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Steuerung und Führung im Unternehmen (Fach) / Auswirkungen volkswirtschaftlicher Zusammenhänge und Entwicklungen auf FDL-Unter (Lektion)
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- Wo liegt der Unterschied zwischen der Makroökonomie und der Mikroökonomie? Die Makroökonomie betrachtet die Wirtschaft als ein Ganzes während die Mikroökonomie ihr Hauptmerkmal in der Betrachtung der Faktoren im Einzelnen hat.
- Was ist die Bruttowertschöpfung Bruttowertschöpfung=Produktionswert - Vorleistungen
- Was ist die Nettowertschöpfung? Nettowertschöpfung=Bruttowertschöpfung - Abschreibung
- Was ist das Bruttoinlandsprodukt? Das BIP ist ein Indikatior für das Wirtschftswachstum. Es beschreibt alle wiertschaftlichen Leistungen (Güter und Dienstleistungen), die in Produktionsstätten des Inlandes erbracht werden (= alle im Inland entstandene Einkommen)
- Bruttonationaleinkommen Wert der Waren und Dienstleistungen, die in einer Periode von den Inländern eines Landes produziert werden. Einkommensindikator einer Volkswirtschaft
- Definition "Sparquote" Die Sparquote der privaten Haushalte ist eine Konsumsicherung in Krisenzeiten. Sparen ist der Konsumverzicht für die Zukunft
- Beschreibe die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) Die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) ist die Kreislauftheorie, bei der alle Tauschvorgänge zwischen Haushalten und Unternehmen erfasst werden. Es handelt sich um mehrere Teilrechnungen. Hier enthalten ist auch das BIP. Das BIP gibt Aufschluss über die Entwicklung der Produktion. Wichtig ist außerdem die Frage nach dem Nicht Konsumieren einer Volkswirtschaft. Sparen bedeutet eine Verlagerung des Konsums.
- Welche Marktformen gibt es und wie ist deren Charakter ein Anbieter - viele Nachfrager = Monopol Viele Anbieter - viele Nachfrager = Polypol Der Versicherungsmarkt ist von seiner Gesamtbetrachtung ein oligopolischer Markt (wenige Anbieter - viele Nachfrager)
- Interdependenz Interdependenz bedeutet wechselseitige Abhängigkeit. Unter „soziale“ Interdependenz ist zu verstehen, dass Menschen in ihrem Dasein aufeinander eingestellt und angewiesen sind. In der Wirtschaftstheorie spricht man von Interdependenz, wenn ökonomische Variablen sich wechselseitig beeinflussen.
- Verhaltensformen im Oligopol. Nenne einige Szenariosituationen und Erläutere Preisführerschaft: Ein Oligopolist wird von den anderen als Preisführer anerkannt. Alle Marktteilnehmer verändern ihre Preise erst dann, wenn der Preisführer den Preis verändert hat. Imitation: Die Imitation, d.h. die Nachahmung eines Konkurrenten, ist eine häufige Verhaltensform im Oligopol. Abgestimmte Verhaltensweisen und Kartellbildung: In engen Oligopolen lassen sich Preis- und Mengenabsprachen leicht organisieren. Diese nicht gebilligte Verhaltensweise ist dann für Anbieter besondes attraktiv, wenn die Absrpache zu einem ertragssteigenden Ergebnis führt. Ruinöser Wettbewerb: Wenn ein Unternehmen nur überleben kann, wenn es eine gewisse Größe erreicht, besteht die Tendenz, Konkurrenten durch ein besonders aggressives Preisverhalten aus dem Markt zu drängen, worauf andere mit weiteren Preissenkungen reagieren. Preisstarrheit: Bei mehreren gleich starken oder schwachen Konkurrenten wagt es keiner, sein Verhalten zu ändern, weil er fürchtet, dass die Konkurrenz seine Strategie durchkreuzt. Wettbewerb:Intensiver, dem technischen Fortschritt und dem Kunden dienender Wettbewerb ist insbesondere in weiten, heterogenen Oligopolen gegeben.
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- BaFin Bundesanstalt für Finanzdienstaufsicht
- Deregulierung Deregulierung: Abbau oder Vereinfachung von Marktregulierung in Form von staatlichen Normen und Vorschriften ermöglichen. Durch die Deregulierung des Versicherungsmaktes sollte der Wettbewerb optimiert werden.
