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Management Basics (Fach) / Übungsaufgaben (Lektion)

Aufgaben von 1 - 30

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  • Was ist der Käufermarkt? Käufermarkt (heute)- Nachfragesättigung- Angebotsüberhang- hohe Bedeutung von Marketing und Segmentierung- starke Kundenorientierung- ausgeprägter Wettbewerb
  • Was ist der Verkäufermarkt? Verkäufermarkt (1950)- Nachfrageüberhang- knappes Produktangebot- kaum Marketing notwendig- Massenproduktion und Kostensenkung- Strategie: Stückzahlen maximieren und Standards setzten
  • Nennen Sie Gründe, warum Kundenbindung in der aktuellen Unternehmenspraxis oft groß geschrieben wird und geben Sie Beispiele, wie in der Praxis versucht wird, Kunden an ihr Unternehmen zu binden. - Bestandskunden bringen laufend Umsatz (planbar)- Neukundengewinnung kann unter Umständen teurer sein als Kundenbindung- Kundenzufriedenheit kann dazu führen, dass Kunden weitere Produkte des Unternehmens (auch zu höheren Preisen) kaufen- Zufriedene Kunden betreiben eher „Weiterempfehlungsmarketing“ (keine unmittelbaren Kosten)- Beispiele: Rabatte, Gutschriften, Incentives, Grüße/Aufmerksamkeiten, Exklusive Bestandskundenprogramme,Events/Veranstaltungen
  • Zeigen Sie anhand von drei selbstgewählten Produkten oder Dienstleistungen jeweils Grundnutzen und Zusatznutzen auf. AutoGrundnutzen: Transport/MobilitätZusatznutzen: Prestige, Komfort, StatusKleidungGrundnutzen: Schutz vor KälteZusatznutzen: Statement, Individualisierung, kreative VerwirklichungHaus/WohnungGrundnutzen: Schutz vor Witterung und äußeren Einflüssen, PrivatsphäreZusatznutzen: Prestige, Komfort, Status, WohlbefindenFriseur/KosmetikGrundnutzen: KörperpflegeZusatznutzen: Wohlbefinden, Selbstverwirklichung, UnterscheidungRestaurant/ErnährungGrundnutzen: NahrungsaufnahmeZusatznutzen: Gesundheit, Körperbewusstsein, individuelle Vorlieben, Exklusivität
  • Worin bestehen die Phasen eines umfassenden Marketingkonzepts? Phase 1 – Analyse (Situationsanalyse):- Abgrenzung des relevanten Marktes- Festlegung der strategischen Geschäftseinheiten (SGEs), Segmente und Zielgruppen- Analyse der Marktsituation- Definition der MarketingproblemstellungPhase 2 – Planung (Erarbeitung der strategischen Grundlagen):- Formulierung von Marketingzielen- Entwicklung von Marketingstrategien- BudgetkalkulationPhase 3 – Durchführung (Festlegung und Umsetzung der Einzelmaßnahmen):- Festlegen der Marketingmaßnahmen- Schaffung der ImplementierungsvoraussetzungenPhase 4 – Kontrolle:- Marketingcontrolling
  • Was versteht man unter „Marktsegmentierung“? Definition- Auswahl einer spezifischen Teilmenge- Eingrenzen des Gesamtmarktes in Teilgruppen (Segmente) nach bestimmten Segmentierungskriterien
  • Warum wird „Marktsegmentierung“ durchgeführt? - Wertewandel- Marktfragmentierung- technische Innovationen- gezielte Kundenansprache- Verringerung von Streuverlusten- Marktausschöpfung
  • Wie wird bei Marktsegmentierung vorgegangen und welches sind mögliche Kriterien? Vorgehen- Aufteilung des Gesamtmarktes in homogene Käufergruppen (erschwert durch hybride Konsumenten)- Auswahl der Zielmärkte (Targeting)- MarktpositionierungKriterien- demografisch (Alter, Geschlecht, Familienstand, usw.)- geografisch (makro-/mikrogeografisch)- sozioökonomisch (Beruf, Ausbildung, Einkommen)- psychografisch (Einstellung, Lebensstil => Sinus-Milieus)- verhaltensorientiert (Preissensibilität, Mediennutzung, Einkaufsverhalten)
  • Wie wird die Marktsegmentierung bei Ihrem Arbeitgeber umgesetzt? Verlag: Segmentierung des Gesamtmarktes nach demografischen, sozioökonomischen, psychografischen und verhaltensorientierten Kriterien => Herausbilden von Zielgruppen (Abbildung in Objektprofilen)
