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Betriebliche Grundlagen II (Fach) / Theorie (Lektion)
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- Erkenntnisobjekte der BWL - Institutionale Sicht Gegendstand der BWL sind Betriebe und Betriebswirtschaften
- Erkenntnisobjekte der Betriebswirtschaften - Handlungsorientierte Sicht Gegenstand der BWL sind im Rahmen des Betriebes getroffene Entscheidungen und Handlungen
- Identitätsprinzip (Wissenschaftstheorie) Eine gedankliche Konstruktion, mit deren Hilfe aus einem weiten Erfahrungsobjekt ein engeres Erkenntnisobjekt gewonnen werden soll. Anwendungsbereiche in der BWL: Wirtschaftlichkeitsprinzip, Gewinnmaximierung
- Entscheidungsorientierte BWL ...möchte Unternehmen helfen, optimale Entscheidungen zu treffen. Der entscheidungsorientierte Ansatz setzt sich den Unternehmenserfolg als Ziel. Mindestbedingungen: Erträge sind größergleich Aufwendungen, Einzahlungen sind größergleich Auszahlungen
- Ziele der BWL Deskriptives Erkenntnisziel - Beschreibungsziel Theoretisches Erkenntnisziel - Erklärungsziel Pragmatisches Erkenntnisziel - Gestaltungsziel
- Funktionen der BWL (der Betriebe) Leistungserstellung: - Steuern zahlen - Produkte herstellen - Arbeitsplätze generieren
- Bedürfnis Das Empfinden eines Mangels (subjektiv oder objektiv), unerfüllter Wunsch.
- Existenzbedürfnisse Bedürfnis nach überlebenswichtigen Faktoren: Nahrung, Kleidung, Unterkunft
- Wahlbedürfnisse Grundbedürfnisse: Kultur, Bildung, Sport Luxusbedürfnisse: Zweitwohung, Zweitwagen, Yacht
- Maslowsche Bedürfnispyramide Von unten nach oben: Grundbedürfnisse (Wirtschaftlichkeit) => Sicherheit (Qualität) => Kommunikation (Komfort, Ausstattung) => Status (Markenimage) => Selbstverwirklichung (Individualität, Einsatzvariabilität)
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- Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg Ansatz: Leistungssteigerung des Mitarbeiters durch Arbeitszufriedenheit 1) Hygienefaktoren, die, wenn vorhanden, Unzufriedenheit minimieren/ eine Grundzufriedenheit ermöglichen (Gehalt, Aufstiegschancen, Beziehung zum Vorgesetzten, Arbeitspaltzsicherheit, etc.) 2) Motivatoren, die, wenn vorhanden, Zufriedenheit (hier: job enrichment) ermöglichen (Leistungserfolg, Anerkennung, Sinnhafitgkeit, Verantwortung, etc.) <= Erst werden Hygienebedürfnisse bedient. Die daraus entstehende Zufriedenheit ermöglicht den effektiven Einsatz von Motivatoren.
- Herzberg und Maslow im Vergleich 5) Selbstverwirklichung = Verantwortung, persönliches Wachstum, Erfolgserlebnis = Motivatoren 4) Wertschätzungsbedürfnisse = Aufstieg, Anerkennung (Motivatoren) + Status (Hygienefaktor) 3) Soziale Bedürfnisse = Interpersonale Beziehnungen, Technische Kompetenz des Vorgesetzten = Hygienefaktoren 2) Sicherheitsbedürfnisse = Personalpolitik, Arbeitssicherheit, Gehalt = Hygienefaktoren 1) Physiologische Bedürfnisse = Arbeitsbedingungen = Hygienefaktoren
- Notwendigkeit des Wirtschaftens (Wie entsteht ein Markt ?) Bedürfnis (Mangelempfinden und Wunsch diesen zu beheben) => Bedarf (Teil der Bedürfnisse, der durch den Einsatz persönlicher Mittel befriedigt werden kann) => Nachfrage (Teil des Bedarfs, der am Markt wirksam wird) Markt (Ausgleich der Knappheit durch Angebot und Nachfrage) <= Angebot (an Gütern durch den Betrieb)
- Definitionen des Wirtschaftens Schierenbeck: Disponieren über knappe Güter, soweit sie als Handelsobjekte Gegenstand von Marktprozessen sind Woll: Treffen von Entscheidungen nach bestimmten Kriterien. Der wirtschaftende Mensch kann auf Grund begrenzter Mittel nicht alle Bedürfnisse befriedigen, sondern muß dazwischen wählen.