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Persönlichkeitspsychologie (Fach) / Persönlichkeit: Zusatzwissen (Lektion)

eine Beschreibung

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  • Investmenttheorie der Intelligenz (nach Cattell) angeborenes Potenzial (fluide Intelligenz) wird im Laufe der Sozialisation in den Aufbau bereichsspezifischen Wissens (kristallisierte Intelligenz) "investiert"
  • Nennen Sie Arten von Intelligenztests zur Erfassung der akademischen Intelligenz Spezifische Tests "Markiertests" Umfassende Intelligenztests
  • Welche Operationen unterscheidet das BIS-Modell nach Jäger? Bearbeitungsgeschwindigkeit Verarbeitungskapazität Einfallsreichtum Gedächtnis
  • Was sind Thorndikes Komponenten der sozialen Intelligenz? Soziale Sensitivität Handlungskompetenz Durchsetzungsfähigkeit Beziehungsfähigkeit
  • Nenne die 4 Teile des Temperaments nach Cloninger! verhaltensaktivierendes System (novelty seeking) verhaltenshemmendes System (harm avoidance) reward dependence: bestimmt, wie sehr Aufrechterhaltung von Verhaltensgewohnheiten von positiven Verhaltenskonsequenzen abhängt persistence: bestimmt, wie hartnäckig Verhaltensgewohnheiten aufrechterhalten werden
  • Nenne drei Fragebögen die zur Erfassung der Big 5 geeignet sind! NEO-PI-R NEO-FFI BFI-10
  • Was besagt die Sedimentationshypothese von Klages? diejenigen Merkmale, die besonders wichtig, interessant oder nützlich für die Beschreibung von Menschen sind, haben sich in der Alltagssprache niedergeschlagen
  • Systematik nach Stern (Grundfragen der differentiellen Psychologie) Variationsforschung: ein Merkmal an vielen Individuen Korrelationsforschung: zwei oder mehr Merkmale an vielen Individuen Psychografie: ein Individuum in Bezug auf mehrere Merkmale Komparationsforschung: zwei oder mehr Individuen in Bezug auf mehrere Merkmale
  • Merkmale von Trieben nach Freud Quelle: körperliche Bedürfnisse (z.B. Nahrungsmangel) Drang: Bedürfnisstärke/-intensität (z.B. Hunger) Ziel: Spannungsreduktion (z.B. Sättigung) Objekt: Mittel, um Trieb zu befriedigen (z.B. Brötchen)
  • Psychosexuelle Entwicklungsphasen nach Freud Orale Phase (1. Lebensjahr) Erogene Zone: Mund (Saugen, durch Nahrungsaufnahme als befriedigend empfunden) Erfahrung: Abhängigkeit, Lust an Aufnahme Oraler Charakter: Vorliebe für Aufnahme orale (Essen, Trinken, Rauchen), materielle (Geld) oder ideelle (Wissen); Abhängigkeit außerdem: Abhängigkeit Anale Phase (1.-3. Lebensjahr) Erogene Zone: Anus (Lust an Ausscheidung) Erfahrung: Kontrolle über Rückhalt und Ausscheidung Anal retentiver Charakter: zu schwache anale Triebbefriedigung➔ Geiz und Zwanghaftigkeit Anal expulsiver Charakter: zu starke anale Befriedigung➔ Verschwendung und geringe Selbstkontrolle Phallische Phase (3.-6. Lebensjahr) Erogene Zone: Genitalien (Lust an Sexualität) Erfahrung:  Anziehung durch gegengeschlechtliches Elternteil (Mutter), gleichgeschlechtlicher Elternteil als Rivale; Kompensation durch Identifikation mit diesem (Ausgangspunkt des ÜBER-ICH)   Phallischer Charakter: Mann: machohaftes Verhalten Frau: kokett-naives Verhalten Latenzphase (6.-12. Lebensjahr) Sexualtrieb schlummert, geistige Entwicklung im Vordergrund Genitale Phase (Pubertät) Genitalien als erogene Zone Verlangen nichtmehr auf Eltern gerichtet, sondern auf Gleichaltrige bildet Basis für die Sexualität Erwachsener
