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Politik und Wirtschaft (Fach) / Das Wahlrecht (Die personalisierte Verhältniswahl) (Lektion)
Hier geht es um das heutige Wahlrecht der BRD.
Diese Lektion wurde von Oneiroi erstellt.
- Was sind Überhangmandate? Überhangmandate entstehen, wenn eine Partei bei der Wahl zum Bundestag mehr Direktmandate über die Erststimme erhält, als ihr Sitze im Bundesstag zustehen.
- Wieviele Sitze hat der Bundestag? Ohne überhangmandate sind es 598 Sitze.
- Was ist unter der "Sperrklausel (5%-Hürde)" zu verstehen? Eine Partei muss mindestens 5% der abgegebenen Zweitstimmen haben, um im Bundestag vertreten zu sein. Es sei denn, Sie erringt mindestens 3 Direktmandate.
- Was bedeutet "Kumulieren"? Es bedeutet, dass bei Wahlen mit offenen Listen oder reinen Personenwahlen, bei denen der Wähler mehr als eine Stimme hat, mehrere dieser Stimmen auf einen Kandidaten vereinigt werden.
- Was bedeutet "Panaschieren"? Hierunter versteht man, dass bei einer Wahl mit Personen-Mehrwahlstystem, das Verteilen, mehrerer verfügbarer Stimmen, auf einzelne Kandidaten verschiedener Wahllisten.
- Für was ist die Erstsimmte? Mit der Erststimme werden Kandidaten gewählt (rel. Mehrheitswahl). Ein durch die Erstimme gewählter Kandidat erhält ein Direktmandat und kommt damit direkt in den Bundestag.
- Wofür ist die Zweitstimme gut? Mit der Zweitstimme werden Parteien gewählt. Diese entscheidet über die Zusammensetzung des Bundestages.
- Erkläre kurz wie das, in der BRD, durchgeführte Mischwahlsystem abläuft. Die Bundestagswahl findet alle vier Jahre statt. Jeder Bürger erhält zwei Stimmen. Die erste Stimme wird für einen Wahlkreiskandidaten abgegeben. Die Zweite wiederum für die Landesliste einer Partei. Durch dieses System werden 299 Abgeordnete direkt gewählt und 299 Abgeordnete über die Verhältniswahl gewählt. Die Wahl ist unmittelbar, frei, gleich und geheim.
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