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Biologie der Nutzpflanzen (Fach) / Sproßachse (Lektion)
WW '15/'16
Diese Lektion wurde von melxying erstellt.
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- Welche Fähigkeit fehlt i.d.R der Sprossachse einer monokotylen Pflanze? Welches Gewebe ist dafür verantwortlich? das sekundäre Dickenwachstum das Kambium (Restmeristem)
- Nennen Beispiele für die folgenden Meristem-Typen: - Primare Meristeme - Restmeristeme - Folgemeristeme - Meristemoide Primäre Meristeme: Wurzelvegetationskegel = WVK Sprossvegetationskegel = SVK Restmeristeme: faszikuläres Kambium Folgemeristeme: (Sekundäre Meristem) interfaszikuläres Kambium Phellogen (Korkkambium) Meristemoide Trichoblasten ⇒ Genese von Haaren Blattmeristemoide ⇒ Schließzellen (Spaltöffnungen)
- Was sind Borken und geben Sie Beispiele dafür - Tertiäres Abschlussgewebe - Gesamtheit der toten und absterbenden Gewebe außerhalb des gerade tätigen Korkkambiums z. B Ringelborke, Stratenborke, Schuppenborke
- Was ist das Periderm und aus was besteht es (von außen nach innen) - Sekundäres Abschlussgewebe - Ersetzt nach dem Einsetzen des sekundären Dickenwachstums die Epidermis - besteht von außen nach innen: Phellem = Kork Phellogen = Korkkambium Phelloderm = Sekündare Kork Cortex
- Anordnung der Leitbündel bei: - Monocotylen - Dicotylen Monocotylen: zerstereut (disperse) Dicotylen: ringförmig
- In der sekundären Sprossachse produziert das Kambium: - nach innen: - nach außen: Innen: Holz Außen: Bast
- Wie heißen die beiden Bestandteile des Kambiums in der sekundären Sprossachse dicotyler Pflanzen? - Faszikuläres Kambium (Restmeristem): produziert Holz & Bast - Interfasszikuläres Kambium (Folgemeristem): produziert Markstrahlparenchym
- Was ist das Periderm? - Das sekundäre Abschlussgewebe der Sprossachse dikotyler Pflanzen. - Es besteht aus Phellem (Cork), Phellogen (Cork Cambium) und Phelloderm (Sek.Cork-Cortex)
- Was ist das Phellogen? = Ein sekundären Meristem, entsteht aus Subepidermaler Schicten produziert nach außen Phellem (=Kork) produziertnach Innen Phelloderm (=Parenchymzellen). Periderm = Phellem + Phellogen + Phelloderm (welches das sekundäre Abschlussgewebe der Sprossachse bildet/ist)
- Wann und wodurch entsteht Holz? - Während sekundäre Dickenwachstum dikotyler Pflanzen - Durch faszikuläre Kambium
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- Woraus entsteht interfaszikuläre Kambium? Was produziert es? - Aus reembryonalisierten Zellen der Primären Markstrahlen - Produziert nach innen und außen (sekundär meristematisch) Markstrahlenparenchym
- Was produziert das faszikuläre Kambium (Restmeristem) a) nach außen b) nach innen nach außen: Bast (Phloem) nach Innen: Holz (Xylem)
- Was ist das Xylem? - Holziges Leitgewebe aus toten Zellen (Tracheen und Tracheiden), - dass dem Transport von Wasser und Nährsalzen im Spross, sowie der Festigung dient.
- 5 Sprossmetamorphosen Sprossknollen ( Kartoffel!) Sprossdornen (Weißdorn) Sukkulente Sprosse (Kakteen) Zwiebel (Gartentulpe) Sprossranke (Passionsblume)
- Die Wuchsform: a) eines Baumes b) eines Strauches c) einer Staude d) eines Krautes a) akrotone Föderung der Verzweigung (Krone und Stamm) b) basitone Förderung der Verzweigung c) mehrjährige, nicht verholzende Pflanze d) einjährige, nicht verholzende Pflanze
- Beispiele für ein primäres, ein sekundäres und ein tertiäres Abschlussgewebe Primär = Epidermis (Sprossachse), Rhizodermis (Wurzel) Sekundär = Periderm (Sprossachse), Exodermis (Wurzel) Tertiär = Borke (Sprossachse)
- Aufgaben der Sprossachse Stabilisierung (Skelerenchymfassern) Speicherung (Parenchym) Wasser-, Nährsalz-, und Assimilattransport
- Merkmale der Sprossachse - oberirdisch & unterridisch wachsende Grundorgan - trägt Blätter und Wurzeln - überwiegend aufgebaut aus Festigungsgewebe, Leitgewebe und Speichergewebe
- Was ist ein Parenchym und wo in der Pflanze kommt es vor? Dauergwebe Bsp: Palisadenparenchym, Schwammparenchym, Rindenparenchym
- Was sind Meristemoide? Einzelne, teilungsfähige Zellen (von nicht teilungsfähigen Zellen umgebene) Verlieren bei Ausdiffernzierung ihr teilungsfähigkeit Bsp.: Schließzellen (Spaltöffnungen)
- Was ist ein Folgemeristem und wo findet man es in der Pflanze? - Aus Dauergewebe (Parenchym) durch wiedererlangung (regaining) der Teilungsfähigkeit hervorgegangen. z. B Interfaszikuläres Kambium bei dikotylen Pflanzen z. B Phellogen (Korkkambium)
- Was ist ein Parenchym? Ein Dauergewebe bzw. Grundgewebe (nicht mehr teilungsfähig) speichert Wasser, Stärke, Fette, Proteine,...