  • Welche Bedeutung haben Markenartikel für Hersteller? - Kommunikationsfunktion (Identifizierbarkeit)- Image und Kompetenzverdeutlichung- Wiedererkennungswert- Wettbewerbsfunktion (Differenzierung)- Qualitätssicherung- Innovationsförderung- Kundenbindung
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  • Welche Bedeutung haben Markenartikel für Verbraucher? - Information und Orientierungshilfe- Vereinfachung der Kaufentscheidung- Qualität- bewirkt Innovationszwang- Convenience Funktion (überall auf die gleiche Weise erhältlich)
  • Welche Bedeutung haben Markenartikel für den Handel? - Absatzförderung (selbstverkäufliche Produkte)- geringerer Marketingaufwand durch Eigenmarketing der Hersteller- Pull-Effekt (Nachfragesog)- Minimierung des Absatzrisikos- Gewinnsicherung und Renditefunktion (schneller Lagerumschlag, hohe Handelsspanne)
  • Warum müssen wir „Wirtschaften“ und was heißt das? Unter Wirtschaften wird der planmäßige Umgang mit knappen Gütern verstanden.Güter können in freie (Luft, Sonne) und knappe (Energie, Öl, Nahrung) Güter unterteilt werden. Den knappen Gütern stehen unbegrenzte Bedürfnisse gegenüber, was zu einem Spannungsverhältnis führt.
  • Erläutern Sie auch anhand von Beispielen, was unter dem Minimalprinzip und dem Maximalprinzip zu verstehen ist. MinimalprinzipEine bestimmte Bedürfnisbefriedigung soll mit dem geringstmöglichen Einsatz an Gütern erreicht werden.Beispiel: Eine bestimmte Anzahl an Menschen soll mit Lebensmitteln versorgt werden, die bestmöglich sättigen und so günstig wie möglich sindMaximalprinzipBegrenzte Menge an Gütern soll so eingesetzte werden, dass eine möglichst hohe Bedürfnisbefriedigung erreicht werden kann.Beispiel: Von einer bestimmten Menge an Lebensmitteln sollen möglich viele Menschen versorgt werden
  • Was versteht man unter „Opportunitätskosten“? Die Bedürfnisbefriedigung die man aufgibt, um eine andere zu erhalten (entgangene Alternative); Kosten, die für die Nichtrealisierung von Bedürfnissen entstehen
  • Welches sind die charakteristischen Merkmale einer Marktwirtschaft? - spezifischer Ansatz zur Lösung gesellschaftlicher Motivations- und Koordinationsprobleme- Privateigentum an Produktionsmitteln zur Lösung des Motivationsproblems- dezentrale Planungs- und Koordinationssysteme zur Lösung des Koordinationsproblems
  • Welches sind (im idealtypischen Modell) die Determinanten der Nachfrage? Determinanten der Nachfrage- Nachfrage eines Gutes ist wesentlich abhängig vom Preis (und weiteren Faktoren: Einkommen, Zukunftserwartungen,Preis anderer Güter, Präferenzen)- Nachfrage sinkt mit steigendem Preis => Angebot steigt
  • Welches sind (im idealtypischen Modell) die Determinanten des Angebots? Determinanten des Angebotes- Angebot eines Gutes ist wesentlich abhängig vom Preis (und weiteren Faktoren: technischer Fortschritt, Preis anderer Güter)- Angebot steigt mit sinkendem Preis => Nachfrage steigt
  • Gehen Sie auf den Verlauf der Nachfrage (=Grenznutzen) im idealtypischen Modell ein. Nachfragekurve- zeigt die Abhängigkeit zwischen Preis und Nachfrage- bei sinkendem Preis steigt die nachgefragte Menge- je nach Preiselastizität der Nachfrage verläuft die Kurve unterschiedlich steil (Elastizität = Sensibilität)
  • Gehen Sie auf den Verlauf des Angebots (=Grenzkosten) kurve im idealtypischen Modell ein. Angebotskurve- zeigt die Abhängigkeit zwischen Preis und Angebot- bei sinkendem Preis sinkt die angebotene Menge- je nach Preiselastizität des Angebotes verläuft die Kurve unterschiedlich steil (Elastizität = Sensibilität)
  • Worin besteht das sog. Marktgleichgewicht? Durch Wechselwirkung zwischen Angebot und Nachfrage bildet sich ein Gleichgewicht aus Preis und Menge (Ausgleich zwischen Bedürfnisbefriedigung der Nachfrager und Gewinnstreben der Anbieter).
