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Einführung in die Wirtschaftsinformatik (Fach) / Einführung in das Informationsmanagement (Lektion)

Alle wichtigen Themen aus Kurseinheit 2

Diese Lektion wurde von peter006 erstellt.

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  • Wofür ist die Informationslogistik zuständig? Sie ist dafür zuständig, das Informationen am richtigen Ort zur richtigen Zeit in der richtigen Form vorliegen (Bereitstellung).
  • Wofür ist das Management der Informatik zuständig? Plant eine angemessene technische und organisatorische Infrastruktur und stellt diese zur Verfügung (Planung, Steuerung, Überwachung, Führung).
  • Das Management der Informatik besteht aus... Integration,IT-Controlling, IT-Governance, IT-Architekturen
  • Was ist eine Information? Zeichen werden durch eine Syntax zu Daten, aus welchen durch einen Verwendungszweck (Kontext) Informationen werden. Aus verknüpften Informationen entsteht Wissen.
  • Informationssystem System, welches Informationen verarbeitet
  • Informationsfunktion Aufgaben, die Informations- bzw. kommunikationsbedingt sind.
  • Informationsmanagement Für die wirtschaftliche Versorgung aller Stellen mit Informationen zuständig. Eingeteilt in das Management der Informatik und die Informationslogistik.
  • Informationslogistikbegriff Planung, Steuerung, Durchführung und Kontrolle der Gesamtheit der entscheidungsrelevanten Datenflüsse
  • Nenne und erkläre die Blickwinkel der Entscheidungsunterstützung. Betriebswirtschaftliche Sicht: Ermittlung und Aufbereitung des Informationssbedarfs, eingeteilt in wohl- und schlecht-strukturierte Entscheidungsprobleme Technische Sicht: Entwicklung technischer Lösungen für den optimalen Datenfluss.
  • Merkmale von wohl-strukturierten Entscheidungsproblemen Anzahl und Konsequenzen der Lösungsalternativen sind bekannt. Lösungsalternativen schließen sich gegenseitig aus.
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  • Merkmale schlecht-strukturierter Entscheidungsprobleme Hohe Komplexität, neuartig Mindestens eine der Eigenschaften von wohl-strukturierten Problemen nicht vorhanden.
  • Lösungsansatz schlecht-strukturierter Entscheidungsprobleme Problemerfassung -> Problembearbeitung -> Entschlussfassung
  • Informationsbedarf Art, Menge und Beschaffenheit von Informationen, um eine Aufgabe zu erfüllen. Adressat Zielsetzung Art Qualität Menge Zeit Ort Medium
  • Alignment-Funktion Ausrichtung, Anordnung der IT an die Bedürfnisse der Kunden/Organisation
  • Strategischen Ziele des Informationsmanagements Sicherheit der Informatik und Informationsinfrastruktur Produktivität Wirtschaftlichkeit Anpassung an Änderungen der Informationsfunktion unternehmensweite Durchdringung Wirksamkeit
  • Strategische Aufgaben des Informationsmanagements Situationsanalyse Strategieentwicklung Maßnahmeplanung
  • Handlungsfelder des operativen Informationsmanagements Betreuung von Kunden Sicherstellung der Verfügbarkeit von Informationssystemen Erkennen Beheben von Fehlern und Störungen
  • Informatik-Controlling Vorgehensweise zur Planung, Steuerung und Überwachung der Bereitstellung, des Betriebs und des Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnologien Bestehend aus Instrumenten und Kennzahlen.
