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Psychologie (Fach) / Approbationsprüfung (Lektion)

Prüfungssammlung

Diese Lektion wurde von RiverWolff erstellt.

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  • Welche der folgenden Interventionsformen werden bei der psychoanalytisch-interaktionalen Therapiemethode in Abgrenzung zur Psychoanalyse und anderen psycho-analytischen Therapieformen verstärkt herangezogen? Wählen Sie 2 Antworten! a) authentische Antwort des Therapeuten b) Deutung c) forcierte Regression d) freie Assoziation e) Traumanalyse f) Übernahme von Hilfs-Ich-Funktionen Richtig sind: a) authentische Antwort des Therapeutenf) Übernahme von Hilfs-Ich-Funktionen
  • Eine Patientin von Ihnen ist akut suizidgefährdet. Sie ist nicht bereit, sich in eine stationäre, psychiatrische Behandlung zu begeben. Sie veranlassen umgehend eine sofortige psychiatrische Unterbringung gegen den Willen der Patientin. Eine entsprechende gerichtliche Entscheidung liegt zum Aufnahmezeitpunkt nicht vor. Welche der folgenden Aussagen zu diesem Sachverhalt treffen zu? Wählen Sie 2 Antworten! a) Der richterliche Beschluss muss innerhalb der nach dem jeweiligen Landesgesetz festgelegten Zeitspanne nachgeholt werden. b) Ein richterlicher Beschluss ist in diesem Fall nicht erforderlich, wenn eine entsprechende Stellungnahme des Psychotherapeuten vorliegt. c) Ein richterlicher Beschluss ist weder zum Aufnahmezeitpunkt noch später erforderlich, wenn mindestens zwei niedergelassene Ärzte bzw. in der Klinik tätige Psychiater unabhängig voneinander eine Eigen- oder Fremdgefährdung der Patientin festzustellen. d) Für die Einweisung gegen den Willen der Patientin ist zum Aufnahmezeitpunkt die Feststellung der Eigengefährdung (akute Suizidalität) durch einen niedergelassenen Atz ausreichend. e) Ohne einen zum Aufnahmezeitpunkt vorliegenden richterlichen Beschluss ist eine Einweisung gegen den Willen der Patientin auf keinen Fall möglich. Richtig sind: a) Der richterliche Beschluss muss innerhalb der nach dem jeweiligen Landesgesetz     festgelegten Zeitspanne nachgeholt werden.d) Für die Einweisung gegen den Willen der Patientin ist zum Aufnahmezeitpunkt die     Feststellung der Eigengefährdung (akute Suizidalität) durch einen     niedergelassenen Atz ausreichend.
  • Für zwei Therapieformen (“X“ und „Y“) hat sich in klinischen Studien immer wieder gezeigt, dass sie in vergleichbarem Umfang wirksam sind. Eine Metaanalyse hat diese Ergebnisse bestätigt. Allerdings zeigte sich in naturalistischen Studien, dass „X“ einen größeren Zeitaufwand und deine intensivere Beteiligung des Therapeuten als „Y“ erfordert, um ein vergleichbares Ergebnis zu erzielen. Welche der folgenden Aussagen zu diesem Sachverhalt treffen zu? Wählen Sie 2 Antworten! a) „Y“ hat die höhere Effizienz. b) „Y“ hat die höhere Effektivität. c) Beide Therapieformen zeigen vergleichbare Effizienz. d) Beide Therapieformen zeigen vergleichbare Effektivität. e) Vor einer Aussage über unterschiedliche Effektivität und Effizienz von „X“ und „Y“ müssen weitere Metaanalysen abgewartet werden. Richtig sind: Wählen Sie 2 Antworten! a) „Y“ hat die höhere Effizienz.d) Beide Therapieformen zeigen vergleichbare Effektivität.
  • Eine 30-jährige Patientin berichtet von Kontrollen, die sie in ihrer Wohnung durchführen muss, wenn sie das Haus verlassen möchte (z.B. prüfen, ob das Licht oder der Herd ausgeschaltet sind). Außerdem denkt sie häufig darüber nach, welche Personen bestimmte Gegenstände angefasst haben könnten, die sich in ihrer Wohnung befinden. Aus diesem Grund werden Einkaufsgegenstände mehrfach von ihr gereinigt und es darf nur selten jemand ihre Wohnung betreten. Sie stellen die vorläufige Diagnose einer Zwangsstörung. Welche Merkmale der Symptomatik sprechen differenzialdiagnostisch am ehesten gegen die Diagnose einer Zwangsstörung? Wählen Sie 2 Antworten! a) Die Ausführung der Zwangshandlungen wird als angenehm empfunden. b) Die Patientin hält alle ihre Zwangshandlungen und –gedanken für sehr sinnvoll. c) Die Patientin sieht die Zwangsgedanken als eigene Gedanken an und nicht von anderen Personen eingegeben. d) Die Zwangshandlungen nehmen viel Zeit in Anspruch und behindern die Patientin in ihrer Leistungsfähigkeit. e) Die Zwangshandlungen und –gedanken bestehen seit 1 Jahr und treten täglich auf. Richtig sind: a) Die Ausführung der Zwangshandlungen wird als angenehm empfunden.b) Die Patientin hält alle ihre Zwangshandlungen und –gedanken für sehr sinnvoll.
