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Grundlagen der Medienpsychologie (Fach) / 27.11. (Lektion)
27.11.
Diese Lektion wurde von Laura_Henc erstellt.
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- Was ist der user generated content? - Inhalte, die Fans auf der Unternehmensseite einstellen, als Kommentar, Chronik-Betrag oder Bewertung
- Welche Ansprüche gibt es bei Rechtssicherheit gegen die User und was sind die Probleme dabei? Ansprüche: - Beseitigungs-und Unterlassungsanspruch - Schadenersatzanspruch - Auskunftsanspruch - Kostenerstattung Problem: - Anonymität im Internet - Datenschutz - Solvenz
- Welche Ansprüche gibt es bei Rechtssicherheit gegen die Plattformbetreiber und was sind die Pflichten des Betreibers? Ansprüche: - Abmahnungen, Klagen Pflichten: - keine Vorabkontrolle - Verantwortlichkeit erst ab Kenntnis: notice & take down - Einrichtung von technisch möglichem & zumutbaren: Prüfungsmechanismen nutzen
- Wo hat man im Social-Media-Bereich (= SM-Bereich) ein hohes Abmahnrisiko? - Veröffentlichung fremder Fotos und anderer urheberrechtlich geschützter Werke ohne Zustimmung des Rechteinhabers - Veröffentlichung eigener Fotos mit Personen ohne deren Zustimmung - Äußerung oder Verbreitung rechtswidriger Aussagen - Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht durch private Werbung für ein Produkt
- Wann hat man im SM-Bereich ein mittleres Abmahnrisiko? - Inhalte von Seiten mit Empfehlungsbutton teilen -> Vorsicht: hier liegt aktuell eine Abmahnung vor! - Beschränkung der Privatsphäreneinstellungen mindert das Entdeckungsrisiko - Inhalte aus ausländischen Quellen teilen
- Wann besteht im SM-Bereich kein Abmahnrisiko? - Teilen und Veröffentlichen nach Rechtslage - Beachtung des Zitatrechts - Inhalte ohne Haftungsgefahr - Löschen fremder Inhalte nach Kenntnisnahme eines potentiellen Rechtsverstoßes
- Wie entwickelt man die Kundenansprache im Content Marketing? Was ein Beispiel für "Word of mouth"? - vormediale Werbung: Storytelling, klassische Werbung: Priming, seit 80ern: Optimierung im CRM -> Kundenbindung, Loyalität - beim essen bestellen: Ich nehme, was sie nimmt
- Wie ist die Tabelle des Content Marketing aufgebaut? - von oben nach unten: Anarchie <-> Kontrolle, beeinflusst sich also gegenseitig - oben links: Social Content -> die Öffentlichkeit bestimmt Inhalt und Reichweite -> verändert Perspektiven - oben rechts: Earned Content -> Medien & Top-Blogger bestimmen Inhalt und Reichweite - unten links: Owned Content -> Unternehmen bestimmen Inhalt und Reichweite mit Medienpräsenzen, die dem Unternehmen selbst gehören -> Wirkung immer begrenzter! - unten rechts: Paid Content -> Unternehmen bestimmen Inhalt und Reichweite mit bezahlten Anzeigen und Sponsoring -> teuer
- Wie bekommt man Social Content in den Griff? Welche 6 Schritte muss man gehen? - Nachhaltigkeit durch tatsächliches Verhalten -> integrierte Kommunikation nur durch integre Kommunikation - Basis: eigene Inhalte - Pflicht: klassische PR -> von vorne herein Inhalte für Social Web produzieren - Kunst: Moderation & Dialog - Beziehungsmanagement 1: Fürsprecher gewinnen -> - Beziehungsmanagement 2: Influencer gewinnen -> Meinungsführer direkt ansprechen und als Fürsprecher gewinnen - Beziehungsmanagement intern: Mitarbeiter einbinden und Personen direkt zur Verfügung stellen = Transparenzangebot
- Wie bekommt man Einfluss auf den öffentlich sichtbaren Content? - konstruktiven Content genauso sichtbar machen wie subjektiv dekonstruktiven Content - eigenen Content redaktionell planen, streuen und ggf. wiederverwerten - Formatvielfalt nutzen - Qualitatätssprung von Information -> Integration -> Partizipation
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- Was ist "Publishing"? - Akzeptanz und Reichweite erhöhen durch mehr Sharing, höheren Edge Rank und bessere Platzierungen in Suchmaschinen
- Was ist der Edge Rank? Facebook-Newsfeed-Algorithmus
- Was ist Content Promotion und was Advertising? - Content Promotion: Werbung für Content - Advertising: klassische Werbung
