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Fachwirt für Versicherung und Finanzen (Fach) / Produkt - &Sortimentsbildung (Lektion)

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  • Instrumente der Produktpolitik Produktqualität Produktkonzept Produktentwicklung Sortimentspolitik
  • Phasen der Produktentwicklung in der Assekuranz Ideenfindung - Ideenselektion - Vorstudie  - Tarifentwicklung  - Gestaltung aus Vertriebssicht - Berücksichtigung Rechtlicher Aspekte Testlauf - Testlauf - Testlauf - Testlauf Umsetzung Technik - Kommunikation - Schulung Mitarbeiter - Angebot auf dem Markt - Produkt Controlling - Anpassung
  • Aufgaben des Produktmanagers Analytiker und Controller (Signale des Marktes aufnehmen, Marketing - Mix entsprechend gestalten) Koordinator ( interne und externe Funktionsträger inhaltlich und terminlich koordinieren) Stratege und Planer ( Srategien für das Produkt erarbeiten, in Teilpläne herunter brechen) Macher (handelt unternehmerisch, sorgt für die Umsetzung von Produktideen)
  • Zähle die Marketing - Strategien als Grundlage der Produktqualität auf Marktstimulierung (Präferenz-Strategie - hoher Absatzpreis, Marken o. firmenspezifischer Präferenzen = Differenzierung; Preis-Mengen-Strategie - Kern: Preiswettbewerb, kein Aufbau echter Präferenzen) Marktparzellierung Marktareal (lokal, regionla, national, international) Marktfeld = hier handelt sich um die Konkurrenzorientierte Marketing Strategie
  • pro und contra der Produktinnovation pro: Reduzierung der Stornowahrscheinlchkeit, Erhöhung der Folgekauf - Wahrscheinlichkeit, Abschöpfung von Monopolgewinnen, Imageförderung, Verbesserung der Wettbewerbssituation, Unterstützung des Neugeschäfts (Wachstum) contra: steigende Betriebskosten, hohes vers.-technisches Risiko, niedriege Monopolgewinne, leichte Limitierbarkeit, fehlendes Kundeninteresse
  • Definiere "Sortimentsgestaltung" Sortimentsgestaltung ist die systematische Zusammenstellung eines attraktiven Angebotsprogrammes. Die Sortimentsgestaltung ist abhängig von Unternehmensziele bzw. angestrebte Positionierung, strategische Geschäftsfelder, Zielgruppen etc.
  • Nenne die einzelnen Phasen des Produktlebenszyklus von Markteinführung bis zum -ausscheiden 1. Einführung( questionmarks) 2. Wachstum (stars) 3. Reife + Sättigung (cash cows) 5. Rückgang (poor dogs)
  • Erkläre den Begriff "Named-Perils-Deckung" Named-Perils-Deckung bedeutet übersetzt "Benannte Gefahren". Bei dieser Deckung werden die versicherten Gefahren einzeln im Versicherungsvertrag genannt und diefiniert. Nur wenn ein versicherter Schaden (an einer ebenfalls genannten Person, Sache oder Vermögen) aus einer der genannten Gefahren resulitiert, ist er gedeckt. Bsp für Named-Perils-Deckung: Hausratversicherungen - Auflistung und Definition der versicherten Gefahren; Kfz - Teilkaskoversicherung  - bzgl. des Diebstahls und der Beschädigung; Unfallversicherung - bzgl. der Definition des Unfallbegriff
  • Erläutere die All - Risks - Deckung Eine All-Risks-Deckung umfasst prinzipiell alle Ereignisse (Gefahren) die direkt unvorhergesehen (und plötzlich) (von außen) auf die versicherten Sachen (Personen, Vermögen) einwirken und deren Zerstörung, Beschädigung oder Abhandenkommen zur Folge haben, sofern sie nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind. Man spricht von der Allgefahrendeckung oder vom Prinzip der Universalität bzw. Totalität der gedeckten Gefahren. Bsp für  All-Risks-Deckungen: Transport-, Lebens-, Kranken- und Tierversicherungen
  • Erkläre den Begriff Versicherungssparte Eine Versicherungssparte umfasst diejenigen Versicherungen und Versichungsarten, die Versichungsschutz gegen die gleichen oder gegen gleichartige Risiken bieten
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  • Erläutere den formalen Gestaltungsparameter des Versicherungsprodukts Formal geht es im Wesentlichen um die Suche nach der zutreffenden Produktbezeichnung bzw.  die Bildung von Produktmarken, die Gestaltung von  Antrags-, Versichungsschein- und Bedingunsmaterial und dem vorgeschiebenen Produktinformationsblatt.
  • Erkläre die materiell-inhaltliche Gestaltung des Versicherungsprodukts Die materiell-inhaltliche Produktgestaltung bezieht sich auf die Ihnhalte der Versicherungsleistung, d. h. in einer ersten Ebene auf das Kernprodukt (= Versicherungsdeckung), in einer zweiten Ebene auf seine begleitenden Abwicklungsleistungen sowie in einer dritten Ebene auf erweiterte Dienstleisungen
  • Was ist eine Produktinnovation? Von einer Produktinnovation wird gesprochen, wenn ein V- oder FDL Produkt bislang auf dem relevanten Markt noch nicht angeboten worden ist und insofern eine Markneuheit ist.
  • Was ist eine Produktmodifikation? Eine Produktmodifikation betrifft Veränderungen an bestehenden Versicherungsprodukten, die Anpassungen, Ergänzungen und Flexibilisierungen des versichten Bereichs bzw. des Kernpdroktes darstellen und zudem keine neue Funktionen im Vergleich zum ursprünglichen Produkt erfüllen.
  • Was ist eine Produktvariation? Eine Produktvariation ist die Weiterentwicklung einzelner Nutzenkomponenten zur Attraktivitätssteigerung für denVersicherungsnehmer, bspw durch die Einführung von Nebenrisiken in Standardprodukten.
  • Was ist eine Produktdifferenzierung Bei einer Produktdifferenzierung findet gegenüber der -variation eine Flexibilisierung einer bestehenden Deckung statt, die bspw. im Zielgrupppenmarketing gefragt ist, wenn bestehende Deckungskonzepte auf neue Nachfragegeschichten oder auf neue Regionalmärkte ausgerichtet werden sollen. Die Produktdifferenzierung stellt eine Ergänzung eines bereits eingeführten Produktes um eine neue Variante dar. Häufig werden am bestehenden Produkt segmentspezifische Merkmalsmodifikationen vorgenommen, um die unterschiedlichen Bedürfnisse einzelner Kundengruppen gezielter befriedigen zu können
  • Nenne das Ziel der Produktpolitik Die Produktpolitik hat in Verbindung mit den anderen Elementen des Marketing-Mix das Ziel, die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden mit den Produkten und Dienstleistungen des Unternehmens zu prägen, zumindest jedoch zu befriedigen.