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Qualitative forschungsmethoden (Fach) / hugh mehan (Lektion)
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Diese Lektion wurde von alioosa erstellt.
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- typen von initiation: entscheidungsfragen ergänzungsfragen prozessbezogene initiierung metaprozessuale initiierung
- IRE/IRF Initiation- reply- evaluation/feedback
- prosodie: das musikahafte der sprache, akzent, rhythmus, lautstärke, tonhöhe, geschwindigkeit
- beteiligungsrollen: sprecher adressat teilnehmer zuhörer lauscher
- turn: Ein gesprächszug besteht aus mindestens einer Beitragsbildendeng Einheit ein neues thema wird geliefert: Rhema wechsel des turns: --- übergabepunkt ( transition relevant place)
- wann ist ein transition relevant place gegeben ? wenn eine syntaktische konstruktion vollendet ist die intonationskurve den abschluss eines beitrags signalisiert; Pause; Lautstärke geht nach unten der sprecher sich entspannt und sich den zuhörern zuwendet
- tricks zum halten eines turns: gleichbleiben der intonation nachstellen des rhematischen teils der äußerung halten der spannung schneller weitersprechen
- konversationanalyse ... gegenstand und ziel untersuchung von sozialer interaktion als einen fortwährenden prozess der hervorbringung sinnhafter sozialer ordnung ziel> bestimmung der prinzipien und mechanismen, mit der in interaktion die sinnhafte strukturierung und ordnung erzeugt wird
- phasen der konversationanalyse>< entwicklung einer forschungsfrage feldzugang datenaufnahme (authentisch deswegen audio/videographie) erstellen von gesprächsinventar selektion von analyseausschnitten transkription (wort-für-wort+ atmung,sprachpausen, lautstärke) sequentielle analyse ---turn-by-turn fallvergleich theoretisches modell
- 3 ebenen der gesprächskonstitution gesprächsorganisation > zustandebringen und aufrechterhalten der kommunikation zwischen zwei oder mehr personen in form des austauschs von gesprächsbeiträgen -besonderheiten z.b in der schule handlungskonstitution>> beschreibt die- gemeinsame durchführung- von inhaltlich zu bestimmenden handlungszusammenhängen <<< beziehung pflegen < entschuldigen themenentfaltung>>> typen kommunikativer aktivitäten zur komplexen in sich geschlossenen darstellung von sachverhalten >> erzählen, beschreiben, argumentieren
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- face-to-face interaktion kopräsenz, sichtbarkeit, hörbarkeit, momenthaftigkeit, flüchtigkeit, keine aufzeichnung, gleichzeitigkeit, stegreifcharakter, selbstbestimmtheit, selbstvertretung
- überlappungen aufreten in konkurrenz um den redebeitrag - politik wenn 1b wenn trps aus systemmatischen gründen falsch berechnet wurden >> z.b bestätigungsfrage noch angehängt... aber nur kurze überlappung ( unhöflich ins wort fallen) wenn überlappung >> einer der sprecher bricht aprubt ab und sprecher wiederholt beitrag, der überlappt wurde kein sprecher bricht sofort ab >> jmnd. absprechen silbe für silbe> intonation gleich halten, erhöhte lautstärke, langsames tempo
- reperatur eines fehlers im turn selbstinitiierte selbstkorrektur fremdinitiierte selbstkorrektur selbstinitiierte fremdkorrektur fremdinitiierte fremdkorrektur
- arten von pausen lücke vor der anwendung von 1b oder 1c verstummen wegen nichtanwendung von 1a b oder c (stocken) bedeutsames schweigen von n nach anwendung von 1a ( offensichtliches nachdenken, oder person möchte nicht mehr mit auffordernder person reden )
- paarsequenzen besitzen starke konditionelle relevanz zwei benachbarte äusserungen die von verschiedenen sprechern erzeugt werden können in 1. und 2. teil aufgegliedert werden 1 teil verlangt nach 2. teil >>> angebot- nachfrage/zurückweisung bsp. frage- antwort, begrüssung, bitte-versprechen
- regeln zu paarsequenzen benachbart <<< wenn sprecher c ersten teil geäußert hat muss er aufhören zu sprechen-------- sprecher n äußert an dieser stelle den 2. teil des paares erweiterung<<<< der 2. teil gilt so lange als irrelevant bis alle zwischensequenzen zur beantwortung der anfangsfrage geklärt sind paarsequenzen können erweitert werden <<< es müssen jedoch alle begonnenen paarsequenzen abgeschlossen werden ! wird eine einschubsequenz nicht abgeschlosse, so hat das den abbruch der gesamten rahmensequenz zur folge
- konditionelle relevanz bei Paarsequenzen: bedeutet: konditionelle relevanzen schrenken die menge der Äußerungen ein, die zur Wohlgeformtheit des Gesprächs beitragen Innerhalb dieser menge werde die äußerungen bevorzugt, die die absichten des initierenden sprechers am besten erfüllen ( präferierte/ nicht-präferierte äußerungen)
- Regeln des Sprecherwechsels: 1 a) Wählt C im laufenden Beitrag N aus, so muss C aufhören zu sprechen und N muss als nächster sprechen wobei der wechsel beu der ersten TRP nach der auswahl von N erfolgt
- Regeln des Sprecherwechsels : 1b) Wählt C nicht N aus, so darf jede andere partei sich selbst auswählen wobei die Partei, die zuerst spricht, das Recht auf den nächsten Beitrag erwirbt
- Regeln des Sprecherwechsels: 1c) Wählt C nicht N aus, und wählt keine andere Partei sich gemäß Option 1b) selber aus, so darf C ( muss aber nicht) fortfahren das heisst das Recht auf eine weitere beitragsbildende Einheit/ Turn anmelden
- Regeln des Sprecherwechsels: 2 gilt für alle weiteren TRP wenn 1c) von C angewandt wurde : bei nächsten TRP gilt 1 A ) B) oder C) und fortlaufend, bis der Sprecherwechsel vollzogen wurde
- Rederecht: wird im gespräch organisiert vorab ist der Sprecherwechsel nicht festgelegt in Institutionen anders als im alltag !! Rederecht liegt im Unterricht beim Lehrer und die Vergabe des rederechts Rederecht symmetrisch : Schüler-Schüler Rederecht asymmetrisch: Schüler- Lehrer