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Diff (Fach) / Persönlichkeitsvariation (Lektion)

Vorlesung vom 24.11.

Diese Lektion wurde von Amalaswinthaa erstellt.

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  • Lexikalischer Ansatz zur Klassifikation Grundannahme: diejenigen P-Eigenschaften, die besonders wichtig für den Alltag sind, sind sprachlich abgebildet Lexikon einer Sprache sollte wichtige P-Eigenschaften als Eigenschaftsworte enthalten erstes systematische Zusammenstellung lexikalischer Ausgangsdaten --> Allport und Odbert 1936
  • Big 5 - Offenheit für Erfahrungen Intellektuelle Neugier, divergentes Denken, Bereitschaft zur Berücksichtigung neuer Ideen Alternative Bezeichnung: Intellekt, Kultur Unkonventionelle, unabhängige Denker vs. konventionell, bevorzugen das Vertraute
  • Big 5 - Gewissenhaftigkeit Ausmaß von Selbstdisziplin und Kontrolle Entschlossen, organisiert vs. sorglos, leicht ablenkbar, unzuverlässig
  • Big 5 - Extraversion Maß für die Geselligkeit eines Individuums Gesellig, tatkräftig, optimistisc, freundlich vs. reserviert, gesellschaftlich unabhängig Geringe Extraversion ist nicht gleich schüchtern!
  • Big 5 - Verträglichkeit relevant für soziale Interkationen Alternative Bezeichnung: Liebenswürdigkeit Vertrauensvoll, hilfsbereit, sympathisch vs. misstrauisch, feindselig, unkooperativ
  • Big 5 - Neurotizismus emotionale Stabilität und persönliche Anpassung des Individuums Alternative Bezeichnung: emotionale Instabilität Sprunghaft in Emotionen, verletzlich, depressiv, traurig vs.  ruhig, gut angepasst, negt nicht zu extrem maladaptiven emotionalen Zuständen
  • Big 5 Gewissenhaftigkeit Verträglichkeit Extraversion Neurotizismus Offenheit für neue Erfahrungen
  • Big 5 - Nutzen Grundlagen für die Entwicklung ökonomischer Fragebogenverfahren Kann dazu dienen, eine große Anzahl von Persönlichkeitsskalen zu klassifizieren --> Referenz zur Orientation Eine der einflussreichsten Persönlichkeitstheorien der modernen Persönlichkeitsforschung
  • Big 5 - Kritik Lexikalischer Ansatz: in vielen Sprachen findet sich diese Fünf-Faktoren Struktur nicht HAuptsächlicher Kritikpunkt: fehlende theoretische Verankerung --> es handelt sich nur um eine Beschreibung der Ähnlichkeitsstruktur von Eigenschaften, die alltagspsychologisch repräsentiert sind nicht gleichzusetzen mit genereller Persönlichkeit, Big 5 nur zur Orientierung um zu sehen, wie sehr die anderen Eigenschaften korrelieren
  • Neurotizismus und Depression Ausprägung auf BIg 5 beschreibt "normale Variationsbreite der Persönlichkeit" Frage: reflektieren gewisse P-Dimensionen die Anfälligkeit für psychische Erkrankungen Swedish Twin Registry alle Zwillingspaare geboren zwischen 1926 und 1958: Fragebogen zu P-Eigenschaften 25 Jahre später: Interview zu Depression in der Vorgeschichte Ergebnis: Signifikante Assoziation zwischen Neurotizismus und Depression Neurotizismus ist EIN Vulnerabilitätsfaktor für Depression (6,25% der Varianz werden dadurch erklärt)
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  • Gewissenhaftigkeit und Langlebigkeit Gewissenhaftigkeit in der Kindheit sagt Langlebigkeit voraus Signifikanter Zusammenhang --> je gewissenhafter desto langlebiger Effekt ist zwar klein aber bedeutsam Mechanismus: Gewissenhaftigkeit --> Gesundheitsverhalten --> Langlebigkeit?
  • Big 5 - Messung NEO-FFI Costa und McCrea - 60 Items NEO-PI-R Costa und McCrea - 240 Items, misst auch die Facetten NEO-FFI 30 - 30 Items BFI-10 - 10 Items, kurze Version
  • Persönlichkeitsprofile Beschreibung/Klassifikation von Personen auf mehreren Persönlichkeitseigenschaften lassen sich mit Big 5 erklären Berechnung der Ähnlichkeit durch Euklidische Distanz Einheitliche Skalen (z-Werte) Bei Personalwahl --> Vergleich der Bewerberprofile mit Normprofil