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Organisationspsychologie (Fach) / Organisationstheorien (4) (Lektion)

Kapitel 4

Diese Lektion wurde von AliceMiller erstellt.

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  • Welche Bedeutungen hat Organisation im wissenschaftlichen Sinn? als Instrument als Funktion als Institution
  • Beschreiben Sie den instrumentalen Organisationsbegriff. Organisation = Gesamtheit aller Regelungen, die sich auf Verteilung von (1) Aufgaben und (2) Kompetenzen und die (3) Abwicklung von Arbeitsprozessen beziehen= Instrument zur effizienten zielgerichteten Führung Organisationsstruktur- System formaler dauerhafter Regeln- die Verhalten von Menschen auf gemeinsames Ziel ausrichtet
  • Beschreiben Sie den funktionalen Organisationsbegriff. Organisation= Arbeitsteilung + Koordination von MA- Koordination > Arbeiten auf übergeordnete Ziele hin ausrichten
  • Welche Gemeinsamkeit weisen der instrumentale und der funktionale Organisationsbegriff auf? beziehen sich auf Regeln die Ordnung schaffen Ordnung wird hierbei geschaffen zwischen einzelnen Elementen- Aufgaben- Informationen- Personen
  • Erläutern Sie den Begriff des "sozialen Systems". System- Menge von Elementen und die Beziehungen die zwischen ihnen bestehen sozialer Aspekt- Personen bilden die Elemente der Menge
  • Erläutern Sie den institutionalen Organisationsbegriff und nennen Sie drei Aspekte der Organisation die diesem Verständnis entsprechen. Definition- Organisationen = soziale Systeme:     - zeitlich relativ stabil     - besteht aus Individuen und Gruppen     - zielgerichtet handeln     - strukturierte Systeme (> Hierarchie) Aspekte- Personen  = Elemente- Verhalten = regelgeleitete Handlungen- aus Personen und Verhalten begründetes System = übergeordnete Einheit
  • Welcher Organisationsbegriff ist für die AO-Psyhologie maßgeblich und warum? institutionaler Organisationsbegriff Grund# Personen, ihr Verhalten und die daraus resultierenden Beziehungen machen Organisation aus
  • Welche Eigenschaften hat das System der Organisation? Offenheit- Grenzen sind durchlässig- gegenüber sozialer, technischer und politischer Umwelt Zielgerichtetes Handeln Struktur- zur Zielerreichung bildet Organisation Arbeitsteilung und Hierarchie
  • Welches ist das zentrale Merkmal des Systems Organisation? formale Struktur
  • Nennen Sie zwei wesentliche Merkmale von Organisationsstrukturen. Hierarchie Arbeitsteilung- Zerlegung der Gesamtaufgabe in unabhängig bearbeitetbare Teilaufgaben- durch Aufgabenanalyse
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  • Beschreiben Sie den Begriff "Aufgabensynthese". können nach unterschiedlichen Kriterien durchgeführt werden 1) nach Art der Leistung die zu erbringen ist 2) Analyse nach Rang- Trennung von Steuerungs- und Ausführungsarbeiten     - Teilaufgaben der Ausführung     > alle Aufgaben für Erstellung/Entsorgung von Produkten/DL     - Teilaufgaben der Führung     > Planen, Entscheiden, Kontrolle von Ergebnissen für beide Aufgaben fallen Unterstützungsaufgaben (Weiterbildung o. Ä.) an
  • Wie hängen die Begriffe Aufbauorganisation und Organigramm zusammen? Aufbauorganisation- Ergebnis von Aufgabenanalyse und Aufgabensynthese Organigramm- formeller Plan der Aufbauorganisation- regelt Zusammenarbeit der MA- FK koordinieren Aktivitäten- Verantwortung ist hierarchisch aufgebaut
