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Soziologie (Fach) / - (Lektion)
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- Überwachung Beobachtung der Aktivitäten von Individuen oder Gruppen durch andere, um die Einhaltung von Vorschriften zu gewährleisten.
- Überwachungsgesellschaft Eine Gesellschaft, in der Individuen regelmäßig beobachtet und ihre Aktivitäten dokumentiert werden. Die Ausbreitung von Videokameras auf Straßen und in Geschäften ist ein Aspekt der Ausweitung der Überwachung.
- Unternehmenskultur Eine Richtung der Managementtheorie, die Produktivitätssteigerung und Wettbewerbsfähigkeit durch die Schaffung eines Musters unverwechselbarer Einstellungen, die von allen Beschäftigten geteilt werden, erzielen will. Um die Loyalität zum Unternehmen zu sichern und um den Stolz auf die eigenen Arbeit zu fördern, arbeitet das Management gemeinsam mit den Beschäftigten an der Ausbildung dieser organisierten Kultur, die Rituale, Feiern und Traditionen umfasst
- Unternehmer Eigentümer eines Unternehmens, der dieses auch leitet. Erfolgreiche Unternehmer suchen und finden neue Betätigungsfelder oder kreieren neue Produkte
- Unternehmung Ein auf Profit gerichtetes Wirtschaftsunternehmen, das sich im Besitz eines Unternehmers oder im Eigentum von Aktionären befindet.
- Wohlfahrtskapitalismus Phase der kapitalistischen Entwicklung, in der Unternehmungen ihre Beschäftigten langfristig an sich binden und so vor den Wechselfällen des (Arbeits-)Marktes schützen
- Arbeit Die Aktivität, durch die Menschen durch Einwirkung auf die Natur Produkte hervorbringen und so ihr Überleben sichern. Arbeit ist nicht mit bezahlter Beschäftigung gleichzusetzen. In vormodernen Kulturen gab es nur ein rudimentäres Geldwesen, und nur sehr wenige Menschen arbeiteten für Geld. Auch in modernen Gesellschaften gibt es noch viele Arten von Arbeit, bei denen kein direktes Entgelt bezahlt wird, wie etwa die Hausarbeit
- Arbeitslosenrate Statistische Maßzahl, die den Anteil der Arbeitslosen an allen Beschäftigten ausweist. Die Berechnung erfolgt entweder als Registerzählung aufgrund der Meldungen beim Arbeitsmarktservice oder der Agentur für Arbeit (Arbeitsamt) oder durch Bevölkerungsumfragen. Letzteres Verfahren wurde durch das ILO (Internationales Arbeitsamt) standardisiert.
- Arbeitslosigkeit Eine Situation, in der jemand eine bezahlte Arbeit annehmen möchte, aber nicht in der Lage ist, diese zu finden. Arbeitslosigkeit ist ein komplizierterer Begriff, als es zunächst erscheinen könnte. Eine Person, die „nicht beschäftigt“ ist, ist nicht notwendigerweise arbeitslos in dem Sinn, dass sie nichts zu tun hat. Hausfrauen oder Mithelfende in einem Familienbetrieb etwa erhalten keinen Lohn, doch arbeiten sie im Allgemeinen sehr hart
- berufliche Segregation Konzentration von Frauen in Berufen, die geringereAufstiegsmöglichkeiten oder schlechtere Entlohnung bieten. Als vertikale Segregation auch unter dem Schlagwort „Gläserne Decke“ bekannt, die beim beruflichen Aufstieg von Frauen nicht durchstoßen werden kann. Als horizontale Segregation wird vor allem die Konzentration von Frauen in sogenannten typischen Frauenberufen
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- Beschäftigung ede Form der bezahlten Arbeit, der jemand regelmäßig nachgeht.
- flexible Produktion Ein industrielles Produktionssystem, bei dem Produkte für einen Massenmarkt wegen des Einsatzes von computerunterstütztem Design kurzfristig geändert werden können
- Fordismus eingeführte Produktionssystem, das auf Fließbandfertigung basiert und preisgünstige Produkte für einen Massenmarkt herstellt.
- Gewerkschaft Organisation mit freiwilliger Mitgliedschaft zur Vertretung der Interessen von Arbeitnehmern.
- Gruppenproduktion Herstellung von Gütern durch kleine Arbeitsgruppen statt am Fließband.
- Hausarbeit Unbezahlte Arbeit, die im Allgemeinen von Frauen im Haushalt verrichtet wird und die sich mit den alltäglichen häuslichen Aufgaben, wie dem Kochen, dem Putzen und dem Einkaufen, der Kindererziehung und –betreuung und der Pflege alter und kranker Familienmitglieder befasst
- High Trust Systeme Organisationen oder Arbeitswelten, in denen Individuen ein großes Ausmaß an Autonomie und Kontrolle über ihre Aufgaben eingeräumt wird.
