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Arbeits- und Organisationspsychologie (Fach) / Kommunikation und Interaktion (Lektion)

Interaktion, Kommunikation

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  • Was versteht man unter sozialer Interaktion? • wenn verschiedene Personen zueinander einwirken  • nicht immer bewusst (Plan, Wissen oder Absicht)
  • Was ist das Social-Facilitation-Phänomen? • ein Bsp für soziale Interaktion = soziale Einwirkung • bei Verrichtung einer einfachen oder gut verrichteten Tätigkeit führt die Anwesenheit anderer Oersonen zur Leistungssteigerung
  • Definiere Kommunikation • Austausch oder Vermittlun von Informationen  • jede Kommunikation = Interaktion ; aber nicht jede Interaktion = Kommunikation • ist die Teilmenge der Interaktion
  • Nenne die Merkmale der Kommunikation 1. Medium 2. Absicht 3. Wechselseitigkeit
  • Was ist nonverbale Kommunikation? = Körpersprache • Mimik, Gestik, Körperhaltung • jedes Verhalten hat mitteilungscharakter 
  • Nenne die Typen nonverbaler Kommunikation 1. Zufällige Kommunikation 2. Informative K. 3. interpretative K. 4. intuitive K.
  • Was versteht man unter dem Scherbengericht und wie verhält sich das Phänomen am Arbeitsplatz? = Ausschluss unliebsamer Bürger aus Athen (für 10Jahre Verbannung)  am Arbeitsplatz: • keine Handlungen zu sehen, um ein Organisationsmitglied in Interaktionen mit einzubeziehen, obwohl das angemessen wäre / sozial wäre
  • Inwieweit bedroht der Ostrazismus die Grundbedürfnisse von Menschen? 1. Daseinsberechtigung 2. Selbstwert 3. Zugehörigkeit 4. Soziale Kontrolle
  • Was ist die mündliche (verbale) Kommunikation? Nenne Vor- und Nachteile = Gruppendiskusion, Mitarbeitergespräche, Telefonkonferenz, Ansprache Vorteile: direktes Feedback, Geschwindigkeit Nachteil: bei zu vielen Beteiligtn Gefahr von Informationsverzerrung
  • Was ist die schriftliche (verbale) Kommunikation? Nenne Vor- und Nachteile = Brief, E-Mail, Mitarbeiterzeitschriften, SMS, Post-Its, Fax Vorteile: Dokumentation/ Archivierung (Aktenkundigkeit), sorgfältige Formulierung Nachteile: Zeitaufwand, kein direktes Feedback, bei Übermaß Hinderung der Produktivität
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  • Nenne die formalen Kommunikationsstrukturen 1. Das Sender-Empfänger-Modell 2. Vorgesetzten- Untergebenen-Kommunikation 3. Theorie der medialen Reichhaltigkeit
  • Erläutere das Sender-Empfänger Modell Störquelle -> Kommunikationskanal zu Dekodierung -> Empfänger ( Bestimmung) -> Rückmeldung (Feedback) -> Sender (Informationsquelle) -> Enkodierung
  • Was besagt das Vorgesetzen-Untergebenen Kommunikation direktor -> A B C -> von B zu D E F G ABC = Abteilungsleiter DEFG = Sachbearbeiter von Direktor zu Sachbarbeiter = Anweisung und Instruktion von S. Zu D. = Informationen
  • Theorie der medialen Reichhaltigkei = gibt Erklärung wann welches Kommunikationsmedium in Organisation verwendet wird Mediumumso reichhaltiger : je mehr Kommunikationskanäle, je vielfäliger die Kodes, je individueller Kommunikation, je schneller Rückmeldung geringer zu hoher Reichhaltigkeit: Merkblätter -> Brief -> E-Mail -> Online-Diskussionsgruppen -> Telefongespräche -> Videokonferenz -> face-to-face Interaktion
  • Unterschied zw. Formaler und informeller Kommunikation formal: eindeutig einer Quelle zuordbar, verbindlicher Charakter, in offiziellen Bereichen (Büro, Konferenzraum), nutzt vorgesehene Informationskanäle (Dienstweg), sorgfältig ausgearbeitet informell: in Randzonen (Parkplatz, Küche, Lift), in Alltagssprache, unverbindlich & ohne Garantie auf Wahrheitsgehalt, spontan, zwischen Bekannten/ Vertrauten, unabhängig von Stelle/ Hierarchie
  • Was sind informelle Kommunikationsstrukturen? 1. Das Filtermodell der Kommunikation 2. Gerüchte
  • Was besagt das Filtermodell? • nur effizient wenn sich Beteiligte inhaltlich verstehen (Einfluss von Verständnis= Ausmaß gemeinsam geteilter Schemata) • Filtermodell= je ähnlicher zwei Schemata desto effizienter ist ihre Kommunikation • Schemata = allg. Wissensstruktur, wichtige Merkmale eines Gesamtgehalts, zeigt an welche Beziehung zw. Merkmalen besteht = ein Filter • Informationen die nicht zum Schemata passen= ausgeblendet, die passen= hervorgehoben, die nicht übermittelt werden= erschlossen Bsp.: Stille Post 
  • Gerüchte Definition und Merkmale Def.: mit Tagesereignissen verbundene Behauptung, soll geglaubt werden, mündlich übertragen, meisten keine konkreten Belege vorliegend in Organisaionen in Situationen großer Unwissenheit, wenn keine befriedigenden Stellungsnahmen vorhanden und kein gutes Vertrauensverhältnis zwischen MA zur Führung besteht = Gerüchte untergraben Vertrauen in offizielle Kommunikation