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ReWi (Fach) / Antike (Lektion)
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Rechtsquellen
Naturrecht Positives Recht
Kodifiziertes Recht
Gewohnheitsrecht
Sokrates
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- Naturrecht entspringt göttlichem Willen oder höherer philophischer Instanz (zB Vernunft/Instinkt) für alle Zeiten und Völker gültiges Idealrecht Entstehung: von Natur aus vorgegeben - nicht durch einen staatlichen Akt ist in der Natur/im Wesen des Menschen begründet ewig gültige unabänderbares Recht Quelle: Theologen (Gott) + Vernunftrechtler (Vernunft)
- Positives Recht Normen, die gültig sind, wenn sie von staatlichen Autorität erlassen oder durch wiederholtes Anwenden zur Gewohnheit geworden sind. Pos. R' akzeptiert alles, was vom Gesetzgeber stammt (Inhalt egal) Ist nicht ewig gültig, sondern Zeit- und Länderspezifisch.
- Unterschied Naturrecht und Positives Recht Naturrecht gilt jederzeit und für alle Völker. Pos. R' hängt von Zeit und Land ab. Naturrecht ist im Menschen verankert. Pos. R' wird von Autoritäten vorgegeben
- Wer waren die Sophisten? Wanderlehrer - unterrichten für Geld "das einzige Mittel zur Wahrheitsfindung = exakte Argumentationstechnik" "Grundlage allen Nachdenkens ist der Mensch" Rede & Sprache = Machtinstrumente
- Welche zwei Methoden zur Unterscheidung von Scheinwissen stammen von Sokrates und wurden von ihm viel genutzt? Welche Ziele hatten sie? ElenktikMit der Elenktik versucht Sokrates seinem Gegenüber mit prüfenden Fragen deutlich zu machen, dass man es nicht weiß, sondern nur Scheinwissen besitzt. MäeutikDurch die Mäeutik, eine hinführende Befragung, soll sich jeder seiner im Inneren sitzenden Erkenntnis bewusst werden. Ziel: Menschen zum selbstständigen Denken zu bewegen. Sie sollten erkennen, dass eine selbst getroffene Entscheidung besser ist, als die öffentliche Meinung zu übernehmen.
- Voraussetzung für gerechtes Handeln - Sokrates richtiges Wissen (über Tugenden) Tugenden = erlernbar
- Gesetzesgehorsam - Sokrates Verpflichtung, den Gesetzen Folge zu leisten wenn unrechtmäßiges Verhalten vom Staat → Verweigerungsrecht (aber kein Widerstandsrecht!)
- Grund der Staatenbildung nach Platon weil niemand für alle Tätigkeiten begabt sein kann also liegt es an dem Mangel/ der Unvollkommenheit des Menschen
- Der ideale Staat für Platon Staat = Verwirklichung der Idee der Gerechtigkeit → jedem wird das Seine zugewiesen und er hat das Seine zu tun
- Dreiteilung der menschlichen Seele & des Staates für Platon 1 Teil des Staates: Stand der Herrschenden (Philosophen > Staat lenken und leiten > "Lehren") Seelenteil: Vernunft Tugend: Weisheit und Einsicht 2 Teil des Staates: Stand der Wächter (Sicherung des Staates, Gewinnung neuer Territorien "Wehren") Seelenteil: Wille Tugend: Mut, Tapferkeit 3 Teil des Staates: Stand der Erwerbstreibenden (Bauern, Handwerker, Versorgung Gemeinschaft mit Lebensmitteln "Nähren") Seelenteil: Begierde Tugend: Mäßigung und Selbstbeherrschung
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- Erziehungswesen von Platon 20 Jahre Grundausbildung Musik, Gymnasik, Dichtung + Mathe 10 Jahre Mathe, Astronomie, Harmonielehre 5 Jahre philosophische Ausbildung Nur die besten dürfen ab 50 Staat lenken!
