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Soziologie (Fach) / Mikro (Lektion)

Mikrosoziologie

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  • Das Transformationsproblem reine statistische Aggregation(Selbstmordrate, Geburtenrate ...) aber: Das Ganze (Makrophänomen) ist mehr als die bloße Summe seiner Teile !→ Emergenz: Das kollektive Phänomen hat Eigenschaften, die sich nicht (ausschließlich) auf die Eigenschaften bzw. Handlungen der Individuen zurückführen lassen
  • Soziale Ansteckung, Einflüsse des Handelns anderer Die Handlungen bestimmter Akteuere hängen offensichtlich und direkt von den Handlungen anderer Akteure ab
  • Soziale Ansteckung Einflüsse des Handelns anderer) Die Handlungen bestimmter Akteure hängenoffensichtlich und direkt von den Handlungen anderer Akteure ab Handlungen anderer wirken auf: ●Erwartungen  Andere vollziehen eine bestimmte Handlung Man glaubt, dass diese anderen „gute Gründe“ hierfür haben Das beeinflusst die eigenen Erwartungen Das steigert die Wahrscheinlichkeit, dass man ebenfalls so handelt → Thomas-Theorem ●Bewertungen Variante 1●Das Handeln anderer beeinflusst denNutzen●Deshalb mache ich das selbe (un-)wahrschein-licher Variante 2 ●Andere tun etwas●Man will (nicht) wie diese Personen sein●Deshalb tue ich das Selbe (un-)wahrscheinlicher ●Alternativenmenge
  • Schwellenwertmodelle (Granovetter) Schwellenwert:Wie viele andere müssen ein Verhalten mindestens zeigen, damit ich auch das Verhalten zeige 2 Handlungsalternativen: A & nicht-A ●Kosten/Nutzen von Handlung A hängt davon ab, wie viele andere Akteure diese Handlung ausführen ●Schwellenwert: Anteil an anderen Personen, die A wählen, ab dem erwarteten Nutzen (A) > erwarteten Nutzen (nicht-A)
  • Die Modellierung von Granovetter ●Kurve unterhalb der Diagonale:Aggregation nimmt ab ●Kurve oberhalb der Diagonale:Aggregation nimmt zu ●Stabile Gleichgewichte:selbst wenn die Teilnehmerzahl ein wenig sinken würde, würde die Aggregation nicht abnehmen ●Instabile Gleichgewichte:kleine Veränderungen würden zu Rückgang/Zunahme führen. Dieser Zustand ist also sehr leicht veränderbar
  • Segregation disproportionale/ungleichmäßige) Verteilung der Angehörigen bestimmter Gruppen auf bestimmte Kategorien Gruppen: Männer. Frauen Kategorien: Berufe
  • Schelling modell Prinzip ●Akteure haben Affiliationsneigungen ●Wenn Nachbarschaftszusammensetzung ihrer Neigung nicht entspricht, sind sie unzufrieden und ziehen um → das Wegziehen hat Einfluss auf den verlassenen und den neuen Ort → kumulativer Prozess: Umzüge produzieren Umzüge; sich verstärkende Segregation (Ansammlung von der Eigengruppe)
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