- Umlageverfahren Die eingezahlten Beiträge werden unmittelbar zur Finanzierung der Leistungsberechtigten herangezogen, also an diese wieder ausbezahlt. (Sozialversicherung wie GRV; GKV; Pflegepflichtversicherung, Arbeitslosenversicherung etc.)
- Kapitaldeckungsverfahren Beim Kapitaldeckungsverfahren werden Sparanteile aus den Beiträgen der Versicherten am Kapitalmarkt angelegt und für jeden einzelnen Versicherten ein Deckungskapital gebildet, das nach dem Ansparen die zu zahlenden Leistungen abdecken soll.
- Zusammenfassung Kennzeichen von Versicherungsmärkten (lesen) Bei der Marktananlyse wird das Verhalten der Marktteilnehmer betrachtet, das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage und der Austausch von Waren, Dienstleistungen und Rechten gegen Geld. Der Versicherungsmarkt ist ein Teilmarkt und in der Gesamtbetrachtung ein oligopolistischer Markt. Er ist geprägt von der Unsichtbarkeit und Erklärungsbedüfrftigkeit der Produkte, für die der Bedarfswunsch beim Kunden erst geweckt werden muss. Die FDL-Produkte oder Dienstleistungen unterscheidet man nach dem Grad der Komplementarität in vollkommen komplementäre oder unvollständig komplementäre Güter oder Dienstleistungen. (komplementär: ergänzend re. + li. Handschuh) Ein weiterer Gesichtspunkt der Produktanalyse ist die Betrachtung nach der Substitutionalität und somit nach der Bereitschaft der Risikoauslagerung auf ein Fianzdienstleistungsunternehmen. (Substitution: Güter ersetzen sich Margarine, Butter)
- Zusammenfassung FDL in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung Die Volkswirtschftliche Gesamtrechnung (VGR) ist die Kreislauftheorie, bei der alle Tauschvorgänge zwischen Haushalten und Unternehmen erfasst werden. Die VGR stellt eine statistische Gesamtanalayse mehrerer Teilrechnungen dar. Enthalten in der Analyse ist das BIP, welches Aufschluss gibt über die Entwicklung der Produktion. Wichtig ist außerdem die Fragen nach dem Nicht-Konsumieren einer Volkswirtschaft. Der Konszumverzicht bedeutet generell eine Verlagerung des Konsums in die Zukunft. Den Hauptteil der Berechnung bildet dabei die Entstehungs-, Verteilung und Verwendungsseite des BIP.
- vollkommene Markt Der vollkommene Markt ist ein theoretisches Modell eines homogenen Marktes der Volkswirtschaftslehre. Zur Untersuchung und zum Verständnis komplexer Zusammenhänge wird oft mit diesem vereinfachenden Modell gearbeitet. Der vollkommene Markt bezeichnet im Rahmen des Rationalverhaltens und der Nutzenmaximierung einen fiktiven Markt, der folgende Merkmale aufweist:- Es gibt weder persönliche, zeitliche, sachliche noch räumliche Präferenzen.- Es liegt vollkommene Markttransparenz vor.- Homogenität (genormte Qualität/Gleichheit) der Güter.- Sofortige Reaktion: Alle Marktteilnehmer reagieren sofort auf Änderungen der Marktvariablen. Treffen eine oder mehrere dieser Annahmen auf den Markt nicht zu, so spricht man von einem unvollkommenen Markt.
- Preiselastizitäten Die Preiselastizität der Nachfrage gibt an, wie stark die Nachfrage nach einem Produkt auf eine Preisänderung reagiert Der Grad der Substituierbarkeit wird durch die Kreuzpreiselastizität gemessen:Maß für die prozentuale Absatzänderung eines Gutes im Falle der Preisänderung eines anderen Gutes. Die Einkommenselastizität ist das Verhältnis der relativen Änderung der nachgefragten Menge zur relativen Änderung des Einkommens.
- Zusammenfassung Allgemeine mikroökonomische Grundlagen der Preishistorie und Preispolitik Die Preisbildung ist kein willkürlicher Akt, sondern eine Entwicklung aus der Beziehung von Angebots- und Nachfrageverhalten auf dem Teilmarkt. Die Preispolitik verfolgt hauptsächlich das absatzpolitische Ziel, mit Hilfe der Verkaufspreisgestaltung Nachfrageimpulse zu setzen. Die Elastitzität untersucht die Wechselwirkung zwischen Einkommen, Alternativprodukten und Preisveränderungen gegenüber dem einzuführenden Produkt.