- Situation für Bürger ab dem Wehrstand (Platon) alles ist allen gemeinsam kein Privateigentum (Kein Land, kein Haus) → bestimme Summe im Jahr vom Staat Frauen und Kinder gehören allen
- 1. Nennen Sie die 5 verschiedenen Herrschaftsformen, die nach Platon Bestandteile im Kreislauf der Verfassungen sind und beschreiben Sie diese genauer. • Aristokratie: die Herrschaft einer kleinen Gruppe besonders befähigter Individuen, die Herrschaft der Besten der Tugend oder der Tüchtigkeit (entspricht dem idealen Staat)• Timokratie: Herrschaftsform, in der politische Privilegien vom Vermögen eines Bürgers abhängen (Herrschaft der Ehrgeizigen) • Oligarchie: gesetzlose Herrschaft der Reichen, die nur an ihrem Eigennutz interessiert sind • Demokratie: Herrschaft des Volkes – Volk= freie Arme • Tyrannis: der Tyrann (Alleinherrscher) ist durch Gewalt an die Macht gekommen oder er hält sich zumindest gewaltsam an der Regierung - er regiert durch Gewalt oder Drohungen
- Aristoteles: Analytik (Syllogismus) Aristoteles = größter Logiker "es geht nicht um den Inhalt des Denkens, sondern um die richtige Form und Methode" Entwicklung des Schlussverfahrens Syllogismus = Schlussverfahren, das aus den Voraussetzungen eines allgemeinen Obersatzes und eines speziellen Untersatzes ein Ergebnis folgert. Allgemeiner Obersatz: Alle Menschen sind sterblich. Spezieller Untersatz : Sokrates ist ein Mensch. Schlussfolgerung : Sokrates ist sterblich. =Ursprung der Subsumtionsmethode, welche heute für die Arbeit der Juristen essentiel ist.
- Verfassungslehre Aristoteles - Gerechte und entartete Verfassungslehre Gerechte Verfassungsformen Monarchie = Monarch an der Spitze. Weitervererbung innerhalb der Familie Aristokratie = Herrschaft der Besten Politie = Gemeinwesen wird gelenkt/geleitet von Vernünftigen/Besonnenen Entartete Verfassungsformen Tyrannis = absolute Herrschaft, die Ordnung und Gesetze sprengt → es zählt nur persönlicher Wille des Herrschers Oligarchie = Herrschaft der Reichen Demokratie = Herrschaft der freigeborenen Armen
- Aristoteles Welche ideale Verfassung? Ziel der idealen Verfassung und Zweck des Staates ? tendiert zur Aristokratie, aber beste Verfassung: Politie (Mischung Oligarchie&Demokratie) Ziel der idealen Verfassung: Schaffung eines gerechten Ausgleichs in wechselseitiger Kontrolle Zweck des Staates: natürliche Daseinsvorsorge + Ermöglichung eines sittlichen Lebens
- Grund der Staatenbildung - Aristoteles der Mensch ist von Natur aus ein staatenbildenes Lebewesen (zoon politicon) sowie ein vernunft- und sprachbegabtes Lebewesen (zoon logon echon)
- Aristoteles - Was ist zoon politicon Mensch kann seiner Natur nach nur in Gemeinschaften sinnvoll existieren (Ursache Staatenbildung) kleinste Einheit: 2er Beziehung Mann/Frau Hausgemeinschaften, Dörfer, Polis
- Was ist zoon logon echon Sprache und sittliche Entwicklung Sittliche Entwicklung = Orientierung an den Regeln der Moral oder den allg. Werten (Gutes + Gerechtes) nur mit Sprache besteht Möglichkeit sich über Gutes und Gerechtes auszutauschen Sittlichkeit muss erlernt werden
- Aristoteles: austeilende und ausgleichende Gerechtigkeit austeilende Gerechtigkeit Gerechtigkeit zwischen Staat und Bürger gleiche Verteilung von Gütern ausgleichende Gerechtigkeit Rechtsbeziehung Bürger-Bürger =Vertragsgerechtigkeit
- Sophisten - Bezug zu heute Art 1 III und 20 II : Gewaltenteilung 4. Gewalt: Medien Wahrheit hängt von der Perspektive ab