4
Psychologie (Fach) / 40 Informationsverarbeitung Lernen 2 Arbeitsgedaechtnis (Lektion)
- Selek&ve Aufmerksamkeit Filtertheorie der Aufmerksamkeit (Broadbent, 1958): • beschränkte Informa&onsverarbeitungs-‐ kapazität • Aufmerksamkeit reguliert den Informa&onsfluss von den sensorischen Registern zum Kurzzeit-‐/Arbeitsgedächtnis • Informa&onen werden also schon früh im Verarbeitungsprozess selek&ert/gefiltert
- Aufmerksamkeit kommt aus zwei Richtungen zustande: 1. Top-‐down: Funk&onsweise wird von inneren Faktoren beeinflusst (Bedürfnisse, Ziele, Vorwissen, ...). Beispiel: Das Auto, das ich gerade kauee, fällt mir jetzt ständig auf.)
- 2. Bottom-‐up 2. Bottom-‐up: Funk&onsweise wird von den Informa&onsmerkmalen selbst beeinflusst (z.B. Lärm, Leuchten, grelle Farben, scharfes Chili, … ziehen meine Aufmerksamkeit auf sich.)
- Funktionen des Arbeitsgedächtnisses • Informa&onen vorübergehend speichern: Mehrere Informa&onen können simultan bewusst gehalten werden. • Informa&onen verarbeiten: Informa&onen werden miteinander und zu vorhandenem Wissen in Beziehung gesetzt Die Gesamtkapazität des Arbeitsgedächtnisses ist begrenzt.
Anzeige