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Sopsy (Fach) / Soziale Vergleichsprozesse und relative Deprivation (Lektion)
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- -Warum kommt es zu Vergleichen?- Befriedigung von Motiven nach: Selbsterkenntnis, Selbstverbesserung, Positives Selbstbild
- - Mit wem vergleichen sich Menschen?- Mechanismen der Standardselektion Motivationale Passung · Es wird derjenige Standard ausgewählt, für den die Vergleichsergebnisse im Einklang mit der aktuellen oder chronischen Motivationslage stehen · Selbsterkenntnis: ähnlicher Standard (lateraler Vergleich) o Liefert diagnostische Informationen, während Vergleiche mit unähnlichen Standards nur wenig helfen · Selbsterhöhung: unterlegener Standard (abwärtsgerichteter Vergleich) · Selbstverbesserung: überlegener Standard (aufwärtsgerichteter Vergleich)
- - Mit wem vergleichen sich Menschen?- Motivationale Passung - Studie von Lockwood und Kunde zur Selbstverbesserung o Hohe Standards wirken motivierend, wenn sie für einen selbst erreichbar bleiben o Zeitungsartikel über einen extrem erfolgreichen Kommilitonen, der kurz vorm Abschluss steht o Positivere Selbsteinschätzung, wenn die Person das Studium noch vor sich hatte und das Szenario für möglich hielt
- - Mit wem vergleichen sich Menschen? Rangordngungsparadigma nach Wheeler · Teilnahme an einem Test mit anderen Vpn · Erfährt individuell erreichte Punktzahl und Rang innerhalb der Gruppe · Möglichkeit, Punktzahl einer anderen Person aus der Gruppe zu erfahren · 55,4% der Vpn fordern Infos von Person einen Rang über oder unter ihnen ein
- -Mit wem vergleichen sich Menschen? - Effizienzkriterien · Es wird derjenige Standard ausgewählt, mit dem der Vergleichsprozess möglichst effizient durchgeführt werden kann · Routinestandard (z.B. der beste Freund) o Keine Standardselektion nötig o Relatives Standardwissen durch häufige Verwendung leicht zugänglich Sehr geübt und kann effizient ablaufen
- Reaktionen auf das Vergleichsergebnis Selbstwerterhaltungstheorie (Tesser) · Faktoren: Ergebnis, Nähe, Wichtigkeit der Vergleichsdimension · Selbstwertbedrohlich: Schlechteres Ergebnis, Freund und wichtige Dimension · Bei Fremden ist der Erfolg nicht selbstwertbedrohlich · Bei unwichtiger Dimension sogar Freude für den Freund wenn er besser ist als man selbst
- Reaktionen auf das Vergleichergebnis Strategien zur Veränderung Vergleichsergebnis verändern Eigene Leistung verbessern Leistung der anderen verschlechtern Nähe zum Vergleichsstandard verringern Sich vom Standard distanzieren Unterschiede auf leistungsrelevanten Attributen betonen Wichtigkeit der Vergleichsdimension für das Selbst vermindern Vergleichsdimension kognitiv abwerten Zu einer für sich günstigeren Dimension wechseln
- Mussweilers Selective Accessibility Model (SAM) Unähnlichkeitstesten Beim Vergleich (z.B. mit Profisportler) werden Unterschiede gefunden führt zu selektiver Aktivierung von standardinkonsistentem Selbstwissen führt zu Kontrastierung --> Person ist sportlicher, da er ja auch afroamerikanisch ist
- Mussweilers Selective Accessibility Model (SAM) Ähnlichkeitstesten beim Vergleich (z.B. mit Laufpartner) werden Ähnlichkeiten gefunden führt zu selektiver Aktivierung von standardkonsistentem Selbstwissen, Tendenz Ähnlichkeiten in kritischen Dimensionen anzunehmen führt dazu, dass der Standard assimiliert wird (ich bin ähnlich sportlich, da wir beide Deutsche sind)
- Förster und Dannebergs Global Local Model of Systems - GLOMO Assimilation: wenn ein Reiz in eine breite Kategorie passt, wird er inkludiert und das führt zu Assimilation und Ähnlichkeitswahrnehmung -> Kategorie wird breit durch z.B. globale Wahrnehmung Kontrast: wenn ein Reiz nicht in eine Kategorie passt, dann wird er exkludiert und das führt zu Kontrast und Unterschiedswahrnehmung -> passt nicht, weil man nur eine lokale Wahrnehmung hat
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- Förster & Dannebergs Global Local Model of Systems Vorhersage Alles, was die Kategorienbreite erhöht (Distanz, Promotion Fokus, positive Stimmung, globale Wahrnehmung etc.) führt eher zu Assimilation