11

Allgemeine Psychologie (Fach) / Einführung in das Sehen (Lektion)

Vorlesung über das Auge

Diese Lektion wurde von henriette96 erstellt.

Lektion lernen

Anzeige
  • Optischer Apparat Hornhaut und Linse, sorgen dafür, dass das Licht im richtigen Winkel gebrochen wird und auf der Netzhaut landet (Scharfstellen). 
  • Akkomodation Prozess, bei dem das Auge seine Brechkraft verändert, um Objekte scharf darzustellen. Das Licht wird an der Hornhaut und der Linse gebrochen, dadurch wird es auf der Retina fokussiert (Abbild des Objekts steht auf dem Kopf).
  • Nahpunkt =Entfernung, unter der die Linse nicht mehr akkomodieren kann. Der Nahpunkt nimmt mit dem Alter zu, da die Linse verhärtet und die Ziliarmuskeln schwächer werden (Presbyopie/Altersweitsichtigkeit).
  • Dunkeladaptation Gewöhnung des Auges an die Dunkelheit, Zunahme der Lichtempfindlichkeit in 2 Phasen:-rasche Anfangsphase (Zapfen), Stagnation ab 3-5 Minuten -Spätphase beginnt ab ca. 7-10 Minuten (Stäbchen), erreicht langsam nach etwa 25 Minuten ihr Maximum. --> Stäbchen erreichen nach etwa 7 Minuten die gleiche Empfindlichkeit wie die Zapfen ("Kohlrausch-Knick").
  • Transduktion Transformatoin einer Energieform in eine andere (hier: Licht in elektrische Energie): Licht wird vom beobachteten Objekt ins Auge reflektiert und durch Hornhaut und Linse ein Abbild auf der Retina erzeugt. Dort werden die Sehpigmente stimuliert, was das Auslösen eines elektrischen Signals zur Folge hat. Dieses wird zum Sehnerv und schließlich ans Gehirn weitergeleitet.
  • Laterale Inhibition Die laterale Inhibition ist ein Mechanismus zur Verstärkung von Kontrasten durch hemmende Beeinflussung benachbarter Nervenzellen oder Rezeptoren (Aktivität eines Neurons reduziert die Aktivität eines anderen Neurons).
  • Mach'sche Bänder Durch laterale Hemmung erzeugtes Kontrastphänomen: Bei einem allmählichen Übergang von hell nach dunkel werden an den Enden des Übergangsbereiches an der hellen Seite ein hellerer Streifen und auf der dunklen Seite ein dunklerer Streifen wahrgenommen.
  • Prinzip der Zugehörigkeit Aussehen einer Fläche wird von den Teilen ihrer Umgebung beeinflusst, zu denen die Fläche zu gehören scheint
  • Filling-In-Prozesse Ergänzung homogener Stimulusflächen aus den an ihren Konturen zur Verfügung stehenden Informationen
  • Rezeptives Feld Areal auf der Netzhaut, das die Feuerungsrate eines Neurons beeinflusst
  • Anzeige
  • Neuronale Plastizität Eigenschaft von Synapsen, Nervenzellen oder auch ganzen Hirnarealen, sich in Abhängigkeit von der Verwendung in ihren Eigenschaften zu verändern