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Ressourcenmärkte (Fach) / Energie (Lektion)
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- Zusammensetzung der heimischen Rohenergieerzeugung inländische Rohenergieerzeugung (2011): 489 PJ 36% holzartige Biomasse 3% sonstige feste Biomasse 1% gasförmige Biomasse 2% biogene Treibstoffe 1% Hausmüll Bioanteil 7% brennbare Abfälle 25% Wasserkraft 3% Umgebungswärme 2% Wind und PV 13% Gas 7% Öl
- Ziele der EU und Ö bis 2020 (bzw. 2030) - erneuerbare Energie betreffend Kernpunkte des Energie- und Klimapaketes der EU sind: 20% Reduktion der Treibhausgase bis 2020 gegenüber 1990 (für Ö 16% von 2005-2020) 20% Anteil an erneuerbarer Energie am Gesamtverbrauch (für Ö 34% Anteil am Bruttoendenergieverbrauch bis 2020) 20% Erhöhrung der Energieeffizienz im Vergleich zu einem business-as-usual Szenario (in Ö: Stabilisierung des Endenergieeinsatzes bei 1100 PJ/a)
- Zusammenhang energetische/stoffliche Nutzung von Holz am Holzmarkt Meistens erfolgt nach einer stofflichen Nutzung von Holz eine energetische Nutzung. Der Anteil der energetischen Holznutzung steigt mit dem Betrachtungszeitraum. Brennholz wird ausschließlich energetisch genutzt, Industrieholz v.a. stofflich, aber auch energetisch und Sägerundholz wird ebenfalls mehr stofflich als energetisch genutzt. Bei letzteren beiden Verwertungsarten werden vor allem Abfälle, wie Lauge, Hackgut und Restholz energetisch genutzt. Der erhebliche Teil der Energieholzsortimente fällt als Koppelprodukt der Wertholzerzeugung im Wald bzw. als Nebenprodukt bei der Holzverarbeitung an. Folglich wird, wie bereits erwähnt, die gesamte Holzmenge am Ende des Lebenszykluses energetisch genutzt.
- Bedeutung fossiler Energien in der Energieversorgung in Ö Die inländische Erzeugung von Rohenergie durch fossile Energieträger nimmt ab. Langfristig zeichnet sich eine negative Entwicklung ab. Zudem nimmt der Selbstversorgungsgrad mit fossilen Energieträgern (Gas, Kohle, Öl) seit 1970 setig ab. 2006 lag der prozentuelle Anteil bei den drei fossilen Energieträgern unter oder gleich 20%. Die Differenz der Erzeugung von fossilen Energieträgern von 1970 zu 2007 betrug -135 PJ. Trotzdem baut Österreich noch immer stark auf fossile Energieträger. Da das Land nicht ausreichende Vorkommen hat, werden viele Importe getätigt.
- Wichtigkeit von Holz und Sortimenten auf dem Holzmarkt Der Trend der Holznutzung steigt weiter an. Holz dominiert im Bereich der biogenen Energieträger. Je nach Bedarf an Energieholz für Rinden- und Hackgutheizanlagen, sowie für Biomasse-KWK-Anlagen steigt stetig. Je nach Holzsortiment werden am Markt unterschiedliche Preise erzielt. Dabei besitzt jedes Sortiment unterschiedliche Eigenschaften und folglich auch Qualitäten for unterschiedliche Einsatzzwecke. (Sortimente: SRH (Sägerundholz?, Faserholz, Brennholz, Waldhackgut) Die Holzproduktion im Wald zielt immer auf möglichst großen Anteil an hochwertigen Holzsortimenten pro Flächeneinheit ab. Der erhebliche Teil der Energieholzsortimente fällt als Kppelprodukt der Wertholzerzeugung im Wald bzw. als Nebenprodukt der Holzverarbeitung an.
- Bedeutung von Holz als Energieträger Ö hat einen sehr hohen Holzvorrat (bes. im VGL zu Öl und Gas). Der Anteil von Holz an erneuerbarer Energie beträgt 41% und entspricht somit mengenmäßig dem größten Anteil. Die Holzernte steigt trendmäßig. In Ö werden 24% der Holzströme bei der energetischen Verwertung zugeführt. Dabei fällt Holz als Energieträger vor allem als Koppelprodukt der Wertholzerzeugung im Wald oder als Nebenprodukt der Holzverarbeitung an. Ca. 20,7% werden direkt der energetischen Nutzung zugeführt. Der Vorrat des österreichischen Waldes steigt aufgrund einer nachhaltigen Bewirtschaftung an.
- Bedeutung von Rohöl in Ö Österreich importiert 2/3 des Energiebedarfs. Die inländische Roherzeugung von Erdöl beträgt 7%. Dabei ist sie langfristig durch negative Entwicklung gekennzeichnet. Der Selbstversorgungsgrad von Erdöl in Ö liegt demnach bei ~ 7%. Rohöl wird vor allem importiert: us Kriegs- und Krisengebieten, Ländern mit Korruptionsproblemen oder Frauenrechtsproblemen. Lediglich 1% wird aus der restlichen EU importiert. Die Reichweite für den inländischen Ölvorrat beträgt 12 Jahre. Die Erdölfördermengen in Ö, wie in ganz Europa, sind rückläufig.
