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Organisationspsychologie (Fach) / Gravitation und Sozialisation (6) (Lektion)

Kapitel 6

Diese Lektion wurde von AliceMiller erstellt.

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  • Definieren Sie "organisationale Sozialisation". Prozess der Vermittlung und des Erwerbs von Kenntnissen, Fähigkeiten, Werten und Normen die Person dazu befähigkeit die Anforderungen die Organisation an sie stellt, zu erfüllen Anpassung an Normen und Wertüberzeugungen
  • Definieren Sie Gravitation. Unterscheiden Sie zwei Gravitationsprozesse. Definition- Prozesse die dazu führen, dass Organisationen bestimmte Menschen anziehen und für Mitarbeit auswählen Selbstselektions-Prozesse- Auswahl verschiedener Stellenangebote von Unternehmen durch AN Fremdselektion- Organisation wählt aus Bewerberool geeigneten AN aus, der zur Organisation passt
  • Nennen Sie Beispiele für selektierende Prozesse in Unternehmen. (Nicht-)Beförderung Versetzung Zuteilung bestimmter Aufgaben Entlassung
  • Was erklärt das ASA-Modell? Erläutern Sie es mit Beispielen. Ziel: Erklärung warum Mitglieder von Organisationen einander ähneln Attraction = Anziehung- MA werden durch Werte des Unternehmens angezogen- bspw. Porsche in Leipzig Selection = Auswahl- MA werden von Organisation aus Bewerberpool ausgewählt und eingestuft- bspw. MDR Attrition= Zermürbung- unpassende MA werden von Kultur zermürbt - Verlassen Organisation- bspw. Google
  • Was sind sog. "Dark Side Traits"? "sub-clinical levels of dysfunctional traits" 3 Faktoren höherer Ordnung 1. Menschen abgewandt 2. gegen Menschen gerichtet 3. Menschen zugewandt
  • Wie wirken Gravitations- und Sozialisationsprozesse zusammen? komplementäre Prozesse Gravitation- grobe Passung zwischen Wertorientierung der Person und den Werten der Organisation Sozialisation- weitere Erhöhung der Passung durch entsprechenden Feinschliff
  • Welche Phasen der Sozialisation kennen Sie? 1. Vor dem Eintritt2. Eintritt- Diskrepanz: Erwartungen vs. Realität3. Metamorphose- Widersprüche werden "bearbeitet"4.1 Produktivität4.2 Commitment4.3 Fluktuation
  • Beschreiben Sie betriebliche Sozialisationsstrategien und entsprechende Instrumente die die Sozialisation beeinflussen. Anpassungsprozesse- va. informell- basieren auf erschütternden Erfahrungen Instrumente- realistische Tätigkeitsvorschau- Programme zur Einarbeitung neuer MA     - Einführungsveranstaltungen     - Schulungen     - Traineeprogramme     - Patenprogramme
  • Definieren Sie betriebliches Mentoring und nennen Sie entsprechende Funktionen. persönlich gestaltete Beziehung zwischen einem beruflich erfahrenen MA und einem weniger erfahrenen, aber ambitionierten MA häufig ZG-spezifisch: Frauen, FK Funktionen1. Karrierefunktionen- Türen öffnen, Feedback, Schutz, besondere Aufgaben deligieren2. Psychooziale Funktionen- Hilfestellung und Ratschläge, freundschaftliche Vertrauensbeziehung
  • Welche Regeln stellte Kram (1988) für erfolgreiches Mentoring auf? Möglichkeiten und Begrenzungen verdeutlichen Bedeutung für Karriere verdeutlichen Stellenwert Mentoring im Unternehmen klären Vorurteile direkt ansprechen und ausräumen (Protegé usw.) für Probleme gegengeschlechtlicher Mentorings sensibilisieren
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  • Erläutern Sie Auswirkungen organisationaler Sozialisation. 1) Bindung an die Organisation- Ziel: Commitment (Bleibewunsch und Anstrengung)- Arten von Bindung     - 1) Kalkulative Bindung            - Kosten für Wechsel als zu hoch eingeschätzt     - 2) Affektive Bindung           - Bleiben weil man will; Korreliert negativ mit Kündigungsabsicht     - 3) Normative Bindung           - Gefühl der Verpflichtung; Kündigung ist moralisch verwerflich- hohe Bindung nicht immer wünschenswert > kann Trennung von leistungsschwachen MA erschweren 2) Kündigungsabsicht und Fluktuation- bester Prädiktor für tatsächliche Kündigung: subjektive Kündigungsabsicht
  • Was ist das Ziel betrieblicher Sozialisation? Verringerung Fluktuation, da hohe Kosten für Organisation