist. Bsp.: Ein Monopol zu einem Zeitpunkt kann im Zeitablauf von alleine verschwinden(z.B. durch Markteintritte, Innovationen) Formen von Marktversagen: Externe Effekte Asymmetrische Informationen Natürliche Monopole und Unteilbarkeiten
  • Was ist ein Externer Effekt und wodurch wird er verursacht? Wieso kommt es hier zu Marktversagen? Teil 1 Normalerweise fallen alle Kosten u Nutzen einer Aktivität beim Verursacher an, ohne Auswirkungen auf andere Individuen zu haben Aber: Es gibt Aktivitäten, die unmittelbar Auswirkungen auf Konsum/Produktion anderer Individuen haben, ohne im Preismechanismus erfasst zu sein. D.h.: die privaten Kosten/Nutzen weichen von den soz. Kosten/Nutzen ab. Die Differenz ist der externe Effekt. → Verletzung der Annahme der Konsumentensouveränität
  • Was ist ein Externer Effekt und wodurch wird er verursacht? Wieso kommt es hier zu Marktversagen? Teil 2 2 Arten externer Effekte: Konsumseitige externe Effekte: Konsument wird durch Konsum/Produktion anderer berührt --> Ui = Ui(Xi,Yi,Z) mit Z als die Aktivitäten Dritter Produktionsseitige externe Effekte: Produzent wird durch Konsum/Produktion anderer berührt π = π(Kx,Ax,Z) mit Z als Aktivität Dritter 2 Wirkungsrichtungen externer Effekte:  Positiver externer Effekt: Nutzen ohne Kosten; Bsp.: Imker(Bienen bestäuben auch außerhalb des Gebietes vom Imker), Gewerkschaft(Genuss der Dienstleistung "Lohnverhandlung" auch für die, welche keine Mitglieder sind) Negativer externer Effekt: Kosten ohne Nutzen; Bsp.: Chemieunternehmen/Fischer(Im Allgemeinem Umweltverschmutzung)
  • Erläutern Sie die Problematik der Umweltverschmutzung durch negative externe Effekte. Welche Kriterien müssen herangezogen werden, um die zur Verfügung stehenden Eingriffsmöglichkeiten ökonomisch zu beurteilen?Teil 1 Umwelt als Produktionsfaktor und Konsumgut. Ökonomisch macht sich das nicht bemerkbar solange sich Nutzung an den ökonomischen Knappheiten orientiert. Übermäßige Umweltverschmutzung ist Folge negativer externer Effekte: Individuell rational, aber geselschaftlich suboptimal. Umweltressourcen sind häufig Allmendegut(engl.: commons): Niemand kann von der Nutzung aussgeschlossen werden(kein der Knappheit entsprechndes Entgelt), es besteht aber Rivalität im Konsum(z.B. Überfischung der WEltmeere) Im Extremfall kann am Ende kein ERtrag aus der Nutzung des Allmendegutes mehr gezogen werden(Tragik der Allmende) Nobelpreis für WIWI 2009 (Elinor Ostrom) --> " Governing the commons"
  • Erläutern Sie die Problematik der Umweltverschmutzung durch negative externe Effekte. Welche Kriterien müssen herangezogen werden, um die zur Verfügung stehenden Eingriffsmöglichkeiten ökonomisch zu beurteilen?Teil 2 Beispiel: "Gefangenen-Dilemma" siehe Übung mit den Fischern Definition Nash-GG: Optimale Strategie eines Individuums, gegeben die Strategien der anderen Individuen. Niemand hat einen Vorteil daraus, vom Nash-GG abzuweichen, wenn die Strategien der anderen gegeben sind.