  • Aufgabenfolge „35-jähriger zurückgezogen lebender Patient“ – Teil 1 (Einfachauswahlaufgabe) Ein 35-jähriger Mann sucht auf Aufforderung seines Vaters einen Psychotherapeuten auf. Seit acht Jahren lebe er sehr zurückgezogen. Er bleibe nachts sehr lange auf, gehe erste gegen Morgen zu Bett und schlafe dann bis mittags. Er habe den Kontakt zu früheren Freunden und Bekannten aufgegeben und jobbe auch nicht mehr. Er lebe von dem Geld, das er von seinem Vater erhalte. Bislang habe er sich geweigert, eine Psychotherapie zu machen: „Ich glaube kaum, dass mir viele Menschen intellektuell gewachsen sind, schon gar nicht Psychotherapeuten – die können ihre eigenen Probleme nicht lösen und beschäftigen sich mit anderen Menschen, um von sich selbst abzulenken.“ Doch seit einiger Zeit könne er nicht einmal mehr malen, was sein eigentlicher Lebensinhalt sei. Welcher Abwehrmechanismus kommt bei diesem Patienten in der in wörtlicher Rede wiedergegebenen Äußerung am ehesten zum Ausdruck? a) Entwertung b) Reaktionsbildung c) Ungeschehenmanchen d) Verschiebung e) Wendung gegen das Selbst Richtig ist: a) Entwertung
  • Ein 35-jähriger Mann sucht auf Aufforderung seines Vaters einen Psychotherapeuten auf. Seit acht Jahren lebe er sehr zurückgezogen. Er bleibe nachts sehr lange auf, gehe erste gegen Morgen zu Bett und schlafe dann bis mittags. Er habe den Kontakt zu früheren Freunden und Bekannten aufgegeben und jobbe auch nicht mehr. Er lebe von dem Geld, das er von seinem Vater erhalte. Bislang habe er sich geweigert, eine Psychotherapie zu machen: „Ich glaube kaum, dass mir viele Menschen intellektuell gewachsen sind, schon gar nicht Psychotherapeuten – die können ihre eigenen Probleme nicht lösen und beschäftigen sich mit anderen Menschen, um von sich selbst abzulenken.“ Doch seit einiger Zeit könne er nicht einmal mehr malen, was sein eigentlicher Lebensinhalt sei. ---- Zum zweiten Gespräch kommt der Patient zu einem am frühen Nachmittag gelegenen Termin erheblich zu spät. Er entschuldigt sich damit, verschlafen zu haben, da er bis 9 Uhr morgens wach gelegen habe, überlegend, was er im heutigen Gespräch sagen könnte. Wie bezeichnet man in der Psychoanalyse das Zuspätkommen des Patienten, sollte es durch Widerstände gegen die Konfrontation mit den eigenen Problemen motiviert sein? a) Agieren b) Konversion c) mangelnde Krankheitseinsicht d) Projektion e) Sublimierung Richtig ist: a) Agieren
  • Ein 35-jähriger Mann sucht auf Aufforderung seines Vaters einen Psychotherapeuten auf. Seit acht Jahren lebe er sehr zurückgezogen. Er bleibe nachts sehr lange auf, gehe erste gegen Morgen zu Bett und schlafe dann bis mittags. Er habe den Kontakt zu früheren Freunden und Bekannten aufgegeben und jobbe auch nicht mehr. Er lebe von dem Geld, das er von seinem Vater erhalte. Bislang habe er sich geweigert, eine Psychotherapie zu machen: „Ich glaube kaum, dass mir viele Menschen intellektuell gewachsen sind, schon gar nicht Psychotherapeuten – die können ihre eigenen Probleme nicht lösen und beschäftigen sich mit anderen Menschen, um von sich selbst abzulenken.“ Doch seit einiger Zeit könne er nicht einmal mehr malen, was sein eigentlicher Lebensinhalt sei. ----- Zum zweiten Gespräch kommt der Patient zu einem am frühen Nachmittag gelegenen Termin erheblich zu spät. Er entschuldigt sich damit, verschlafen zu haben, da er bis 9 Uhr morgens wach gelegen habe, überlegend, was er im heutigen Gespräch sagen könnte. ------ Der Patient ergänzt, dass ein Zuspätkommen natürlich nichts mit dem Therapiegespräch zu tun habe, sondern allein durch seine Müdigkeit und das entsprechende Verschlafen bedingt sei. Welchen Abwehrmechanismus setzt der Patient hier am ehesten ein? a) Identifikation b) Projektion c) Rationalisierung d) Regression e) Spaltung Richtig ist: c) Rationalisierung
  • Aufgabenfolge „Patientin nach Suizidversuch“ - Teil 1 (Einfachauswahlaufgabe) Eine 25-jährige Patientin berichtet beim ambulanten psychotherapeutischen Erstgespräch, sie sei vor zehn Tagen aus einer psychiatrischen Klinik entlassen worden, in der sie nach einem Suizidversuch u. a. psychopharmakologisch wegen Depression behandelt wurde. Seit der Entlassung aus der Klinik habe sie zwei ambulante Termine bei ihrer Psychiaterin gehabt, die sie vorerst noch krankgeschrieben habe. Sie könne so nicht mehr weiterleben, alles sei ihre Schuld, das Leben habe keinen Sinn mehr. Sie könne ihrer Familie (Eltern) nicht mehr unter die Augen treten. Die Patientin ist im Gespräch sehr unruhig, kann kaum sitzen bleiben, beschreibt ihre Stimmung als niedergeschlagen und hoffnungslos. Welche diagnostische Maßnahme ist aufgrund dieser Informationen zunächst vordringlich? a) Abklärung der akuten Suizidalität b) umfassende Anamneseerhebung c) Depressionsfragebogen zur Messung der Schwere der Depressivität d) Persönlichkeitsfragebogen zur Erhärtung des Verdachts auf aktzentuierte Persönlichkeitsanteile e) Strukturiertes Klinisches Interview zur Diagnosestellung bzw. –bestätigung nach ICD-10 Richtig ist: a) Abklärung der akuten Suizidalität
