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Biologie der Nutztiere (Fach) / Mollusca (Weichtier) (Lektion)
WW '15/'16
Diese Lektion wurde von melxying erstellt.
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- Elemente von Körper & Gliderung der Weichertieren 1. Körper: Unsegmentiert, mässig (bulky), Kein Extremitäten einsichtiger & drüsenreicher Epidermis 2. Glider: Kopf, Fuß, Eingeweidesack, Mantel (Kalkhaltiger Schale)
- Was findet am Kopf der Mollusca? 1. Tentakeln: 1 Paar = Opistobranchia (Hinterkiemerschnecken), Prosobranchia (Vorder-), Basomatophora (Wasserlungenschnecken) 2 Paar = Landlungenschnecken (Styolomotophaora) 2. Everses Augen Paar 3. Mundöffnung (mit Radula, Raspelzunge)
- Was findet am Fuß der Mollusca? 1. Ventraler Kriechfuß (mit Starker Muskulator) 2. Fußdrüse (Schleimsezernierung am vorderrand) 3. Statocysten (im Pedalnervenstrang) = Balance sensory Receptor
- Was findet in der Eingeweidesack der Mollusca? 1. Offener Blutkreislauf (mit dorsalen Herz) 2. Respiratorisch Bluttstoff 3. Verdauungsapparat 4. Exkretionsorgane (über Nephridiein mit Flimmertrichter, Nierenkanäle enden im Mantelholle) 5. Gonaden (Samen- & Eiproduktion)
- Eigenschaften der Mantel der Mollusca - Schäle & Gehäuse = 3 Schicten (Anlage bereit im Ei) Hypostracum Ostracum Periostracum - Epidermis = Einschictig & drüsenreich
- Was für Muskelarten findet sich in Mollusca? - Hautmusckelschlauch (= Körperwand) - Ausgeprägt im Fuß (Schnecken & Muscheln) - Ausgeprägt im Fangerarmen (Tintenschnecken) - Rückzugmuskeln (Schnecken) - Schließmuskel (Muscheln)
- wodurch atmet Mollusca? - Mantelhöhle (Abschnitt im Dach) - dient als "Lunge" - Stark durchgebluttet
- Nervesystem der Molluscus Zahlreiche Ganglien: Cerebral (Kopf) Pedal (Fuß) Pleural (Brustfell) Abdominalganglion: Statocysten Everse Augen
- Mollusca (Zahl,ab wann,Gruppen,Eigenschaften) - Weichtiere - 130.000 Arten, artenreichster Tierstamm nach den Arthropoden - fossil ab dem Kambrium (vor 530 Mio.Jahren) - Niedere Tiere, Protostomier (3 keimschicht), Bilateria, Gastroneuralia (Nerven ziehen den Körper der Länge nach durch)
- Ubiquist? - Tier oder Pflanzenart, die in ihrem Verbreitungsraum mehrere unterschiedliche Lebensräume besiedelt (organism, distributed uniformly through a region) - z.B. Land, Salzwasser, Süßwasser, Thermalquellen, Wüsten
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- Wechselwarm (Mollusca) - POIKILOTHERM, exotherm
- Wie heißt wechselwarmer Mollusca? Poikilotherm
- 3 Schichten des Schneckengehäuses (Anlage bereit im Ei als Protoconch) - Hypostracum (Permutteschicht) ⇒ aus Horzontal CaCO3-Platten - Ostracum (Prismenschicht) ⇒ aus Senkrecht CaCO3-Prism - Periostracum (Chonchiolin) ⇒ aus Conchiolin als Grundsub. + CaCO3-Einlagerung
- Radula - Raspelzunge der Molluscen / Charakteristisches Mundwerkezeug der Weichtiere - aus Chitin = Polysaccharid + Protein + Calcium Carbonate z.T. mit Metalleinlagerungen
- Gehäuseverschlüsse der Mollusca - Diaphragma ⇒ Häutchen aus eingetrockener Schleim - Epiphragma ⇒ Diaphr. verstärkt durch Kalkeinlagerung (Überwinterung) - Operculum ⇒ Dauerhafter horniger Deckel bei prosobranchiaten Schnecken in der Mündung
- Besonderheiten im Bauplan der Cephalopoden, Tintenschnecken - Kopf = Konzentration an Ganglien + Schutz durch Knorpelkapsel - Sehr gute everse Augen (analog zu Saugetiere entstanden) ⇒ Höchstentwickelte Wirbellose
- Phylogenetische Systematik: Homologien Merkmalentypen: - Merkmale gleicher stammesgeschichtlicher Herkunft = aus Selben Strukture erfüllen aber nicht unbedingt die gleiche Funktion z. B Schwimmblassen von Fischen ⇔ Lungen von Landwirbeltieren
- Phylogenetischen Systematik: Analog Merkmalentypen - Unabhängig Voneinander entstandenen Anpassungsähnlichkeiten - Ähnlichekeit in der Funktion und Verhaltenweise z. B Flügel von Insekten & Vögeln
- Phylogenetische Systematik; Konvergenz Merkmalentypen: - Ein bestimmter Selektionsdruck begünstig die Enstehung ähnlicher Anpassungen bei nicht eng verwandten Arten. - Eigenschaften, unabhängig voneinander erworben werden z. B Raubtierverhalten bei Säugertieren & Beuteltieren , grabenden Tieren
- Hochentwickeltes Blasenauge der Tintenschnecken ⇒ Everse Auge - Ensteht durch Einstülpung der Haut ; - Lichtsinneszellen sind nach außen gewandt
- Augen den Schnecken vs. Augen den Menschen - Schnecken = Everse Augen - Menschen = Innen Augen (aus Auswuchs des Zwischenhirns → nach Innen gewandt) Blinde Flecke entsteht ⇒ "Evolutionärer Konstruktionfehler"
- Gastropoda Schnecken - Ww 110,000 Arten in D. 330 - Warmeliebend: Artenzahl steigt von Nord → Süd - Aktiv in Nacht & bei feutchtem Wetter - Ruhe an schattigen, kühlen Plätzen
- Funktionen der Schnecken im Ökosystem - Als Destruent (Schädlinge) & Komsumenten - Zwischenwirte (z.B Leberegel) - Malakogame Pflanzen - Gehäuse (Mikrohabität für andere Tiere)
- Paarung Strategien von Weiblichen und Männlichen Gastropoda - Paaren sich mehrmals Weiblich = Ziel = sich mit vielen Partnern zu paaren um eine größere Auswahl an spermien zu haben. Gibt aus Drüse Sekret ab, das die Samen abtötet, damit verhindert zu viele Spermien von einem Partner in das Recetaculum Seminis aufgenommen werden Männlich = Spermien soll diese Drüse treffen & auschaltten ⇒ Sperm Competition
- Raspelzunge der Mollusca Radula