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Einführung in die Medienpsychologie (Fach) / 2 Kognitionspsychologie und Emotionspsychologie (Lektion)

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  • Kognition - Begriffserklärung 3 Punke cognoscere = erkennen, kennen geistiger Prozesse (interne Repräsenataionen) kognitiver Prozessen als Basis für große Intelligenzleistungen, aber auch Alltagshandlungen wie Medienunterhaltung
  • Kognitiver Apparat des Menschen komplexes System estehend aus spezialisierten Funktionsbereichen Vielzahl unterschiedlicher Verarbeitungsprozesse + mentaler Repräsentationen
  • Kognitives System (4 Aspekte) biologisch oder technisch basiert an internen Repräsentationen (Medien an externen) Interne Systemvariablen ändern sich mit der Zeit : Input → wahrnehmen - Erkennen -Enkodieren -Speichern - Denken/ Problemlösen -Erinnern -motorische Steuerung/ Sprache→ Output Ähnlich eines Computerfunktionalismus: mind/ brain = software/ hardware
  • Kognition - Geschichte Zwei zentrale Paradigmen: Behaviorismus (Stimulus→ black box→ Response) Kognitivismus (Stimulus - Organismus (glass box) - Response) Interesse für innere Vorgänge kognitive Wende - Trend zur Neurowissenschaft, von B. zu K.
  • Kognition Methoden Spiegelneuronen (Gallese & Rizzolatti) →simulieren Situationen Methoden: Bildgebender Verfahren: EKP, ERP, PET, fmRI Konnektionismus (PDP): parallele Verarbeitung, Methoden der kog. Neurowissenschaft
  • kognitive Ressourcen SIND BEGRENZT Komplexität des Medieninhalts Verarbeitungszeit Verarbeitungsprozesse und -ressourcen (Bsp. Arbeitsgedächtnis) Zeichensysteme
  • Medienspezifisches WIssen als Rezeptionvoraussetzung (5) Kenntnis der Kodierkonvention Kenntnis der Organisationsprinzipien des Medieninhaltes (Vorwissen, kognitive Schemata) Wissen über Realitätsgehalt und kommunikativen Status des Medieninhalts (Genre, Realismus, Plausibilität) verständliche Medien für den Rezipient Erwartungshaltung wichtig
  • Aufbau des Arbeitsgedächtnisses nach Baddeley Visual-spatial Sketchpad - bildliche Inofs Phonological Loop - akustische Infos Episodic Buffer - Beziehungen  alle sind von Central Executive kontrolliert - hat aber keine eigene Speicherkarte
  • SItuationsmodelle der Ansatz + Vertreter Johnson-Laird - sind analog zur Struktur der Sachverhalte, welche der Geschichte zugrundeliegen  der Ansatz - Vekrnüpfung von Inhalt und Vorwissen, nicht vorhandene Informationen werden dem Vorwissen entnommen
  • Situtuationsmodelle beim narrativen Textverstehen narratives Textverstehen: drei (gleichzeitig ablaufende) interne Repräsentationen - es ist ein kontruktiver Prozess textbasiert: Oberfläche (Wort) + propositionale Struktur (Bedeutung) nicht textbasiert: Situationsmodell (Vorstellung des Gelesenen) bei der Medienrezeption werden verschiedene Kognitionen und interne Repräsentationen durchgeführt
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  • Emotion - Begriffserklärung (6 Punkte) objektgerichtet kurz und aktuell intensiv handlungsbezogen - Bsp. Angst - Flucht Problem der Messbarkeit - nicht eindeutig, ungenau meist Ursache-Wirkung
  • Affekt intensive Emotion - sehr kurz, plötzlich
  • Stimmung - Begriffserklärung (5 Punkte) geringere Intensität langfristig diffuse Motivation - rozptýlený, nicht objektgerichtet oft Folge von Emotionen Abstand zwischen Ursache-Wirkung
  • (emotionale) Disposition nicht aktuell gezeigtes Verhalten/ erlebte Emotion, sondern die Tendenz, bestimmte affektive Reaktionen zu zeigen
  • Klassen von Emotionstheorien + 3 Namen Verhaltenstheorien (z.B. Watson, Behaviorismus) Emotionen als Verhalten oder Verhaltenstendenzen/ DispositionenMetalistische Theorien (z.B. James) Emotionen als ein mentaler Prozess, meist bewusstSyndromtheorien (z.B. Lazarus) Emotionen als Syndrome aus mentalen Zuständen       → adäquate Betrachtungsweise
  • Emotionstheorien + 4 Namen Behaviouristische Theorien (z.B. Watson) Emotionen=konditionierte (antrainierte) Verhaltensweisen, Relativierung durch Garcia-Effekt Evolutionäre Theorien (z.B. Darwin) - Untersuchung der phylogenetischen Entstehung von Emotionen Kognitive Theorien (z.B. Meinong) Konzentration aufs kog. System, nicht aufs Verhalten - Bsp. weinen, weil man traurig ist Periphere/ psycho-physiologische Theorien (z.B. James; Schachter) 1) James/ Lange Theorie: Erst wird Verhalten bewusst, dann zugehörige Emotion (trairig sein, weil man weint) 2) Zwei-Faktoren-Emotionstheorie (Schachter): Wahrnehmung physiologischer Erregung, Suche nach Ursachen, Benennung der Emotion
  • Excitation Transfer Theory Zillman+ Bryant Grundlage: physiologische Erregung ist "valenzfrei" →egal ob positiv oder negativ → man ist physiologisch erregt oder nicht (ruhig) Intensivierung der folgenden Emotion unabhängig von ihrer Valenz - Resterregung kann auf nachfolgender Emotion übertragen werden Emotionen werden schneller kognitiv verarbeit als physiologisch
  • Mood Management Theory Zillmann + Bryant Wir setzen uns Stimuli aus, die unsere aktuelle negative Stimmung beseitigen......bzw. unsere aktuelle positive Stimmung aufrechterhalten neue Medien hohes Involvementpotential - besonders gut zum Mood Management geeignet 3 Konzepte: Hedonismus - man möchte immer wohlfühlen Selective Exposure-Ansatz - Aswahl von Medienangeboten anhand versch. Kriterien (Coctail-Paty) Kognitive-Dissonanz-Theorie - Spannungszustand (Bsp. Kleid kaufen - warum nicht, warum ja) Studie von Langeweile (mehr exiting TV-programms) und Stress (mehr relaxin TV programms)
  • Medienproduktion (3 Graphiken) 1. klassische Medien - 2 Kognitionssysteme, die von Input auf Output bearbeitet werden, Bsp. Zeitung 2. audiovisueller Text - kognitive Dramaturgie - Produzent hat Vorstellung von Erwarungen der Rezipienten und gestaltet den Text danach Bsp. FIlm 3. interaktives Medium - Rezipient kann das Medium beeinflussen, aber Produzent haben die Möglichkeiten vorher vorbereitet, Bsp. Computerspiel