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13. Organsysteme und deren Erkrankungen (Fach) / 13.7 Nieren (Lektion)
- Die paringen Nieren - liegen beidseits der Wirbelsäule in der Lendenregion - sind stark durchblutet und enge mit dem Blutkreislauf verbunden - äußere Schicht = Nierenrinde - innere Schicht = Nierenmark - Kleinste funktionelle Einheit = Nephron
- Harnbildung Primärharn: Nierenkörperchen scheiden als Filtereinrichtung aus dem Blutplasma Wasser sowie ein Teil der darin gelösten Stoffe, z.B. Traubenzucker, Harnstofff, Elektrolyte ab Dieses Filtrat wird vom Nierenkanälchen aufgenommen und -falls noch gebraucht- ins Blut zurückgenommen. Der Rest mit über den Harnleiter in Blase und weg.
- Nierenfunktion 1. Auftrecherhaltung der Elektrolytkonzentration (Säure-Basen-Haushalt), des Wasserhaushaltes und des osmotischen Drucks der Körperflüssigkeiten 2. Ausscheidung von Stoffwechselprodukuten (Harnstoff als Abbauprodukt von Eiweißstoffen/ Kreatinin als Abbauprodukt des Muskelstoffwechsels / Harnsäure als A. des Zellkernabbaus, Körperfremde Stoffe 3. Beteiligung an der Kreislaufregulation und Blutbildung Nebennieren: sichelförmige Organe mit der Aufgabe der Hormonproduktion und -ausschüttung und liegen den Nieren an deren oberem Pol auf.
- KH: Niereninsuffizienz wenn weniger als 30% der Nephrone noch funktionstüchtig sind Wichtige Ursache ist Diabetis mellitus, Hypertonie. Aber auch Essstörungen und Analgetikamissbrauch können zur terminalen Niereninsuffizienz führen. Symptome: Polyurie oder fehlende Urinproduktion, Leistungsschwäche, Pruritis, neurologische Symptome, Elektrolytstörungen, Azidose, Uräme (Harnvergiftung bis zum Tod) Therapie: Beeinflussung der Grunderkrankung, Dialysepflicht, Indikation zur Transplantation
- KH: Nierenbeckenentzündungen meist bakterielle entzündliche Erkrankung der Niere, häufiger bei Frauen
- KH: Blasenentzündung (Zystitis) entzündliche Erkrankung der Harnwege, vor allen Dingen bei sexuell aktiven Frauen, Oft Infektion über die Darmbakterien
- KH: Somatoforme Störung des Urogenitaltraktes Psychogene Dysurie (erschwerte gewollte Blasenentleerung) Überaktive Blase (Reizblase) Pollakisurie (Steigerung der Miktionshäufigkeit)
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