- Zusammenfassung gesetzlich ausgehandelte Preise (Prämien) in der Assekuranz Versicherer müssen die dauernde Erfüllbarkeit ihrer Verpflichtungen aus den Versicherungsverträgen sicherstellen. Der Schutz des von dem Versicherer verwalteten Versicherungsbestandes hat oberste Priorität. Der Versicherungsbeitrag bzw. die Prämie, also der Preis für eine Versicherungsleistung, beinhaltet neben der Umverteilung von Risikoausgleichen auch die kostenmäßige Erfassung für die Bereitstellung dieser Umverteilung des finanziellen Risikos. Eine kalkulierte Reserve für die erhöhten Risiken wird ebenfalls Bestandteil einer Preispolitik sein.
- In welche Teile wird die Wirtschaftspolitik eingeteilt? Strukurpolitik Ordnungspolitik Prozesspolitik
- Fiskalpolitik Fiskalpolitik ist wichtigster Bestandteil der Konjunkturpolitik. Unter Fiskalpolitik versteht man sämtliche finanzplitischen Maßnahmen des Staates, mit denen er den Ablauf gesamtwirtschaftlicher Prozesse steuert bzw. Einfluss nimmt. In Phasen der Hochkonjunktur wird versucht, die Konjunktur zu bremsen, um z. B. eine Inflation zu vermeiden. In Phasen der Rezession und der Depression wird der Staat alles tun, um die Konjunktur zu beleben. Da somit dem Konjunkturzyklus entgegengewirkt wird, spricht man von einer antizyklischen Fiskalpolitik.
- Inflation der Vorgang, dass die Preise immer weiter steigen und der Wert des Geldes immer geringer wird.
- Das magische Viereck Die vier gesamtwirtschaftlichen Ziele der Makroökonomie, Vollbeschäftigung, Stabelität des Preisniveaus, außenwirtschaftliches Gleichgewicht sowie stetig und angemessenes Wirtschaftswachstum werdne allgemeinhin als das magische Viereck bezeichnet. Eine Erreichung aller Ziele ist so gut wie ausgeschlossen. Hauptgrund dieser Tatsache ist der Konflikt zwischen dem hohen Beschäftigungsgrad und der Stabilität des Preisniveaus.
- Preisniveaustabilität Preisnieveaustabilität zielt auf Gleichmäßigkeit der Einzelpreise im Durchschnitt ab. Zur Bestimmung der Preisniveaustabilität wird ein Warenkorb mit den üblicherweise konsumierten Gütern zusammengestellt, deren Preise mtl. erhoben werden. Vergleicht man das Preisniveau des Warenkorbs mit dem des Vorjahres, so erhält man die Veränderung, die bei positiven Vorzeichen als Inflation und bei negativem Vorzeichen als Deflation bezeichnet wird. Eine Inflationsrate von unter 2 Prozent pro Jahr wird bspw von der EZB als Preisniveaustabilität interpretiert.
- Konjunkturphasen Unter Konjunktur versteht man Schwankungen im Auslastungsgrad des Produktionspotenzials einer Volkswirtschaft. Als einzelne Phasen eines Konjunkturzyklus werden häufig unterschieden: Aufschwungphasen (Expansion),Hochkonjunktur (Boom),Abschwungphasen (Rezession) Tiefphasen (Depression).
- Unterscheide konjunkturelle und strukturelle Arbeitslosigkeit konjunkturelle Arbeitslosikgeit: Form der Arbeitslosigkeit, die durch zyklische Schwankungen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und die dabei auftretenden Nachfrageschwankungen und Produktionsrückgänge vor allem in einer Abschwungphase verursacht wird und zu Massenarbeitslosigkeit führen kann. strukturelle Arbeitslosigkeit: Alle Regionen in Deutschland sind bezüglich der Infrastruktur nicht gleich entwickelt. Strukurschwache Regionen mit geringer Industrie und Gewerbeeinheiten bieten nur wenig Möglichkeiten sich beruflich zu entfalten. Strukturelle Arbeitslosigkeit ist meist längerfristig
- Was ist Geld? Geld ist das allgemein anerkannte Tausch- und Zahlungsmittel, auf das sich eine Gesellschaft verständigt hat. In einem gesunden Geldwesen erfüllt das Geld die genannten Funktionen als Recheneinheit, Tauschmittel und Wertaufbewahrungsmittel gleichzeitig.