  • Wirtschaftspolitische Eingriffsmöglichkeiten Definitionen: Emission: Schadstoffausstoß, gemessen an der Quelle Immission: Belastung der Umwelt mit Schadstoffen Diffusion: Umwandlung von Emission in Immission Problem: Optimal wäre es, an Immission anzuknüpfen(da sie die Nutzeneinbuße bestimmt) Praktisch ist Emission leichter zu messen und zu kontrollieren
  • Charakterisieren Sie die Eigenschaften von privaten Gütern sowie möglicher Mischformen. Eigenschaften privater Güter: Rivalität im Konsum: Eine bestimmte Gütermenge kann nur von einer bestimmten Menge Konsumenten genutzt werden Bsp.: Jeans--> kann nur von einer Person zu einem Zeitpunkt getragen werden Ausschließbarkeit: Wer für das Gut nichts bezahlen will, bekommt es nicht Bsp.: Jeans--> ich kaufe mir die Jeans
  • Charakterisieren Sie die Eigenschaften von öffentlichen Gütern sowie möglicher Mischformen. Eigenschaften von öffentlichen Gütern: Nichtrivalität im Konsum: Das Gut wird durch den Konsum nicht "verbraucht" Unerheblich, wie viele Individuen es konsumieren(Keine Nutzenbeeinträchtigung durch Anzahl der Konsumenten) Bsp. Leuchtturm: Der Nutzen des Leuchtturmfeuers wird durch die Anzahl der vorbeifahrenden Schiffe nicht verändert Nichtausschließbarkeit: Es ist technisch oder rechtlich unmöglich(oder nur zu hohen Kosten), Individuen vom Konsum auszuschlißen Bsp.: Leuchtturm: Alle vorbeifahrenden SChiffe kommen in den Genuss des Leuchtturmfeuers. Leuchtet es einmal, kann niemand davon ausgeschlossen werden Mischgüter: Privates Gut: Rivalität im Konsum + Ausschließbarkeit (Bsp.: Wein, Tuch) Klubgut: Nichtrivalität im Konsum + Ausschließbarkeit (Bsp.: Pay-Tv) Allmendegut: Rivalität im Konsum + Nichtausschließbarkeit (Bsp.:Fischereigewässer) Öffentliches Gut: Nichtrivalität im Konsum + Nichtausschließbarkeit (Bsp.: Landesverteidigung)
  • Grenzen Sie öffentliche, öffentlich bereitgestellte und meritorische Güter voneinander ab. Meritorische Güter: öffentlich bereitgestellte(bzw. bezuschusste) private Güter → zum Anreize setzen um den Konsum zu erhöhen (übere nierdrigeren Preis) Bsp.: Bildung, Kultur Als Argument für Meritorisierung wird angeführt, die Konsumenten hätten verzerrte Präferenzen und würden daher zu wenig von dem meritorischen Gut konsumieren Demeritorisches Gut: Staat will den Konsum verringern(Bsp.: Tabakkonsum, Drogenkonsum) Problematisch: Willkühr, Anmaßung von Wissen Widerspricht Konsumentensouveränität und Demokratie, Paternalismusverbot
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  • Durch welches Kalkül der Individuen kommt es im Fall öffentlicher Güter zu Marktversagen? Worin besteht im Fall eines Staatseingriffs das Problem bei der Bereitstellung der öffentlichen Güter? Problematik der Optimalen Nutzung/Bereitstellung: Nutzung vorhandener ÖG: Grenzkosten der Nutzung sind 0, damit auch der optimale Preis =0 Bereitstellung neuer ÖG: Da niemand vom Konsum ausgeschlossen werden kann, werden die Individuen keine freiwillige Zahlungsbereitschaft signalisieren, da sie hoffen, unentgeltlich in den Genuss des Gutes zu kommen ("Free-Rider-Problem") es kommt kein Angebot zustande, da Preis=0, während Produktion Kosten verursacht BSP: Straßenbeleuchtung soll installiert werden, Kosten:5000€. 1000 Personen hätten Nutzen von je 10€, aber Kosten von 5€, also Nettonutzen von 5€. Da niemand ausgeschlossen werden kann, ergibt sich folgendes individuelles Kalkül: siehe Folie
  • Erläutern Sie das PAP und nennen Sie Formen des PAP! Intuition: Was passiert, wenn -  entgegen der Annahme der vollständigen Konkurrenz - nicht alle Wirtschaftssubjekte sämtliche relevanten Informationen haben, sondern der Informationsstand ungleich verteilt ist? Prinzipal-Agent-Problem(PAP): =Verhaltenszustand zw. Vertragsparteien herrscht häufig eine Ungleichheit des Informationsstandes Auftraggeber(Prinzipal, z.b. Aktionär) ist schlechter informiert als der Agent(z.b. Manager) Aufgrund von Informations- und Transaktionskosten ist es dem Prinzipal nicht(oder nur zu hohen Kosten) möglich, den Agenten zu kontrollieren Dies hat Auswirkungen auf das Verhalten des Agenten Zwei Formen: Negativauslese: Vorvertragliches PAP Moralisches Risiko: Nachvertragliches PAP
