5
6. Allgemein-, sozial- und persönlichkeitspsychologische Grundlagen (Fach) / 6.3 Wollen: Motivation (Lektion)
- Atributionstheorien beschäftigt sich damit, wie Menschen sich Sachverhalte erklären, damit sie so versteh- und vorhersehbar werden. Es lassen sich drei Dimensionen unterscheiden: 1. Intern vs. extern: die Ursache für ein Verhalten liegt in mir oder den äußeren Umständen 2. Stabil vs. variabel: die Ursache für ein Verhalten ist unveränderlich über die Zeit oder nur vorübergehend 3. Global vs. spezifisch: die Ursachre für ein Verhalten ist allgegenwärtig oder auf nur bestimmte Situationen begrenzt. => von Bedeutung beim Leistungshandeln in Bezug auf die "erlernte Hilflosigkeit"
- Kontrollüberzeugung (Lochs of Control) nach Rotter 1954 internale Kontrollüberzeugung: Ereignisse des eigenen Lebens sind Konsequenenzen des eigenen Verhaltens = kontrollierbar externale Kontrollüberzeugung: Ereignisse des eigenen Lebens werden durch andere bestimmt und liegen außerhalb der persönlichen Kontrolle = nicht kontrollierbar.
- Selbstwirksamkeitserwartung nach Bandura (1977) ein bestimmtes Ergebnis ist durch eigenes Verhalten erzielbar und ich verfüge über entsprechende Kompetenzen (wichtig für die Verhaltensänderung)
- Leistungsmotivation: Risiko-Wahl-Modell nach Atkinsons, 1957 Erfolgsanreiz und Erfolgswahrscheinlichkeit (situative Variable) Erfolgsmotiv: Erfolg => Stolz, Misserfolg => Scham
- Therapiemotivation Änderungsmotivation aktiv an Symptomen und Problemen zu arbeiten kurzfristig unangenehme emotionale Zustände zu akzeptieren (Aufbau einer Änderungsmotivation als Teil des "Sieben Punkte Modells der therapeutischen Prozesses)
Anzeige