- Inflation Inflation ist ein andauernder Prozess der Geldentwertung, der sich durch den stetigen Anstieg des Preisniveaus (Inflationsrate) bemerkbar macht. Inflation führt dazu, dass Vermögensbesitzer Geld durch andere, knappere Vermögensformen wie Gold, inflationsfreie ausländische Währungen oder Grundvermögen ersetzen und dass Geld im Extremfall gänzlich nutzlos wird.
- Geldfunktionen Tauschmittel Wertemaßstab/Rechenmittel Wertaufbewahrungsmittel Zahlungsmittel Wertübertragungsmittel
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- Deflation Darunter wird ein anhaltender Rückgang des allgemeinen Preisniveaus in einer Volkswirtschaft verstanden. Der Preisrückgang ist anhaltend und allgemein.
- Geldschöpfung Unter Geldschöpfung versteht man die Zuführung von Geld in den Wirtschaftskreislauf. Primäre Geldschöpfung: Geldschöpfung durch die Zentralbanken Sekundäre Geldschöpfung: Giralgeldschöpfung durch die Geschäftsbanken
- Giralgeld Giralgeld = Buchgeld ist ein Zahlungsmittel, das im Bankwesen durch unbare Übertragung mittels Buchungen von Girokonto zu Girokonto genutzt werden kann. Als volkswirtschaftliches Aggregat wird es dem Bargeld gegenübergestellt.
- Zusammenfassung Wirkung und Grenzen der Wirtschaftspolitik und der Fiskalpolitik Die staatliche Wirtschaftspolitik legt den Rahmen fest, in dem sich die weitgehend privat organisierte Wirtschaft mit ihren verschiedenen Anbietern und Nachfragern entfalten kann. die Betrachtung von wirtschaftspolitischen Zielstellungen zeigt, dass mehrere Ziele innerhalb einer Entscheidungsperiode substituierend, komplementär, indifferent oder im schlechtesten Fall konträr zueinander stehen können. Fiskalpolitische Instrumente relgeln den Makrt durch die Lenkung von Geldströmen, die finanzielle Anreize für das Verhalten der Marktteilnehmer geben sollen. Die Marktteilnehmer entscheiden dann, ob investiert, konsumiert oder ein Konsumverzicht ausgeübt wird.
- Geldmengenbegriffe M1 bis M3 M1: Bargeldumlauf + Täglich fällige Einlagen M2: M1 + Einlagen bis 2 Jahre und Einlagen Kündigungsfrist bis 3 Monate M3: M2 Reprogeschäfte + Geldmarktpapiere + Schuldverschreibung bis 2 Jahre
- Das oberste Ziel der EZB ... ist die Geldwertstabilität der Eurozone.
- Geldolitische Instrumente Offenmarktgeschäfte: EZB gibt den Geschäftsbanken mal mehr, mal weniger Kredite. Damit ist die EZB in der Lage Zentralbankgeld aus dem Gelkreislauf zu nehmen bzw. Geld zuzuführen. Mindestreservepolitik ist die Beeinflussung der Geldmenge durch Steuerung der Giralgeldschöpfung der privaten Banken. Zinspolitik ist ein Mittel zur Lenkung der Geldversorgung. Seit dem Jahr 2000 gibt die EZB den Leitzins vor.
- Zusammenfassung Geldpolitik Geld ist ein Werttaufbewahrungsmittel. Das Geldangebot wird deshalb im Gleichgewicht zwischen Geldumlauf und Warenangebot gehalten, so dass auf diese Weise die Geldstabilität gesichert wird. Die Europäische Zentralbank beobachtet einerseits die Entwicklung von Inflationstendenzen und die Größen, die Einfluss auf die Infaltion haben, anderseits betrachtet und publiziert sie einen Referenzwert für die wünschenswerte M3-Geldmengenentwicklung. Dieser ist keine Zielgröße, sondern hat Informationscharakter und zeigt und projiziert Abweichungen. Die EZB ist in der Euro-Geldzone verantwortlich für die Stabilität der Währung und hat folgende Aufgaben und Pflichten: die Aufsicht über die Kreditinstitute, die Kontrolle der Finanzmarktstabilität, die Beratung der Staatengemeinschaft und nationaler Behörden, die Genehmigung der Ausgabe des Euro-Papiergeldes, die Zusammenarbeit mit anderen internationalen und europäischen Organen, die Sammlung der für die Erfüllung ihrer Aufgaben notwendigen statistischen Daten und die Erstelung einer Zentralbankbilanz.