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Allgemeine Psychologie I (Fach) / Gedächtnis VL 10 Sensorischer Speicher & AG (Lektion)

10. VL

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  • Arbeitsgedächtnis nach Baddeley  Arbeitsgedächtnis als moderner Ansatz des KZG Nicht nur passiver Speicher, sondern maßgebliche Beteiligung an der Verrichtung kognitiver Aufgaben: operates over a few seconds, temorary storage, manipulates information, focuses attention
  • Arbeitsgedächtnis nach Baddeley Aus welchen Teilen besteht es?  Phonologische Schleife Visuell-räumliche Notizblock Zentrale Exekutive
  • Der phonologische Speicher Die phonologische Schleife hält Information in sprachbasierter Form Die phonologische Schleife hält Information in sprachbasierter FormZwei Komponenten:1. Speicher (inner ear; phonological store)2. Subvokaler Artikulationsmechanismus (inner voice; articulatoty controlprocess) Rehearsal hält die Spur aktiv und wandelt visuellen Input in phonologische RepräsentationAkustische Information hat direkten Zugang zum phonologischen Speicher; während visuelle Information (z.B. beim Lesen) zunächst in einen phonologischen Code transformiert werden muss.
  • Der phonologische Speicher Evidenz für die Existenz der phonologischen Schleife Evidenz für die Existenz der phonologischen Schleife:- Phonemischer Ähnlichkeitseffekt: Phonologisch ähnliche Wörter (Tonne, Sonne, Wonne) werden kurzfristig schlechter behalten als semantisch ähnliche (rund, kugelig) oder zufällige Wörter. - Wortlängeneffekt: Erinnerungsleistung sinkt mit zunehmender Wortlänge der zu merkenden Wörter (Tschad, Burma, Laos, Kuba > Griechenland, Großbritannien, Afghanistan)- Irrelevanter Spracheffekt / Effekt unbeachteter Sprache: Irrelevante, zu ignorierende gesprochener Sprache (nicht aber andere Geräusche) beeinträchtigt das KZG für visuell präsentierte Ziffern.- Artikulatorische Suppression: Lautes Sprechen einer Silbenfolge (z.B. dadadadda) stört das Behalten visuell präsentierter Wörter
  • Der visuell-räumliche Speicher Der Visuell-räumliche Notizblock hällt und manipuliert visuelle und räumliche Information Zwei Komponenten (Logie, 1995): Zwei Komponenten (Logie, 1995):1. Speicher (visual cache) visuelle Information über Form und Farbe2. Notizblock (inner scribe) Nutzung des Speichers zur Kodierung und Rehearsalvon räumlicher und Bewegungsinformation)
  • Doppelaufgaben und modalitätsspezifische Interferenz Phonologische Schleife und Visuell-Räumlichen Notizblock sind kapazitätslimitiert, aber weitestgehend unabhängig voneinander. Zwei Annahmen: Zwei Annahmen:(1) Wenn zwei Aufgaben die selben AG-Komponenten benötigen, dann stören sie sich gegenseitig (Doppelaufgaben-Interferenz)(2) Wenn zwei Aufgaben unterschiedliche AG-Komponenten benötigen, dann können beide störungsfrei gleichzeitig ausgeführt werden.
  • Die Zentrale Exekutive  Zentrale Exekutive als zentrale Steuerungsinstanz; arbeitet modalitätsunabhängig (amodal), kapazitätslimitiert und ähnelt dem Konzept der Aufmerksamkeit (Aufmerksamkeitssystem; supervisory attentional system) - koordiniert und überwacht die Aktivität der phonologischen Schleife und des Visuell-Räumlichen Notizblocks- legt Prioritäten/Reihenfolge für die Verarbeitung in einem der Subsysteme fest - holt Informationen aus dem LZG- verteilt Aufmerksamkeitsressourcen auf unterschiedliche Aufgaben- allgemein: Handlungsplanung, Entscheidungsfindung- assoziiert mit präfrontalen Kortex
  • Exekutive Kontrollprozesse  Fokussierung der Aufmerksamkeit, Hemmung irrelevanter Informationen Planungsprozesse Zwischen Aufgaben wechseln Aktualisieren (updating) von Arbeitsgedächtnisinhalten Kodierung/Nutzung von Kontextinformation
  • Der Episodische Puffer Episodischer Puffer als Subsystem zur Integration (Bindung) von Information als verschiedenen Subsystemen in eine kohärente Episode Kodierung von Information in multidimensionale Repräsentation Verlinkung Information aus AG mit Information aus LZG (Chunking) ⇒Episodischer Puffer in Entwicklung begriffen (Baddeley, 2009); Nutzen umstritten!
  • Alternatives Modell zum Arbeitsgedächtnis Cowan – Oberauer – Modell (Cowan, 1995; Halford et al., 1998; Oberauer, 2002) Aktivierte Teil des LZG  - indirekt durch Assoziationen zugänglich - kein kapazitätslimit 2. Region des direkten Zugangs - temporär gebunden  -limitierte Kapazität  (3-4 Objekte) 3. Focus of attention - Auswahl eines Objekts für Verarbeitung 
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  • Was ist visuelle Persistenz? Repräsentation im sensorischen Gedächtnis sorgt dafür, dass ein Reiz jenseits seiner physikalischen Dauer fortbesteht (visuelle Persistenz)
  • Sensorisches Gedächtnis: Funktionelle Bedeutung des ikonischen Gedächtnisses? Ikonisches Gedächtnis (visuelle Modalität) Informationsintegration während sakkadischer Suppression
  • Sensorisches Gedächtnis: Funktionelle Bedeutung des echoischen Gedächtnisses: Genauere Merkmals- und Bedeutungsanalyse