- Was ist ein Restmeristem und wo kommt es vor? - Bildungsgewebe & Prokambium - verbleibt innerhalb des differenzierten Gewebes noch nach die Differenzierung Bsp.: Faszikuläres Kambium (Holz & Bast)
- Wo findet man primäre Meristeme in der Pflanze? Am WurzelVegetationKessel und am SproßVegetationKessel
- Was ist Meristem? ein Bildungsgewebe (teilungsfähige Embryonalzellen)
- Was sind am Sprossvegetationkegel zu unterscheiden? - Protoderm = Bildung der Epidermis - Tunica = Äußeren Oberfläche, Subprotodermal Anlage der Blattprimordien, Bildung der peripheren Urrinde - Prokambium = Stets bildung der Leitbundle - Corpus = Enstehung des zentralen Urmarks
- Borke? - Tertiäres Abschlussgewbee der Sprossachse - Schutz vor Strahlung, Pilzbefall und mechanischen Schädigungen
- Beispiele für sekundäre Meristeme? Phellogen (Korkkambium) interfaszikuläres Kambium
- sekundäres Abschlussgewebe der Sprossachse? Periderm: Phellem (Kork) Phellogen (Korkkambium = Sekundäre Meristem), Phelloderm (Parenchym),
- Wie kommt es zur Bildung von Holz und Baststrahlen? Das faszikulären Kambium bildet parenchymatisches Gewebe aus, das sich nach - außen = Holz (Tracheen + Tracheiden + Holzparenchym + Holzfassern) und - Innen = Bast (Siebröhren + Geleitzellen + Blastfassern) radial erstreckt
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- Was sind Restmeristeme? Lokale Bildungsgewebe, deren Teilungsfähigkeit bewahrt bleibt, lassen sich auf embryonale Meristeme zurückführen.
- Wie unterscheiden sich offene und geschlossene Leitbündel? offen: mit Cambium (dikotyledon) geschlossen: ohne Cambium (monokotyledon)
- Nennen Sie die typischen Elemente des Xylems bei Angiospermen! Tracheen, Tracheiden, Xylemparenchymzellen, Holzfasern
- Nennen Sie die typischen Elemente des Phloems bei Angiospermen! Siebröhren, Geleitzellen, Phloemparenchymzellen, Bastfasern
- Was versteht man unter interfaszikulärem Kambium? - Kambium (entstehen zwischen den Leitbündeln) - welches ausdifferenzierten Parenchymzellen durch Reembryonalisierung, wieder teilungsaktiv wird
- Wie kommt es zur Bildung von Jahresringen? Das englumige Spätholz (Herbst) grenzt nach der Wachstumspause an das großlumige, Frühholz (Frühjahr) (leiten große Wassermengen).
- Was sind Lentizellen? - Schließzellen durch stärker Zellteilungsaktivität des Phellogen ⇒ Korkwarzen (korkporen) zur Durchluftung
- Wie nennt man blattartig verbreiterte Kurzsprosse bzw. Langsprosse? Phyllocladien bzw. Phyllodien
- Was sind Rhizome? - Unterirdisch wachsende Sprossachsen - Speicherung und der Überwinterung im Boden dienen. - Typische Merkmale von Sprossachsen (Blattnarben oder Niederblätter, Verzweigung, Ausbildung von Knospen)
- Meristemoide - einzelne teilungsfähige Zellen / Zellgruppen, - verlieren bei der Ausdifferenzierung ihre Teilungsfähigkeit, - sind von nicht teilungsfähigen Zellen umgeben.
- Holz Aufgabe Vertikaltransport: H2O, Salze Radialtransport: Wasser, Assimilate Stoffspeicherung: Reservestoffe Festigung: mechanische Belastbarkeit
- Eigenschaften von Tracheen & Tracheiden Tracheen = Weitlumigen, tot, wassererfüllt, verholzt Tracheiden = Wände mit Verstiefungen, tot, plasmafrei, wassererfüllt, verholzt
- Wozu gehören Bastfasern, ihre Aufgabe und Eigenschaften zum Phloem gehörend Schutz und Festigung des Phloems sklerenchymatisch, dickwändig - Fehlt bei Gymnospermen
- Phloemparenchym zur Stoffspeicherung zum Phloem gehörend
- Was ist Holzparenchym und wozu dient es? Lebendig, aber verholzend → Stoffspeicherung
- Was sind Siebröhren und wozu gehören sie? - zum Phloem gehörend - bilden die Leitbahnen für den Transport der Assimilate - lebendig
- Was sind Geleitzellen? - Plasmareich - transportieren/entnehmen Assimilate in/ aus Siebröhren, - zahlreiche Mitochondrien
- Was sind Corpus & Tunica? Corpus = Zentrale Zone Entstehung des zentralen Urmarks Tunica = äußere Oberfläche Bildung der peripheren Urrinde Subprotodermale Anlage der Blattprimordien