  • Eine 25-jährige Patientin berichtet beim ambulanten psychotherapeutischen Erst-gespräch, sie sei vor zehn Tagen aus einer psychiatrischen Klinik entlassen worden, in der sie nach einem Suizidversuch u. a. psychopharmakologisch wegen Depression behandelt wurde. Seit der Entlassung aus der Klinik habe sie zwei ambulante Termine bei ihrer Psychiaterin gehabt, die sie vorerst noch krankgeschrieben habe. Sie könne so nicht mehr weiterleben, alles sei ihre Schuld, das Leben habe keinen Sinn mehr. Sie könne ihrer Familie (Eltern) nicht mehr unter die Augen treten. Die Patientin ist im Gespräch sehr unruhig, kann kaum sitzen bleiben, beschreibt ihre Stimmung als niedergeschlagen und hoffnungslos. ----- Im weiteren Verlauf erfahren sie, dass der Suizidversuch in der Folge einer unglücklichen Liebesbeziehung (Verlust des Freundes wegen beruflich bedingtem Wegzug und einer anderen Frau) in Verbindung mit einer sich über 9 Monate hinschleppenden Beziehungskrise, dabei auftretenden Schlafstörungen, depressiven Stimmungen, Verzweiflung stattfand. Die nun beendete Beziehung habe über 2 Jahre gedauert. Die Patientin habe den Freund an der Arbeitsstelle schon während der ersten Wochen nach ihrer Einstellung (verbunden mit einem Wohnortwechsel) kennen gelernt. Sie habe für sich schon bald festgestellt, dass dieser Mann der „Mann ihres Lebens“ sei und habe für bereits Zukunftspläne (Familie, Kinder) gemacht. Die Beziehung sei für beide befriedigend gewesen. Er teilte ihre Zukunftspläne, wollte sich aber noch Zeit lassen. Obgleich jeder in seiner eigenen Wohnung lebte, verbrachte die Patientin ihre Freizeit fast ausschließlich mit dem Freund und dessen Bekanntenkreis. Die Kontakte zu ihrem eigenen Freundeskreis habe sie seit Beginn der Beziehung und ihrem letzten Wohnortwechsel beinahe eingestellt. Die Patientin erklärte ihrer eigenen Familie gegenüber (lebt 500 km entfern), dass sie vorhabe, mit diesem Freund zusammenzubleiben und eine Familie zu gründen. Während der 2 Jahre der Beziehung vermied es jedoch der Mann, die Familie der Patientin persönlich kennen zu lernen. Beruflich ist die Patientin erfolgreich und bedingt durch ihre Tätigkeit viel bei Kunden unterwegs. Welche Hypothesen zur Entstehung der Depression und suizidalen Krise lassen sich bei dieser Patientin aus kognitiv-verhaltenstherapeutischer Sicht am ehesten formulieren)? Wählen Sie 2 Antworten! a) dependente Persönlichkeitsstruktur (-störung) und interpersonelle Abhängigkeit b) fehlende soziale Fertigkeiten und daraus resultierende soziale Isolation c) kognitive Verzerrung sozialer Situationen als bedrohlich hinsichtlich der sozialen Interaktion d) negative Schemata zur eigenen Person und zur eigenen Zukunft im Zusammenhang mit der Beziehungskrise e) zentraler Verstärkerverlust mit eingeschränkter Wahrnehmung alternativer Verstärker Richtig sind: d)     negative Schemata zur eigenen Person und zur eigenen Zukunft im        Zusammenhang mit der Beziehungskrisee)     zentraler Verstärkerverlust mit eingeschränkter Wahrnehmung alternativer         Verstärker
  • Ein junger Mann (26 Jahre) sucht um psychotherapeutische Hilfe nach. Er berichtet, seit einigen Wochen unter verschiedenen Beschwerden zu leiden, die seine Arbeitsfähigkeit in einer Zeitungsredaktion einschränken. Er schlafe schlecht, werde oft nachts wach, grüble dann viel über sich nach, laufe unruhig durch die Wohnung, sei dabei voll von Selbstzweifeln, sogar Schuldgefühlen, habe keinen Appetit mehr und inzwischen schon 4 kg ungewollt abgenommen (BMI 19). Andere Leute seien ihm eher lästig, daher ziehe er sich viel zurück, gehe selten ans Telefon und müsse sich zur Arbeit zwingen. Er sei von diesen Beschwerden überrascht. So etwas habe er noch nie gehabt und kenne es von sich auch überhaupt nicht. Eigentlich sei er immer aktiv, lebenslustig und offen für Neues. Welche der folgenden diagnostischen Kategorien trifft am ehesten zu? a) affektive Störung (F30-F39) b) Angststörung / soziale Phobie (F40 / F40.1 / F41) c) Essstörung (F50) d) schizoide Persönlichkeitsstörung (F60.1) e) Somatisierungsstörung (F45.0) Richtig ist: a) affektive Störung (F30-F39)