  • Instrumente des IT-Controlling Strategische Instrumente: Portfolio-Analyse Balanced Scorecard Erfolgsfaktorenanalyse Total Cost Of Ownership Szenarioanalyse Investitionsrechnungsverfahren Kosten-Nutzen-Analyse Operative Instrumente: Netzplantechnik Schätzverfahren zur Ressourcen- und Kostenplanung Technikbezogene Kennzahlensysteme Verfahren der internen Leistungsverrechnung Prozesskostenrechnung Kostenverrechnung
  • Balanced-Scorecard als strategisches Instrument des IT-Controlling Es ist ein Instrument zur Unterstützung der systematischen Umsetzung einer Unternehmensstrategie. Perspektiven, nach denen die Strategie gesteuert werden kann.: Kundenperspektive interne Perspektive Lern- und Innovationsperspektive finanzielle Perspektive
  • Total Cost of Ownership als Kennzahlensystem des strategischen IT-Controllings Ermittelt alle Kosten, die aus einer IT-Investition resultieren (unternehmensübergreifender Vergleich der IT-Kosten) Direkte Kosten: Hard- und Softwarebedingt, Betriebsbedingt, Administrationsbedingt Indirekte Kosten: Betriebsbedingt, Downtimebedingt
  • Was ist die IT-Governance und wo lässt sich diese einordnen? Rahmen- und regelgebender Aufgabenbereich des Informatik-Managements (Regelwerk) Einordnung: Corporate Governance, setzt Rahmenbedingungen für die IT-Governance, welche dem Informatik-Management Aufgaben und Ziele vorgibt
  • Nenne Aufgaben und Ziele der IT-Governance Ziel: Transformation und Anpassung der IT an zukünftige Anforderungen Aufgaben: Regelwerk entwickeln und einführen (Vorgabe für die Strategie der Informatik, Steuerungsprozesse ind der Informatik, Kernprozesse), Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung und Anwendung der Regelwerke schaffen (Berechtigungen)
  • Auf welche Gesetze/bereits besethende Richtlinien kann bei der Entwicklung von Regelwerken (IT-Governance) zurückgegriffen werden? KontraG und Sarbanes Oxley Act Information Technology Infrastructure Library (ITIL) Control Objectives for Information and Related Technology (CobIT) Grundsätze ordnungsgemäßiger DV-gestützter Buchführungssysteme (GoBS) Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU)
  • Erklären Sie das KontraG und den Sarbanes Oxley Act. Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KontraG) - Risikofrüherkennungssystem aufbauen/prüfen (Für AG, KGaA, GmbH) Sarbanes Oxley Act - Erhöhen der Verlässlichkeit der Berichserstattung von Unternehmen
  • Was ist ITIL? Information Technology Infrastructure Library Richtlinie zur Planung und Erbringung operativer Informatik Services Sammlung von Vorgehensweisen zur Führung von operativen Informatikkbereichen Service: Möglichkeit, einen Mehrwert für einen Kunden zu erbringen, indem das Erreichen der angestrebten Ergebnisse erleichtert und gefördert wird. Fünf Bücher: Service Strategy, Service Design, Service Transition, Service Operation, Continual Service Improvement
  • Was ist CobIT? Control Objectives for Information and Related Technologies Ansammlung von Methoden und Richtlinien zur Etablierung einer IT-Governance Domänen: Planung und Organisation, Beschaffung und Einführung, Betrieb und Unterstützung, Überwachung und Bewertung Den Domänen sind 34 IT-Prozesse untergeordnet (Informationskriterien, -ressourcen)
  • Was ist GoBS? Grundsätze ordnungsgemäßiger DV-gestützter Buchführungssysteme IT-gestützte buchhalterische Erfassung von Geschäftsvorfällen
  • Was ist GDPdU? Grundlegendes zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen Aufbewahrung von betrieblichen Daten sowie die Pflicht der Mitwirkung auf Unternehmensseite beio Betriebsprüfungen Digital erzeugte Daten müssen während ihreer gesamten Aufbewahrungsfrist jederzeit digital verfügbar sein, unverzüglich lesbar gemacht werden und maschinell auswertbar sein.
  • Nennen Sie Grundlagen des Datenschutzes. Datenschutz dient de Schutz der Privatsphäre für Privatpersonen und Unternehmen System aus Gesetzen, Regeln und Maßnahmen Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) Telekommunikationsgesetz (TKG) Telemediengesetz (TMG)
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  • Welche Maßnahmen sollten ergriffen werden, um den Datenschutz einzuhalten? Organisatorische Maßnahmen Technische Maßnahmen Schulungsmaßnahmen Bauliche Maßnahmen Versicherungstechnische Maßnahmen
  • Was ist DRM? Digital Rights Management (DRM) Wahrung der Urheberrechte Sammlung von Methoden, die sicherstellen, dass sich der Konsument von digitalen Gütern an die Regeln der Rechteinhaber hält
  • In welche Gruppen können Güter eingeteilt werden und welche Eigenschaften haben diese? Private Güter - Ausschluss möglich, Rivalität im Konsum Allmende Güter - Asschnluss nicht möglich, Rivalität im Konsum Club-Güter - Ausschluss möglich, keine Rivalität im Konsum Öffentliche Güter - Ausschluss nicht möglich, keine Rivalität im Konsum
  • Was sind digitale Güter? Eigenschaften? Immaterielle Mittel zur Bedürfnissbefriediegung, die aus Binärdaten bestehen und sich mit Hilfe von Informationssystemen entwickeln, vertreiben oder anwenden lassen. Eingeschränkt in der Wahrnehmung Ohne großen Aufwand reproduzierbar leichte Veränderbarkeit Produktion: geringe variable Kosten, hohe Fixkosten
  • Definiere "Risiko". Risiko ist die Eintrittsmöglichkeit einer zukünftigen negativen Abweichung von den gerechtfertigten Erwartungen. Zielorientiert: mögliche Zielabweichung Entscheidungsorientiert: Möglichkeit einer Fehlentscheidung
  • Definiere den Risikomanagementprozess und nenne die dazugehörigen Phasen. Risikomanagement dient dazu, Risiken zu identifizieren und entsprechende Maßnahmen zu ihrer Bewältigung festzulegen. Risikoidentifikation Risikomessung und Risikoanalyse Risikosteuerung (Vorsorge-, Begrenzungs-, Diversifikations-, Abwälzungsmaßnahmen) Risikoüberwachung
  • Was ist VaR und wie funktioniert das? Value at Risk (VaR) - Instrument zur Risikomessung Liefert eine Kennzahl, die die Schadenshöhe beschreibt, die in einem gegebenen Zeitraum und bei gegebener Wahrscheinlichkeit nicht überschritten wird Extremereignisse: Ereignisse, die hohen Schaden verursachen aber nur mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit auftreten.