- Erneuerbare Energie in Ö seit 2005 Erneuerbare Energie in Ö ist langfristig durch eine positive Entwicklung gekennzeichnet. Bspw. steigt der Anteil an Bioenergie von 2005-2010 um 57PJ an. Auch Wind, PV, UW und Wasserkraft verzeichnen einen Anstieg, der jedoch geringer ausfällt (7 und 6 PJ). Dennoch steigt der Anteil an erneuerbaren Energieträgern insgesamt in Ö.
- Welche Bedeutung hat Holz als Energieträger? Nenne dessen Vorteile. 3/4 der Bioenergie wird mit Holz gedeckt. Somit ist Holz neben Wasserkraft die wichtigste erneuerbare Energiequelle in Ö. Ein Großteil des Holzes wird dabei für energetische Zwecke verwendet, zudem fällt viel Energieholz als Koppelprodukt und Nebenprodukt an. Wichtig für die Energiegewinnung ist dabei das Verhältnis von C zu H. Nadelhölzer haben einen höheren Energieanteil als Laubhölzer, da mer Lignin und Harz enthalten ist. Für den Energiesektor ist die Einteilung des Holzes nach Gewicht und Wasser besser, da dies ausschlaggebender für dne Heiz- und Brennwert ist. Ö ist sehr gut mit Wald ausgestattet, der Zuwachs ist jährlich höher als die Nutzung, somit wird der Holzvorrat eher unternutzt. Die traditionelle Scheitholzung geht im Trend zurück, da sie durch Bricket sund Pellets, die stark im Aufschwung sind, ersetzt wird. Vorteile von Holz: klimaschonende Eigenschaft (es handelt sich um einen geschlossenen Kreislauf) kostengünstiger als Öl oder Gas lange Transportwege vermieden Lagerung ist sicher (keine Reaktor- oder Ölunfälle) Wertschöpfung und Beschäftigung im ländlichen Raum durch die strengen Waldgesetze in Ö wird eine nachhaltige und umweltschonende Bereitstellung und Umgang mit der Ressource garantiert
- Wie ist die Lage im Holzbereich bei Pellets, Hackschnitzel und Rindenholz? Entwicklung? Pellets werden aus Nebenprodukten der Holzverarbeitung (Sägemehl und Holzspäne) hergestellt, mit Stärke vermischt und unter hohem Druck zusammengepresst. Sie haben einen sehr hohen Heizwert. Ö ist in der Pelletsproduktion weltführend. Es werden mehr Pellets produziert als benötigt und somit viel exportiert. Pellets werden nur für Kleinanlagen verwendet, in Skandinavien auch für KWK-Anlagen. Das Lagervolumen ist vergleichbar mit jenem des Heizöls. Nach wie vor fällt bei Pelletssystemen viel Staub an, aher ist die Lagerhaltung so konzipiert, dass es zu keiner Staubexplosion kommt. Der Preis für Pellets hat sich auf einem niedrigen Niveau eingependelt und ist im VGL zu Heizöl sehr niedrig. Hackschnitzel- und Rindenholz besteht aus Waldholz, Sägenebenprodukten, Industrierestholz, Flur- und Schwemmholz und Holz von Kurzumtriebskulturen. Dies wird vor Allem in Großanlagen verwendet. Zudem werden eher qualitativ schlechte Holzstücke u.a. mit einem hohen Wassergehalt von 40% herangezogen. Im Vergleich zu Pellets ist ein niedrigerer Energieaufwand für die Herstelolung notwendig, wenngleich für die Lagerung ein größeres Volumen notwendig ist.
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- Erdgas und seine Relevanz für Ö Erdgas verzeichnet einen kontinuierlichen Anstieg des Imports, da ein steigender Gasbedarf in verschiedenen Bereichen, vo Allem Raumwärme und Stromerzeugung vorliegt. Hauptabnehmer sind Industrie und Gewerbe, sowie Unternehmen der Strom- und Fernwärmeproduktion. Die Gaspreise sind an die Ölpreise gekoppelt, hinken diesen jedoch hinterher. "Hintern-Nach-Lauf-Koppelung". Die Eigenproduktion von Gas beträgt 13% (oder 22??). Somit liegt der Selbstversorgungsgrad ähnlich niedrig (2006 ca. 20%). Der Großteil des Imports wird über die Russische Föderation abgewickelt. Der Gasvorrat in Ö hat eine Reichweit von 12? Jahren.
- Beschreiben sie den österreichischen Erdgasmarkt und skizzieren Sie seine Entwicklung Der Erdgasverbrauch nimmt zu, während dessen Produktion (in Ö und EU27) kontinuierlich abnimmt. .....
