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Grundlagen Sprachwissenschaft (Fach) / Sprachwissenschaft von Herrn Rösner (Lektion)
Einführung in die Grundlage der Sprachwissenschaft.
(Uni Mainz mit Standort in Germersheim)
Diese Lektion wurde von Mohamed1990 erstellt.
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- Phonologie Funktion und Position der Laute
- 1.Sprache als Organon (Werkzeug) 2.Sprachakttheorie/Sprachaktenensemble 3.Sprache als Kognition 4.Sprache als Organismus 5.Stammbaumtheorie 6.Amerikanischer Strukturalismus 1.Karl Bühler 2.John Langshaw Austin, John Rogers und Searl 3. Noam Chomsky 4. Wilhelm von Humboldt 5.August Schleicher 6. Franz Boas
- 1. Syntaktik 2. Semantik 3. Pragmatik 4. Semiose 1. Wissenschaften von den formalen Beziehungen der Zeichen untereinander 2. Wissenschaften von der Beziehung der Zeichen zu den Gegenständen 3. Wissenschaften von der Beziehung von Zeichen und Zeichenbenutzung 4. Semiose ist der Prozess von Zuordnung
- Graph Kleinstes bedeutungsunterscheidendes Zeichen in der Schriftsprache. z.B ein "ö"
- Graphematische Prinzipien 1. Phonoligisches Prinzip 2. Silbisches Prinzip 3.Etmylogisches Prinzip 4.Syntaktisches Prinzip 5.Pragmatisches Prinzip 6.Morphologisches Prinzip
- Morph Morph: Lautliche oder graphische Einheit der Sprache der eine Bedeutung bzw ein grammatisches Merkmal zugeschrieben werden kann.
- 4 Verschiedene Morpheme. 1 Aktive Morpheme 2 Produktive Morpheme 3 Unikale Morpheme 4 Konfixe
- 6. Morpholigische Prozesse 1. Komposition 2. Derivation 3. Konversion 4. Entlehunung 5. Lehnübersetzung 6. Kurzwortbildung
- Komposition Definition Verbindung von mindestens zwei lexikalscihen Morpheme
- 4 Verschiedene Arten von Komposition Determinativ kompositum Kopulativ kompositum Exozentrische Komposita Rektionskompositum
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- Kopulativ Kompositum Konstituent 1 + Konstituent 2 Süß + Sauer = süßsauer
- 2 Oberbegriffe der Derivationen und die 3 Unterpunkte Explitzierte Derivation und Implizierte Derivation 1. Präfixderivat z.B " Erzfeind"---(Erz)<---(präfixderivat) und Feind ist das Lexem unfrei<-- (un)= P.D 2.Suffixderivat z.B "Einsamkeit" --->Keit(Suffixderivat). Einsam ist das Lexem 3. Zirkumfixderivat. z.b "Besänftigt" (be)+ Präfixderivat,+ sanft ist das Lexem und +(igt) das Suffixderivat be+sanft+igt = Zirkumfixderivat
- 2 Kurzwortarten Unisegmentales Kurzwort Multisegmentales
- 4 Multisegmentale Kurzwörter Initialabkürzungswort z.b PKW oder UNO Silbenkurzwort z.b Hanuta Kripo Mischormen z.B Azubi Bafög Partielles Kurzwort: U-bahn
- Unisegmentale Kurzwörter Anfangswort z.b Uni, Lok und Auto Rumpfwort z. B Lisa Endwort z.B Rad Bahn
- 3 Kontaminationsarten Wortkreuzung: Demokratur Wortverschiebung: verschlimmbessern Kontraktion: am, bein, zum
- Was ist ein Satz? ist eine Einheit, die aus einem finitven Verb und mindestens allem vom verb verlangten Satzglieder besteht
- Rektionskompositum Rektum + Regent = Rektionskompositum Deutsch + Lehrer= Deutsch-Lehrer
- Determinativkompositum Determinans + Determinatum Foto + Kalender= Fotokalender (Ein bestimmte Art Kalender)
- Exozentrische Komposita Das denkbare Grundwort kann nicht das Kompositum ersetzen. z.b Glatzkopf, Rotkehlchen und Zwölfzylinder
- Was ist ein Wort.? Die verschiedenen Abgrenzungskriterien für die linguistische Einheit, " Wort" 1. Phonetisch-phonologisch 2. Orthographisch 3. morphologisch 4. Lexikalisch-semantisch 5. syntaktisch
- Allomorphe Allomorphe haben ein Bezug auf den Plural. Z.B (n)-> Löwe[n] (en)-> Frau[en[ (s)-->Kino[s], Mutti[s] (Umlaut) --> Väter, Mütter, Öfen
- Morphemarten Affixarten: 1 Basismorpheme z.b (Fisch), (Kind), 2 Wortbildungsmorpheme z.B (heit), (ung), (lisch) (ver) 3 Flexionsmorpheme z.B (n,), (en), (t), (et) Affixarten. 1. Präfix z.B Aufessen-> (auf) ist Präfix. 2 Suffix z. B Tapferkeit (keit) ist Suffix 3 Zirkumfix z.B Gebirge= (Ge+ e)-< Zirkumfix und 4 Infix z.B funktions[un]tüchtig "un" ist das Infix
- 1.Basismorpheme sind... 2.Flexionsmorpheme sind.... 1. Lexikalische und freie Morpheme 2. grammatische und gebundene Morpheme
- 1.Konversion Beispiele morphologische bzw syntaktische Konversion Substantiv<---> zum Verb z.b Öl- also: ölen Verb<-->zum Substantiv z.B treffen- der Treff
- 1. Entlehnung 2. Lehnübersetzung Übernahme sprachlicher Wörter aus einer Sprache. z.B Computer, Internet, Browser, downloaden etc 2. Maus, herunterladen Übersetzte Fremdwörter (aus dem Englischen z.b)
- Wortarten als syntaktische Kategorien. Welche Kriterien gibt es ? 1. Morphologische Kriterien 2. Syntaktische Kritierien
- 1. Parataxe: 2. Hypotaxe 1. Satzreihe mehrere Hauptsätze 2. Satzgefüge, Kombination Hs+ Ns
- Klassifikation von Nebensätze. 2 Arten 1. Formal nach dem einleitenden Wort 2. Funktional nach der Satzgliedfunktion.
