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Sozialpsychologie (Fach) / 1. Was ist Sozialpsychologie (Lektion)

1. Was ist Sozialpsychologie

Diese Lektion wurde von MarienkEva erstellt.

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  • Definition Sozialpsychologie 1. Wissenschaftliche Untersuchung: systematisch überprüfbar nach wissenschaftl. Methoden 2. Einflüsse sozialer und kognitiver Prozesse andere Personen Gruppen Kultur Gedanken Wahrnehmung Motive Emotionen 3. Teilgebiete soz. Wahrnehmung soz. Einfluss soz. Beziehungen
  • Wissenschaftliche Untersuchung (Komponenten) systematisch überprüfbar nach wissenschaftl. Methoden
  • (Komponenten) Einflüsse sozialer und kognitiver Prozesse andere Personen Gruppen Kultur Gedanken Wahrnehmung Motive Emotionen
  • Historie Sozialpsychologie • Spätes 19. Jh.: Sozialpsychologie als empirischeWissenschaft– Triplett (1898) → Angelschnur aufrollen → Leistungssteigerung in Anwesenheit anderer Personen– Ringelmann (1880) → Tauziehen (je mehr Leute, umso weniger Anstrengung pro Person) → soz. Faulenzen • Frühes 20. Jh.: SP behauptet kognitive Orientierunggegenüber dem Behaviorismus– Behaviorismus, z.B. Watson, Skinner (Skinner-Box) • Mitte 20. Jh.: Nationalsozialismus, Emigration, ZweiterWeltkrieg beeinflussen die SP • Spätes 20. Jh.: Europäische SP entsteht neu;Integration und Konsolidierung • Frühes 21. Jh.: Integration mit Biologie / Neurowissenschaften / "Embodied social cognition"
  • Triplett (1898) Angelschnur aufrollen → Leistungssteigerung in Anwesenheit anderer Personen
  • Ringelmann (1880) Tauziehen (je mehr Leute, umso weniger Anstrengung pro Person) → soz. Faulenzen
  • 2 Axiome (8 Grundprinzipien) 1. Subjektive Konstruktion der Realität Die Sicht der Realität ist bei jedem eine subjektive Konstruktion, geformt von kognitiven (wie unser Verstand arbeitet) und sozialen Prozessen (der Einfluss anderer, ob anwesend oder vorgestellt) 2. Universalität sozialer Einflüsse Andere Menschen beeinflussen alle Gedanken, Gefühle und das Verhalten von Individuen, ob sie physikalisch anwesend sind oder nicht. 
  • 3 Motive (8 Grundprinzipien) 1. Kontrolle ("mastery") Menschen versuchen die soziale Welt zu verstehen und und vorherzusehen um Belohnungen zu bekommen 2. Verbindung mit anderen Menschen suchen Unterstützung, Gefallen und Akzeptanz von Personen und Gruppen, die sie mögen und wertschätzen 3. Selbstwert Menschen wünschen sich selbst und Personen und Gruppen, denen sie sich zugehörig fühlen, in einem positiven Licht zu sehen 
  • 3 Prinzipien der Informationsverarbeitung (8 Grundprinzipien) 1. Konservatismus die Ansichten von Individuen und Gruppen sind nur sehr langsam zu verändern und neigen dazu, aufrecht erhalten zu bleiben 2. Zugänglichkeit ("accessibility") die Information, die als erstes abrufbar ist, hat generell den größten Einfluss auf Gedanken, Gefühle und Verhalten 3. Kontinuum der Verarbeitungstiefe Menschen machen sich normalerweise so wenig Aufwand wie möglich, wenn sie Informationen haben, aber manchmal sind sie motiviert eine Information tiefer zu bedenken.
  • Lektüre wissenschaftlicher Arbeiten (9 Punkte) Was sind die Theorien? Wie lauten die Untersuchungshypothesen? Was sind die UVs und AVs und welche Erwartungen dazu? Wie wurden UV und AV operationalisiert? Wer sind die Untersuchtungsteilnehmer? Wie stimmen die Ergebnisse mit den Hypothesen der Autoren überein? Welche Bedeutung haben die Untersuchungsergebnisse für die Theorie? Gibt es weitere wichtige Untersuchungsbefunde? Welche praktischen Konsequenzen ergeben sich aus derUntersuchung?
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