  • Erläutern Sie, wie sich Angebot und Nachfrage ausgehend vom Angebots bzw. Nachfrageüberhang auf den Marktgleichgewichtspreis einpendeln. Angebot und Nachfrage unterliegen einer Wechselwirkung, wodurch ein Angebotsüberhang (Marktsättigung) oder ein Nachfrageüberhang reguliert werden.- sinkt der Preis, steigt die Nachfrage und das Angebot verringert sich =>   Ausgleich/Gleichgewicht- steigt der Preis, sinkt die Nachfrage und das Angebot steigt => Ausgleich/Gleichgewicht
  • Worin besteht die Konsumenten- bzw. die Produzentenrente und wie kommt es durch Marktkoordination (idealtypischerweise zu maximaler) gesellschaftlicher Wohlfahrt? - Konsumentenrente: Differenz zwischen maximaler Zahlungsbereitschaft und tatsächlichem Preis- Produzentenrente: Differenz zwischen mindestens verlangtem Preis und tatsächlichem Preis--> Gesellschaftliche Wohlfahrt: Summe aus Konsumenten- und Produzentenrente (Marktgleichgewicht hat eine optimaleBedürfnisbefriedigung für Konsumenten und Produzenten zur Folge (maximale Wohlfahrt))
  • Wie ist die Kosten- und Leistungsrechnung in das Betriebliche Rechnungswesen eingeordnet und für welche Zwecke wird sie eingesetzt? - Internes Rechnungswesen- Kostentransparenz/Kostenbewusstsein- Verbesserung der Argumentationsbasis- Möglichkeit der transparenten Querrechnung zwischen unterschiedlichen Bereichen- Kostenermittlung- Grundlage für „make-or-by“-Entscheidungen
  • Was versteht man unter Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung und Kostenträgerrechnung und worin bestehen die Zusammenhänge? - Kostenartenrechung: Erfassung der Kosten nach Art (Aufteilung in Einzel- und Gemeinkosten)- Kostenstellenrechung: Zuordnung der Gemeinkosten nach Herkunft (Zuordnung zum Verantwortungsbereich)- Kostenträgerrechung: Zurechnung der Einzelkosten zum Kostenauslöser (Produkt)--> Zusammenhang: Alle Kosten werden abschließend einem Kostenträger zugeordnet; entweder direkt (Einzelkosten), oder indirekt (Gemeinkosten über Kostenstellen)Kostenartenrechung (Erfassung der Einzel- und Gemeinkosten) => Kostenstellenrechung (Zuordnung der Gemeinkosten nach Herkunft) => Kostenträgerrechnung (direkte Zuordnung der Einzelkosten/indirekte Zuordnung der Gemeinkosten)
  • Nach welchen Kriterien lassen sich Kostenarten gliedern und worauf kommt es bei der Erfassung der Kosten und bei der Zuordnung der Kosten zu Kostenarten besonders an? - Verbrauch der Produktionsfaktoren- Betriebliche Funktion- Art der Kostenerfassung- Herkunft der Kostengüter- Zurechenbarkeit (Einzel-/Gemeinkosten)- Schwankungsgrade- Erfassung: eindeutig, einheitlich, vollständig, wirtschaftlich- Zuordnung: zu Kostenstellen (Gemeinkosten) oder zu Kostenträgern (Einzelkosten)
  • Welche Aufgaben hat die Kostenstellenrechnung und wie wird zwischen Kostenstellen abrechnungstechnisch differenziert? Aufgaben- Verteilung der nach Kostenarten aufgegliederten Gemeinkosten auf Kostenstellen (nach dem Verursachungsprinzip)- Leistungsverrechnung zwischen den Kostenstellen (innerbetriebliche Leistungsverrechnung)- Berechnung der Zuschlagssätze, um Gemeinkosten auf Kostenträger verteilen zu könnenDifferenzierung- Bedeutung für die Leistungserstellung (Haupt-, Neben-, Hilfskostenstellen)- Art der Weiterverrechnung (Vor-, Endkostenstellen)- Art der betrieblichen Funktion (Material-, Fertigungs-, Verwaltungskostenstellen, usw.)
