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Klinische 2 (Fach) / PT (Lektion)

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  • Was versteht man unter Eklektizismus und Integrationismus? Eklektizismus: Kombination verschiedener psychotherapeutischer Modelle und Methoden / Interventionstechniken Psychoanalyse zB beruht auf einer größtenteils abgeschlossenen Methode, sie ist nicht eklektisch. Eklektische Psychotherapie kann sich am Individuum orientieren, dh je nach Patient kann eine andere Zusammenstellung von KOmbinationen sinnvoll sein. Integrationismus: Theoretische Verknüpfung unterschiedlicher Ansätze (nicht nur Interventionstechniken)
  • Welche Phasen der Interventionsforschung gibt es? 1. Legitimationsphase (Ist PT generell wirksam?) 2. Wettbewerbsphase (Welche Methode istdie beste?) 3. Verschreibungsphase (welcher Ansatz ist wann indiziert?) 4. Prozessforschungsphase (wie wirkt PT?)
  • Welche relevanten Gesetzestexte und Rechtsvorschriften gibt es? Sozialgesetzbuch Psychotherapeutengesetz Psychotherapie Richtlinien Wissenschaftlicher Beirat
  • Psychotherapeutengesetz §11 * wissenschaftliche Anerkennung eines Verfahrens durch den Gemeinsamen Bundesausschuss anhand eines Gutachtens durch den wissenschaftlichen Beirat (Verfahrensregeln zu Methoden der wissenschaftlichen Anerkennung "Methodenpapier")
  • Psychotherapierichtlinie GBA legt fest: - Bedingung zur Anerkennung PT Verfahren - Antrags und Gutachterverfahren - Stundenkontingent - dient der Sicherung einer ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Psychotherapie
  • Anwendungsbereiche von Psychotherapie (durch GKV bezahlt) Affektive Störungen Angststörungen und Zwangsstörungen Somatoforme Störungen und dissoziative Störungen PTBS und Anpassungsstörungen Essstörungen Nichtorganische Schlafstörungen Sexuelle Funktionsstörungen Persönlichkeitsstörungen und Verhaltensstörungen Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in Kindheit und Jugend
  • PT kann nach oder neben einer ärztlichen Behandlung von Krankheiten erfolgen, wenn psychische Faktoren einen wesentlichen pathogenetischen Anteil daran haben. Indikationen: Abhängigkeit (Alkohol, Drogen etc.) seelische Krankheit aufgrund frühkindlicher Mangelzustände oder Entwicklungsstörungen in Ausnahmefällen psych. Störungen, die durch (frühkindliche) Missbildungen entstehen als Folge schwerer körperlicher Erkrankungen Begleit,- Folge oder Residualsymptomatik psychotischer Erkrankungen
  • PT Richtlinien §5 Definition Ein zur PT geeignetes Vefahren ist gekennzeichnet durch: umfassende Theorie der Entstehung, Aufrechterhaltung der Krankheit und ihrer Behandlung Behandlungsstrategie für ein breites Spektrum von Anwendungsbereichen oder mehrere darauf bezogene psychotherapeutische Behandlungsmethoden für ein breites Spektrum an Anwendungsbereichen (=Behandlungsstrategie oder mehrere Behandlungsmethoden) Konzepte zur Indikationsstellung, individuellen Behandlungsplanung, Gestaltung der therapeutischen Beziehung
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