- Semantik Definition: Lehre von der Wortbedeutung Bezeichnung für Wissenschaftliche Teildisziplinien, die die Bedeutung von zeichen, speziell von Sprachzeichen erforschen.
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- Konventionaliserte Arten. 4 Arten Kognitiv koorperativ kontextabhängig kodifiziert
- Autosemiotika Inhaltswörter die unabhängig vom Kontext eine selbständige Bedeutung haben z. B Baum oder trinken
- Synsemantika Funktionswörter, die keine eigene Bedeutung haben z.B der und wegen
- Denotation Kontext Situation unabhängiges begriffliche Grundbedeutung eines sprachlichen Ausdrucks
- Konnotation Wertende, emotionale Elemente, die der Gesamtbedeutung hinzugefügt werden z. B (Führer)
- Paradigmatische Bedeutungsbeziehungen. 5 Arten Übereinstimmung und Bedeutungen Überordnung + Unterordnung Gegensatz Reihung Mehrdeutigkeit
- Synonyme. 2 Arten: Strikte Synonyme z.B Streichholz-Zündholz Partielle Synonyme z.b Brötchen und Wecken
- 1.Hyperonym 2. Hyponym Oberbegriff Mann Unterbegriff z.b Bursche Macho Kerl
- Kontradiktion Antonyme Tot-lebendig, rund-eckig nicht so strenge Unterschiede z.b hell- dunkel groß und klein
- Wortreihen die einen Bedeutungsbereich vollständig abdecken Mo-So- Jan-Dez
- Ambiguität Definition Mehrdeutigkeit
- Semantikarten von der letzten Vorlesung -Wörter in Verbänden Wortfamilien ausdrucksseitige Verwandtschaft 4 Arten: Basislexem als Determinans z.b mit dem Wort Busch: Buschmann, Buschwerk Konversion z.B: buschen Derivat des Basislexems z.b buschig, büschelig und Gebüsch Basislexem als Determinacum z.B Rosenbusch und Federbusch
- Wortfelder-inhaltsseitige Ähnlichkeit z.B ??? (letzte Vorlesung) Z.B: Pferd, Gaul, Fohlen und Reitpferd etc ....
- Phraseologismen- Feste Verbindungen 10 Arten : Verbale Phraseologismen Zwillingsformeln Nominale Phraseologismen Modellbindungen Phraseologische Vergleiche Sprichwörter Gemeinplätze Routineformeln Onymische Phraseologismen Phraseologische Termini
- Linguistische Pragmatik Definition ? Lehre vom Kontextgebundenen sprachlichem Handeln
- Linguistische Pragmatik 4 Arten: Sprechakte (Sprecher die eine Handlung vollziehen) Implilkaturen (Andeutungen) Präsuppositionen (Was man vorraussetzt) Deixis (Zeigwörter)
- Deixisarten 3 Arten: Personaldeixis z.B ich du Ortsdeixis z.B Hier dort Zeitdeixis Z.B jetzt morgen heute
- Sprechakte, was tun wir um zu sprechen ? 4 Akte plus Beispiele: Äußerungsakt: Kinn bewegen, Zunge Bewegen und Geräusche machen. Präpositionaler Akt: Referenzakt Z.b verweisen auf den Nordpol / Prädikationsakt: Zuweisen von Eigenschaften Illoktionärer Akt (kommunikative Absicht): Erteilen von Befehlen, Erstatten von Berichten, das Grüßen und das Warnen. Perlokutionärer Akt (Wirkung) : das Informieren, das Irritieren oder Langweilen der Zuhörer.
- Bedingungen für das Gelingen von Sprechakten: 5 Bedingungen: Normale Ein und Ausgabedingungen Bedingungen des Propositionalen Gehalts Einleitungsbedingungen Aufrichtigkeitsbedingung Wesentliche Bedingung
- Präsuppositionstypen existentiell faktiv lexikalisch strukturell kontrafaktisch