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Grundlagen Sprachwissenschaft (Fach) / Einführung in die germanistische Sprachwissenschaft (Lektion)
Grundlagen
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- 1. Sprache als Zeichensytem 2. Sprache als Struktur 3. Sprache als Organon 4. Sprache als Kognition 5. Sprache vollzieht sich nach ausnahmslosen Lautgesetzen 6. Sprache als Organimus 1. Ferdinande de Saussure 2. Franz Boas3. Karl Bühler4. Noam Chomsky5. Jungromantiker- "Leipziger Schule"6. Romantik (v. Humboldt)
- SEMIOTIK Zeichenlehre
- Drei Arten von Zeichen 1. ikonisch (Abbildungsrelation) 2. indexikal (Folgereaktion) 3. symbolisch (Konvetion)
- de Saussure - Langue - Parole - signifiant - signifié Langue:System einer Sprache Parole:konkrete sprachliche Äußerung signifiant:Bezeichnendes -> Ausdruck "Pferd"signifié:Bezeichnetes -> Gegenstand: o-,,-- ,, - (Bild vom Pferd)
- Assoziativität Verknüpfung des Inhalts mit dem Ausdruck
- Arbitrarität Zeichen sind willkürlich (Form nicht durch Inhalt bestimmt)
- Konventionalität Übereinkunft (Absprache der Begriffe)
- Semiotisches Dreieck Ivor Richards Referenz (Begriff) Symbol (Bennenung) Referent (Gegenstand)
- Klassifikationskriterien: 1. verbal (reden) 2. paraverbal (Intonation, heulen, schluchzen, aaah, oooh,...) 3. nonverbal ( Gestik, Mimik, Körperhaltung)
- MORPHOLOGIE Lehre von Struktur und Form
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- Morph lautliche oder graphische Einheit der Sprache, der eine Bedeutung zugeschrieben werden kann
- Morphem kleinste bedeutungstragende Einheit der Sprache besteht aus einem Morph oder mehreren Allomorphen und Bedeutung §-en§
- Graphem kleinstes bedeutungsunterscheidendes Zeichen -w-eich -- -r-eich
- 1.PHONETIK und 2.PHONOLOGIE 1. Grundeinheit: Phon (Laut) 2. Grundeinheit: Phonem kleinste bedeutungsunterscheidbare Lauteinheit /.../
- MORPHOLOGIE Kurzwortbildung multisegmentales Kurzwort: - Initialabkürzungswort -> PKW, UNO- Silbenkurzwort -> Kripo, Hanuta unisegmentales Kurzwort: - Anfangswort -> Oberkellner- Rumpfwort -> Lisa- Elisabeth- Endwort -> Bus - Autobus
- Komposition mindestens zwei lexikalische Morpheme
- Derivation mindestens 1 lexikalisches und ein grammatisches Morphemz.B: Schön-heit
- Kontamination Kreuzung bzw. Verschmelzung zweier Wörter:z.B.: jein, Teuro; Grexit...
- Kontaktion Kreuzung aus Präposition und Artikelz.B: am, beim, zum
- Konversion Übergang ohne Veränderung von Präfix und Suffix: blau-- das Blau treffen-- der Treff
- SEMANTIK erfirscht Bedeutung von Zeichen bzw. Sprachzeichen
- Bedeutung gesamter Vorstellungsinhalt, der sich für Mitglieder in einer Sprachgemeinschaft mit einem Wort ergibt
- konventionelle Bedeutung Absprache der Begriffe
- kognitive Bedeutung bekannt im Kopf
- (kooperativ) kontextabhängige Bedeutung aus dem Kontext heraus
- kodifizierte Bedeutung aufgeschrieben im Wörterbuch/Lexikon
- Autosemiotika Inhaltswörter:selbstständige Bedeutung und satzgliedfähig- unabhängig vom Kontext -> Tisch, grün, trinken
- Synsematika Funktionswörter:keine eigene Bedeutung; nicht satzgliedfähig; grammatische Funktion -> und, der, wegen
- Denotation kontext- oder situationsabhängige begriffliche Grundbedeutung eines Wortes: Lokführer, Führerschein
- Konnotation wertende, meist emotionale Elemente, die Gesamtbedeutung hinzugefügt werden -> Führer: negativ, abwertend
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- semantische Relationen: Synonomie Synonomie-> Orange-Apfelsine Bedeutungsgleichheit, strikte Synonomie, partielle Synonomie Geld-Knete Streichholz-Zündholz regionale Differenzen Anfang-Beginn Brötchen-Semmel
- 1. Hyperonym 2. Hyponym 1. Oberbegriff, -Mann 2. Unterbegriff, - Bursche, Kerl, Typ
- 1. Kontradiktion 2. Antonyme 1. tot-lebendig: dazwischen gibt es nichts 2. kalt- heiß: dazwisschen existieren Abstufungen
- Wortreihen festgelegte Abfolgefestgeschriebenes SystemMonate; Wochentage, Schulnoten
- Ambiguität 1. Homonymie 2. Polysemie 1. Mehrdeutigkeit und kein gemeinsames Merkmal Bank- zum Sitzen und Bank- Geldinstitut 2. Mehrdeutigkeit mit mindestens einem gemeinsamen Merkmal Kiefer- Baum und Kiefer- Kieferknochen
- Graphematische Prinzipien Phonologisches Prinzip "Schreibe, wie du sprichst!"
- Graphematische Prinzipien Silbisches Prinzip Konsonantenverdoppelung Halle,.. Dehnung Ruhe, früher
- Graphematische Prinzipien Morphologisches Prinzip Morphemkonstanz wahllos bzw. abbremsen
- Graphematische Prinzipien Etymologisches Prinzip googlen bzw googeln
- Graphematische Prinzipien Pragmatisches Prinzip Anredepronomina Du, Sie
- Graphematische Prinzipien Syntaktisches Prinzip Groß- und Kleinschreibung Getrennt- und Zusasammenschreibung