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  • Eine Fragebogenumfrage an Psychotherapeuten ergibt einen Rücklauf von 25 %. Der wissenschaftliche Aussagewert der Ergebnisse dieser Studie ist vor allem eingeschränkt durch mangelnde a) Auswertungsobjektivität b) Interpretationsobjektivität c) Normierung d) Repräsentativität e) Sensitivität Richtig ist: d) Repräsentativität
  • Welche der folgenden Alternativen beschreibt das Konzept der erlernten Hilflosigkeit am zutreffendsten? a) aversive Situation, Schock, Straferleben, Erregung, habitualisierte Vermeidungsreaktion b) Erfahrungen der Nichtkontrolle bei aversiven Reizen (Unabhängigkeit von Handlungen und deren Folgen) c) Erfahrungen von negativen Rückmeldungen, Frustration, Reaktanz, Misserfolg, Resignation bei stressanfälligen Individuen d) Erwerb einer Angstreaktion durch klassische Konditionierung und Modellernen, Generalisierung der Angstreaktion durch weitere Lernerfahrungen, kognitive Bekräftigung der Angst durch entsprechende Modelle e) Mangel an positiven Erfahrungen und Erfolgen, Fehlattribution (als Misserfolg), Aufgeben, Rückzug, Vermeidung Richtig ist: b)     Erfahrungen der Nichtkontrolle bei aversiven Reizen (Unabhängigkeit von        Handlungen und deren Folgen)
  • REM-Schlaf lässt sich polysomnographisch am leichtesten erkennen an a) einer Änderung der Körperhaltung b) einer Blutdrucksenkung c) einer Erhöhung des Muskeltonus d) einer Synchronisierung des EEG e) schnellen Augenbewegungen Richtig ist: e) schnellen Augenbewegungen
  • Die Funktion der Orientierungsreaktion besteht darin, die Aufmerksamkeit auf neue, möglicherweise verhaltensrelevante Reize zu richten und eine erhöhte Bereitschaft für angemessene Reaktionen zu schaffen. Welches ist ein typisches Merkmal einer Orientierungsreaktion? a) Alpha-Blockade (EEG-Desynchronisation) b) Dilatation der peripheren Blutgefäße c) Reduktion der Hautleitfähigkeit d) Verringerung des Muskeltonus e) zunächst Beschleunigung, dann Abfall der Herzrate Richtig ist: a) Alpha-Blockade (EEG-Desynchronisation)
  • Mit welchem epidemiologischen Maß wird die Anzahl neu aufgetretener Erkrankungs- bzw. Störungsfälle in einem definierten Zeitraum in einer definierten Population am ehesten erfasst? a) Inzidenz b) Morbidität c) Odds-Ratio d) Prävalenz e) relatives Risiko Richtig ist: a)  Inzidenz
  • Welcher der folgenden Prädiktoren spricht am ehesten für eine günstige Prognose bei Schizophrenie? a) Beginn mit negativer Symptomatik b) nicht situationsbedingte Auslöser der Erstmanifestation c) niedriges Alter bei Erstmanifestation d) verheiratet e) Wahn bei Entlassung Richtig ist: c)  niedriges Alter bei Erstmanifestation ??????
  • Für die bipolare Störung ist folgende Feststellung am ehesten zutreffend: a) Erstmanifestation typischerweise um das 20. (16. bis 26. Lebensjahr) b) Erstmanifestation typischerweise um das 40. (36. bis 46. Lebensjahr) c) Lebenszeitprävalenz bei Frauen deutlich höher als bei Männern d) Lebenszeitprävalenz bei Männern deutlich höher als bei Frauen e) Remission typischerweise um das 60. Lebensjahr Richtig ist: a) Erstmanifestation typischerweise um das 20. (16. bis 26. Lebensjahr)
  • Eine zentrale Annahme der kognitiven Verhaltenstherapie zu Panikanfällen im Rahmen einer Panikstörung lautet: a) Die Angst bei einem Panikanfall entsteht in spezifischen, eng umschriebenen, eigentlich ungefährlichen Situationen aufgrund deren kognitiver Bewertung. b) Die Panikanfälle entstehen durch positive Rückkopplung zwischen körperlichen Symptomen und Assoziationen der Symptome mit Gefahr. c) Die Panikanfälle unterscheiden sich qualitativ von anderen Angstreaktionen d) Die Panikanfälle werden in der aktuellen, eigentlich ungefährlichen Situation durch die Erinnerung an frühere, bedrohliche Situationen ausgelöst. e) Die Panikanfälle werden als „abergläubisches Verhalten“ gelernt, d. h. als Verhalten, das in zufälliger Weise mit sozialer Verstärkung verknüpft ist. Richtig ist: b)     Die Panikanfälle entstehen durch positive Rückkopplung zwischen körperlichen        Symptomen und Assoziationen der Symptome mit Gefahr.
