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Biologie der Nutzpflanzen (Fach) / Fragenkatalog (Lektion)

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  • Nennen Sie zelluläre Strukturen die typisch pflanzlich sind! Zellwand, Plastiden, Vakuole, Plasmodesmen
  • Was sind Apoplast und Symplast? Apoplast: Gesamtheit des Zellwandraumes und der Interzellularsubstanz Symplast: Gesamtheit der Protoplasten
  • Warum gehören Cyanobakterien zu den Prokaryoten? Cyanobakterien fehlt der Zellkern, Plastidenund Mitochondrien, sie haben einen typisch prokaryotischen Aufbau
  • Was sind Coenobien Zellverbände unspezifischer Gestalt die nach den den Zellteilungen durch eine gemeinsame Gallerte zusammenbleiben
  • Wo sind Plasmalemma und Tonoplast in der Zelle anzutreffen? Plasmalemma grenzt Cytoplasma gegen dieZellwand ab, Tonoplast grenzt Cytoplasma gegendie Vakuole ab.
  • Wie entstehen Chromoplasten? Durch Umwandlung aus Chloroplasten(Blattalterung, Fruchtreifung) und aus Proplastiden(Blütenbildung)
  • Was speichern Amyloplasten? Särke (Amylose, Amylopektin)
  • Wie erfolgt der Nachweis von Amylose oder Amylopectin im mikroskopischen Präparat? Mittels der Jodjodkalium-Lösung erfolgt der Stärke-Nachweis durch Blau bzw Violettfärbung der Jod-Stärke-Komplexe.
  • Was ist die Cuticula? Eine akkrustierte Schicht aus Cutin (hydrophobeWachse), die auf der Außenseite derEpidermiszellen liegt.
  • Wann ist eine Zelle "Voll turgeszent"? Wenn der osmotische Druck des Cytoplasmas undder Vakuole genau so groß ist wie der Wanddruckder Zellwand.
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  • Was versteht man unter isodiametrischen und prosenchymatischen Zellen? Isodiametrische Zellen sind in alle Richtungen desRaumes ungefähr gleich ausgedehnt.Prosenchymatische Zellen erscheinen in einerDimension lang gestreckt
  • Was ist ein Aerenchym? Ein interzellularenreiches Durchlüftungsgewebe
  • Nach welchen Kriterien können Parenchyme unterschieden werden? Nach der Lage der Parenchyme im Konsum (Rindenparenchym, Markparenchym), nach dem Aussehen der Zellen (Sternparenchym, Palisadenparenchym)
  • Wodurch zeichnen sich Kormophyten aus? Sie sind in Sprossachse, Blätter und Wurzel gegliedert
  • Was sind Restmeristeme? Lokale Bildungsgewebe, deren Teilungsfähigkeit bewahrt bleibt, lassen sich auf embryonale Meristeme zurückführen
  • Nennen Sie Beispiele für sekundäre Meristeme! Interfaszikuläres Cambium,  Korkkambium
  • Was sind Phloem und Xylem? Phloem: nährstoffleitende Bestandteile des Leitbündels Xylem: wasserleitende Bestandteile des Leitbündels
  • Wie unterscheiden sich offene und geschlossene Leitbündel? offen: mit Kambium geschlossen: ohne Kambium
  • Nennen Sie die typischen Elemente des Xylems bei Angiospermen Tracheen, Tracheiden, Xylemparenchymzellen, Holzfasern
  • Nennen Sie die typischen Elemente des Phloems bei Angiospermen Siebröhren, Geleitzellen, Phloemparenchymzellen, Bastfasern
  • Was versteht man unter interfaszikulärem Cambium? Das zwischen den Leitbündeln entstehendeCambium, welches durch Reembryonalisierungausdifferenzierter Parenchymzellen wiederteilungsaktiv wird
  • Wie kommt es zur Bildung von Holz- und Baststrahlen? Das Cambium bildet parenchymatisches Gewebeaus, das sich in Holz oder Bast radial erstreckt
  • Wie kommt es zur Bildung von Holz und Baststrahlen? Das englumige Spätholz (Herbst) grenzt nach derWachstumspause an das großlumige, großeWassermengen leitende Frühholz (Frühjahr).