  • Erläutern SIe die Form des PAP Negativauslese am Bsp. Gebrauchtwagenmarkt! Negativauslese(adverse Selektion): Vorvertragliches PAP Grund: Verdeckte Informationen Bsp. Informationsasymmetrie zu Lasten des Käufers(Nachfragers Gebrauchwagenmarkt): Gebrauchwagenanbieter A verkauft Auto hoher Qualität ("plum"), will dafür min. 2000€ Gebrauchtwagenanbieter B verkauft Auto niedriger Q. ("Lemon"), will dafür min 1000€ Nachfrager sind bereit, für Auto A max 2400€ zu bezahlen, für Auto B max. 1200€ Vollkommener Markt: Einigung bei A zw. 2000-2400 / Einigung bei B zw. 1000-1200 Asymmetrische Information: Nachfrager wissen nicht um Qualität der Autos, nur Anteil A und B sei bekannt(z.b. 50%/50%) Alle Gebracuhtwagen sehen äußerlich gleich aus. Nachfrager bezahlen max. Erwartungswert(Risikoneutralität) E = 0,5 x 1200€ + 0,5 x 2400 = 1800€ Zu diesem Preis werden die Verkäufer vom "Plums" ihr Angebot zurückziehen Es werden nur noch Lemons angeboten E sinkt auf 1200€ Nur die schlechte Qualität wird verkauft → Marktversagen
  • Erläutern SIe die Form des PAP Negativauslese am Bsp. Krankenversicherung! Problem analog wie bei Gebrauchtwagen: Versicherung kalkuliert Prämie auf Basis der durchschnittlichen Schadenswahrscheinlichkeit Diese Prämie ist für gute Risiken zu hoch, für die Schlechten hingegen attraktiv Nur die schlechten Risiken schliessen die Versicherungen ab, Prämie steigt, Prozess verstärkt sich Versicherer antizipiert das → bietet keine Versicherung an → Marktversagen
  • Moralisches Risiko = 2. Form des PAP Moral Hazard: Nachvertragliches PAP Verhalten des Agenten kann nicht beobachetet/kontrolliert werden(Informationsasymmetrie) Verhalten des Agenten ändert sich nach Vertragsabschluss(opportunistisches Verhalten) zum Ungunsten des Prinzipals Der Prinzipal erleidet dadurch Nutzenverlust Leistung des Agenten kann schlecht eingeschätz werden → Fehlanreize Beispiel Fahrradversicherung: Intuition aus Sicht des Kunden: warum in ein teures Schloss investieren, wenn die Versicherung einen Diebstahl bezahlt? Fehlender Anreiz zur Sorgfalt: Schadenfall wird wahrscheinlicher Preisdifferenzierung hinsichtlich moralischen Risikos nicht möglich wegen Informationsasymmterie Prämien für alle Kunden steigen (auch für die Sorgfältigen) für die Sorgfältigen wird Prämie unattraktiv, sie kündigen die Versicherung --> Marktversagen durch adverse Selektion
  • Welche marktwirtschaftlichen u. wirtschaftspolitischen Lösungsmöglichkeiten kennen Sie, um das Marktversagen zu beseitigen? Screening: Überwindung der Informationsasymmetrie durch die schlechter informierte Seite(Prinzipal) Prinzipals informiert sich selbst über den Agenten(z.B. bei Assesment-Center, Bonitätsprüfung, Warentestbericht) Lohnt sich, solange GN>GK Oder: Informationsbeschaffung über Dritte(z.B. bei Sachverständigen, Berater, Rating-Agenturen) Signalling: Überwindung der Informationsasymmetrie durch die besser informierte Seite (Agent) Agent demonstriert seine Qualität Ziel: günstigere Vertragsbedingungen (z.B. höherer Lohn) DURCH: Reputationsaufbau(Imageaufbau) Risikobeteiligung des Agenten(Garantieversprechen, Selbstbeteiligung im Schadensfall, erfolgsabhängige Belohnung) Zertifizierung als Qualitätssignal(z.B. TOEFL - Test, Bachelor) Staatliche Lösungsmöglichkeiten: Informationsverpflichtung der Anbieter(z.B. Lebensmittel, Medikamente) Öffentliche Informationsbereitstellung(z.B. Stiftung Warentest) Zwangsversicherung zur Vermeidung von adverser Selektion(z.B. Krankenversicherung) Garantieverpflichtung(Gewährleistung) Signalling durch Mindeststandards(z.B. Meisterbrief) Haftungsrecht: Produzent haftet für bestimmte Eigenschaften des Produkts
