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Diätetik (Fach) / Hyperurikämie und Gicht (Lektion)

Hyperurikämie und Gicht

Diese Lektion wurde von Patricia7193 erstellt.

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  • Klinische Grundlagen Harnsäure ist Endprodukt des Purinstoffwechsels Purine sind Bestandteile der Zellen, vor allem der Zellkerne Primäre Hyperurikämie: ist charakterisiert durch eine Vermehrung des Harnsäurepools. Zu einer Erhöhung dieses Pools kommt es entweder durch eine vermehrte Harnsäurebildung oder durch eine verminderte renale Ausscheidung Sekundäre Hyperurikämie: versteht man eine Erhöhung des Harnsäurespiegels, die nicht genetisch determiniert ist, z.B. bei chronischen Nierenerkrankungen (verminderte Ausscheidung), durch Zellabbau bei Bluterkrankungen (vermehrte Bildung).
  • Gicht ist die als Folge der Hyperurikämie auftretende Organerkrankung wird durch Harnsäurekristalle in den betreffenden Geweben untersucht Manifestationshäufigkeiten: Großzehengrundgelenk, übrige Fußgelenke, Kniegelenke, Gelenke im Bereich der Hand Gefahr: Nierenbeteiligung --> Gichtnephropathie oder Nephrolithiasis
  • Prinzip der Ernährungstherapie bei Hyperurikämie Ausschaltung der Faktoren, die die Hyperurikämie begünstigen:  kalorische Überernährung überhöhte Purinzufuhr übermäßiger Alkoholkonsum