  • Wie heißt das sekundäre Abschlussgewebe der Sprossachsen vieler Bäume? Aus welchen Schichten besteht es? Das Periderm besteht aus Phellem, Phellogen und Phelloderm
  • Was sind Lentizellen Die Korkwarzen sind unter den Spaltöffnungenangelegte Ausbildungen des Periderms, die durchlockere, interzellularenreiche Füllzellen weiterhineinen Gasaustausch ermöglichen.
  • Wie nennt man blattartig verbreiterte Kurzsprosse bzw Langsprosse? Phyllocladien bzw. Phyllodien
  • Was sind Rhizome? Unterirdisch wachsende Sprossachsen die derSpeicherung und der Überwinterung im Bodendienen. Sie zeigen typische Merkmale vonSprossachsen (Blattnarben oder Niederblätter,Verzweigung, Ausbildung von Knospen)
  • Welche Bestandteile des Blattes bilden Ober- und Unterblatt? Oberblatt: Lamina (Spreite). Petiolus (Stiel);Unterblatt: Stipeln (Nebenblätter), Blattscheide
  • Was sind die Hauptfunktionen des typischen Laubblattes? Photosynthese und Transpiration
  • Wie sehen Niederblätte aus und wo kommen sie vor? Niederblätter sind schuppenförmige kleine Blättchen die zB an Rhizomen vorkommen
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  • Zählen Sie die Gewebeschichten eines dorsiventral gebauten Laubblattes auf! Obere Epidermis, Palisadenparenchym, Schwammparenchym, untere Epidermis
  • Worin besteht die Aufgabe der Cuticula? Verdunstungsschutz
  • Was versteht man unter hypostomatischen Blättern?  Die Spaltungsöffnungen befinden sich auf der Blattunterseite
  • Woraus betseht eine Spaltöffnung? Schließzellen und Porus
  • Nennen Sie drei wichtige Aufgaben der Wurzel Verankerung im Boden, Wasser- undNährsalzaufnahme, Speicherung vonReservestoffen, Synthese von Hormonen
  • Was versteht man unter der Rhizodermis? das primäre Abschlussgewebe der Wurzel
  • Welchen Leitbündeltyp findet man in der Wurzel dikotyler Pflanzen? Radiales Leitbündel
  • Aus welchem Gewebe erfolgt die Anlage der Seitenwurzeln bei Samenpflanzen? Perizykel
  • Welche Aufgabe hat die Calyptra Schutz des Wurzelvegetationspunktes heimVordringen ins Erdreich, Erleichterung desEindringens in den Boden durch verschleimendeZellen
  • Welche Ausbildungsstadien der Endodermis lassen sich wie voneinander unterscheiden? Casparyscher Streifen bei der primären Endodermis,allseitige Auflagerung von Suberin bei dersekundären Endodermis, zusätzliche U oder 0-förmige Auflagerung von Cellulose bei der tertiärenEndodermis
  • Welche Funktion hat die Endodermis? Kontrolle des Wassertransportes von Rinde zuZentralzylinder (evtl. durch Durchlasszellen). dakeine Wasserleitung durch den Apoplasten erfolgenkann
  • Wie heißt das sekundäre Abschlussgewebe der Wurzel? Exodermis
  • Wie kann man unterirdisch wachsende Sprossachsen von einer Wurzel unterscheiden? Nennen Sie drei Merkmale! Die Wurzel besitzt eine Calyptra und radialeLeitbündel, die Sprossachse besitzt Blattanlagenund ein zentrales Mark.
  • Welchen Ploidiegrad haben beim typischen Generationswechsel der Angiospermen der Embryo, das Endosperm und die Antipoden? Embryo: diploid, Endosperm: triploid, Antipoden:haploid
  • Wie ist ein Staubblatt aufgebaut? Staubfaden mit verdickter Anthere, zwei Theken mitje zwei Pollensäcken, Konnektiv verbindet dieTheken
  • Woraus besteht ein Karpell? Das Fruchtblatt besteht aus Ovar mitSamenanlagen, Griffel und Narbe.
  • Was bedeutet Coenokarpie? Die Fruchtblätter sind während der Entstehung(congenital) verwachsen
  • Was versteht man unter der Testa? Samenschale (geht aus den Integumenten hervor
  • Definieren Sie eine „Frucht"! Die Blüte zum Zeitpunkt der Samenreife
  • Wie heißt die Frucht der Gräser? Karyopse