23

Entwicklungspsychologie (Fach) / Piaget (Lektion)

kognitive entwicklung

Diese Lektion wurde von alioosa erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

Anzeige
  • untersuchungsmethode: klinische methode beobachtung von kindern in möglichst alltagsnahen situationen befragung der kinder über seine lösungen Denkstadien werden als qualitativ unterschiedlich beschrieben
  • Kritik : Methodisch: keine genaue dokumentation der Untersuchung ( anzahl und alter der kinder) methodisch:kognitives verständnisproblem oder doch nur sprach-verständnisproblem? stadien weniger einheitlich als gedacht/ letzten zwei gar nicht säuglinge/kinder kompetenter mögliche weiterentwicklung im ew alter starke kulturelle abweichungen warum gibt es ein bedürfnis nach äquilibration ?  keine Untersuchung des Denkens bei Erwachsenen
  • Erweiterung der kognitiven Fähigkeiten : über Assimilation und Akkomodation ( angetrieben durch das erreichen wollen einer äquilibration)
  • Assimilation: Einpassung des Neuen in vorhandene eigene Schemata z.B saugen an Nukelfalsche ( schema ist saugen) Informationen aus der umwelt wird modifiziert vorhandes Schema bei unterschiedlicher Umwelt anwenden (saugen an Mutterbrust, saugen an waschlappen, saugen an flasche)
  • Akkomodation: Anpassung der eigenen Schemate an das neue modifizieren der eigenen Schemata bsp. aus becher trinken/ anders greifen von badeschaum als bauklotz
  • grundprinzip der Äquilibration: Zustand und bedürfnis nach Gleichgewicht gleichgewicht und widerspruchsfreiheit zwischen kind und umwelt ungleichgewicht wird ausgelöst durch fehlgeschlagene assimilationsversuche und widersprüche das ist der antrieb für die selbständige aktive auseinandersetzung der kinder mit der physischen und sozialen umwelt
  • stadium der sensumotorischen Intelligenz: anfangs noch keine subjekt-objekt-differenzierung erwerb von objektpermanenz (ab 6-8 monate) vorintellektuelles stadium: es wird noch nicht nach erkenntnis, ordnung und erklärung gesucht Kreisreaktion : wiederholung von angenehmen handlungen
  • stufe 1&2 sensumot: 0-4 monate modifikation von reflexen erste koordination von schemata ( z.b objekt in der hand wird zum mund geführt) erste gewohnheiten durch wiederholung
  • stufe 3 sensum: 4-8 Monate koordination von schemata ( sehen und greifen) erzielen von effekten in der umgebung noch keine intentionale Mittel-ziel-koordination keine suche nach vollständig bedeckten objekten
  • stufe 4 der sensu: 8-12 Monate Intelligente/intentionale Mittel-Ziel Verbindungen ( z.b kissen anheben um zu spielzeug zu gelangen
  • Anzeige
  • stufe 5 der sensu: 12-18 Monate: mehr mittel-ziel verbindungen z.b werkzeuge benutzen versuch-irrtum problemlösen>>>>>aktives experimentieren umweghandlungen um ziel zu erreichen nachvollziehen sichtbarer objektverlagerungen
  • stufe 6 der sensu: 18-24 monate schlussfolgerndes denken verzögerte imitation rekonstruktion unsichtbarer objektverlagerung beginn mit als-ob spiel ( tun als ob bauklotz boot)
  • Stadium des präoperativen Denkens: ersten internen repräsentationen kein erkennen von widerspüchen im eigenen denken denkoperationen sind irreversibel kein operieren mit komlexen relationen kognitiver Egozentrismus ( drei-berge-versuch) Zentrierung ( aufmerksamkeit auf auffällige merkmale/eine dimension von objekten zu fixieren) keine Perspektivenübernahme/empathie ><  verstecken mit augen schließen kein induktives und kein deduktives denken transduktion: vom einzelnen zum einzelnen zahlenbegriff entwickelt sich keine mengenkonstanz: fehlen der erhaltungs- invarianzkonzepte ( umschüttversuch, verschieben der Reihen) unverständnis von Klasseninklusionen innen-aussen-konfusion animismus,artifizialismus,finalismus
  • Animismus/Intentionalismus: das fahrrad muss sich ausruhen das radio will mich doch ärgern nichtmenschlichem wird bewusstsein/intention zugesprochen
  • Artifizialismus: Artifizialismus: bedeutet, dass alles von Menschen oder Gott geschaffen ist. Der Fokus liegt darauf, dass alles von jemanden erschaffen wurde, z.B. "starke Leute haben den Berg gemacht
  • Finalismus Finalismus: bedeutet, dass die Kinder hinter allem einen Sinn und Zweck sehen,z.B. "Steine sind da, damit Häuser gebaut werden können, Bäume sind da, damit sie Schattenspenden"
  • Naiver Realismus alles ist wahr, was ich erlebe: auch das geträumte
  • Stadium des konkret operativen denkens: 7-11 jahre schwierigkeiten aus präoperativem stadium werden überwunden: Verständnis von transformationen (reversibilität) erwerb von Invarianzbegriff,Klasseninklusion,Kausalverständnis überwindung des Egozentrismus Reihenfolge nach ein oder 2 Dimensionen Zahlenverständnis aber noch: Anschauungs und handlungsgebundenes denken
  • Stadium des Formal-operationalen Denkens: ab ca. 11-12 jahren hypothetische /theoretische herangehensweise an Problemstellungen (hypothetico-deduktives Denken) reflexion und metareflexion systematische kombination von faktoren (Hebelgesetzte, verhältnisse) perspektivenübernahme (dezentrierung) reflektieren über probleme von Wahrheit,Moral und Gerechtigkeit entkopplung des Denkens von wahrnehmung pendelaufgabe
  • wichtiges bei piaget: kognitive Entwicklungsprozesse setzten auseinandersetzung mit umwelt vorraus abfolge gleich aber nicht zum gleichen alter letzen beiden werden  nicht von allen erreicht korrelatio von matrizentests und piagetaufgaben r=.60
  • Intelligenz nach piaget: elementare kognitive vorgänge der wirklichkeitserkenntnis >> intelligenz als allgemeine Erkenntnisfähigkeit
  • adaption Herstellung der äquillibration durch adaption
  • epistemisches dreieck: Assimilation und akkomodation werden bestimmt durch: das erkennende subjekt (kind) Gegenstand Interaktionspartner ( von Subjekten geht ein höherer akkomodationsdruck aus als von objekten >> reaktionen sind weniger voraussehbar als von objekten) >>> deswegen fördert soziale interaktion immer die entwicklung des kindes