- Was sind "Media Cooperations" und was "Public Dialoge"? - Media Cooperations: Mischung aus earned und paid, im Trend liegt native advertising - Public Dialogue: Dialog, die Schnittstelle zwischen social und owned, Community Management und Service
- Was ist "native advertising"? Werbung im Internet, wobei die Werbeanzeigen nur schwer unterscheidbar sind von passenden Artikeln
- Was ist die Definition des Content Marketings und was gehört in seinen Themenplan? - die Marketing Disziplin, die mittels Content einen Kontext zwischen den Themen, die die Zielgruppe interessieren und der Marke herzustellen, um auf Marken- und Kommunikationsziele einzuzahlen -> Bewerbung des Content über Native Advertising, SEM, Posthervorhebung - was die Zielgruppe interessiert & worüber Unternehmen sprechen wollen sowie was die Zielgruppe interessiert & worüber Unternehmen nicht sprechen wollen
- Was bedeutet "SEM" im Marketing? Suchmaschinenmarketing
- Was ist "Display" im Marketing? klassische Onlinewerbung mit Bannern und Buttons
- Was macht Content Viral? Nenne 5 Dinge. Nutzwert, Humor, Provokation, Inspiration, Vielfalt, Überraschung, Unterhaltung, Zweifel
- Nenne 9 von 12 Themen fürs Content Marketing. - Interviews mit Experten, Tutorials, Live-Chats mit Kundendienst, Porträtierung neuer Mitarbeiter - Kalender mit Firmenevents, unnützes Wissen, kleine Gewinnspiele, Erfahrungsberichte - kostenlose Downloads, Eindrücke aus dem Alltag, Hobbys der Mitarbeiter, Live von Events
- Wie sieht die Content Curation aus? - Content Discovery Intern: Planung & Vorselektion - Content Creation: - Content Curation: Posting & Promotion - Content Discovery Extern: Newsletter, following Social Media
- Was macht ein Redaktionsplan und nach wessen Bedürfnissen werden die Themen dort integriert? - integriert Themen des Unternehmens und der "Umwelt" - ausgewogener Mix, abgestimmt auf die Bedürfnisse der Fans
- Wie macht man eine Organisationsveränderung im Unternehmen? - Zuständigkeiten und Kommunikationsfluss klären - abteilungsübergreifende Kollaboration - Ziele festlegen, integrieren
- Was sind die Do´s für den Redaktionsplan? Do: - Planung und Zieldefinition - Zielgruppe und Themenfindung - Vielfältigkeit des Contents (Visualisierung) - Veröffentlich und Verbreitung (Plattform, Zeit) - Monitoring und Finetuning
- Was bedeutet "Monitoring"? alle Formen, der Messung, Beobachtung, systematischen Überwachung
- Was sind Don´ts für den Redaktionsplan? - Fokus verlieren - Quanität vor Qualität - Copy & Paste - fehlende Motivation - Werbeslogans
- Wie ist der Ablauf der Entwicklung von Content Marketing? - smarte Zielsetzung - Auswahl der geeigneten Strategie - Konzeptentwicklung - Planung der Maßnahmen
- Was sind die Besonderheiten beim SM-Marketing? - Relevanz erzeugen durch Kennen von Themen und Formulierungen einer potentiellen Comunity (Community <-> Zielgruppe), Tools: Google Insights, Twitter Searchs, Google Adwords, Kompetenzen: Keyword-Analyse, Conversation Scan - Botschaft <-> Interaktionsangebot - Ausliefern <-> Aktivieren: nicht Kanäle bespielen, sondern Menschen einen Grund geben (memetrische Trigger), unsere Inhalte weiterzuerzählen und dies technisch einfach zu gestalten - Hit&Run <-> Kultivieren: nach dem Launch geht die Arbeit erst los! Tools: Google Alerts, Socialmention, Kompetenzen: Community Management, Response und De-Eskalationskonzept - Involvierung von Menschen schafft Bindung und Aufmerksamkeit -> Verringerung von Impulsaufwänden im Vergleich zur kalssischen Kampagne
- Was sind die Phasen und Kompetenzen von Social Media Kampagnen? Interessen erkennen (mittels Keywordanalyse und Conversation Scan) -> Interaktionszielgruppe über ihre Verhaltensweisen aktivieren (mittels Netnography und Seeding) -> Empfehlungsverhalten motivieren und ermöglichen (mittels Lausen 2.0) -> Interaktionen monitoren und modererien (mittels Community Management)
- Was ist Netnography? soziale Einblicke von SM
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- Was ist Seeding? zielgruppenorientiertes Platzieren von Botschaften