- Insdustrieller Konflikt Sammelbezeichnung für Auseinandersetzungen zwischen Unternehmungen und ihren Beschäftigten um Arbeitsbedingungen und Entlohnung
- Informelle Ökonomie Ökonomische Transaktionen, die außerhalb der Sphäre herkömmlicher, bezahlter Arbeit liegen. Umgangssprachlich auch als Schwarzarbeit bezeichnet.
- Low Trust Systeme Ein organisatorischer Kontext oder eine Arbeitsumgebung, wo Individuen wenig Verantwortung für ihre Aufgaben haben und wenig Kontrolle darüber
- Massenproduktion Großindustrielle Herstellung von Gütern unter Einsatz von Maschinen. Die Massenproduktion war eine der Folgen der Industriellen Revolution.
- Ökonomie Das Tausch- und Produktionssystem, das die Befriedigung der materiellen Bedürfnisse der Mitglieder einer Gesellschaft sicherstellt. Die wirtschaftlichen Verhältnisse sind in allen Gesellschaften von zentraler Bedeutung. Wirtschaftliche Abläufe beeinflussen im Allgemeinen viele andere Aspekte des sozialen Lebens. Moderne Ökonomien unterscheiden sich deutlich von traditionellen Wirtschaftssystemen, da ein Großteil der Bevölkerung nicht mehr mit der landwirtschaftlichen Produktion befasst ist
- Portfolioarbeiter Eine Arbeitskraft, die über verschiedene Geschicklichkeiten (skills) oder Qualifikationen verfügt und daher ohne großen Aufwand von Arbeit zu Arbeit wechseln kann
- Postindustrielle Gesellschaft Eine Lieblingsidee jener, die glauben, soziale Wandlungsprozesse hätten uns über die industrialisierte Gesellschaft hinausgeführt. Eine postindustrielle Gesellschaft basiert statt auf der Erzeugung materieller Güter auf der Produktion von Information. Nach Auffassung der Anhänger dieser Idee sind wir heute einer Reihe von sozialen Veränderungen unterworfen, die um nichts weniger tiefgreifend sind als jene, die vor ungefähr zweihundert Jahren die industrielle Ära ausgelöst haben.
- Postfordismus Bezeichnung für eine Produktionsform, in der flexibel gefertigt wird und Innovationen häufig sind, um die Nachfrage nach maßgeschneiderten Produkten zu befriedigen.
- Qualitätszirkel Form der industriellen Herstellung, bei der Arbeiter ihre Fähigkeiten aktiv einbringen können und in Entscheidungsprozesse eingebunden sind
- Spezialisierte Massenfertigung Großförmige Produktion von Gütern, die wegen des Einsatzes von computerunterstütztem Design Wünsche der Kunden detailliert berücksichten können
- Streik Eine zeitweilige Arbeitsunterbrechung durch eine Gruppe von Beschäftigten, um Unzufriedenheit zum Ausdruck zu bringen oder Forderungen durchzusetzen
- Taylorismus .Die Teilung der Herstellung eines Produktes in möglichst einfache Handgriffe ermöglicht deren Überwachung und erhöht die Produktivität durch Intensivierung der einzelnen Handgriffe.
- Wirtschaftliche verflechtung Der Ausdruck bezieht sich auf die Tatsache, dass im Rahmen der Arbeitsteilung Individuen voneinander abhängen, um viele oder die meisten der Güter, die sie für ihren Lebensunterhalt benötigen, hervorbringen zu können
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- Wissensökonomie Bezeichnung für ein Stadium der gesellschaftlichen Entwicklung, das nicht mehr durch die Herstellung materieller Güter, sondern zunehmend durch immaterielle Güter (und Dienstleistungen) gekennzeichnet ist. Ihre Entstehung ist eng verbunden mit einer starken Zunahme hochtechnologischer Fähigkeiten und die Verbreitung von Computern, Unterhaltungselektronik und Telekommunikation auf Seiten der Produzenten und Konsumenten
- Ballungsgebiet Zusammenballung von Städten zu einer geschlossenen städtischen Umwelt
- Gentrifizierung Wohlhabende Schichten renovieren alte Gebäude in verfallenden Stadtvierteln und im Zuge dieser Revitalisierung wird das Viertel dann aufgewertet und zu teuer für die angestammten Bewohner
- Geschaffene Umwelt Jene Aspekte der physischen Welt, die auf den Einsatz der von Menschen erschaffenen Technologie zurückgehen. Dazu gehören auch Städte mit ihren Bauwerken, die von Menschen zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse errichtet wurden, darunter z.B. Straßen, Eisenbahnlinien, Fabriken, Büros, Wohnhäuser und andere Gebäude
- Global City Jene Aspekte der physischen Welt, die auf den Einsatz der von Menschen erschaffenen Technologie zurückgehen. Zur geschaffenen Umwelt gehören auch Städte mit ihren Bauwerken, die von Menschen zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse errichtet wurden, darunter z.B. Straßen, Eisenbahnlinien, Fabriken, Büros, Wohnhäuser und andere Gebäude
- Kollektiver Konsum Ein von Manuel Castells verwendeter Begriff, der sich auf den Konsum gemeinsamer öffentlicher Güter bezieht, die die Stadt bereit stellt, so etwa der Öffentliche Personen Nahverkehr oder auch die Freizeiteinrichtungen einer Stadt
- megacities Ein Begriff, der gerne von Manuel Castells benutzt wird, um große dicht besiedelte städtische Ballungsräume zu beschreiben, die als Knotenpunkte für die globale Wirtschaft dienen. Bis 2015 werden weltweit 36 Megacities prognostiziert, die jeweils mindestens 8 Millionen Einwohner haben
- Megapolis Die „Stadt aller Städte“ im antiken Griechenland – ein Ausdruck, der heute dazu verwendet wird, sich auf sehr große städtische Ballungsgebiete zu beziehen.