- Wie sieht der Erdgas/Erdöl/Mineralölmarkt in Ö aus, welche Tendenzen entwickeln sich ? ?
- Wie kann feste Biomasse zur Energiedeckung in Ö beitragen? Welche Bedeutung hat sie ? Unter fester Biomasse werden Stoffe aus organischer Herkunft verstanden, die zum Zeitpunkt ihrer energetischen Nutzung in fester Form vorliegen. Diese Festbrennstoffe können unterteilt werden in Rückstände und speziell angebaute Energiepflanzen. Brennstoffe als Rückstände fallen vor allem als Nebenprodukte, beispielweise in der Industrie oder als Koppelprodukte an. Auch bei den nutzbaren Energiepflanzen ist die Bandbreite sehr groß; Halmartige Pflanzen, wie der Miscanthus oder holzartige Pflanzen, wie Holz aus Kurzumtriebsplantagen. Die Biomasseheizung bei Kachelöfen ist in Österreich sehr weit verbreitet. Ein großer Teil des österreichweiten Holzzuwaches wird nicht genutzt. ....
- Die Rolle Österreichs am internationalen Energiemarkt. Österreich ist im Bereich Energie sehr stark von Importen abhängig. Hauptsächlich werden fossile Energieträger importiert, der Selbstversorgungsgrad bei Energie ist folglich sehr gering. Österreich hat einen großen Vorrat an Holz, der noch ungenutzt ist. Führend ist Österreich bei der Herstellung bzw. Export von Pellets.
- Vorteile und Hemmnisse von NAWAROS (Vorteile: ) Nawaros sind erneuerbar, d.h. wachsen kontinuierlich nach und sind somit eine unendliche Ressource. Zudem werden die Transportwege kurz gehalten und es findet eine lokale Wertschöpfung und Arbeitsplätzeschaffung statt. Weiters ist die Umweltbelastung gering, da ein Kreislauf initiiert wird. Nachteile sind die Artenverluste durch die Abholzung und die Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion. Ein Anbau bringt zudem einen großen Wasserverbrauch mit sich. (Quelle: http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/glossar/nachwachsende-rohstoffe/) ...
- Energiebedarf und Versorgung in Österreich? Anteile der Nawaro-Energie? Der Energiebedarf steigt in Österreich (so wie auch weltweit). Dabei setzt Österreich vor allem auf eine Versorgung durch fossile Energieträge und ist somit stark von Importen abhängig. Jedoch werden bereits circa 30% des Energiebedarfs mit erneuerbarer Energie gedeckt, dabei stellt Biomasse neben Wasserkraft den mengemäßig größten Anteil dar. Die Selbstversorgung mit biogenen Brennstoffen steigt kontinuierlich, wobei noch großes Potential bei der Nutzung der Ressource Wald besteht.
- Wie groß ist der Primärenergiebedarf in Österreich und welchen Anteil deckt die inländische Primärenergieerzeugung? Unter Primärenergiebedarf wird die gesamte Energiemenge zur Bereitstellung der Endenergiemenge aus Primärenergieträgern, wie Holz, Erdgas und Kohle, verstanden. Auch die Verluste (z.B.: Transport) fließen in die Berechnung mit ein. Österreich importiert 2/3 des Energiebedarfs, somit wird lediglich 1/3 durch inländische Produktion gedeckt. [2012 betrug der Primärenergiebedarf 1.421 PJ. Dabei werden 38% (542 PJ) im Inland erzeugt (1% Wind/Sonne, 2% Brennbare Abfälle, 3% Erdöl, 5% Erdgas, 11% Wassser, 16% Biomasse) und 62% müssen importiert werden (1% Biomasse, 1% Strom, 10% Kohle, 17% Erdgas, 33% Erdöl). Quelle: http://www.bmwfw.gv.at/EnergieUndBergbau/Energieeffizienz/Documents/Energieland%20%C3%96sterreich.pdf]
- Erneuerbare Energie und wichtige Daten aus Österreich Der Anteil der erneuerbaren Energien betrug 2012 32,2%. Somit ist das Ziel von 34% bis 2020 in greifbarer Nähe. Quelle ....
- Märkte für stärkehaltige Rohstoffe und Holzhandel beschreiben, was ist zu beachten? ?
- Getreidemarkt für Biorohstoffe? Wichtig ist das Prioritäten gesetzt werden, d.h. es kommt immer der Teller vor Trog und Tank. Somit wird zuerst die Ernährung der Menschen sicher gestellt, bevor Vieh versorgt wird und Nahrungsmittel bzw. potentielle Flächen für deren Herstellung, für die Energieproduktion benutzt werden. (Food-Feed-Fibre-Fuel) Jedoch muss auch beachtet werden, dass ohne einen vollen Tank, der Traktor nicht fahren kann und somit eine Fläche für die Nahrungsmittelproduktion nicht verwendet werden kann, bzw. die große Nachfrage nicht gestillt werden kann.