  • Was ist eine Architektur? Wie ist eine Architektur im Unternehmen aufgebaut? Komponenten eines Systems und ihre Beziehungen untereinander Ebene 1: Unternehmensarchitektur (hoher Abstraktionsgrad, modelliert ein gesamtes Unternehmen - Unternehmensstrategie, Organisationsstruktur) Ebene 2: Systemarchitektur (modelliert die im System eingesetztetn Hardwaresysteme), Applikationsarchitektur (bildet betr. Anwendungssysteme und ihre Schnittstellen ab), Geschäftsprozessarchitektur
  • Nenne Ziele von Informationssystemarchitekturen. Vertikale Integrität (Vollständigkeit) Horizontale Integrität Verständlichkeit Flexibilität
  • Nenne häufig erwähnte Architekturmodelle und erkläre diese. Ganzheitliches Modell der Informationssystemarchitektur: Besteht aus 4 Ebenen/Modellkomponenten, die aufeinander abgestimmt und im Gleichgewicht stehen müssen Ebene 1: Geschäftsstrategie - mit allen Ebenen verbunden Ebene 2: Organisatorische Schicht - Prozess- und Aufbauorganisationsarchitektur Ebene 3: Anwendungs-, Daten-, Kommunikationsarchitektur Ebene 4: Infrastrukturkomponente/Technologiearchitektur Architekturpyramide nach Dern: Methodik zur Planung von IT-Architekturen, bestehend aus fünf Komponenten Strategie: Unternehmensziele sowie das geplante Vorgehen zu deren Erreichung Business Architektur: Ebene der formalen Darstellung der Unternehmensausrichtung Informationsarchitektur: Schnittstelle geschäftliche Sicht und IT-Sicht IT-Architektur: Technische Informationssysteme IT-Basisinfrastruktur: Hardware Zachman Framework for Enterprise Architecture Komplexitätsreduktion durch Zerlegung
  • Was ist eine Applikation und welche Ziele hat diese? Software, die unmittelbar durch die Benutzer verwendet wird und die Aufgabenerfüllung unterstützt. Strategische Ziele: Flexibilität und Anpassungsgeschwindigkeit des Unternehmens bzgl. neuer Anforderungen erhöhen Operative Ziele: Prozesskosten senken, Prozessergebnisse verbessern, Durchlaufzeiten verringern
  • Welche Applikationsgruppen gibt es? Vertikale Applikationen Horizontale Applikationen Informationszentrierte Applikationen Analytische Applikationen
  • Was ist SOA? Serviceorientierte Architektur (SOA) Applikationen werden als eine Sammlung unabhängiger, miteinander gekoppelter Services (Softwarekomponente mit geschäftlicher Funktionalität) betrachtet Bestandteile: Applikationsfrontend Service Repository (Katalog von Informationen) Service-Bus Service
  • Definiere "Integration" und nenne integrierende Gegenstände. Herstellen oder Wiederherstellen von Objekten oder funktionalen Eigenschaften durch Verbindung und Zusammenführung. Datenintegration: Gleiche Daten können von mehreren Funktionen gemeinsam verwendet werden Funktionsintegration: Integration von Aufgaben und Tätigkeiten, die von Menschen oder Anwendungen durchgeführt werden können Prozessintegration: Zusammenführen unterschiedlicher Prozesse
  • Nenne Ziele der Integration. Oberziele: Ressourcenbedarfssenkung, Redundanzreduktion, Konsistenzerhöhung Unterziele: Zeitersparnis, Kostenersparnis, Entlastung des Personals etc.
  • Was ist eine Enterprise Application Integration (EAI)? Infrastrukturplattform, die alle Anwendungen miteinander verbindet Hub- and Spoke-Architektur: Hub = zentraler Knotenpunkt, der verschiedene Anwendungen miteinander verbindet, welche sich leicht hinzufügen oder entfernen lassen Bus-Architektur: Steuerung der Kommunikation zwichen dein einzelnen Applikationen wird von den Apps übernommen (Für den Austausch von größeren Datenmengen geeignet).