  • Was versteht man unter „Privat Equity“ (PE) und „Venture Capital“ (VC) und welcher Zusammenhang besteht zwischen beiden? Private Equity- zeitlich begrenzte Eigenkapitalbeteiligung (an i.d.R. nicht börsennotierten Unternehmen)- zur Finanzierung des Wachstums in unterschiedlichen Entwicklungsstadien- oder für spezielle Finanzierungsanlässe Venture Capital- Sonderform von Private Equity (Zusammenhang)- zur Finanzierung überwiegend junger, wachstumsträchtiger Unternehmen- vor Allem in der Frühphase (Gründungs-/Aufbauphase)- mit unternehmerischer Betreuung (durch erfahrene Manager) => wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu PE
  • Welches sind typische Anlässe für Finanzierungen mit PE? Anlässe- Wachstumsvorhaben- spezielle Finanzierungsvorhaben- Unternehmensgründung--> Oft ist Risiko für Bankkredite zu hoch und ggf. die zusätzliche Betreuung erforderlich
  • Von wem wird PE bzw. VC bereitgestellt? Bereitstellung- Privatpersonen („Business Angels“)- Unternehmen (Corporate VCs)- Institutionelle Investoren (z.B. Versicherungen, Banken)
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  • Wie verläuft eine typische PE/VC-Finanzierung? Ablauf1. Idee und Team2. Business Plan3. Auswahl potentieller VC-/PE-Geber4. Gesprächsvorbereitung5. Kennenlernen6. Letter of Intent (Interessenbekundung)7. Due Dilligence (intensive Prüfung/Beteiligungswürdigkeitsprüfung)8. Verhandlung und Abschluss9. Betreuung10. Exit
  • Wie können Investoren ihr Engagement beenden und welche ist normalerweise die von Investoren bevorzugte Form des Exits (Begründung!)? Exit- IPO/Börsengang (Verkauf der Unternehmensanteile beim oder nach dem Börsengang)- Trade Sale (Veräußerung der Unternehmensanteile an externen Käufer)- Buy Back (Rückkauf der Unternehmensanteile durch Unternehmen selbst oder MBO (aktuelles Management kauft das Unternehmen)/MBI (externes Management kauft das Unternehmen))- Secondary Sale (Veräußerung der Unternehmensanteile an anderen Investor)- Abschreibung (totaler Wertverlust)--> Ziel von PE-/VC-Investoren ist die Wertmaximierung über einen mittelfristig realisierbaren Exit--> IPO/Börsengang ist die bevorzugte Form des Exits, da Investoren hier den größten Erfolg erzielen können
  • Warum entscheiden sich Unternehmen für einen IPO? - Übernahmefinanzierung- Wachstumsfinanzierung- Eigenkapitalstärkung- Unternehmensnachfolge- Exit- Privatisierung- Erhöhung der Bekanntheit- Spin-Off- Mitarbeiterbeteiligung- mehr Öffentlichkeit
  • Was versteht man unter Mezzanine-Kapital? Definition: Finanzierungsarten, die in ihren rechtlichen und wirtschaftlichen Ausgestaltungen eine Mischform zwischen Eigen- und Fremdkapital darstellen. Dabei wird in der klassischen Variante einem Unternehmen wirtschaftliches oder bilanzielles Eigenkapital zugeführt, ohne den Kapitalgebern Stimm- oder Einflussnahme Rechte wie den echten Gesellschaftern zu gewähren.