  • Patienten mit somatoformen Störungen nehmen körperliche Miss- und Bagatellempfindungen stärker wahr als andere Menschen und behandeln diese Wahrnehmungen katastrophisierend. Wie wird diese Tendenz genannt, die den gegenseitigen Aufschaukelungsprozess von Aufmerksamkeitsfokussierung, verstärkter Körperwahrnehmung und katastrophisierender Bewertung umschreibt? a) Alexithymie b) Dissoziation c) Konversion d) negative Affektivität e) somatosensorische Verstärkung Richtig ist: e) somatosensorische Verstärkung
  • Im Rahmen ihrer Tätigkeit in einer psychologischen Beratungsstelle haben sie immer wieder mit Schülern zu tun, die ihre Prüfungen nicht bestanden haben. Wie die Situation von den Betroffenen bewältigt wird, ist nach kognitionspsychologischen Konzepten u. a. von der Form der Ursachenzuschreibung abhängig. Welche der nachfolgenden Kontroll- bzw. Kausalattributionen repräsentiert die Form von Ursachenzuschreibung, die nach dem Modell der gelernten Hilflosigkeit am ehesten auf eine depressive Verarbeitung hinweist? a) Ich bin durch die Prüfung gefallen, weil ich mich zu sehr unter Druck gesetzt habe b) Ich bin durch die Prüfung gefallen, weil ich nicht intelligent genug bin c) Ich bin durch die Prüfung gefallen, weil ich schlecht vorbereitet war d) Ich bin durch die Prüfung gefallen, weil ich schlechte Fragen erwischt habe e) Ich bin durch die Prüfung gefallen, weil mich der Prüfer nicht leiden kann Richtig ist: b)  Ich bin durch die Prüfung gefallen, weil ich nicht intelligent genug bin
  • Was ist vorrangiges Ziel bzw. Funktion der Abwehr nach psychodynamischer Konzeption? a) Die Abwehr ist eine Funktion des Es, die darauf zielt, eine Dominanz des Über-Ichs zu verhindern. b) Die Abwehr ist eine Funktion des Ichs und sorgt dafür, dass nicht alle durch innere und äußere Reize aktivierten Regungen ins Bewusstsein drängen. c) Die Abwehr ist eine Funktion des Über-Ichs, die darauf zielt, die Umsetzung von im sozialen Umfeld verpönten Triebimpulsen des Es zu verhindern. d) Die Abwehr ist eine Funktion des Über-Ichs, die tiefer gehende Beziehungen mit anderen Menschen verhindert. e) Die Abwehr kennzeichnet bei Therapiebeginn die Beziehung des Patienten zum Therapeuten und richtet sich unbewusst gegen ein Fortschreiten des Therapieprozesses. Richtig ist: b)     Die Abwehr ist eine Funktion des Ichs und sorgt dafür, dass nicht alle durch innere         und äußere Reize aktivierten Regungen ins Bewusstsein drängen.
  • In der analytischen und tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie spielt die so genannte auslösende Situation, also die konkrete Situation und Lebenssituation zum Zeitpunkt des Einsetzens der Symptomatik, eine große Rolle. Welche er nachfolgenden Aussagen kennzeichnet die Bedeutung der auslösenden Situation für das Verständnis einer psychischen Störung am zutreffendsten? a) Die auslösende Situation bestimmt, wie lange die Störung schon besteht und damit, wie sehr sie schon chronifiziert ist. b) Die auslösende Situation enthält Hinweise auf den aktuellen inneren Konflikt und somit auch auf einen der Störung zugrunde liegenden unbewussten Konflikt. c) Die auslösende Situation lässt erkennen, welche Übertragungsmuster der Patient in seinem Leben gebildet hat. d) Die auslösende Situation lässt erkennen, wodurch die Homöostase des Selbstwertgefühls des Patienten beeinträchtigt wurde. Richtig ist: b)     Die auslösende Situation enthält Hinweise auf den aktuellen inneren Konflikt und         somit auch auf einen der Störung zugrunde liegenden unbewussten Konflikt.
  • Ein 29-jähriger Patient berichtet von plötzlich auftretenden Angstzuständen, verbunden mit Herzklopfen, Schweißausbrüchen, einem Gefühl von Benommenheit. Diese Schwierigkeiten bestünden, seit seine Freundin ihn vor einem Jahr verlassen habe. Er vermeide zunehmend mehr Situationen wie z. B. Menschenmengen. Auf weitere gezielte Nachfrage hin erfahren Sie von ihm, dass er häufig, phasenweise täglich, Marihuana konsumiert. Er gibt an, dass dies aber nicht der Behandlungsanlass und für ihn auch unproblematisch sei. Welcher der folgenden Aussagen hinsichtlich der Behandlungsplanung ist am ehesten zuzustimmen? a) Aus Gründen der möglichen Reaktanz und der Beziehungsgestaltung wird der Drogenkonsum zu einem späteren Zeitpunkt angesprochen. b) Da in Bezug auf den Marihuanakonsum kein Behandlungsauftrag seitens des Patienten besteht, erfolgt keine Intervention. c) Das Thema Drogenkonsum ist bei dieser Therapie von Anfang an unverzichtbar. d) Dem Patienten wird eine sofortige stationäre Behandlung als unabdingbare Voraussetzung für eine ambulante Behandlung empfohlen. e) Nach einem ressourcenorientierten Ansatz wird der Drogenkonsum als eine zumindest in manchen Situationen erfolgreiche Strategie der Angstbewältigung interpretiert und der Bereich Drogenkonsum erst dann thematisiert, wenn die Angst deutlich reduziert ist. Richtig ist: c) Das Thema  Drogenkonsum ist bei dieser Therapie von Anfang an unverzichtbar.
  • Das Freiburger Persönlichkeitsinventar (FPI-R) eignet sich vor allem zur a) Bestimmung der Indikation von psychotherapeutischen Maßnahmen b) Bestimmung des Ausprägungsgrades von überdauernden Merkmalen c) Beurteilung der Suizidgefährdung d) Beurteilung der Therapiemotivation e) Diagnose sozialer Beziehungen Richtig ist: b)  Bestimmung des Ausprägungsgrades von überdauernden Merkmalen
  • Als charakteristische Ursache des klassischen Korsakow-Syndroms gilt in erster Linie folgende der genannten Krankheiten bzw. Störungen: a) Alkoholismus b) dissoziative Amnesie c) schizoide Persönlichkeitsstörung d) Schizophrenie e) Zyklothymie Richtig ist: a)  Alkoholismus
  • Welche der folgenden Aussagen trifft auf die Dysthymie (Dysthymia) zu? a) Bei Dysthymien tritt keine Suizidgefährdung auf. b) Die Diagnose einer Dysthymia und einer depressiven Episode schließen sich aus. c) Die Diagnose kann erst ab einer Dauer der spezifischen Symptomatik von mindestens zwei Jahren vergeben werden. d) Dysthymien treten häufiger auf als depressive Episoden. e) Es handelt sich um eine andauernde Instabilität der Stimmung, wobei auch Phasen leicht gehobener Stimmung vorhanden sein können Richtig ist: c)     Die Diagnose kann erst ab einer Dauer der spezifischen Symptomatik von         mindestens zwei Jahren vergeben werden.