  • Unterscheiden und Beschreiben Sie kurz 2 Aufbauorganisationen. Stab-Linien-System- jeder MA hat 1 zugeordnete FK- Stäbe = beraten FK; ohne Entscheidungsbefugnis Matrix-Organisation- Ausgangspunkt: unterschiedliche Aufgaben oft gleiche Aspekte> gleichwertige Zuordnung von MA zu mehreren Abteilungen- durch Mehrfachunterstellungen > erhofft konstruktive Konflikte
  • Beschreiben Sie Scientific Management und nennen Sie Prinzipien. auch wissenschaftliche Betriebsführung Ziel- naturwissenschaftliche Organisationstheorie Organisation- mechanistisches Kunstprodukt, dass sich nach Prinzipien rationaler und systematischer ingenieurwissenschaftlicher Analyse gestalten lässt Methode- Experiment = Methode zur Steigerung der Produktivität Prinzipien- Trennung Hand- und Kopfarbeit- Pensum und Bonus- Auslese und Anpassung der Arbeiter- Versöhnung Arbeiter und Management
  • Nennen Sie Kritikpunkte an Taylors Betriebsführung. Annahme, dass Durchschnittsmensch immer nach Maxime des größten Gewinns strebt Taylor: Arbeiter sind dumm und finden ihr Glück nur im Konsum methodische Probleme- Stichproben zu klein- keine Randomisierung- Untersuchung lediglich in Extremsituationen
  • Beschreiben Sie die Bürokratietheorie nach Max Weber. Allgemeines- Bürokratie = Erscheinung zunehmender Rationalisierung der Gesellschaft- Rationalisierung der Institutionen: Sachlichkeit, Unpersönlichkeit und Berechenbarkeit Strukturelle Merkmale- Hierarchie: Pyramidenform- Arbeitsteilung- Privilegien an Stelle nicht an Person gebunden- Amtsführung nach Regeln und Normen > Beachtung Dienstweg- Prinzip der Aktenkundigkeit     > Schriftstücke machen Vorgänge kontrollierbar und nachvollziehbar
  • Nennen Sie wesentliche Kritikpunkte an der Bürokratietheorie. nur sinnvoll bei hoher Standardisierung der Produkte - Fließband- bei häufigen Anpassungen an Umwelt nicht effizient bspw. Google Übertragung von öffentlichem Dienst auf Privatwirtschaft fraglich
  • Beschreiben Sie Grundannahmen der Human-Relations-Bewegung. beruht auf Hawthorne-Studien > Paradigmenwechsel- motivationale und emotionale Beziehungen in Organisationen wichtig Grundannahmen- Mensch ist von sozialen Motiven geleitet- soziale Beziehungen definieren seine Identität und sein Zugehörigkeitsgefühl zur Organisation- materielle Be- und Entlohnung spielen untergeordnete Rolle
  • Nennen Sie Kritikpunkte an der Human-Relations-Bewegung. ersetzt nicht wissenschaftliche Betriebsführung kein Einfluss der Organisationsstrukturen beachtet!
  • Beschreiben Sie die verhaltenswissenschaftliche Entscheidungstheorie (March & Simon, 1958). Kern der Organisation = Entscheidungsprozesse> Organisationen bestehen aus Handlungen/Entscheidungen! Zentrum = empirisch beobachtbares EntscheidungsVERHALTEN Annahmen1) Menschen verfügen nur über begrenzte Kapazitäten zur Informationsverarbeitung2) Bereitschaft sich in Organisationen zu engagieren ist beschränkt bounded reality- Menschen sind begrenzt- unvollständiges Wissen über Bedingungen die Einfluss auf Entscheidungen nehmen- können nicht alle Entscheidungsalternativen in Betracht ziehen Folge- Organisationen müssen Komplexität und Unsicherheit REDUZIEREN
  • Nennen Sie Möglichkeiten zur Reduktion von Komplexität und Unsicherheit in formalen Organisationen? Arbeitsteilungdh. Entscheider sehen nur Ausschnitte der Realität standardisierte Verfahren- Regeln entlasten Mitglieder bei Entscheidungen Hierarchie Einengung von Entscheidungsspielraum Kommunikation- jedes Mitglied bekommt nur die Informationen die es braucht Indoktrination- Übernahme der Interessen der Organisation Ashki