  • Welche Vorteile bietet Mezzanine-Kapital im Rahmen der Wachstumsfinanzierung? Vorteile- Verbesserung der Bonität- Bilanzierung als Eigenkapital- keine Stimm- und Einflussrechte durch Kapitalgeber- hohe Flexibilität- Aufwand meist steuerlich absetzbar- für jede Rechtsform möglich- Verbesserung der Liquiditätssituation (Kapitalzufluss)
  • Erläutern Sie ausführlich den Begriff „Risiko“ Mit Risiko ist immer ein Ereignis gemeint, bei dem die Möglichkeit negativer Auswirkungen existiert (Verlustgefahr die eingegangen werden muss, um sich wirtschaftlich weiterzuentwickeln)
  • Begründen Sie, warum Risikomanagement – zumindest für Großunternehmen – geradezu eine Pflicht der Unternehmensleitung ist. Risikomanagement beinhaltet die Messung und zielgerichtete Einflussnahme auf das unternehmerische ökonomische Risiko. Es umfasst sämtliche Maßnahmen zur systematischen Erkennung, Analyse, Bewertung, Überwachung und Kontrolle von Risiken. Für Unternehmen ist ein Risikomanagement unerlässlich, da Planung und Entscheidungen immer mit Risiken verbunden sind. Um die Risiken frühzeitig zu identifizieren und konkrete Maßnahmen ergreifen zu können, um sie zu reduzieren oder ihnen zu entgehen, bedarf es eines Risikomanagements.
  • Geben Sie einen ausführlichen Überblick über die Schritte des Risikomanagements. Risikomanagement-Prozess (systematischer, kontinuierlicher Ablauf)1. Risikoidentifikation (Bestimmung des Beobachtungsbereiches; Identifikation der wesentlichen Strategie- und Leistungsrisiken) 2. Risikobewertung (Bewertung nach Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit; wesentliche bestandgefährdende Risiken) 3. Risikoaggregation (Zusammenfassung nach Abhängigkeiten; Erstellen von Szenarien) 4. Risikobewältigung (präventive, reaktive und ad-hoc Maßnahmen) 5. Risikoüberwachung (Bestimmung von Verantwortlichkeiten (Institutionalisierung); Festlegen von Messgrößen und Indikatoren (Berichtswesen) => systematische Risikoinfrastruktur)
  • Welche Aufgaben hat das Risikocontrolling (RC)?  - Risikoaggregation - Risikoberichtswesen - Ausarbeitung von Risikogrundsätzen - Ausarbeitung von Vorschlägen --> zentraler Gesamtüberblick
  • Welche Vorteile sind mit dem Du-Pont-Kennzahlensystem verbunden? An monetären Größen orientiertes System von Unternehmenskennzahlen zur Bilanzanalyse/Unternehmenssteuerung; Darstellung von Kennzahlen auf Einzelbasis ermöglicht detaillierte Analyse Vorteile  trägt dem Rentabilitätsziel Rechnung  ermöglicht Planung, Kontrolle und Steuerung durch Vergleichbarkeit  Verbindung des operativen und strategischen Controllings  enthält wichtigsten Kennzahlen aus allen Bereichen  Frühwarnfunktion/Schwachstellenanalyse  Übersichtlichkeit/Informationsoptimierung
  • Welche Nachteile sind mit dem Du-Pont-Kennzahlensystem verbunden? Nachteile  innovationshemmend (Betrachtung der betrieblichen Effizienz     => Rationalisierung/Investitionseinsparung)  übergreifende, Untersuchungs-/Führungsperspektive nicht möglich  eher kurzfristige Betrachtung
  • Wie ist eine Balanced Scorecard (BSC) aufgebaut? Aufbau - nach vier Perspektiven Finanzen (Return) Kunden (Output) interne Geschäftsprozessen (Prozess) Innovation und Wachstum (Input) - Bestimmung von kritischen Erfolgsfaktoren (KEF) - Ableitung von key performance indicators (KPIs) - Erstellung eines Kennzahlensystems Messgrößen zeigen Erfüllungsgrad der strategischen Ziele Überprüfung der Zielerreichung in einem kontinuierlichen Prozess
