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Risikomanagement (Fach) / Risikomanagement (Lektion)

Risikomanagement

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  • Ansatzpunkte der Steuerung des Länderrisikos Aktive Risikosteuerung = Limitsysteme (Risikovermeidung), auf Grundlage von Länderratings und zentral für das gesamte KI gültig, Risikoverminderung durch Stellung von Sicherheiten (verpfändete Vermögensgegenständen, Bildung von Kreditkonsortien), Risikoüberwälzung durch Absicherungen über Versicherungen und Garantien oder Kreditderivaten. Passive Risikosteuerung = Bildung von Wertberechtigungen zur Risikovorsorge (PWB), Kalkulation von (Zusatz-) Risikoprämien. Steuerung der Portfolio Struktur: weiterplatzierung von problembehafteten Länderkrediten um weitere Wertberichtigungen oder gar den Totalverlust zu vermeiden.
  • ZÄR durch Änderungen von Marktzinsen bedingte Vermögensrisiken, die entweder in Form von Zinsüberschuss- und/oder Bar- bzw. Marktwertrisiken auftreten. 
  • Das Wechselkursrisiko = Marrktpreisrisiken.  Die Wechselkurse stellen in diesem Zusammenhang die Preise für eine, hundert oder tausend Einheiten einer ausländischen Währung dar (Preisnotierung) bzw. geben eine Menge an ausländischen Devisen an, die einer Einheit inländischer Währung entspricht (Mengennotierung). Das Wechselkursrisiko resultiert aus der unsicheren zukünftigen Entwicklung der Wechselkurse und schlägt sich wirkungsbezogen in einer negativen Abweichung des tatsächlichen Ergebnisses von der dafür geplanten Zielgröße nieder.
  • Risikoarten des Wechselkursrisikos Strategisches Wechselkursrisiko = stellt auf eine Gefährdung der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit einer UN aufgrund von fundamentalen Wechselkursveränderungen ab. Translationsrisiken = Resultieren aus Währungsumrechnungen in internationalen UN. Bei der Erstellung der konsolidierten Bilanz müssen die in den jeweiligen Landeswährungen aufgestellten Bilanzen der Tochter-UN in die Heimatwährung der Muttergesellschaft umgerechnet werden. Transaktionsrisiken = entstehen zB. Wenn bestehende Lieferverträge zu zukünftigen Fremdwährungseingängen führen, deren Wert in Heimatwährung jedoch aufgrund von möglichen Wechselkursveränderungen bis zum Zahlungseingang unsicher ist.
  • SWAP Geschäft = Kombination aus Devisenkassa- und einem gegenläufigen Devisentermingeschäft. Differenz zwischen Termin - und Kassakurs = Swapsatz  ( Kassakurs der ausländischen Währung x (Zinsausl. - Zinsinl.) x LZ des Termingeschäfts) : ( 1 + Zinsinl. x LZ des Termingeschäft) LZ = in Jahren  
  • Swapsatzrisiko Risiko, dass der zum Zeitpunkt der Fälligkeit der Forderung sich ergebende Swapsatz von dem heute kalkulierten Swapsatz abweicht. Damit weicht auch der zukünftige Terminkurs von dem heute kalkulierten Terminkurs ab. Liegt für eine gegebene Fristigkeit (zB: Jahresgeld) der ausländische Zinssatz über dem inländischen Zinssatz, so weist der Terminkurs einen Aufschlag (Report) gegenüber dem Kassakurs auf. Im umgekehrten Fall ergibt sich ein Abschlag (Deport).
  • Steuerung des Wechselkursrisikos Maßnahmen der Risikoverminderung und -überwälzung = Finanz Hedging durch Aufnahme von Währungskrediten  Außerbilanzielle Steuerungsinstrumente = Währungsswaps , Zins- und Währungsswaps , klassische OTC Devisentermingeschäfte, Währungsfutures, Devisenoptionen
  • Unterscheidung zwischen der Devisenoption und dem Devisentermingeschäft Devisenoption:                                                                                     Devisentermingeschäft: Absicherung gegen steigende oder sinkende Kurse.                           Für beide Seiten verpflichtend.  Aufgrund des asymmetrischen Chancen / Risiken Profils                    An den Geschäften ist man unabhängig von der Wechselkurs- bleibt die Möglichkeit von gegenläufigen Entwicklungen                      Entwicklungen gebunden. zu profitieren.                                                                                       Chancen und Risiken werden dadurch gleichermaßen eliminiert. Zahlung einer Optionsprämie.
  • Das operationelle Risiko = Gefahr von Verlusten, die infolge einer Unzulänglichkeit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Technik oder infolge externer Ereignisse eintreten. Diese Definition schließt Rechtsrisiken mit ein, nicht aber strategische oder Reputationsrisiken. Zusständigkeiten = Revision und Orga, für das personelle Risiko die Personalabteilung. 
  • Operational Value at Risk - versicherungsmathematicher Ansatz - historische Simultion - Verlustthäufigkeit und Verlusthöhen
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  • Messansätze des operationellen Risikos opR muss mit EK unterlegt werden. Daher gilt, umso "genauer" die Messansätze, desto geringer die EK Belastung. Standard- Ansatz = Rechnung auf geschäftsfeldspezifische Faktoren und Bruttoerträgen. Hierfür werden standardisierte Geschäftsfelder ausführlich beschrieben. AMA (Advanced Measurement Approaches) = Fortgeschrittene Messansätze. Errechnen Anrechnunsbeträge über bankinterne Modelle, die sowohl die VaR Konzeption, als auch die Erkenntnisse der Extremwerttheorie aufgreifen.
  • Risikosteuerung des opR Risikovermeidung = Unmöglichkeit, ohne eine Bank arbeitsunfähig zu machen. Man müsste dafür Mensch und Maschine abschaffen. Risikominderung = Reduzierung von Schadensfällen durch gute Orga und Schulungen, etc. Risikodiversifikation = durch Vertretungsregelungen im personellen Bereich, Springer Versicherungslösungen des opR: - OpR Policen bei Versicherern  - Katastrophenanleihen  - OpR Derivate = Optionen, Swaps