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Organisation und Datenverarbeitung (Fach) / Organisation Block 1 (Lektion)
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- Sachziele Festlegung der zu Produzierenden Güter (Bsp. Allg. Autos; Bsp. Bank Vergabe von Krediten)
- Formalziele Restliche Ziele (Bsp. Gewinnoptimierung eines Vorganges, Umweltfreundlichere Produktion)
- Zielsystem Gesamtheit der Ziele (Formal- und Sachziele) die ein Unternehmen erreichen will
- Organisation Langfristige allgemeingültige Regelung, wiederholt sich immer (wenn kein Sonderfall eintritt).Bsp. Tägliche Arbeitszeit von 8 Stunden und Anwesenheitspflicht von 9-15Uhr
- Disposition Fallweise Regelung (d.h. nur kurzfristig für eine Situation), die jedoch vom Unternehmen geplant werden konnte.Bsp. Geplante Abwesenheit eines Mitarbeiters an Tag XY; Einstellungsgespräche.
- Improvisation Fallweise Regelung, die nicht geplant oder vorhergesehen werden konnte z.B. auf Grund eines Unfalles oder Lieferengpässen.
- Substitutionsprinzip der Organisationen Das Wachstum eines Unternehmens führt zum Ersatz der fallweisen Regelung durch allgemeingültige Regelungen.
- Aufbauorganisation Beinhaltet alle dauerhaften Informationen zum Aufbau eines Unternehmens, hinsichtlich der z.B. Abteilungen oder Stabstellen.Die Fragen zu diesem Thema sind: Welche Abteilungen gibt es? Wer arbeitet für wen?
- Ablauforganisation Beinhaltet alle dauerhaften Regelungen, in denen es um die Verrichtung der anfallenden Arbeiten geht.Fragen: In welcher Reihenfolge sollten die Produktionsschritte stattfinden? Welche gibt es überhaupt? Wer sollte diese übernehmen ?
- Aufgabenanalyse Gesamtaufgaben des Unternehmens werden in Einzelaufgaben zerlegt.
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- Aufgabensynthese Das Zusammenführen von Einzelaufgaben zu Aufgabenbereichen, die dann einer Person zugeteilt werden.
- Instanz Weisungs- und Entscheidungsbefugte Stelle; Führungskraft.
- Stabstelle Unterstützende Funktion gegenüber Führungspostionen ohne Weisungsbefugnisse.
- Zentralisation Die Zusammenfassung von (z.B. Stellen zu Gruppen und Gruppen zu Abteilungen) zu größeren Einheiten.
- Zentralisation nach Verrichtung Zusammenfassung verrichtungsgleicher Arbeit - Einkaufen, Produzieren, Verkaufen
- Zentralisation nach Objekten Zusammenfassung nach Einzelnen Gegenständen oder Produkten:Allg. - Nutzfahrzeuge, Maschinen und AnlagenBank - Privatkunden, Geschäftskunden und Private Banking
- Zentralisation nach Phase Ablauf eines Vorganges - Einkaufsplanung, Einkaufsdurchführung, Einkaufskontrolle
- Zentralisation nach Person Zusammenfassung nach den besonderen Eigenschaften von bestimmen Personen, z.B. Kaufmännischer Leiter A und Technischer Leiter B.
- Sparten-/Divisionalorganisation Besonderheit der Objektzentralisation:Unterteilung der einzelnen Objektinstanzen in ähnliche Divisionen z.B. Auto, Mottorad und LKW haben mit EInkauf, Produktion, Verkauf, identische Divisonen die jedoch mit verschiedenen Personen besetzt sind.
- Einliniensystem Jeder Mitarbeiter erhält von genau einer Führungskraft seine Anweisungen.Grundsatz der Einheit der Auftragserteilung
- Mehrliniensystem Jeder Mitarbeiter erhält von mehreren Vorgesetzten Anweisungen.
- Matrixorganisation Jeder Mitarbeiter erhält von genau 2 Vorgesetzten seine Weisungen.Bsp. Mitarbeiter B arbeitet in der Abteilung Privatkredite West und bekommt seine Anweisungen vom Leiter Privatkredite und vom Regionsleiter West.
- Stabliniensystem Sonderform des Einlinensystem, in dem Führungspersonal durch Stabstellen entlastet werden soll.
- Instanztiefe Anzahl der Rangebenen in einem Unternehmen.
- Instanzbreite Anzahl der weisungsberechtigten Mitarbeiter auf einer Ebene.
- Leitungsspanne Anzahl der Mitarbeiter die von EINEM Vorgesetzten Weisungen erhalten.
- Direktorialsystem Entscheidungen durch Einzelpersonen.
- Kollegialsystem Entscheidungen die in der Gruppe getroffen werden.
- Managment by Objectives Vorgesetzter erteilt den Angestellten ein Ziel und kontrolliert das Ergebnis.
- Managment by Exception Routinetätigkeiten erledigen die Mitarbeiter selbst, bei schwierigen Aufgaben oder unplanbaren Ereignissen greift der Vorgesetzte ein.
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- Managment by Delegation Viele Aufgaben werden an Mitarbeiter delegiert, so dass die Mitarbeiter die Verantwortung zu großen Teilen selbst tragen und der Vorgesetzte entlastet wird .
- funktionsorientiere Ablauforganisation Der Ablauf eines Vorganges wird funktionorientiert festgelegt, d.h. Zu erst erfolgt die Kontrolle eines Schecks vor der Einlösung
- zeitorientierte Ablaufsorganisation Der Ablauf eines Vorganges wird zeitlich z.B. getrennt um effizienter/sicherer zu Handeln.Bsp. Die Überweisungen werden täglich um 11, 14 und 17 Uhr eingesammelt und weiterverabeitet.
- raumorientiere Ablauforganisation Bsp. ein bestimmter Auftrag wird an einem bestimmten Ort bearbeitet.Auslandsüberweisungen im Bereich Zahlungsverkehr und nicht im Bereich Auslandsgeschäfte.