  • Nehmen Sie an, die Kostenfunktion bei der Produktion eines Gutes ist durch Subadditivität gekennzeichnet. Welche Auswirkungen hat dies auf die Struktur der Angebotsseite? Wieso kann sich hieraus ein Markversagen entwickeln? Teils 1 Intuition: warum kann, entgegen dem Ergebnis der vollständigen Konkurrenz, ein Monopol auch längerfristig von Vorteil sein? Normalerweise sind Monopole allokationstheoretisch nicht wünschenswert(zumindest langfristig) Es kann jedoch auch allokativ effizienter sein, wenn nur ein Unt. den Markt bedient Ursache: Subadditivität der Kostenfunktion: C(Q)< c(q1)+c(q2)+...+c(qn) mit q1+q2+...+qn=Q D.h. die Kosten für die Produktion von Q sund geringer, wenn nur ein Unt. produziert sinkende Durchschnittskosten(Merkmal natürliches Monopol): je mehr ein Unt. produziert, desto geringer sind die Stückkosten
  • Subadditive Kostenfunktion + Erklärung Summe der Produktionskosten mehrerer Anbieter(Unternehmen) ist höher als die Produktionskosten eines einzigen Anbieters(Unternehmens) bei gleicher Produktionsmenge. Bsp.: 2 Unternehmen: K(x1+x2) < K(x1) + K(x2)  Erklärung bzw. Ursachen: Fixkosten-Degression(Verteilung der Kosten auf steigende Outputmenge) Prinzip des kleinsten gemeinsamen Vielfachen Zwei-Drittel-Regel(z.B. Tanks) Stochastische Größenersparnisse Lernkurveneffekte Verbundvorteile C(X+Y)<C(X)+C(Y)
  • Warum kann ein natürliches Monopol nicht ohne weiteres zu P=GK anbieten? First-Best-Preis: Laut Marginalbedingung p=GK --> bedeutet es ein Defizit (DK sind höher als GK) --> langfristig werden Verluste generiert, da DK>GK Second-Best-Preis: p=DK (Stückkosten sind gedeckt und somit alle Kosten inkl. der Fixkosten) aber: Monopolist setzt den Cournot-Preis: GE=GK --> Wohlfahrtsverlust Zusätzlich: dynamische Wohlfahrtsverluste im Monopol
  • Unter welchen Bedingungen kann auf die Regulierung eines natürlichen Monopols verzichtet werden? ein natürlicher Monopolist muss nicht umbedingt Cournot Preise setzen Er wird dies nicht tun, wenn der Markt bestreitbar ist Bestreitbarkeit von Märkten: Konkurrenten können in den Markt eintreten Durch den drohenden Markeintritt gilt daher p=DK:"2nd-best-Lösung" Bei vollständiger Bestreitbarkeit:"Hit and Run"-Strategie möglich --> der natürliche Monopolist wird p=DK setzten Ist das natürliche Monopol nicht bestreitbar, ist Regulierung notwendig Voraussetzungen für vollständige Bestreitbarkeit: Keine Marktzutrittbarrieren, v.a. keine irreversiblen Kosten(sunk-costs), d.h. Kosten, die durch Verkauf der Anlagen nicht wieder hereingeholt werden können. Sind diese Investitionen ersteinmal getätigt, sind sie bei der Preisgestaltung nicht mehr entscheidungsrelevant. Der Markteintritt für den Newcomer, der die INvestitionen noch tätigen muss, lohnt sich nicht Etablierter Produzent und der Neuanbieter stellen identische (homogene) Produkte her Beide Anbieter haben Zugang zu gleicher TEchnologie Bei Markteintritt von neuem Anbieter passt der etablierte Anbieter seinen Preis nicht sofort an Weitere Beschränkung des Preissetzungsspielraums des nat. Monopolisten: Durch Substitutionskonkurrenz(z.B. Bahn vs. Auto, Bahn vs. Flugzeug) Marktabgrenzung relevant
  • Ramsey-Preise Idee der Ramsey-Preise: U's darf nur kostendeckende Preise erheben höhere Preise bei geringer Preiselastizität der Nachfrage führen zu geringer Mengenänderung und damit geringem Wohlfahrtsverlust --> Preise bei Produkten mit geringer Preiselastizität sollten zur Deckung der Fixkosten stärker angehoben werden
  • Anreizregulierung + Zeitlich befristete Versteigerung des Monopols Anreizregulierung: Preis-/Erlösobergrenzen (Price-/REvenue - Caps) werden festgesetzt Anpassung des Preises nach einer bestimmten Periode (4-5Jahre): Inflation - Produktivitätsfortschritt der Branche("RPI-X-Formel") --> Anreiz zu kostengünstigem Arbeiten des Unt., da Gewinn durch überdurchschnittliche Produktivitätsfortschritte behalten werden darf Zeitlich befristete Versteigerung des Monopols: Wettbewerb um den Markt im Rahmen einer Ausschreibung/Auktion Effizientester Anbieter kann preisgünstigstes Angebot unterbreiten. Zwar wird er dann Cournot Preise setzen, aber durch die Auktion wurde der Gewinn abgeschöpft  Kann an Qualitätsstandards geknüpft werden