  • Herr B. begann immer mehr zu arbeiten und schlief in den letzten Tagen nur noch 2 – 3 Stunden. Wenn seine Frau ihn auf seine Gesundheit ansprach und versuchte, ihn zum Schlafengehen zu bewegen, reagierte er gereizt und sprach schließlich nicht mehr mit ihr. Im Büro konnte er es nicht ertragen, dass die Kollegen seine bemerkenswerten Maketingideen nicht aufgriffen, sondern immer wieder die aus seiner Sicht alten, längst überholten Ansätze verfolgten. Beim Autofahren erlebte er die anderen Fahrer als „langsame Trottel“, die sich sklavisch an die Geschwindigkeitsbegrenzung hielten. Da seine Ehe für ihn so unbefriedigend war, begann er Beziehungen mit einer Kollegin und einer Kundin und hatte mit beiden nach seiner Aussage „super Sex.“ Welche der folgenden Verdachtsdiagnosen trifft nach der geschilderten Symptomatik am ehesten zu? a) bipolare Störung b) Manie ohne psychotische Symptome c) paranoide Schizophrenie d) schizoaffektive Störung e) Zyklothymia Richtig ist: b) Manie ohne psychotische Symptome
  • Erika ist davon überzeugt, dass ihre Augen asymmetrisch sind, obwohl andere Personen ihm immer wieder bestätigen, dass es nicht so ist. Sie fühlt sich sehr unwohl damit, da sie glaubt, andere Menschen könnten sich über sie lustig machen oder sie hässlich finden. Deshalb versucht sie, durch Make-up ihren Augen die gleiche Form und Größe zu verleihen. Eine Operation vor zwei Jahren hat für sie keine Besserung gebracht. Welche der nachstehenden Diagnosen trifft am ehesten zu? a) dissoziative Störung b) Dysmorphophobie c) generalisierte Angststörung d) Konversionsstörung e) Somatisierungsstörung Richtig ist: b) Dysmorphophobie
  • Ein 29-jähriger Patient berichtet im Erstgespräch über andauernde Gefühle von Leere und Hoffnungslosigkeit. Dies sei seit ein paar Jahren so. Ständig sei er angespannt, übernervös und fühle sich bedroht. Er sei anderen Menschen gegenüber sehr misstrauisch und eher ablehnend geworden und habe sich deswegen auch von Freunden und seiner Verwandtschaft zurückgezogen. Im Beruf vermeide er Gespräche und engere Kontakte mit Kollegen, am liebsten arbeite er alleine. Die weitere Exploration ergibt, dass der Patient vor ca. zehn Jahren offenbar schlimme Kriegserlebnisse hatte, über die er aber jetzt noch nicht sprechen will. Davor sei er jedoch ein eher fröhlicher, weltoffener Mensch gewesen, habe viele Freunde und Bekannte gehabt. Welche Diagnose trifft am ehesten zu? a) andauernde Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung b) Angst und depressive Störung, gemischt c) depressive Episode d) emotional instabile Persönlichkeit e) posttraumatische Belastungsstörung Richtig ist: a) andauernde Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung
  • Was versteht man unter dem sog. Münchhausen-Syndrom? a) Aggravieren von Symptomen b) artifizielle Störung c) dissoziative Störung d) Paraphilie e) Verhaltensstörung mit Beginn in der Kindheit und Jugend Richtig ist: b) artifizielle Störung
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  • Welches der folgenden Störungsbilder wird als Bipolar-I-Störung bezeichnet? a) Depressive Episoden wechseln sich mit hypomanen Phasen ab. b) Es treten rezidivierend depressive Episoden bei einem Patienten mit hyperthymem Temperament auf. c) Innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten treten mindestens vier affektive Episoden auf. d) Über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren zeigen sich kontinuierlich sub- depressive und hypomanische Symptome (jeweils nicht voll ausgeprägte Symptomatik). e) Voll ausgeprägte manische Episoden wechseln sich ab mit depressiven Episoden Richtig ist: e)  Voll ausgeprägte manische Episoden wechseln sich ab mit depressiven Episoden INFO: Die Bipolar-I-Störung ist eine psychische Störung und gehört zu den affektiven Störungen. Bei dieser Art treten sowohl manische als auch depressive Phasen auf, wobei die manische Phase mindestens 14 Tage dauern muss und meist stark ausgeprägt ist. Die Bipolar-II-Störung ist eine psychische Störung und gehört zu den affektiven Störungen. Sie ist geprägt durch depressive Episoden und mindestens einer manischen Phase. Diese ist jedoch in den meisten Fällen eher schwach ausgeprägt, weshalb man auch von Hypomanie spricht.
  • Welche der folgenden Aussagen ist am ehesten kennzeichnend für Pavor nocturnus? a) Die einzelnen Episoden dauern durchschnittlich mehr als 15 Minuten. b) Die Kinder lassen sich von den Eltern schnell beruhigen. c) Er tritt bevorzugt in den frühen Morgenstunden auf. d) Es besteht ein ursächlicher Zusammenhang mit neurologischen Erkrankungen. e) Nach dem Erwachen besteht meist eine Amnesie für die Episode. Richtig ist: e) Nach dem Erwachen besteht meist eine Amnesie für die Episode.