- Sozialökonomie Ein theoretischer Ansatz der Stadtforschung, der auf einer Analogie zur Anpassung von Pflanzen und Organismen an ihre physische Umwelt basiert. Ökologischen Theorien zufolge entstehen die verschiedenen Nachbarschaften und Zonen von Städten als Resultat natürlicher Anpassungsprozesse, die der Konkurrenz städtischer Populationen um knappe Ressourcen entspringen
- Stadterneuerung Wiederbelebung abgewohnter Stadtviertel, indem Grundstücke neuer Nutzungen zugeführt werden, Gebäude renoviert werden, die städtische Infrastruktur ausgebaut wird. Dies alles geschieht unter Beteiligung der Bürger und unter Einsatz öffentlicher Mittel. Durch die Regeneration der alten Stadtviertel werden dann auch neue Investoren angelockt.
- Stadtrecycling Wiederbelebung abgewohnter Stadtviertel, indem Grundstücke neuer Nutzungen zugeführt werden, Gebäude renoviert werden, die städtische Infrastruktur ausgebaut wird. Dies alles geschieht unter Beteiligung der Bürger und unter Einsatz öffentlicher Mittel. Durch die Regeneration der alten Stadtviertel werden dann auch neue Investoren angelockt.
- Suburbanisierung Die Entwicklung von Vorstädten und von Wohnvierteln mit Einfamilienhäusern außerhalb der inneren Bezirke der Stadt.
- Urbanismus Ein von Louis Wirth verwendeter Ausdruck, um sich auf spezifische Merkmale des städtischen sozialen Lebens, wie z.B. auf seine Unpersönlichkeit, zu beziehen.
- Urbanisierung Entwicklung vn großen und kleinen Städten
- autoritäre Staaten Politische Systeme, in denen die Bedürfnisse und Interessen des Staates über jenen des durchschnittlichen Bürgers stehen und in denen die Teilhabe der Bürger an politischen Entscheidungsprozessen äußerst eingeschränkt wird
- Demokratie Ein politisches System, das es den Bürgern gestattet, an der politischen Entscheidungsfindung mitzuwirken oder Vertreter in die Körperschaften der Regierung zu entsenden.
- Frauenwahlrecht Die – mühsam erkämpfte - Ausdehnung des allgemeinen gleichen Wahlrechtes von den männlichen Bürgern eines Staates auf alle Bürgerinnen und Bürger eines Staates, die eine bestimmte Altersgrenze (z.B. in Österreich 16 Jahre) überschritten haben.
- Globale Regierung Das Regelwerk, das nötig ist, um die globalen Probleme in den Griff zu bekommen die unterschiedlichen Institutionen (einschließlich der Internationalen Regierungsorganisationen und der nationalen Regierungen), das benötigt wird, um diesem Regelwerk zur Durchsetzung zu verhelfen.
- Macht Die Fähigkeit von Individuen oder von Mitgliedern einer Gruppe, ihre Ziele zu erreichen oder ihre Interessen durchzusetzen. Macht ist ein allgegenwärtiger Aspekt menschlicher Beziehungen. Viele gesellschaftliche Konflikte sind Machtkämpfe, denn das Ausmaß an Macht, das sich Individuen oder Gruppen verschaffen können, entscheidet darüber, inwieweit sie ihre Wünsche verwirklichen können – auf Kosten der Verwirklichung der Wünsche anderer Gruppen oder Personen
- Nationalismus Ein Bündel von Überzeugungen und Symbolen, die die Identifikation mit einer bestimmten nationalen Gemeinschaft zum Ausdruck bringen