  • Wie und wofür findet Balanced Scorecard (BSC) Anwendung? Anwendung: - Ausrichtung der Organisation an strategischen Zielen - Erreichung von strategischen Zielen messbar und über Ableitung von Maßnahmen umsetzbar machen - Eher für mittelständige bis große Unternehmen geeignet (hoher Initialaufwand/Einführungskosten) - Besonders geeignet für Branchen mit regelmäßigen Schwankungen und verschiedenen externen Einflüssen (schnelle Anpassung an geänderte Gegebenheiten möglich)
  • Welche Vorteile sind mit Balanced Scorecard (BSC) verbunden?  Vorteile: hilft, kritische Erfolgsfaktoren an einer Strategie auszurichten vermittelt dem Management ein umfassendes Bild der Geschäftstätigkeit vereinfacht die Kommunikation und das Verständnis von Geschäftszielen und Strategien ermöglicht strategisches Feedback und Lernen  geht über einseitige (rein monetäre) Betrachtung anderer Kennzahlensysteme hinaus
  • Welche Nachteile sind mit Balanced Scorecard (BSC) verbunden?  Nachteile: umfassende Marktkenntnisse sind erforderlich umfangreiche Überzeugungsarbeit im Vorfeld motivierte, zukunftsorientierte Mitarbeiter sind vorausgesetzt mittleres Management muss hoch qualifiziert sein um Strategien vermitteln zu können qualitative Aspekte sind nicht ausreichen berücksichtigt
  • Was besagt der sogenannte „leverage effect“? (engl. für Hebeleffekt/Hebelwirkung) Ist ein finanzwirtschaftlicher Begriff, der Situationen beschreibt, bei denen kleine Änderungen einer Variablen zu großen Ausschlägen im Resultat führen. - Bestimmung des optimalen Verschuldungsgrades (Verhältnis zwischen EK und FK)- EK-Rendite nimmt bei steigender Verschuldung zu, solange die Gesamtkapitalrendite größer ist als der FK-Zinssatz => GK-Rendite aus EK- und FK-Einsatz größer als FK-Kosten   Jahresüberschuss (inkl. Zinsen) x 100  GK-Rendite = (GK = EK + FK)                                     GK-Rendite > Zinssatz für FK
  • Was versteht man unter dem Begriff „Liquiditätsmanagement“?  - Liquiditätsmanagement = Cash-Management (Management der liquiden Mittel)- optimale Liquiditätsplanung,- disposition und –kontrolle- Realisierung von konzerninternem Liquiditätsausgleich unter Aufrechterhaltung des      finanziellen Gleichgewichtes und Einhaltung des Rentabilitätsziels- Sicherung der Zahlungsfähigkeit
  • Geben Sie einen Überblick über die Aufgabenbereiche und Ziele des Liquiditätsmanagements.  - Prognose der zu erwartenden Zu- und Abgänge an liquiden Mitteln (Planung)-  Administration des Zahlungsverkehrs Einzahlungsbeschleunigung Auszahlungsverzögerung kostenminimierte Transaktionsdurchführung - zinsoptimale Anlage überschüssiger Mittel- zinsoptimale Aufnahme fehlender Mittel- Reduzierung des Währungsrisikos- Ziele: Sicherung der Zahlungsfähigkeit Liquiditätsstatus Liquiditätsbereitstellung
  • Welches sind die Aufgaben der Kassenhaltungsoptimierung (Cash-Management)?  - Prognose von Zu- und Abgängen an liquiden Mitteln- Administration des Zahlungsverkehrs- zinsoptimale Aufnahme/Anlage von Mitteln- Reduzierung des Währungsrisikos
  • Erläutern Sie das folgende Instrument des Cash-Managements: Pooling  - Liquiditätsbündelung- valutarischer Ausgleich mehrerer Unterkonten auf ein Oberkonto (Ausgleich unterschiedlicher Salden auf Konzernebene und von Transaktionskosten)- Vermeidung von gleichzeitigen Soll- und Habensalden- Optimierung des Zinsergebnisses