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Grundlagen der Psychologie (Fach) / 20.01. (Lektion)
20.01.
Diese Lektion wurde von Laura_Henc erstellt.
Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.
- Was sind Motive und unter welchen Motiven unterscheidet man? - Motive = angeborene Dispositionen, die Verhalten auslösen, ihm Intensität und Richtung verleihen, Frage nach dem Warum des Handelns - primäre und sekundäre Motive (angeboren oder erlernt) - intrinsische oder extrinsische Motive (Belohnung durch einen selbst oder durch andere) - bewusste und unbewusste Motive (unterhalb oder oberhalb der Wahrnehmungsschwelle)
- Was besagt Maslows Bedürfnishierarchie und wie ist sie aufgebaut? - sind unsere Bedürfnisse auf einem unteren Niveau erstmal befriedigt, beginnen wir mit der Erfüllung unserer Bedürfnisse auf einem höheren Niveau - von unten nach oben: - physiologische Bedürfnisse: Stillen von Hunger und Durst - Bedürfnis nach Sicherheit: Bedürfnis nach dem Gefühl, das die Welt geordnet und vorhersagbar ist, Bedürfnis sich sicher zu fühlen - Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Liebe: lieben und geliebt werden, dazugehören und akzeptiert werden, Vermeiden von Einsamkeit und Trennung - Bedürfnis nach Wertschätzung: Selbstwert, Erfolg, Kompetenz und Unabhängigkeit, Achtung und Anerkennung durch andere - Bedürfnis nach Selbstverwirklichung: den eigenen einzigartigen Potenzialen entsprechend zu leben - Bedürfnis nach Selbsttranszendenz: Sinn und Identität über das eigene Selbst hinaus zu finden
- Was waren die Hunger Experimente und was wurde dabei erforscht? - 36 junge psychisch gesunde Männer mit durchschnittlichem Gewicht -> genügend Nahrung, um Gewicht zu halten, die 6 Monate danach Halbierung der Nahrungsration - Männer begannen unbewusst Energie zu sparen, wurden lustlos und apathisch, Körpergewicht sank schnell, waren vom Thema Essen besessen, verloren Interesse an Sex und sozialen Aktivitäten
- Was ist die Leistungsmotivation? - Ausmaß des Strebens nach herausragenden Leistungen zusammen mit Wunsch nach Kontrolle & schnellem Erreichen eines hohen Standards
- Was ist der nAch und wie hängt er mit der Motivation zusammen? - nAch = need for achievement - hoher nAch-Wert: höhere aufwärts gerichtete Motivation -> höhere Wahrscheinlichkeit für einen höheren beruflichen Status, mehr Beharrlichkeit und Eifer, aber nicht unbedingt härteres Arbeiten
- Was ist das Bedürfnis nach Effizienz? - Bedürfnis mit geringerem Aufwand das gewünschte Ergebnis zu erreichen
- Worum geht es bei der Attributionstheorie und wie wird das ganze in einer 2x2-Matrix dargestellt? - System, in das sich Ursachen für Erfolg oder Misserfolg einordnen lassen: - ein Ereignis kann external (durch das Denken und Handeln anderer) oder internal (durch das eigene Tun) erklärt werden - diese Dimension kommt in überdauernden Kontrollüberzeugungen zum Ausdruck -> - zweite Attrubutionsdimension:- Ursache für ein Verhalten kann lang andauernd wirksam sein (Talent) oder kurzfristig eintreten (momentane Stimmung) - Matrix: von links nach rechts: internal und external, von oben bis unten: stabil und variabel, Kombi von stabil und internal: Fähigkeit, Kombi von stabil und external: Aufgabenschwierigkeit, Kombi von variabel und internal: Anstrengung, Kombi von variabel und external: Glück
- Was bedeutet Attribution und was für einen Einfluss haben Attributionen auf Motivation? - Attribut: Beurteilung der Ursachen von Ergebnissen - entscheidender Einfluss
- Was ist der fundamentale Attributionsfehler und was ist das englische Wort dafür? - Correspondence Bias - Menschen überbewerten dispositionale Faktoren (Menschen verantwortlich machen) und unterbewerten situative Faktoren (Umwelt verantwortlich machen), wenn sie nach der Ursache für ein Verhalten oder Ergebnis suchen
- Was bedeutet absolute Schwelle, obere Reizschwelle und untere Reizschwelle? - absolute Schwelle: Mindestsimulation, die notwendig ist, um einem bestimmten Reiz in mindestens 50 Prozent der Fälle wahrzunehmen, man unterscheidet zwischen einer oberen und einer unteren Absolutschwelle - obere Schwelle: stärkster und höchster Reiz, auf den ein Sinnesorgan noch ohne Schmerz reagieren kann - untere Schwelle: untere Grenze, oberhalb derer ein Sinnesorgan erst einen Reiz wahrnehmen kann
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