  • Vorübergehende Ticstörungen treten im Kindes- und Jugendalter recht häufig auf. Ab welchem Zeitraum spricht man definitionsgemäß von einer chronischen Ticstörung. a) 2 Wochen b) 6 Wochen c) 3 Monate d) 1 Jahr e) 2 Jahre Richtig ist: d)  1 Jahr
  • Unter dem Begriff „Expressed Emotion“ versteht man eine Konstrukt, das am ehesten folgenden Aspekt beschreibt: a) Impulskontrollstörung b) eine kritische Einstellung von Angehörigen dem Patienten gegenüber c) Rivalität unter Geschwistern d) Schwierigkeit psychosomatischer Patienten, Gefühle adäquat auszudrücken e) Schwierigkeiten, die eigenen Emotionen unter Kontrolle zu halten. Richtig ist: b)  eine kritische Einstellung von Angehörigen dem Patienten gegenüber
  • Welche der folgenden Aussagen kennzeichnet den sog. Zwangsprozess, der in der Verhaltenstherapie zur Beschreibung der Verschlechterung der Partnerschaftbeziehung herangezogen wird, am zutreffendsten? a) Aufgrund von Liebesentzug durch A sieht sich Partner B gezwungen, eine außer- eheliche Beziehung aufzunehmen. b) Durch äußere Bedingungen (Geld, Kinder) sehen sich die Partner gezwungen, trotz großer Probleme zusammen zu bleiben. c) Partner A erreicht durch einen Streit, dass Partner B nachgibt. B setzt daraufhin ebenfalls den Streit als Mittel ein, um bei A Veränderungen zu erreichen. d) Partner A gibt bei jeder Drohung von B klein bei und wird so in eine übermäßige Abhängigkeit gezwungen. e) Überzogene Erwartungen bezüglich der Änderungsbereitschaft des anderen bedingen zwangsläufig Enttäuschungen mit dem Resultat des Verstärker-verlustes beim enttäuschten Partner Richtig ist: c)     Partner A erreicht durch einen Streit, dass Partner B nachgibt. B setzt daraufhin         ebenfalls den Streit als Mittel ein, um bei A Veränderungen zu erreichen. ????
  • Gesundheitsförderung lässt sich am besten definieren als ein Prozess, der Menschen in die Lage versetzen soll, a) die Ausprägung einer Krankheit zu lindern, d. h. sie zurückzudrängen b) die Verschlimmerung einer Krankheit zu vermeiden oder zu vermindern c) ihren Gesundheitszustand zu erhalten oder zu verbessern d) Patienten von einer Krankheit zu heilen e) verloren gegangene Fähigkeiten wiederzugewinnen oder zu kompensieren Richtig ist: c) ihren Gesundheitszustand zu erhalten oder zu verbessern
  • Was versteht man gemäß WHO-Definition in der International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) unter Impairment? a) die Beeinträchtigung eines Menschen durch eingeschränkte Fähigkeiten im Vergleich zu nicht geschädigten Menschen gleichen Alters b) die Benachteiligung eines Menschen in familiärer, beruflicher und gesellschaftlicher Hinsicht aufgrund einer Schädigung oder Beeinträchtigung c) die Schädigung oder Störung körperlicher und seelischer Strukturen und Funktionen d) die vielfältigen Unterstützungen, die ein Patient aufgrund seiner Behinderung erfährt e) einen Oberbegriff für jegliche Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit eines Menschen Richtig ist: c) die Schädigung oder Störung körperlicher und seelischer Strukturen und Funktionen
  • Welche der folgenden Substanzen ist der wichtigste exzitatorische Neurotransmitter im ZNS? a) Acetylcholin b) Dopamin c) GABA d) Glutamat e) Glycin Richtig ist: d)  Glutamat
  • Welche der folgenden Strukturen bzw. Systeme bildet traditionellerweise das Kernstück des aufsteigenden retikulären Aktivierungssystems (ARAS)? a) Basalganglien b) Formatio reticularis c) Hypothalamus d) limbisches System e) Neocortex Richtig ist: b) Formatio reticularis
  • Wo wird das Gonadotropin-Releasing-Hormon ausgeschüttet, das z.B. Einfluss auf den weiblichen Menstruationszyklus nimmt a) Epiphyse (Zirbeldrüse) b) Hypophyse c) Hypothalamus d) Nebenniere e) Thyreoidea (Schilddrüse) Richtig ist: c)  Hypothalamus
  • Unter dem Begriff „Pharmakodynamik“ eines Arzneistoffes versteht man a) seine Aufnahme in das Gehirn b) seine Elimination aus dem Organismus c) seine Verteilung im Körper d) seinen Wirkungen e) seinen Stoffwechsel in der Leber Richtig ist: d)  seinen Wirkungen
  • Zu den sog. atypischen Neuroleptika (die insbesondere auch gekennzeichnet sind durch ein geringes Risiko hinsichtlich unerwünschter extrapyramidal-motorischer Wirkungen) lässt sich am ehesten folgender der genannten Arzneistoffe rechnen: a) Clozapin b) Fluoxetin c) Fluphenazin d) Fluspirilen e) Perphenazin Richtig ist: a)  Clozapin
  • Wie lange sollte nach der Erstmanifestation einer schizophrenen Psychose eine neuroleptische Rezidivprophylaxe erfolgen? a) ca. 3 Monate b) ca. 6 Monate c) ca. 1 – 2 Jahre d) ca. 10 Jahre e) lebenslang Richtig ist: c) ca. 1 – 2 Jahre
  • Welche der folgenden Aussagen zur Behandlung von akuten, unipolaren Depressionen ist mit den Ergebnissen empirischer Studien am ehesten vereinbar? a) Als erfolgreich hat sich nur eine abwechselnde (nicht gleichzeitige) Behandlung mit Antidepressiva bzw. Psychotherapie gezeigt. b) Bei schweren Formen ist eine Kombinationsbehandlung mit Antidepressiva und Psychotherapie angezeigt. c) Schwere Formen sollten nur mit Antidepressiva behandelt werden. d) Wenn keine Auslöser bekannt sind, sollte auf eine Psychotherapie verzichtet werden. e) Wenn klare Auslöser bekannt sind, sollte auf eine Behandlung mit Antidepressiva verzichtet werden Richtig ist: b)     Bei schweren Formen ist eine Kombinationsbehandlung mit Antidepressiva und         Psychotherapie angezeigt.