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  • Abwechrmechanismen nach Freud Abwehrmechanismen: Ansprüchen des ES oder ÜBER-ICH kann nicht entsprochen werden, sie werden ins Unbewusste verdrängt Projektion: Unterstellung eigener Triebwünsche bei anderen Kompensation: Verhüllung von Schwächen durch Betonung von Stärken Regression: Rückzug auf frühere Stufen der Triebbefriedigung Sublimierung: Ersatz verbotener durch zulässige Art der Befriedigung Leugnung: Weigerung, unangenehme Realität wahrzunehmen Verdrängung: unerlaubte Handlungen werden ins Unbewusste abgedrängt und könnten dadurch keine Gewissensangst mehr verursachen Verschiebung: Verlagerung der Triebenergie auf anderes Objekt Reaktionsbildung: Verkehrung verbotenen Verhaltens ins Gegenteil Rationalisierung: Umdeutung von Verbotenem in Akzeptierbares
  • Korrollarien nach Kelly Konstruktionskorollarium:Eine Person antizipiert Ereignisse, indem sie ihre Wiederholung konstruiert ErfahrungskorollariumKonstruktsysteme werden durch Erfahrung angepasst DichotomiekorollariumDas Konstruktsystem einer Person besteht aus einer endlichen Zahl dichotomer Konstrukte OrganisationskorollariumJede Person entwickelt eigenes System von Konstruktzusammenhängen BereichskorollariumEin Konstrukt ermöglicht Antizipation eines begrenzten Ereignisbereichs ModulationskorollariumVeränderbarkeit eines Konstruktsystems abhängig von Konstruktdurchlässigkeit WahlkorollariumPersonen wählen den Konstruktpol, der bessere Voraussage ermöglicht IndividualitätskorollariumPersonen unterscheiden sich in ihrer Konstruktion von Ereignissen KommunalitätskorollariumSoweit Person ihre Erfahrungen ähnlich konstruiert wie andere, ähneln ihre psychologischen Prozesse denen der anderen Person FragmentationskorollariumPersonen setzen teils inkompatible Konstrukte ein SozialitätskorollariumSoweit eine Person die Konstruktionsprozesse einer anderen Person nachvollzieht, nur soweit kann sie eine Rolle spielen in einem sozialen Prozess, der die andere Person einschließt.
  • Datenarten nach Cattell Q-Daten (questionnaire):subjektive Fragebogendaten (z.B.. selbsteingeschätze Intelligenz) L-Daten (life record):Lebensdaten, unterteilbar in subjektive (z.B, Lehrbeurteilungen) und objektive (z.B. Schulnoten) T-Daten (test):objektive Testdaten (z.B. Intelligenztestwerte)
  • Alternative Five (nach Zuckerman) Impulsive Sensation Seeking Neuroticism-Anxiety Aggressiveness-Hostility Sociability Activity [zusammengefasst: 1, 3 ➔ P-ImpUSS; 4, 5 ➔ E-Sociability; 2 ➔ N-Anxiety]
  • Cattells Fünf Faktoren Faktorenanalyse höherer Ordnung mit den 16PF ergab: Extraversion Gefühlsbetontheit[Costa und McCrae: Veträglichkeit] Unabhängigkeit der Meinungsbildung[Costa und McCrae: Offenheit für Neue Erfahrungen] Ängstlichkeit[Costa und McCrae: Neurotizismus] Gewissenhaftigkeit
  • Bedürfnispyramide nach Maslow Selbstverwirklichung [Wachstumsbedürfnis] ICH-Bedürfnisse: Anerkennung, geltung Soziale-Bedürfnisse: Freundschaft, Liebe, Gruppenzugehörigkeit Sicherheitsbedürfnisse: materielle und berufliche Sicherheit (Wohnen, Arbeiten) Grundbedürfnisse: essen, trinken, schlafen
  • Grundgedanke des Interaktionismus (nach Endler und Hunt) Einschätzung von verschiedenen Reaktionen auf verschiedene Situationen durch verschiedene Personen erlaubt Schätzung des Einflusses verschiedener Varianzquellen
  • Konsistenzparadoxon (nach Mischel) Obwohl Individuen ihr Verhalten als konsistent wahrnehmen, verhalten sie sich vergleichsweise selten konsistent
  • Belohnungsaufschub (nach Mischel) Fähigkeit, eine aktuelle kleinere Belohnung zugunsten einer späteren attraktiveren Belohnung auszuschlagen, als wesentlicher Aspekt des individuellen Sozialisationsprozesses
  • gängige Intelligenztests (Erfassung akademischer Intelligenz) Intelligenz-Struktur-Test 2000 R (I-S-T 2000 R) Berliner Intelligenz-Struktur-Test (BIS 4) Wilde Intelligenztest (WIT 2)
  • Primärfaktoren nach Thurstone Wahrnehmungsgeschwindigkeit = perceptual speed Schlussfolgerndes Denken = reasoning/induction Wortflüssigkeit = word fluency Gedächtnis = memory Sprachverständnis = verbal comprehension Rechenfertigkeit = number Raumvorstellung = space