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Textiltechnologie (Fach) / Textil und Modemarketing (Lektion)

Einführung

Diese Lektion wurde von sora_anna13 erstellt.

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  • Diversifikation neue Marktsegmente werden mit neuen Produkten erschlossen Horizontal: Erweiterung des bisherigen Produktprogramms; die neuen Produkte stehen mit den alten in Zusammenhang; für tendenziell die gleiche Abnehmerschaft; auf der gleichen Wirtschaftsstufe; Bsp.: Nike bringt elegante Herrenschuhe auf den Markt Vertikal: Es werden Produkte in das Programm aufgenommen, die den bisherigen Produkten, was die Wertschöpfungskette angeht, vor- oder nachgelagert sind; Bsp.: Eröffnung eigener Gechäfte (nachgelagert), Ein Autohersteller produziert jetzt auch selbst Autobatterien (vorgelagert) lateral: Vorstoß in völlig neue Produkt- bzw. Marktbereiche; neue Produkte haben mit den alten nichts gemeinsam/kein Zusammenhang; Bsp.: Samsung verkauft jetzt auch Kleidung 2 P's im Einsatz: Produktpolitik (Produktbeschreibung), Distribution (Vertriebswege)
  • Marktstimulierungsstrategien Auf welche Art und Weise der Absatzmarkt angesprochen werden soll Wie erzielt das Unternehmen beim potentiellen Kunden Präferenzen Entweder wird das über entsprechende Qualität oder über den Preis erreicht Präferenzstrategie oder Preis-Mengen-Strategie
  • Präferenzstrategie auch Hochpreis- oder Markenartikel-Konzept Anbieter will über gute Qualität Abnehmer finden, die bereit sind dafür einen hohen Preis zu zahlen Abnehmer mit höherer Kaufkraft oder Ausgabebereitschaft Unternehmen kann USP erzeugen (Unique-Selling-Preposition). Vorraussetzungen dafür sind: Hohe Qualität und hoher Preis, Steuerung des Marktes durch konsequenten Leistungsvorteil, Präferenzaufbau durch Markenstrategie
  • Was versteht man unter Markierung? Strategie der Heterogenisierung homogener Produkte. An sich gleiche Produkte sollen vom Konsumenten unterschiedliche wahrgenommen werden und in Präferenzordnung gebracht werden. Bsp.: Milch - Landliebe, Weihenstaphaner etc.
  • Was sind Merkmale für einen Markenartikel? Markierung gleichbleibende Aufmachung gleichbleibende Qualität gleichbleibende Menge Verbraucherwerbung hoher Bekanntheitsgrad u. Akzeptanz weite Verbreitung im Absatzmarkt ⇒ Erhältlichkeit (Ubiquität)
  • Welche Markierungsmöglichkeiten gibt es? visuell (Wortmarken, Bildmarken, Kombinierte Marken) Akustisch (Bsp.: Telekom) Haptisch Olfaktorisch (Geruch + Geschmack)
  • Markierungsmöglichkeiten von Dienstleistungen Interne Kontaktträger Objekt: Geschirr, Fahrzeuge, Briefbogen Interne Kontaktträger Person: Dienstkleidung, Namensschild Externe Kontaktträger Objekt: Etikett nach erfolgter Reparatur Externe Kontaktträger Person: Handstempel bei Discobesuch
  • Produktpolitik Erklärung Produktbeschaffenheit: Grundnutzen, Zusatznutzen: Wahrnehmbar, erlebbar Verpackung: Schutzfunktion, logistische Funktion, akquisitorische Funktion, Warenwirtschaftliche Funktion, Ökologische Funktion Marke: wichtiger, strategischer u. takrischer Hebel. Regionale, nationale, internationale Marken Einzelmarke: Produkt- oder Mono-Marken-Konzept z.B. Mon Cheri von der Firma Ferrero Dachmarke: Programm- oder Company-Marken-Konzept z.B. Dr. Oetker (umfassendes Nahrungsmittelprogramm) von Dr. Oetker Familienmarke: Produktgruppen- oder Range-Marken-Konzepz z.B. Tesa (ganze Klebelinie) der Firma Beiersdorf
  • Preispolitik Erklärung Festsetzung des Preises ⇒ Kalkulation (Kosten, Wettbewerber, Nachfrager) Entscheidungen über Preisänderungen Preispolitische Strategien: Premiumpreisstrategie/Hochpreisstrat. P↑ z.B. Präferenzstrat. Promotion-/Niedrigpreisstrat. P↓ Abschöpfungspreisstrategie P↑ ⇒ P↓ Penetrationspreisstrategie P↓ ⇒ P↑
  • Distributionspolitik Erklärung Weder Zeit noch Ort von Produktion und Komsun fallen zusammen ⇒ Überbrückung von Zeit und Raum durch: Standortentscheidungen Bestimmung der Absatzwege Gestaltung der physischen Distribution Entscheidung über Absatzhelfer Absatzwege + Standort+ Marketinglogistik Direkter Absatz: Hersteller ⇒ Endverbraucher. Absatz über eigene Organe. Verkauf durch Geschäftsleitung/Außendienst/Verkaufsabteilungen/Fabrikverkauf/Verkaufsniederlassungen Indirekter Absatz: Hersteller ⇒ Absatzmittler ⇒ Endverbraucher. Absatzmittler entweder Einstufig über den Handel oder Zweistufig über Großhändler und Einzelhänlder
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  • Kommunikationspolitik Erklärung Informationsfunktion (Über Existenz und Vorteile des Produktes) Motivationsfunktion: zum Kauf motivieren, Kauf bestätigen ⇒ Reduzierung der Kognitiven Dissonanzen SOR - SIR - Modell Kommunikationsinstrumente: Klassische Werbung (TV-Spot, Plakat) Verkaufsförderung (Gewinnspiele, Werbegeschenke) Persönlicher Verkauf (Im Einzelhandel) Public Relations (Öffentlichkeitsarbeit ⇒ Breicht in Zeitung oder Pressekonferenz) Direktwerbung (Homeshopping z.B. Juwel TV)  Product Placement (Produkt in Filmen sichtbar integrieren) Sponsoring (Abgeben von Geld oder Materiel, z.B. Trikot für WM) Events (Tag der offenen Tür) Merchandising (Fanshop)
  • Gestaltung der Werbung Gesamtheit der kreativen und künstlerischen Umsetzungsprozesse Gestaltungselemente: Kombination von Text, Ton, Bild Ziel: Aufmerksamkeit des Konsumenten erreichen ⇒ AIDA-Formel Schlüsselreize (süße Tiere, kleine Kinder, sexuelles) Kaufmotive im Konsumgüterbreich: finanzieller Vorteil, persönliches Wohlbefinden, Bequemlichkeit, Annerkennung durch andere. 
  • Werbemittel und Werbeträger Über Werbeträger werden dargestellte Werbebotschaften an Zielpersonen herangetragen, z.B. Zeitschrift, Plakatwand, Fernsehsender Das Werbemittel zeigt die Werbebotschaft, z.B. Anzeige, Plakat, TV-Spot