  • Bei Zwangsstörungen wird in der Verhaltenstherapie oft die Methode der Exposition mit Reaktionsverhinderung gewählt. Welche der folgenden Schilderungen ist am ehesten ein Beispiel für dieses methodische Vorgehen? a) Da die Angst des Patienten vor Kontamination auf einer öffentlichen Toilette sehr groß ist, sollte er vor der Exposition eine kurze Entspannungsübung durchführen. b) Der Patient beschmutzt sich bei der Hausarbeit die Hände und soll sie erst nach einem deutlichen Nachlassen des Reinigungsbedürfnisses, der Angst und Unruhe waschen. c) Der Patient soll einen unangenehmen Zwangsgedanken willentlich hervorrufen, ihn daraufhin genau noch einmal wiederholen und sich dann durch bewusste Erinnerung an etwas Schönes ablenken. d) Vor der Exposition sollte der Therapeut die Gegenstände, die der Patient berühren soll, in seinem Beisein noch einmal flüchtig abwischen. e) Wenn der Patient zweifelt, ob er auf eine öffentliche Toilette gehen kann, beruhigt ihn der Therapeut wiederholt. Richtig ist: b)     Der Patient beschmutzt sich bei der Hausarbeit die Hände und soll sie erst nach         einem deutlichen Nachlassen des Reinigungsbedürfnisses, der Angst und Unruhe         waschen.
  • Welche der folgenden Aussagen charakterisiert am ehesten das Dry-Bed-Training. a) Es beginnt mit stündlichen Wecken, Anbieten von Flüssigkeit und Retensions-training. b) Es beinhaltet als wichtigen Bestandteil ein spezifisches Training mit Biofeedback-methoden. c) Es beruht auf einem Training der Beckenbodenmuskulatur. d) Es beruht auf einer medikamentösen Therapie mit Desmopressin. e) Es beruht auf Hypnose. Richtig ist: a)     Es beginnt mit stündlichen Wecken, Anbieten von Flüssigkeit und         Retensions-training.
  • Eine Form des diagnostischen Gesprächs ist das psychoanalytische Erstinterview nach Argelander. Auf welche Weise wird die zentrale unbewusste Konfliktthematik des Patienten in dieser Gesprächsform vorrangig erfasst? a) über das Krankheitserleben und –verhalten b) über den unbewussten Inhalt von Kindheitserinnerungen c) über die aktuellen Beziehungskonflikte d) über die Beziehungsgestaltung im Gespräch e) über die unbewussten Ängste Richtig ist: d) über die Beziehungsgestaltung im Gespräch
  • Die Fähigkeit zur therapeutischen Ich-Spaltung ist in der analytischen Psychotherapie vor allem deshalb wichtig, weil sie dem Patienten erlaubt, a) den Therapeuten als entweder ganz gut oder ganz böse wahrzunehmen b) den Therapeuten sowohl unreflektiert zu erleben als auch dieses Erleben gemeinsam mit ihm zu reflektieren c) sich selbst entweder als ganz gut oder ganz böse zu erleben d) sich selbst in ein wahren und in ein falsches Selbst zu spalten e) Widersprüche in sich selbst zuzulassen Richtig ist: b)     den Therapeuten sowohl unreflektiert zu erleben als auch dieses Erleben         gemeinsam mit ihm zu reflektieren
  • Welche der nachstehenden Merkmale eines Patienten gilt als wichtiges Kriterium für die Indikationsstellung zu einem psychoanalytischen bzw. tiefenpsychologisch fundierten Therapieverfahren? a) Autonomie b) hinreichende Selbstreflektionsfähigkeit c) hohes Bildungsniveau d) Kenntnisse des psychoanalytischen bzw. tiefenpsychologischen Vorgehens e) leichte Symptomatik Richtig ist: b) hinreichende Selbstreflektionsfähigkeit
  • Übertragung gilt in der analytischen Psychotherapie als wesentliches Element des Behandlungsprozesses. Worin besteht der wesentliche Zweck von Übertragungen des Patienten in der Therapie? a) Sie ermöglichen dem Patienten und dem Therapeuten das Erkennen derjenigen Konflikte, die in wichtigen Beziehungen auftreten. b) Sie sollen dem Patienten immer wieder verdeutlichen, dass er sich kindlich regressiv und somit unreif verhält. c) Sie sollen den Therapeuten daran erinnern, Gegenübertragungen weitestgehend zu unterdrücken. d) Sie verdeutlichen dem Patienten, wie wenig wünschenswert irrationale Vorgänge sind. e) Sie verhindern eine tiefe Regression des Patienten, die die Therapie gefährden könnte. Richtig ist: a)     Sie ermöglichen dem Patienten und dem Therapeuten das Erkennen derjenigen         Konflikte, die in wichtigen Beziehungen auftreten.