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Grundlagen der Medienpsychologie (Fach) / 25.01. (Lektion)
25.01.
Diese Lektion wurde von Laura_Henc erstellt.
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- Was ist die Definition von "Medienkompetenz"? - Gesamtheit der Kenntnisse & Fähigkeiten, mit Medien adäquat umzugehen, unterschieden werden technische, soziale, kulturelle & reflexive Teilkompetenzen - Medienkompetenz wird im Rahmen der Mediensozialisation erworben - umfasst die Fähigkeit, über Medien zu reflektieren (Medienkritik), ihre Produktionsbedingungen zu erkennen (Medienkunde), Medien für verschiedene Bedürfnisse adäquat zu gebrauchen (Mediennutzung), Medien zur Kreation eigener Botschaften einzusetzen (Mediengestaltung)
- Was bedeutet Medienbewusstsein und was ist ein anderes Wort dafür? - Medialitätsbewusstsein - Gewahrwerden der Unterschiede zwischen medialer und alltäglicher Realität, Kenntnisse über Medienstrukturen & mögliche Medienwirkungen
- Was sind medienspezifische Rezeptionsmuster? - technologische Fähigkeiten - Genrekompetenzen - Aufbau adäquater Erwartungshaltungen - Fähigkeit spielerisch mit Inhalten umzugehen
- Was ist medienbezogene Genussfähigkeit? - Fähigkeit zum ästhetischen Genuss = zu einer positiven Form des vorübergehenden Eintauchens in eine andere Welt - Unterhaltung ohne destruktive Nebeneffekte (wie Sucht, Illusionsbildungen)
- Was ist medienbezogene Kritikfähigkeit? - Fähigkeit formale und inhaltliche Aspekte kritisch zu analysieren, Botschaften zu hinterfragen & Originalität von Fantasielosigkeit oder glaubwürdige Infos von Desinformation unterscheiden zu können
- Was ist Selektion und was ist ein anderes Wort dafür? - Kombination von Mediennutzung - sich in der Fülle der Medien & ihrer Angebote orientieren zu können um optimale Auswahlen treffen zu können welche die aktuellen Bedürfnisse abdecken
- Was sind produktive Partizipationsmuster? - aktive Nutzung der persönlich relevanten Medienpalette als Konsument & Produzent von Printmedien bis zu interaktiven Umgebungen im Internet, im Lern-, Arbeits-, Kommunikations- und Unterhaltungsbereich
- Was ist Anschlusskommunikation? - kommunikative Verarbeitung von Medienerfahrungen mit Eltern, peers und anderen Bezugspersonen -> wesentlicher Faktor zum Aufbau von Genuss- und Kritikfähigkeit im Medienumgang - Selbst- und Weltverständnis wird durch Anschlusskommunikation zu Medienerlebnissen sozial konstruiert
- Was sind "Peers"? Zusmamenschluss von Personen mit gleichem Status und gleichem Alter
- Was ist Sozialisation und was Mediensozialisation? - Sozialisation: Interaktion zwischen Individuum und Umwelt - Mediensozialisation: beinhaltet aktive Auseinandersetzung & Gestaltung der Umwelt - Erwerb von Fertigkeiten & Kompetenzen für die Lebensführung in einer Gesellschaft - Prozess läuft lebenslang
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- Was sind normative Positionen und in was unterteilen sie sich? - Stellenwert von Medien für die Entwicklung/Sozialisation wird nicht einheitlich bewertet - Kulturpessimistische Position, Kritisch-optimistische Position, Medieneuphorische Position
- Worum geht es bei der kulturpessimistischen Position? - Gewaltverherrlichung: Medien haben gefährdende Wirkung auf Heranwachsende - Fokus liegt auf Leitmedien = intensive Nutzung in der Bevölkerung - Befürchtung: Kinder eignen sich ein verzerrtes Menschen- und Weltbild an, werden durch Gewaltdarstellungen desorientiert, Aggression und Angst nimmt zu
- Worum geht es bei der kritisch-optimistischen Position? - Rolle des aktiven Rezipienten wird betont - Kinder/Jugendliche ziehen unterschiedlichen Nutzen aus der Zuwendung zu Medien - Auswirkungen auf psychosziale Entwicklung können vielfältig sein - Medien als sinnvolle Ergänzung zur Primärerfahrungen
- Worum geht es bei der medieneuphorischen Position? - bezieht sich vor allem auf neuere Medien (Internet, PC, Smartphone) - Chancen der Mediennutzung für die Entwicklung von Kindern/Jugendlichen - Risiken werden weitgehend ignoriert
- Wie viele 4-jährige und wie viele 6-jährige erkennen nicht den Unterschied zwischen Fernsehprogramm und Werbung? - 4-jährige: ein Drittel - 6-jährige: 12 %